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Napo

Napo

1942 - 2020

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Der Illustator und Karikaturist
Napo alias Napoleon wurde als Antonio Mongiello Ricci
in Rosario, Argentinien geboren.

Er begann seine künstlerische Laufbahn Ende der 50er Jahre und
seine Zeichnungen erschienen zunächst in argentinischen Zeitungen wie
„Tia Vicenta“, „Hortensia“, „Chaupinela“, „Adan“, „La Hipotenusa“, „Leoplan“, "La Nacion“,
„La cebra a lunares“, „Noticias“ und „Satiricon“.

Ende der 60er Jahre ging er nach Italien, wo er von 1968 bis 1970 Zeichnungen
für das Comicmagazin Linus und für die Comicserie „Sergent Kirk“ realisierte.

Anschliessend kehrte er in sein Heimatland zurück, wo er zusammen
mit dem Autor Hector German Oesterheld den Comic „La guerra
de los Antartes“ (70/71) zu Papier brachte, welche im
Magazin „2001“ erschien. Der Autor Oesterheld wurde
1978 von der argentinischen Dikatur
verschleppt und ermordet.
Bis 1975 schuf Napo
zahlreiche
weitere Karikaturen
und Comics für argentinische
Publikationen, ehe er 1976 kurz vor dem Staatsstreich
nach Frankfreich ging, weil seine Frau in Paris ein Stipendium
für ein Studium in Gravur gewann.

In Frankreich
veröffentliche er
Zeichnungen in bekannten
Zeitschriften und Zeitungen
wie „Le Monde“, „Lire“, „Lui“, „Télérama“, „L'expansion“,
„Science et vie“ und „L'Express“. Aber auch in Spanien
erschienen Arbeiten von ihm in „La Vanguardia“.

Zudem war er ein vielbeschäftigter Illustrator. So steuerte er Bilder
für Puzzles bei und schuf Poster für den niederländischen Verlag „Verkerke“
sowie Kalender und Umschläge zu Kinderbüchern und Romanen für Verlage wie Hachette,
Nathan, Belin und „Centro Editor de América Latina“.

Zu seinen publizierten Comicbüchern gehören „Tutti frutti“ (74) unter dem Pseudonym Napoleon,
„C'est la jungle“ (86), „Le golf“ (98) und „Napo Tango“ (05), zudem war er beteiligt an zahlreichen
Sammelalben, die Arbeiten verschiedener Zeichner zeigten, darunter „Le vin“ (81), „Le ski“ (82), „Les 7 péchés capitaux“ (83),
„A ma mer“ (83), „Le Bréviaire du Carabin“ (83), „La table“ (85), „Mer“ (88), „Jeux d'hiver – jeux d'humour“ (91), „Politicon“ und „NON de dieux!“ (10)

Napo gehörte nebst zahlreichen weiteren französischen Künstlern zu den Gründungsmitgliedern von „Les humoristes Associés“ 1980.

2019 kehrte er mit seiner Ehefrau nach Argentinien zurück, während seine erwachsenen Kinder
in Frankreich blieben. Er verstarb am 7. Januar 2020 im Alter von 77 Jahren in
Buenos Aires. Bei einem Sturz brach er sich das Becken,
aus der nachfolgenden Behandlungen entstanden
Komplikationen, die zu
seinem Tod führten.

 
 
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