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DEUTSCHER FILM |
DER
DEUTSCHE
FILM |
| Felix
Bressart
1892 - 1949 |
.
. Der Schauspieler Felix Bressart hatte sein erstes Engagement am Theater im Jahre 1915, und wie alle grossen Schauspieler dieser Zeit kam er schliesslich zu Max Reinhardt. Er wurde sehr schnell ein beliebter und erfolgreicher Charakter-Komödiant. Im Film tauche Bressart seit 1928 regelmässig auf; vor allem in Komödien und Militärklamotten, die in den Anfängen der 30er Jahre eine Hochkonjunktur erlebten und vor allem durch Bressart populär wurden. Bressart war im Leben genau das, was er im Film darstellte: ein schüchterner, verschlossener, etwas ungeschickter Mensch. Seine Tapsigkeit im Leben und vielleicht auch im Film war von einer gewissen Tragik umwittert. Doch das Publikum fand ihn einfach komisch - es lachte nicht so sehr über das, was Felix Bressart auf der Leinwand zustiess, als dass es ihn auslachte mit der Roheit von Kindern, die Menschen, die stottern, komisch finden. Der erste Film, in dem Felix Bressart den ungeschickten Soldaten spielte,
hiess "Drei Tage Mittelarrest" (30). Es war ein komischer, aber auch ein
böser Film. Der Film wurde später mit einem Verbot belegt, weil
er "das Schicksal einer unglücklichen Mutter auf schamlose Weise verhöhnt"
- jedoch nicht in Deutschland, sondern in den USA.
Als Jude musste auch Felix Bressart aus Deutschland emigrieren und gelangte schliesslich 1938 in die USA, wo er bald Filmangebote erhielt, die, im Gegenteil zu anderen emigrierten Kollegen, Rollen beinhalteten, die einen künstlerischen Anspruch stellten. Viele Filme, in denen er mitwirkte, gehören bis heute zu den ganz grossen Filmen, u.a. "Ninotschka" (39) "To Be or Not to Be - Sein oder Nichtsein" (42) und "The Seventh Cross - Das siebte Kreuz" (44). Mit nur 57 Jahren, fünf Tage nach seinem Geburtstag, starb Bressart
in Hollywood an Leukämie.
Weitere Filme mit Felix Bressart:
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