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Der Maler, Illustrator
und Graphiker Théophile-Alexandre Steinlen wurde am 10. November 1859
in Lausanne geboren. Sein Grossvater war der Maler Christian Gottlieb
Steinlen (1779-1847). Nach seiner schulischen Ausbildung studierte er zunächst Theologie an der Universität von Lausanne, entschied sich aber nach zwei Jahren, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen. So ging er mit 19 Jahren nach Mulhouse, wo er eine Ausbildung in industriellem Zeichnen erhielt. Anschliessend ging er 1881 nach Paris, um als technischer Zeichner zu arbeiten. 1883 zog er in das von Künstlern geprägte Montmartre, wo er den bekannten Zeichner Adolphe Willette kennenlernte. Ebenfalls befreundet war er mit Henri de Toulouse-Lautrec. Mit Willette hielt er sich oftmals im Kabarett „Le Chat Noir“, für die Steinlen auch einige Plakate entwarf. Für die dazugehörige Zeitung „Le Chat Noir“ steuerte er zahlreiche Illustrationen bei. Es folgten Ausstellungen im Salon der Unabhängigen und im Salon der Humanoisten, die seine Arbeiten einem breiteren Publikum bekannt machten. Weitere Illustrationen von ihm erschienen in Publikationen wie "La petite République", "L'almanach", "La feuille", "Temps nouveaux", „Gil Bas illustré“, „Le Rire“ und „L'Assiette au beurre“ aber auch in "Le Mirliton", wo er über 120 Lieder von Aristide Bruant illustrierte sowie im "Chambard socialiste", wo er teilweise das Pseudonym Petit Pierre verwendete. Zusammen mit Jean-Louis Forain und Charles Lucien Léandre gründete er die Zeitung „Les Humoristes“, wo er ebenfalls Zeichnungen veröffentlichte. Desweiteren war Théophile-Alexandre Steinlen als Buchillustrator tätig. Zu seinen Büchern gehören "Prison fin de siècle" 1890, "Paris" von Emile Zola, „Dans la rue“ von Aristide Bruant, „Les Chanson des femmes“ von Paul Delmet, „Les Gaietés bourgeoises“ von Jules Moinaux, „Les Soliloques du pauvre“ von Jehan-Rictus, „Barabbas“ von Lucien Descaves, "Chansons de Montmartre" von Paul Delmet, "Les gueules noires" von Emile Morel, Ville d'amour von René Maizeroy, "Chansons des femmes" von Paul Delmet, "Les soliloques du Pauvre" von Jehan Rictus, "Les gaites Bourgeoises" von Jules Moinaux und „Les femmes d'amis“ von Georges Courteline. Anfangs 1894 drohte ihm infolge des neuen Pressegesetzes eine Verhaftung und er ging zunächst nach München, wo er Zeichnungen für den "Simplicissimus" schuf. Später ging er nach Norwegen und er kehrte erst Ende 1894 wieder zurück nach Frankreich, als sich die Wogen geglättet hatten. Seine grössten Erfolge hatte er jedoch mit seinen eindrücklich gestalteten Plakaten. Seine Zeichnungen, Lithografien und Malereien waren geprägt vom Alltagsleben am Montmartre, wo er Arbeiter- und Strassenszenen festhielt und so auch die elende Seite des Lebens festhielt. Während des 1. Weltkrieges folgte er den Kampfgeschehen und zeigte in seinen Zeichnungen die negativen Seiten des Krieges. Akte und Katzenbilder (auch als Plastiken) rundeten sein Repertoire ab. Er verstarb am 14. Dezember 1923 im Alter von 64 Jahren in Paris. Eine umfangreiche Bildergalerie findet man auf der Homepage von Artvee. |
| Galerie der Arbeiten von Théophile-Alexandre Steinlen |
| Le Rire | ||||
![]() 1895 |
![]() 1896 |
![]() 1896 |
![]() 1897 |
![]() 1898 |
| Gil Blas | ||||
![]() 1896 |
![]() 1897 |
![]() 1897 |
![]() 1900 |
![]() 1891 |
| L'assiette au beurre | ||||
![]() 1901 |
![]() 1901 |
![]() 1902 |
![]() 1903 |
![]() 1903 |
| Weitere Illustrationen | ||||
![]() Les salons de 1894 - Journal des debats |
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![]() Le Mirliton 1896 |
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![]() Le petit sou 1900 |
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| Gemälde | ||||
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![]() 1903 |
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| Back.................................................Artwork © by the artist |