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Edmung Labhart

1894 - 1965

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Der Fotograf und Illustrator Edmund Labhart
hatte in Zürich ein eigenes Fotoatelier und er machte
sich einen Namen als Fotograf von Bauten (Schule Neubühl,
Engepark aber auch mit Personen- und Gruppenaufnahmen.
Damit setzte er eine Familietradition erfolgreich fort. Sein Grossvater
Hans Labhart war bereits Fotograf und auch sein Vater Paul Labhart - dieser
studierte zunächstan der Badischen Kunstschule und arbeitete anschliessend als Maler
in München, ehe er sich der Fotografie zuwandte und das Atelier Labhart & Manga 1885
gründete - sowie sein Bruder Hans Labhart ergriffen den Beruf eines Fotografen.

In seinem Fotoatelier kolorierte er in jenen Jahren noch zahlreiche schwarz-weiss-Fotografien von Hand.

Aber auch als Zeichner zeigte Edmund Labhart Talent. So schuf er Karikaturen zum
Thema Ärzte/Krankenhaus und Militär, zudem illustrierte er 1935 das Schulbuch
„Die Bewegung als Unterrichtshilfe in Rechnen und Geometrie“ von Erika
Bebie-Wintsch, das für die 1. bis 6. Klasse bestimmt war.
Die Autorin Erika Bebie-Wintsch war
als Lehrerin an der Zürcher
Wolfbachschule tätig.
Die in ihrem
Buch beschriebene
Unterrichtsmethode war derart
ungewöhnlich, dass ihre Schulklasse an
der Schweizer Landesausstellung 1939 präsentiert wurde.

Edmund Labhart war mit Lydia Mathilde Stierli verheiratet.
Das der Ehe stammte die Tochter Nelly Elsbeth Labhart, geb. 1932.

 
 
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