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Künstler |
| Pierre-Elie Bovet
1801 - 1875 |
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. Der Zeichner, Gravierer, Radierer und Lithograph Pierre-Elie Bovet wurde am 18. Februar 1801 in Genf geboren. Nach seiner schulischen Ausbildung machte sich Bovet einen Namen als Künstler. Als er 1831 nach Le Locle ging, übte er dort den Beruf eines Zeichenlehrers aus. Er war der erste Lehrer an der Kunstschule von Le Locle. Und er blieb in diesem Beruf während 38 Jahren bis 1869. Als Künstler wurde er vor allem durch seine zahlreichen Porträts von Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts bekannt, die heute einen Einblick in die Gesellschaft seiner Zeit geben und vor allem ein Spiegelbild der Genfer Gesellschaft. Er porträtierte Berühmtheiten wie Kaiserin Sisi, König Christian IX von Dänemark, Kaiser Franz Josef I von Österreich, George Sand, König Leopold I von Belgien, Königin Marie Pie von Portugal, König Radama II von Madagaskar, Théophile Gautier und Kaiser Xianfeng von China. Desweiteren brachte er auch Porträts von Berühmtheiten früherer Jahrhunderte zu Papier. Im Laufe seiner Karriere schuf Pierre-Elie Bovet unzählige Radierungen und vor allem Lithographien, die nicht nur auf seinen eigenen Entwürfen basierten sondern öfters auch in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Amélie Munier-Romilly und François-Gédéon Reverdin entstanden. Als er seine Ehefrau verlor, sein Gesundheitszustand stark nachliess und gar eine Erblindung drohte, beantragte er den Ruhestand von seiner Lehrertätigkeit. Trotz seiner grossen Verdienste gewährten ihm weder die Schulbehörde noch die Gemeindeverwaltung den Vorruhestand. Erst nach längerer Verhandlung erhielt er schliesslich eine Zusage von 500 Franken pro Jahr. Diese wurden nicht von den Behörden getragen sondern vom Lehrerlohn des Nachfolgers von Bovet abgezogen. Bovet ging zurück in seine Heimatstadt, wo er allmählich in Vergessenheit geriet. Pierre Elie Bovet verstarb am 15. Juli 1975 im Alter von 74 Jahren in Genf. |
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