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DER DEUTSCHE
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Klaus-Detlef Sierck


1925 - 1944

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Der Schauspieler Klaus-Detlef Sierck war in den 30er und 40er Jahren ein beliebter Kinder- und Jugenddarsteller. Sein Vater war der Regisseur Detlef Sierck, der später unter dem Namen Douglas Sirk ein äusserst erfolgreicher Regisseur in den USA wurde.

Seine Eltern liessen sich 1928 scheiden, und als sich die politische Situation in Deutschland zuspitzte, emigrierte Douglas Sirk mit seiner zweiten Frau Hilde Jary - einer Jüdin - in die USA, Klaus-Detlef Sierck blieb mit seiner Mutter in Deutschland.

1935 debütierte er im Kurzfilm "Die Saat geht auf" (35), dem 1937 die ersten Kinofilme mit "Streit um den Knaben Jo" (37) und "Serenade" folgten. In den nächsten Jahren entstanden weitere erfolgreiche Produktionen wie "Verwehte Spuren (38), "Kadetten" (39), "Aus erster Ehe" (40) und "Kopf Hoch, Johannes!" (41), wo er die Titelrolle verkörperte.

1942 entstand sein letzter Film mit dem Titel "Der grosse König" (42) als junger Prinz Heinrich, ehe er in den Krieg eingezogen wurde und mit der Infanterie-Division "Grossdeutschland" an die Ostfront geschickt wurde. 1944 fiel er - gerade mal 18 Jahre alt - an der russischen Front in Novo Alexandrovka.
 

Weitere Filme mit Klaus-Detlef Sierck:
Schatten über St. Pauli (38) Sehnsucht nach Afrika (38) Preussische Liebesgeschichte (38) Das Recht auf Liebe (39) Das unsterbliche Herz (39)


 
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