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INDEX SCHWEIZER FILMSCHAFFENDE DER SCHWEIZER FILM

 
 
Es geschah am hellichten Tag
1958



Plakate in Deutschland und Spanien (1. Reihe rechts von Helmuth Ellgaard, Mit freundlicher Genehmigung von Holger Ellgaard)


Der Film "Es geschah am hellichten Tag" ist eine Co-Produktion von Deutschland, Spanien und der Schweiz mit Federführung der Praesens AG Zürich.

Getragen wird der Film vor allem durch Heinz Rühmann und Gert Fröbe, der hier sein grosses Talent zeigt und einen unheimlichen Charakter darstellt, der dem Zuschauer noch lange in Erinnerung bleibt.

Inhalt:
Der Hausierer Jacquier (Michel Simon) hat eine schreckliche Entdeckung gemacht. Im regennassen Wald stiess er auf die Leiche eines Kindes. Im Gasthaus "Zum Hirschen" in Mägendorf stürzt er ans Telefon und ruft den Polizeikommissar Matthäi (Heinz Rühmann) an, um von seinem grauenhaften Fund zu berichten. Die Mordkommission kommt und Matthäi stellt fest, dass es sich um die neunjährige Gritli Moser handelt, die mit einem Rasiermesser umgebracht wurde. Genau wie vor zwei und vor fünf Jahren zwei andere gleichaltrige Mädchen.

Die Bauern im "Zum Hirschen", wo Jacquier vernommen wird, sind überzeugt, dass der Hausierer den Mord begangen hat. Mit Ausnahme von Matthäi, der Jacquier von früher als "harmlosen Kunden" kennt. Doch die Beamten der Mordkommission teilen den Verdacht der Bauern und Jacquier wird verhaftet.
 

Heinz Rühmanns Pose, die auch für das Filmplakat verwendet wurde.

Heinz Rühmann mit Heinrich Gretler und Albert Lieven

Heinz Rühmann mit Ewald Balser

Heinz Rühmann mit Emil Hegetschweiler

Da Matthäi am Vorabend seiner Abreise nach Jordanien steht, wo er das Polizeiwesen organisieren soll, wird der Fall seinem jüngeren, noch etwas unerfahrenen Kollegen Henzi (Siegfried Lowitz) übertragen.

Die Nachforschungen ergeben Verdachtsmomente gegen den Hausierer, die dieser nicht ohne weiteres zu entkräften vermag. In Begleitung von Matthäi besucht Henzi auch noch die Schulklasse der ermordeten Mädchens. Seine beste Freundin Ursula (Barbara Haller) berichtet, dass ihr Gritli von einem "Riesen" erzählte habe, der ihm "Igel" geschenkt habe. In der Klasse hängt eine Zeichnung, in der Gritli das Märchen vom Igelriesen mit Buntstiften fantasiert hat: Ein mächtiger Mann, aus dessen Hand kleine stachelige Dinger fallen. Dazu noch ein schwarzes Auto, eine Limousine, ein seltsamer Käfer mit Hörnern und eine Kasperlefigur. Matthäi weiss es noch nicht, aber er spürt, dass diese Zeichnung mehr besagt, als nur das Fantasie-Märchen eines kleinen Mädchens.
 

Heinz Rühmann mit Traute Carlsen

Heinz Rühmann mit Margrit Winter und Hans Gaugler

Heinz Rühmann mit Gert Fröbe

Gert Fröbe

Die Zeichnung, die zur Lösung des Falls beiträgt

Henzi ist von der Schuld des Hausierers überzeugt. Dieser beteuert seine Unschuld, doch im Dauerverhör bricht er zusammen. Ja, er legt, fast von Sinnen, sogar ein Geständnis ab. Am nächsten Morgen findet man ihn erhängt in seiner Zelle. Damit ist für die Polizei der "Fall Gritli Moser" erledigt. Nur Matthäi glaubt, dass der Mörder ein anderer ist.

Matthäi steht auf dem Flugplatz vor dem Abflug nach Jordanien. Neben ihm in der Maschine lässt sich eine Dame aus einer Tüte Trüffel-Pralinen schmecken. In diesem Augenblick begreift Matthäi. Er sieht die Zeichnung vor sich: Die Trüffel sind Gritlis "Igel". Er reisst seiner Nachbarin die Tüte aus der Hand und stürzt im letzten Augenblick aus dem Flugzeug. Er wird den Mörder finden. Doch sein Vorgesetzter weist ihn ab. Der Fall ist erledigt, an eine Wiederaufnahme nicht zu denken.
 

Also beschliesst Matthäi, auf eigene Faust den Mörder zu suchen. Er holt sich die Zeichnung aus der Schule und versucht sie zu deuten. Doch er fühlt sich wie ein Laie vor einem Röntgenbild. Ein Psychiater (Ewald Balser) soll ihm weiterhelfen. Der zieht aus der Kinderzeichnung folgende Schlüsse: Wahrscheinlich hat ein Mann dem Gritli verboten, etwas zu sagen. Also hat das Mädchen sein grosses Erlebnis gezeichnet. Da das Kind sexuell unberührt geblieben ist, handelt es sich vermutlich um einen abnormalen Mann, der sich aus Minderwertigkeitsgefühlen durch derartige Morde an den Frauen rächen will. Vielleicht auch wird er von seiner eigenen Frau unterdrückt. Auf jeden Fall ein Triebmensch. Voraussichtlich werden weitere Untaten folgen. Der Mörder lauert mit Vorliebe in der Nähe von Schulhäusern und Spielplätzen. Eines ist so gut wie sicher: der Mörder hat selbst keine kleinen Kinder.

Heinz Rühmann, Anita von Ow

Heinz Rühmann, Unbekannt

Heinz Rühmann, Unbekannt

Matthäi ist rastlos unterwegs. Aber er verfolgt falsche Spuren. Er weiss nicht, dass in Chur ein Herr Schrott (Gert Fröbe) lebt, der von seiner Frau tyrannisiert wird. Ein Herr Schrott, der oft mit seiner schwarzen Limousine in der Schweiz herumfährt.

Matthäi versucht immer wieder die Kinderzeichnung weiter zu enträtseln. Und allmählich fügt sich ihm ein noch verschwommenes, aber doch schon greifbares Bild zusammen: Der Käfer mit den Hörnern könnte ein Steinbock sein. Und der Steinbock ist das Wappentier von Graubünden. Sollte also die Limousine ein Bündner Nummernschild tragen? Seltsamerweise liegen auch die früheren Tatorte an den beiden Strassen, in die sich die einzige Ausfallstrasse aus dem Kanton Graubünden gabelt.
 

Siegfried Lowitz mit Heinz Rühmann

Siegfried Lowitz mit Heinrich Gretler und Heinz Rühmann

Siegfried Lowitz mit Heinz Rühmann und Heinrich Gretler

Max Knapp, Siegfried Lowitz, Heinz Rühmann und Emil Hegetschweiler

Barbara Haller, Anneliese Betschart und Siegfried Lowitz

Matthäi ist davon überzeugt, dass der Mörder eine schwarze Limousine fährt. Er mietet eine Tankstelle, auf die die Ausfallstrasse von Graubünden zuläuft. Dann nimmt er eine Frau Heller (Maria Rosa Salgado) mit ihrem unehelichen Töchterchen als Haushälterin zu sich. Er wird die kleine Annemarie Heller (Anita von Ow) nie aus den Augen lassen. Denn sie wird der Köder sein, sie gleicht auch Gritli Moser.

Matthäi notiert die Nummern aller für ihn verdächtigen Wagen, um dann zu klären, ob der Besitzer kleine Kinder hat. Unter den Kinderlosen befindet sich auch jener Herr Schrott aus Chur auf der Liste. Aber Matthäi weiss und ahnt nicht, dass dieser schon ein Auge auf die kleine Annemarie geworfen hat. Das erste Mal hat er sie nur beim Spielen beobachtet, in einer Mulde am Bach, wohin Annemarie oft heimlich geht. Beim zweitenmal schon kommt Schrott mit dem Kind in ein Gespräch, spielt ihm etwas mit einem Kasperle vor und verspricht wiederzukommen, um zu zaubern. Das kann er aber nur im Wald. Annemarie sagt zu, über den "grossen Zauberer" zu schweigen und zur verabredeten Zeit wieder an den Platz zu kommen.
 

Heinz Rühmann

Maria Rosa Salgado

Anita von Ow

Barbara Haller, Nichte von Cutter Hermann Haller

Berta Drews

Wieder ist Matthäi auf einer falschen Spur. Im Reisenden einer Schokoladenfabrik glaubt er den Mörder gefunden zu haben. Er verfolgt ihn bis nach Chur. Doch wieder nichts. Matthäi platzt in die Hochzeitsfeier des Reisenden hinein. Er ist verzweifelt, will aufgeben, will den Flug nach Jordanien antreten.

Der Polizei-Kommandeur (Heinrich Gretler) aber hat Matthäi, dessen Nerven er angegriffen glaubt, inzwischen bei der jordanischen Regierung krankheitshalber entschuldigt. Man erwartet ihn erst in zwei Monaten.
 

René Magron und Michel Simon

Heinz Rühmann, Anneliese Egger und die Söhne von David Wechsler

Michel Simon mit Heinz Rühmann, Sigfrit Steiner, Siegfried Lowitz und Michael Gempart

René Magron und Michel Simon

Michel Simon mit Sigfrit Steiner

Schrott trifft erneut die kleine Annemarie. Er spielt mit dem Kasperle und schenkt dem Mädchen Schokoladen-Trüffel. Annemarie aber will den grossen Unbekannten zaubern sehen. Der geht voran in den Wald. Doch noch einmal überwindet er seinen furchtbaren Trieb - und ergreift die Flucht, nicht ohne versprochen zu haben, am nächsten Tag bestimmt zu "zaubern".


Ettore Cella und Heinz Rühmann

Anneliese Betschart

Heinz Rühmann und Maria Rosa Salgado

Auf der Heimfahrt kreuzt er an einer Bahnschranke Matthäi. Der ist verzweifelt über seine ergebnislose Jagd. Beide fahren aneinander vorüber, keiner weiss vom anderen. Und doch entdekct Matthäi eine Spur, Wagenspuren, die in den Wald führen. Und von Annemarie, die anfänglich leugnen will, erfährt er vom "grossen Zauberer".

Matthäi weiss genug. Jetzt steht die Gefahr vor der Tür, Frau Heller und ihre Annemarie schickt er nach Hause. Matthäi weiss, dass man ein Kind nicht auf Schritt und Tritt behüten kann. Schon hätte passieren können, was er zu verhindern gedenkt.
 

Heinz Rühmann

Berta Drews und Gert Fröbe

Heinz Rühmann und Siegfried Lowitz

Gert Fröbe wird überwältigt

Heinz Rühmann

Matthäi kauft eine lebensgrosse Puppe. Die soll am nächsten Tag sein Köder sein. Er weiss nicht, dass sich Annemarie Tags darauf aus dem Hause stiehlt, um im Wald den Zauberer zu treffen. auch Schrott ist da - und stutzt auf dem Waldweg vor der Puppe, der Matthäi Annemaries Kleidchen übergezogen hat. Zum ersten mal stehen sich Matthäi und Schrott gegenüber. Der Köder hat gewirkt. Schrott stürzt sich mit einem Rasiermesser auf Matthäi als dieser ihm die Morde auf den Kopf zusagt. Da hallten Schüsse. Matthäis Beamte kommen aus ihrem Versteck. Schrott ist tot.

Von dem Lärm angelockt, kommt Annemarie durch den Wald. Matthäi geht ihr entgegen und zieht seinen Kasperle über die blutende Hand. Der grosse Zauberer kommt morgen erst, sagt er. Und morgen wird alles wieder gut sein.

(Inhaltsangabe von Praesens-Film AG, Zürich, 19. Mai 1958)
 
 

Heinz Rühmann

Gert Fröbe

Siegfried Lowitz

Darsteller:

Heinz Rühmann als Oblt. Matthäi
Gert Fröbe als Schrott
Sigfrit Steiner als Detektiv Feller
Siegfried Lowitz als Lt. Henzi
Michel Simon als Jacquier
Heinrich Gretler als Polizeikommandant
Berta Drews als Frau Schrott
Ewald Balser als Professor Manz
Maria Rosa Salgado als Frau Heller
Anita von Ow als Annemarie Heller
Barbara Haller als Ursula Fehlmann
Emil Hegetschweiler als Gemeindepräsident
René Magron als Polizeibeamter Weber
Hans Gaugler als Herr Moser
Margrit Winter als Frau Moser
Ettore Cella als Tankstellenbesitzer
Anneliese Betschart als Lehrerin
Max Knapp als Bauer, der Jacquier beschuldigt
Anneliese Egger als Wirtin

Alex Freihart als Bauer sowie

Max Werner LenzTraute Carlsen, Max Haufler u.a.

 

Mitarbeiterliste:
Regie: 
Produzent: 
Drehbuch: 
Musik: 
Cutter: 
Cutter-Asst: 
Regie-Assistent: 
Script: 
Kameramann: 
1  Kamera-Asst: 
2. Kamera-Asst: 
Schwenker: 
Ton: 
Ton-Techniker: 
Ton-Asst: 
Mikro: 
Architekt: 
Maskenbildner: 
Garderobe: 
Requisiteur: 
Bauleitung: 
Chefbeleuchter: 
Bühnenarbeiter:
Standfotos: 
Produktionsleiter:
Dialog-Regie:
Aufnahmeleiter: 
Psychologische Fachberatung:
Kriminalpolizeiliche Fachberatung:
Ladislao Vajda
Lazar Wechsler
Friedrich Dürrenmatt, Hans Jacoby, Ladislao Vajda  
Bruno Canfora 
Hermann Haller
Franziska Schuh
Max Haufler
Marty Vlasak
Heinrich Gärtner
Jan Hörler
Georges Hofer und Ernst Bolliger 
Ernst Bolliger
Kurt Hugentobler
Alfonso Carvajal
Hans Sennrich 
Albert Bolliger
Max Röthlisberger
Josef Coesfeld, Hans Hügi
Robert Gamma
Albert Knöbel
Adolf Rebsamen
Albert Hächler
Hugo Frugoni, Emilio Biondi
Joe Boog
Uors von Planta
Elizabeth Montague
Philippe Dériaz, Willi Rother
Professor Dr. A. Glaus
Dr. jur. Hans Walder

Michel Simon

Casting-Fotos

Anita von Ow

Anne Grete Stoll

Edith Karli

Isabelle Tamborini


Monique Schmielt

Regeli Witzig

Unbekannt

Unbekannt


Unbekannt

Unbekannt

René Magron

Margrit Winter


Unbekannt

Unbekannt

evtl. Anneliese Betschart



Der Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt hat sich nach der Fertigstellung des Films distanziert, da ihm die Umsetzung nicht entsprach und vor allem das positive Ende störte. So schrieb er basierend auf seiner Filmvorlage den Roman "Das Versprechen", wo es kein Happy-End gibt.

Gert Fröbes Darstellung des Triebtäters hat einen derart bleibenden Eindruck bei den späteren James-Bond-Machern hinterlassen, dass sie ihn für die Rolle des Bösewichts in "Goldfinger" (64) anboten. 

Gedreht wurde u.a. beim Gasthof "Zum Löwen" in Bonstetten, im Fürstenwald bei Chur, an der Obere Plessurstrasse in Chur (Wohnhaus von Gert Fröbe-Charakter), an der Poststrasse in Chur, das Gebäude mit dem aufgemalten Steinbock an der Aussenfassade befindet sich an der Tardisbrücke bei Landquart, die Tankstelle "Socal Purfina" wurde bei einem Bauernhof in Trimmis angebaut (Deutsche Strasse 10), sowie an der Obergasse in Trimmis und in Ems.


Druckvorlagen für Zeitungsinserate:





Der Hauptdarsteller Heinz Rühmann verfasste vor dem Start des Films ein Statement, welches er mit folgendem Titel versah:

"Einmal kein "Heinz Rühmann" sein ...... (von Heinz Rühmann):

Natürlich, das klingt paradox. Ich weiss es, aber darf ich es Ihnen erklären: Sehen Sie, auch "Komiker" wollen manchmal ernst genommen werden. Denn hinter aller Komik verbirgt sich oft die Tragik, verbergen sich Menschen, die auch die Schattenseiten des Lebens sehen, die aber bestrebt sind, diesen Schatten Glanzlichter aufzusetzen, die das Dunkel durch den Humor des Herzens erhellen wollen. Das gelingt nicht immer, ich weiss, und die Rolle eines "Hauptmanns von Köpenick" wird einem nicht wie die tägliche Zeitung ins Haus geliefert. Man muss warten können.

Ich glaube mein Publikum zu kennen, und ich weiss sicher auch, was es von mir erwartet. Und dennoch, so wie jeder nicht immer denselben Anzug tragen möchte, so sind auch Schauspieler bemüht, ihre Rollen zu variieren, den Stempel des Klischees abzuwaschen. Wer wollte es mir also verdenken, wenn auch ich einmal den alten Rollen-Anzug gegen einen neuen tauschen möchte.

In meinem neuen Film - "Es geschah am hellichten Tag" - hat mir nun kein Geringerer als ein Friedrich Dürrenmatt eine neue Rolle in der Gestalt eines Kriminalkommissars sozusagen auf den Geburtstagstisch gelegt. Aber, haben Sie keine Sorge, ich werde nicht immer den Rollen-Anzug Marke "Dürrenmatt" tragen. Ich werde aber auch nichts zum Trödler geben. Denn selbst ältere Anzüge, neu aufgebügelt, können Sonntagskleider sein.

Verstehen Sie mich recht, ich möchte einmal weg vom Typ des kleinen verschmitzten Bürgers. Ich will jetzt einen Charakter, einen Menschen mit all seinen guten und schlechten Seiten aufzeigen, ohne dass das Publikum bereits lacht, wenn man nur am Rande des Bildrahmens erscheint. In diesem Sinne will ich wirklich einmal kein "Heinz Rühmann" sein, so einer wie schon oft gehabt, sondern nichts weiter als ein Schauspieler inmitten eines grossartigen Ensembles. Und das ist vorhanden: ein Michel Simon, ein Ewald Balser, eine Berta Drews, eine Margrit Winter, ein Heinrich Gretler, ein Emil Hegetschweiler, ein Siegfried Lowitz - und nicht zuletzt ein Gert Fröbe. Dazu gesellt sich ein internationaler Regisseur von hohen Graden, Ladislao Vajda *, und das Buch von einem Dichter, von einem Friedrich Dürrenmatt. Das ist also kein "Star"-Film, denn Star ist hier der Stoff, ein Buch, in dessen Dialogen man die Handschrift des Dichters und Dramatikers spürt.

Es ist eine schöne Aufgabe, mich einmal wieder als Charakterschauspieler beweisen zu können, einen Menschen zu spielen, den die Menschen verlassen haben. Dieser Mensch geht seinen Weg, trotz aller Hindernisse, trotz aller Enttäuschungen. Er geht ihn, weil er ein Versprechen gegeben hat, das er einlösen will und muss. Dieser Stoff ist kein "Thriller", sondern eine psychologisch und menschlich vertiefte, aber zugleich auch spannende und dramatische Kriminalgeschichte mit hervorragenden Rollen, die immer wieder einen Dürrenmatt erkennen lassen. Sein Pegasus beflügelt uns alle. Und auf dem Kutschenbock unseres Wagens hält Ladislao Vajda, die Zügel der Regie straff in der Hand. Unter seiner Führung weiss sich das Ensemble wohl geborgen. Hoffentlich eine schöne, erlebnisreiche und interessante Fahrt! Möge sie dies auch für das Publikum werden!

* Ladislao Vajda drehte mit Heinz Rühmann danach noch zwei weitere Filme mit "Ein Mann geht durch die Wand" (59) und "Der Lügner" (61).


Der damalige Aufnahmeleiter Philippe Dériaz hat auf der Seite von Movie-College seine Erinnerungen an die Dreharbeiten zum Film aufgeschrieben. Nachstehend Auszüge aus diesem Text (Copyright bei Philippe Dériaz).
 
Mit der Praesens-Film gründete 1924 Lazar Wechsler (1896-1981) auch die richtig berufliche Schweizer Filmherstellung – das darf ihm nicht abgesprochen werden, selbst wenn er später den Schweizer Film in den Graben und fast ins Grab fuhr. Wechsler hatte zwar ab und an große Visionen, blieb aber sonst eigensinnig und engstirnig. Was er gern lautstark als gut für den Schweizer Film festlegte, das war in erster Linie gut für seine Praesens-Film. Auch wechselten diese Ansichten je nach politischer oder wirtschaftlicher Wetterlage kräftig und widersprachen sich. Mal war die Mundart das einzig Wahre, mal Hochdeutsch oder Englisch; mal galten nur heimische, bodenständige Begebenheiten, mal nur große internationale Stoffe. Wechsler wollte oft schweizerischer als die Schweizer sein, denen gar beibringen, was schweizerisch im Film sein soll. Er benahm sich gern als Papst oder eher Zar des Schweizer Films, sprach Verbannungen (er war in einigen Fällen nachtragend) aus und kümmerte sich um keinen Nachwuchs, was viele im damaligen Filmhandwerk und -betrieb ihm gleichtaten. Nicht nur insgeheim meinte er: „Der Schweizer Film bin ich".

Dürrenmatt nahm auf Filmgepflogenheiten und kommerzielle Überlegungen keine Rücksicht, musste sich dann Änderungswünsche gefallen lassen. Die Dorfhure wurde zur redlich arbeitenden ledigen Mutter. Das bittere, offene, angeblich dem Publikum unzumutbare Ende wurde durch einen dramatischen Schlusspunkt ersetzt (wobei sich einmal mehr die allgemeine Frage stellt, ob der Film narratologisch näher am Theater oder am Roman ist), usw. Hinterher verwirklichte Dürrenmatt seine ursprünglichen Absichten in Das Versprechen (1958).
 
Als Letzter ließ Heinz Rühmann Änderungen am Drehbuch durch seinen Hausautor vornehmen, um die Härte des Kommissars Matthäi am Schluss des Films zu dämpfen und um seinem persönlichen Bild als Publikumslieblings zu schmeicheln. Über diese neuen Seiten – wo Sätze zu lesen sind, die Dürrenmatt nie geschrieben hätte („Ein Reh springt über den Weg") – wurde jahrelang gemunkelt und gemutmaßt. Es gibt sie aber tatsächlich. Einige Tage nach Drehbeginn erhielten alle Mitarbeiter einen großen Umschlag mit eben diesen Seiten und der schriftlichen Bitte, die alten zu entsorgen. Ich sehe immer noch, wie alle fleißig Blätter zerreißen, während ich in mir hörte, Dürrenmatts Originalseiten könne man doch nicht vernichten; also behielt ich sie, samt der Anweisung, nach der ich die neuen Szenen an ihren Platz einsetzte. Hiermit sind die Änderungen genau belegt – und mein Drehbuch erwies sich mit der Zeit als das einzige vollständig erhaltene. Zusätzlich, weil die Vorlage von Dürrenmatt keine einzelnen Einstellungen beschrieb, trug ich sorgfältig in meinem Arbeitsexemplar ein, wie Vajda jede Szene in verschiedenen Aufnahmen auflöste und drehte; nicht alle diese verschiedenen Einstellungen befinden sich im endgültigen Schnitt.
 
Wenn schon ein Schriftsteller von (beginnendem) Weltruhm als Drehbuchautor verpflichtet wurde, musste das Vorhaben auf internationalem Fuß angegangen werden. Wechsler verband sich also mit dem 1918 geborenen Artur „Atze" Brauner (CCC-Berlin). Daraufhin wurde eine internationale Besetzung beschlossen – mit den entsprechenden Kompromissen (z.B. Aufgabe des Dialektes für eine doch eindeutig in der Schweiz spielende Handlung). Es kam auch keiner der sonst in der Schweiz tätigen Regisseure mehr in Frage. Die Wahl fiel auf Ladislao Vajda, der 1955 mit Marcelino, pan y vino nicht nur einen großen Erfolg erzeugt, sondern große Fähigkeiten in der Führung jugendlicher Darsteller bewiesen hatte – das war nicht falsch. Vajda redete mehrere Sprachen, doch war sein Deutsch ungarisch grundiert und spanisch gefärbt. Der Basler Max Haufler, Schauspieler und auch Regisseur, wurde sozusagen sein besseres Ohr für die Dialoge.
 
Vajda brachte nicht nur seinen bewährten Chefkameramann Heinrich Gärtner, der eindeutig, so alt er war (geb. 1895 in Wien), eine Bereicherung in der Bildgestaltung bedeutete, sondern noch einen weiteren Koproduzenten aus Spanien mit – samt neuen Forderungen.
 
Das war alles recht und gut, hatte aber kaum merkbaren Einfluss auf Wechslers kleinkariertes bis krämerartiges Gebaren im Tagesgeschäft, in der Produktionsabwicklung, die häufig an Bastelei grenzte. Es wurde praktisch keine andere Mannschaft vorgesehen, wie sonst in der Schweiz üblich, also eine zu kleine, was Überbelastung und Ausbeutung der zu wenigen Mitarbeiter heißt.
 
Diese Kluft oder Schere zwischen internationalen Ansprüchen beziehungsweise Erwartungen und schweizerischen Gewohnheiten wurde für alle (einheimischen) Mitarbeiter schmerzlich: sie mussten das leisten, wofür sie – nicht fähigkeits- sondern zahlenmäßig – unterlegen waren. Auf Kosten der eigenen Knochen! Und sie fühlten sich auch noch missachtet.
Es besteht in jedem Filmatelier, aus feuerpolizeilichen Gründen, Rauchverbot; Vajda und Gärtner bestanden darauf, unbegrenzt qualmen zu dürfen, wobei das Rauchen den anderen, gemeinen Leuten streng untersagt blieb. Und einmal tobte Gärtner: Man sehe durchs Atelier nur noch durch Nebel! Lüften!! So was erleichterte mir die Aufgabe, Ordnung und Ruhe bei den Aufnahmen zu halten, nicht.
 
Überall neigen Produzenten dazu, Regisseure kurz zu halten. Damals in der Schweiz war das besonders ausgeprägt; die Produzenten – Wechsler vor allen – betrachteten Regisseure als Günstlinge, erwarteten von ihnen Dankbarkeit für die Gnade, einen Film drehen zu dürfen, und ein duckmäuserisches Benehmen: somit war der Regisseur das schwächste Glied in der Herstellungskette – und bekam es manchmal seitens der Mitarbeiter zu spüren. Diese Haltung bestand zumindest teilweise bei international angelegten Produktionen wie Es geschah am helllichten Tag, besonders als Zwang zur Sparsamkeit. Zum Beispiel als es um die Zahl der Statisten für die Szene im Dorfwirtshaus, wo die Bauern dem Hausierer an den Kragen wollen, ging: die Wunschvorstellung Vajdas war für den Produktionsleiter übertrieben; ich verfolgte, wie die Herren feilschten, um am Schluss meine Aufgabe zu erfahren: fünfzehn Männer. Die also bestellte ich, ohne Statistenkartei, Statistenbörse oder sonstige Einrichtung, einzeln, durch Zureden. Vielleicht waren es, aus Vorsicht vor einem Ausfall, sogar sechzehn – und es war mir bewusst, dass sie für den Raum nicht ausreichten. Am Morgen des Drehtages befahl Vajda „alle Statisten in die Dekoration", blickte kurz, sagte „Doppelt so viele", drehte sich weg und verschwand. Der Produktionsleiter rannte ihm nach, beschwor ihn, doch die Arbeit zu beginnen, mit Aufnahmen in Richtung des Kommissars Matthäi und des Hausierers, über die angeschnittenen Köpfe der halt anwesenden Statisten; und ich verließ den Dreh, rannte durch die Beizen der Altstadt, wo Arbeitslose, Rentner, Wermutbrüder usw. herumsitzen, um für den Nachmittag weitere fünfzehn, als Bauern glaubwürdige Gestalten zusammenzutreiben (es gelang).

In fast allen Abteilungen waren wir unterbesetzt, aber alle Beteiligten waren bereit, sich die Beine auszureißen (bereit, oder einfach gewöhnt bis genötigt?). Auf der organisatorischen Seite gab es den Produktionsleiter, eine Produktionssekretärin, zwei Telefonleitungen und einen Aufnahmeleiter, mich. Zugegeben: manchmal war ich – bei allem Eifer – überfordert. Einen hauptamtlichen Requisiteur gab es nicht, denn so war es üblich. Der Inhaber eines Trödelladens übernahm diese Funktion, insofern als ich ihn anrief (und er saß nicht immer in seinem Geschäft) und ihm aufzählte, was für die nächsten Tage laut Drehbuch notwendig war. Das brachte er in einem großen Korb; und wenn etwas fehlte, wenn dem Regisseur etwas einfiel, rannte ich wieder herum oder – mit großem Glück – konnte es telefonisch bei Bekannten erbetteln. Einmal sogar besorgte sich Vajda, ohne ein Wort zu sagen, selbst jene üppige Topfpflanze, die ihm im Originalmotiv fehlte! Es gab auch keinen Kostümbildner im eigentlichen Sinne, nur einen Ankleider, der über einen bescheidenen Fundus verfügte. Unter diesen Umständen kann man sich über die Qualität des Endproduktes nur wundern.
 
Immerhin war die Kameramannschaft um den DoP Heinrich Gärtner auf der Höhe des international üblichen Brauches vollständig besetzt, also mit Schwenker, Schärfe-Assistenten und Material-Assistenten. Dieser letzte hatte, neben dem Laden und Leeren der Kassetten, noch die Aufgabe, vor wichtigen Einstellungen einen gerade gedrehten Probestreifen schnell zu entwickeln, um am Negativ die Ausleuchtung durch den Meister überprüfen zu lassen. Denn die Ausleuchtungsart von Gärtner war aufwändig – und die zwei zusätzlichen Beleuchter, die er durchgesetzt hatte, wirklich nicht überflüssig. Gärtner setzte nämlich viele einzelne Lichtpunkte auf einzelne Gegenstände, also viele eher kleine Scheinwerfer mit präzisen Zielen ein; diese subtile Kunst erforderte mannigfaltige Abdeckungen, stoffbespannte Rahmen, Metallflügel, Kartonstücke, ausgeschnittenes schwarzes Papier, mit vielen Wäscheklammern.
 
Wie viele andere Kameraleute konnte Gärtner schwer aufhören, an seinem Licht herum zu pusseln. Als er endlich meldete, Vajda könne zu proben beginnen, war noch nichts sicher; plötzlich stellte sich Gärtner direkt vors Gesicht eines Darstellers, um sich durch ein Dunkelglas der Genauigkeit eines Lichtstrahles zu versichern, und sprach dabei: „Lass dich nicht stören, Laszlo, lass dich nicht stören". Dieses Benehmen beschleunigte die Arbeit nicht, die ich voranzutreiben hatte. Dann donnerte Wechsler am Telephon: „Wie viele Seiten habt ihr schon gedreht?" Und ich versuchte, ihm sehr ungeschickt zu erklären, dass zwar keine ganze Seite, aber drei oder vier zur Hälfte (also nach der einen Blickrichtung) gedreht wurden – der Produzent grollte, uneinsichtig.

Darsteller der Hauptrolle, der in deutschsprachigen Ländern berühmte Heinz Rühmann war eindeutig der wichtigste Mensch (oder das wichtigste Teilstück im Räderwerk) der Produktion: das war spürbar, ohne dass man sagen könnte, er ließe das die anderen spüren. Sehr „menschlich" zeigte er sich allerdings nicht. Seine Professionalität war unbestreitbar, genau wie seine Konzentration allein auf die Arbeit, sein Ernst. Vor dem ersten Drehtag hatte er verständnisloses Staunen erregt, indem er einen Sessel direkt hinter der Dekoration verlangte, um sich ganz nah vom „Kampfplatz" in sich zurückzuziehen, mit seinem Drehbuch und seinen Buntstiften, sich den Gang hin zur Garderobe und zurück zu ersparen; aus dieser Ecke kam er sekundenschnell zum Einsatz in voller Leistungsbereitschaft. Kontakt hielt er hauptsächlich zu seinem persönlichen Maskenbildner, der auf sein Verlangen angestellt worden war; mit den anderen blieb er auf kühlem Abstand. Uns wunderte auch seine Humorlosigkeit.

Als Michel Simon als Hausierer zu den Dreharbeiten stieß, spürte der schon vor dem Krieg zum Weltruhm gelangte Charakterdarsteller sofort das Missbehagen in der Belegschaft und gab sich offen, zugänglich, heiter (obwohl er auch – wie ich später von französischen Kollegen erfuhr – recht unangenehm bei der Arbeit sein konnte), ohne Allüren. Zwischen uns beiden Genfern entstand verständlicherweise eine kleine Komplizenschaft, bis zu unterschwelligen unanständigen Anspielungen – was sich keiner mit Rühmann hätte vorstellen oder erlauben können. Als alle Szenen in der Dorfkneipe abgedreht waren, gab Michel Simon uns den Inhalt dieser Dekoration zum Plündern (sprich: Saufen) frei! Was die Arbeit betraf, war er allerdings nicht weniger eifrig und konzentriert, trotz oder eher wegen der Sprachschwierigkeiten, denn in der Genfer Schule hatte er recht wenig Deutsch vor recht langer Zeit gelernt. Zu Recht weigerte er sich, kurz vor Einschalten der Kamera Dialogänderungen anzunehmen, denn er hatte mit mühsamem Fleiß seinen Text rein phonetisch mit Hilfe einer Tonbandaufnahme memoriert.

Ebenfalls zugänglich zeigte sich der durch sein musikalisches Ohr sprachwendige Sachse Gert Fröbe. Die Madrilenin Maria Rosa Salgado, die einzige weibliche Darstellerin mit mehr als einem Drehtag, war eine Wunschbesetzung des spanischen Koproduzenten, um dem Film den weltweiten spanischsprachigen Markt zu öffnen; sie wurde mit Respekt behandelt, ihre Unkenntnis der deutschen Sprache bildete um sie eine Art Schutzwolke; sie sah vielleicht etwas zu vornehm für die Rolle aus.
 
Abgesehen vom im Ausland schon lange tätigen Genfer Michel Simon besetzten Schweizer nur Nebenrollen. Scharf kennzeichnend für die Herabsetzung der Einheimischen war der Fall von Anneliese Betschart: bevor die Spanier in die Koproduktion einstiegen, war sie für die Rolle der ledigen Mutter des „Ködermädchens" vorgesehen; zum Trost oder als Entschädigung für die entgangene Hauptrolle gab man ihr den kurzen Auftritt der Schullehrerin – sowie die grausame „Ehre", Maria Rosa Salgado auf Deutsch nach zu synchronisieren. Es hat manche Zuschauer gestört, im Lauf des Films zweimal dieselbe Stimme zu hören, denn Anneliese Betschart war ein recht bekanntes Mitglied des Ensembles am Schauspielhaus Zürich.
Zur Stärke des Werks tragen genau gewählte Darsteller, oft eben erste Kräfte, als Nebenfiguren gewiss bei. Das wird am deutlichsten bei den Eltern des ermordeten Mädchens: die große Margrit Winter und der wunderbare Hans Gaugler, der am Berliner Ensemble die Titelrolle in der Brecht'schen Bearbeitung von Lenz' Hofmeister gespielt hatte. Weil diese Produktion so viele anerkannte Größen und Berühmtheiten bündelte, wollten viele mitmachen, ja erklärten sich Schauspielschüler, die ich kannte, zur Statisterie bereit. Nur die ältere Traute Carlsen zierte sich und ich musste mich anstrengen, um sie zur Zimmerwirtin von Matthäi zu überreden.

Eidgenössische Ausnahme in diesem hohen Kreis wurde Anita von Ow. Nach den Probeaufnahmen war ihr eine der Kinderrollen schon sicher, und ich führte die ersten Gespräche mit ihren Eltern, um derer prinzipielles Einverständnis einzuholen; als entschieden wurde, sie solle den unschuldigen Lockvogel verkörpern, übernahm eine höhere Stelle die Verhandlungen.
 
Einige teure Darsteller (Bertha Drews als herrische Gemahlin des Unholdes Fröbe, Ewald Balser als Psychiatrieprofessor), die nur in Innenaufnahmen erschienen, kamen nicht nach Zürich. Als Folge der Koproduktion mussten einige Szenen in Berlin, in den CCC-Ateliers, gedreht werden. Nur die allerwichtigsten Stabmitarbeiter flogen dorthin; die anderen wurden gebeten, sich für die Wiederaufnahme der Arbeit in Zürich bereit zu halten, jedoch ohne Lohn. Da in dieser Zwischenzeit die Fortsetzung des Drehs in der Schweiz vorzubereiten war, blieb ich vor Ort am Werk – bei halber Wochengage.
 
Wechsler war der (schlussendlich irrigen) Meinung, er könne über Beschäftigung und Nichtbeschäftigung sämtlicher Filmschaffenden der Schweiz bestimmen, dabei überschätzte er sich nur wenig; aber diese Haltung war nicht zukunftsträchtig, genauso wie die Zurückdrängung jeden möglichen Nachwuchses. Vielleicht auch deshalb blieb die Riesenanstrengung "Es geschah am hellichten Tag" ohne Nachfolge, ohne weitere Wirkung, ohne der Schweizer Filmproduktion weiterzuhelfen. Schade.
 
 

Die Macher im Hintergrund:

Heinrich Gärtner mit Gert Fröbe

Friedrich Dürrenmatt - Drehbuch
(zusammen mit Heinz Rühmann, Maria Rosa Salgado und Michel Simon)

Lazar Wechsler - Produzent


Hermann Haller - Cutter

Max Haufler - Regie-Assistent

evtl. Elizabeth Montague - Dialog-Regie

Max Röthlisberger - Filmausstatter


 
 

Dialog zum Film vom Juli 1958 
(PDF)
Copyright: Praesens Film Zürich

Drehbuch zum Film vom Februar 1958 
(PDF)
Copyright: Praesens Film Zürich

Musik-Komplex 
(PDF)
Copyright: Praesens Film Zürich

Kosten für die englische Version 
(PDF)
Copyright: Praesens Film Zürich


 
 
Nachfolgend eine Auswahl von Fotos, die hinter die Kulissen der Dreharbeiten blicken lassen.
Copyright: Praesens Film Zürich

Ladislao Vajda im Gespräch mit Berta Drews

Eine wohlverdiente Pause für Siegfried Lowitz und Michel Simon

Gert Fröbe mit letzten Instruktionen

.

Bereit für das grosse Finale

Ladislao Vajda bespricht sich mit Ewald Balser

Heinz Rühmann mit Sonnenbrille im Gespräch mit Siegfried Lowitz und Gert Fröbe


Kamera, Ton und Licht sind bereit für Heinz Rühmann und Heinrich Gretler

Inspektion für die Szene im Wald mit Michel Simon, Heinz Rühmann und Siegfried Lowitz

Letzte Korrekturen an Heinz Rühmanns Nase durch Josef Coesfeld


Bei Heinz Rühmann und Heinrich Gretler wird durch Jan Hörler Mass genommen

Ladislao Vajda behält die Übersicht

Gert Fröbe bei einer Drehpause


Ladislao Vajda gibt Gert Fröbe letzte Instruktionen

Gert Fröbe scherzt mit Ladislao Vajda

Anita von Ow prüft, ob der Kameramann alles richtig gemacht hat


Siegfried Lowitz beim Essen fassen

Heinrich Gärtner, Unbekannt und Hermann Haller sowie im Hintergrund Hugo Frugoni und Emilio Biondi

Heinrich Gärtner links und Ladislao Vajda rechts


Ladislao Vajda und Ewald Balser

Ladislao Vajda


Kinowerbung in Schweden



Kinowerbung in Schweden

Auszeichnung des Stadtrates Zürich



Ein herzlicher Dank geht an Herrn Gassmann für die Zuverfügungstellung des Archivs.
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