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STUMMFILM |
DER
DEUTSCHE
STUMMFILM |
| Lutz
Altschul
1899 - 1975 |
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. Der Schauspieler Lutz Altschul - der sich später in den USA den Künstlernamen Louis V. Arco zulegte - begann seine Karriere als Schauspieler nach dem 1. Weltkrieg. Bereits 1920 agierte er erstmals vor der Kamera für "Die Teppichknüpferin von Bagdad" (20), dem weitere Stummfilme wie "Spiel mit Menschen" (22), "Die Liebe einer Königin" (23), "Sacco und Vanzetti - Im Schatten des elektrischen Stuhls" (27) und "Napoleon auf St. Helena" (29) folgten. In den 30er Jahren agierte er in den Produktionen "Die Försterchristl" (31), "Yorck" (31) und "Der schwarze Husar" (32), ehe er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland 1933 verliess und über die Schweiz 1939 in die USA emigrierte. In den USA konnte er beim Film wieder Fuss fassen, doch wurde er meist nur in sehr kleinen Rollen eingesetzt, oftmals in Rollen von Wehrmachtssoldaten oder Offizieren, vor denen er im realen Leben flüchten musste. Immerhin konnte Lutz Altschul so in einigen sehr bekannten amerikanischen Filmen mitwirken wie "Dr. Ehrlich's Magic Bullet" (40), "Pacific Rendezvous" (42), "Berlin Correspondent" (42), "Casablanca" (42), "Hangmen Also Die!" (43), "Mission to Moscow" (43), "Appointment in Berlin" (43), "The Cross of Lorraine" (43), "The Story of Dr. Wassell" (44) und "Son of Lassie" (45). Nach Ende des 2. Weltkrieges kehrte Lutz Altschul wieder nach Europa
zurück und agierte meist am Theater, daneben konnte er aber auch seine
Filmlaufbahn fortführen. Unter anderem agierte er in "Duell mit dem
Tod" (49), "Strasse zur Heimat" (52), "Question 7" (61), "Geschichten aus
dem Wienerwald" (64) und eine Episode der Serie "Kung Fu: The Chalice"
(73) mit David Carradine.
Weitere Filme mit Lutz Altschul:
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