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DEUTSCHER FILM |
DER
DEUTSCHE
FILM |
| Carl-Heinz
Schroth
1902 - 1989 |
.
. Der Schauspieler Carl-Heinz Schroth wurde in eine Schauspielerfamilie hineingeboren. Sein Vater war der bekannte Schauspieler Heinrich Schroth, seine Mutter die Schauspielerin Else Ruttersheim. Seine Halbschwester Hannelore Schroth trat ebenfalls eine erfolgreiche Karriere als Schauspielerin an. Carl-Heinz Schroth nahm zunächst Schauspielunterricht bei Arnold Marlé, ehe erste Theaterengagements ab 1922 folgten. Seine Stationen führten über Düsseldorf, Hamburg und Wien nach Berlin. Beim Film debütierte er 1931 mit "Der Kongress tanzt" (31), doch
das Theater blieb weiterhin seine Hauptbeschäftigung. Es dauerte sechs
Jahre, ehe Carl-Heinz Schroth in seinem zweiten Film spielte mit dem Titel
"Gauner im Frack" (37).
Nach dem Krieg setzte er seine Filmkarriere vor allem mit humorvollen
Rollen fort und avancierte in den 50er Jahren zu einem beliebten Nebendarsteller.
Zu seinen bekanntesten Filmen der 50er Jahre gehören "Meine Nichte
Susanne" (50), "Engel im Abendkleid" (51), "Wenn der Vater mit dem Sohne"
(55) und "Liebe auf krummen Beinen" (59).
Im Film "Das Fräulein vom Amt" (54) ging Schroth mit der Verfilmung der Lebensgeschichte von Renée Franke neue Wege, eigentlich ein Novum, denn Renée Franke (alias Gisela Beyer) war 1954 gerade einmal 26 Jahre alt. Gisela Beyer begann ihre berufliche Kariere als Telefonistin im Fernamt Hamburg (heute vergleichbar mit dem Telefonservice moderner Agenturen), später als Aufsicht für die Telefonzentrale der britischen Militärregierung. Berühmt wurde Gisela Beyer, als sie beim Soldatensänger British Forces Network vorsang und daraufhin einen Schallplattenvertrag erhielt. Damals sehr bekannt: ihre Werbeplatte für die Seife Luxor. Das Fräulein vom Amt wurde ein Kassenschlager; Carl-Heinz Schroth festigte damit seine Kariere als Regisseur. Ab den 60er Jahren wandte sich Carl-Heinz Schroth vom Kino ab und trat in vielen Fernsehproduktionen auf. Zu seinen Arbeiten gehören "Orden für die Wunderkinder" (63), "Das Traumhaus" (65), "Das Experiment" (66), die Serie "Alle Hunde lieben Theobald" (70) und "Die Alten kommen" (79). Der sympathische Schauspieler war in der glücklichen Lage, bis
kurz vor seinem Tod aktiv die Schauspielerei ausüben zu dürfen.
Zudem erfuhr er einen späten Höhepunkt seiner Popularität
mit der Serie "Jakob und Adele" (83), wo er mit spitzbübischen Hundeblick
das Publikum einvernahm. Seine geniale Partnerin in dieser Serie war die
unvergessliche Brigitte Horney.
Weitere Filme mit Carl-Heinz Schroth
(Darsteller, Regie):
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