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EROS RAMAZOTTI
1963

Sänger

Eros Luciano Walter Ramazzotti Molina (* 28. Oktober 1963 im römischen Stadtteil Cinecittà in Italien) ist ein italienischer Pop-Sänger und Songwriter, der auch Gitarre, Klavier und Schlagzeug spielt. Er gehört zu den populärsten italienischen Künstlern und hat weltweit über 50 Millionen Platten verkauft.

Eros Ramazzotti wurde als Sohn von Rodolfo Ramazzotti und Raffaella Molina geboren. Seine Karriere begann im Jahr 1981, als er mit dem Lied Rock 80 am Wettbewerb „Voci nuove“ („Neue Stimmen“) in Castrocaro teilnahm und prompt einen Plattenvertrag mit dem Label DDD erhielt. Ein Jahr später erschien seine erste Single Ad un amico. 1984 belegte er mit seinem Song Terra promessa den ersten Platz in der Kategorie ‚Newcomer‘ des Sanremo-Musikfestivals. Ramazzotti veröffentlichte eine Reihe von Alben, die sowohl Balladen mit autobiographischem Inhalt als auch Rockmusik enthalten, und erreichte dadurch internationalen Erfolg. Neben Italien ist er vor allem in Spanien, Mexiko, Argentinien, Deutschland, Österreich, Frankreich, Holland, Schweden und in der Schweiz bekannt. Auf Grund seines Erfolgs in vielen spanischsprachigen Ländern entschied seine Plattenfirma, alle Alben auch in einer spanischen Version zu veröffentlichen.

Ramazzotti arbeitete mit vielen internationalen Künstlern zusammen. Er sang unter anderem Duette mit Joe Cocker, Cher, Tina Turner, Anastacia, Andrea Bocelli, Tazenda, Giorgia, Umberto Tozzi, Gemelli Diversi, Adriano Celentano und Luciano Pavarotti. An seiner Best-of-CD e², die zehnfach mit Platin ausgezeichnet wurde und 2007 die meistverkaufte CD in Italien war, wirkten u.a. Ricky Martin, Carlos Santana, Wyclef Jean, Jon Spencer, John Shanks, Rhythms del Mundo, Take 6, Gian Piero Reverberi, Steve Vai, The Chieftains und Amaia Montero von La Oreja de Van Gogh mit.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit spielte Ramazzotti auch eine wichtige Rolle in der populären Nazionale Italiana Cantanti, der Fußballmannschaft italienischer Sänger. In dieser absolvierte er als Stürmer 222 Spiele zu wohltätigen Zwecken und erzielte dabei 127 Tore. Von 1992 bis 2004 war er auch Präsident der Trägergesellschaft Associazione Nazionale Italiana Cantanti.

Vom 24. April 1998 bis 25. März 2009 war Ramazzotti mit der Schweizer Moderatorin Michelle Hunziker verheiratet, mit der er eine Tochter namens Aurora hat, welcher er den Song L’Aurora widmete.

Im Februar 2011 wurde Eros Ramazzotti mit der Goldenen Kamera 2011 in der Kategorie: Beste Musik International ausgezeichnet.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.- 

BILL RAMSEY
1931

Sänger

Bereits in seiner Jugend sang Bill Ramsey in einer College-Tanzband. Als er dann von 1949 bis 1951 an der Yale-Universität in New Haven ein Soziologie- und Wirtschaftsstudium begann, sang er nebenher immer wieder Jazz, Swing und Blues.

Wegen des Koreakrieges wurde die allgemeine Wehrpflicht in den USA wieder eingeführt und Bill Ramsey musste seinen Wehrdienst bei der United States Air Force in Deutschland ableisten. Auch in dieser Zeit trat er nebenbei in Clubs auf und wurde so eines Tages im damals berühmten (und noch heute existierenden) Jazzkeller in Frankfurt am Main von einem Mitarbeiter des Soldatensenders AFN gesehen und daraufhin als Mitarbeiter für diesen speziellen Bereich der GI-Betreuung engagiert. Dort wurde Bill Ramsey Chefproduzent und hatte, zwar noch immer in Diensten der Air Force, nun aber mehr Zeit für Auftritte bei Festivals. Zu dieser Zeit (1953/54) trat er bei Jazzveranstaltungen zusammen mit Ernst Mosch, Paul Kuhn, Kurt Edelhagen und Hans Last auf. 1955 setzte er nach seiner Entlassung sein Studium sowohl in der Heimat als auch in Frankfurt fort.

Schließlich versuchte sich der „Mann mit der schwarzen Stimme“ auch als Schlagersänger. Sein Wumba, Tumba, Schokoladeneisverkäufer erreichte 1959 einen 4. Platz in der deutschen Hitparade. Doch schon seine beiden nächsten Hits wurden beide Nummer 1. Es waren dies der Evergreen Souvenirs und der Ohrwurm Pigalle, Pigalle.

Insgesamt spielte Bill Ramsey in 28 Filmen mit, hatte unzählige Fernsehauftritte und Tourneen durch Europa, die USA und Nordafrika. Er war viele Jahre Dozent an der Hamburger Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Jeden Freitag moderiert und kommentiert Bill Ramsey im Hessischen Rundfunk die Sendung „Swingtime“.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 

CHRIS REA
1953

Sänger

Christopher Anton Rea, Künstlername: Chris Rea, (* 4. März 1951 in Middlesbrough, England) ist ein britischer Sänger, Musiker, Komponist und Gitarrist italienisch-irischer Abstammung.

In den 1970ern spielte Rea, der zwei Brüder (Nick und Mike) und vier Schwestern (Catherine, Geraldine, Paula und Camille) hat, in der Band Magdalene als Gitarrist und Sänger. 1975 gewann die Band unter dem Namen The Beautiful Losers einen Talentwettbewerb, ein Plattenvertrag blieb allerdings aus. Rea nahm 1978 ein Soloalbum mit dem Titel Whatever Happened to Benny Santini? auf, kam mit der Auskopplung Fool (If You Think It's Over) sofort in die US Top 20 und wurde dafür ebenso für den Grammy nominiert. Mit den Nachfolgealben konnte Rea allerdings an diesen Anfangserfolg nicht anknüpfen.

Mit Titeln seines Albums Water Sign konnte Rea 1983 erstmals Hiterfolge verbuchen, die sich 1984 und 1985 mit „Wired to the Moon“ und „Shamrock Diaries“ fortsetzten. Seine großen Hits „Josephine“, „I Can Hear Your Heartbeat“ und „Ace of Hearts“ fielen in diese Zeit. Mit den Alben On the Beach (1986) (das Musikvideo zum gleichnamigen Song wurde auf Formentera gedreht), Dancing with Strangers (1987) sowie The Road to Hell (1989) (der Titelsong war seine erfolgreichste Single-Veröffentlichung) wurde Rea zum Millionseller. Mit Auberge (1991) und God's Great Banana Skin (1992) machte er auch in den USA wieder auf sich aufmerksam.

Weitere Alben folgten, und Rea wurde zu einem der erfolgreichsten britischen Musiker. Vor allem in Großbritannien und Deutschland wurde Rea auch als Kino- und Fernsehfilmkomponist ein Begriff (u. a. „Basic Instinct“, „Soft Top, Hard Shoulder“, „The Blue Cafe“, „Madhouse“, „Alles Paletti“, „Der Schattenmann“). 1996 drehte Rea einen eigenen Film, La Passione (der entfernt die eigene Familiengeschichte wiedergibt), und veröffentlichte dazu auch die Filmmusik. Mehrmals, z. B. 1999, versuchte Rea an die Erfolge der 1980er Jahre anzuschließen, aber mit schwindendem Erfolg.

Kurz nachdem ihm mit dem Album King of the Beach im Jahre 2000 ein beachtliches Comeback gelang, wurde bei Chris Rea Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt. Infolgedessen mussten bei ihm in einer risikoreichen Operation wesentliche Teile des Magens entfernt werden. Die Operationen ließ Rea in Deutschland durchführen. Während seines Krankenhausaufenthaltes beeindruckte ihn besonders die Geschichte und der Lebensmut einer jugendlichen Krebs-Patientin. Sie sagte zu ihm auch die Worte: „Wir tanzen jetzt beide auf einer steinigen Straße“, die ihn direkt zu seinem nächsten Projekt „Stony Road“ führten. Die Auseinandersetzung mit seinem möglicherweise bevorstehenden Tod brachten Rea dabei die Erkenntnis, dass er in seiner gesamten Karriere niemals jene Musik auf Platte gebracht hat, die er wirklich liebte, nämlich reinen Blues. Während er zu Hause langsam wieder zur Gesundheit fand, drückte er sich mit dem Malen von Bildern aus. Nach seiner Genesung arbeitete er musikalisch seine Krankheit auf. Die daraus resultierenden Songs haben mit seinen alten Titeln kaum noch etwas gemeinsam.

Da sein bisheriges Label aber auf der Beibehaltung seines alten Stils bestand, gründete Rea 2002 sein eigenes Label Jazzee Blue, um seine Vorstellungen zu verwirklichen. Dort veröffentlichte er bis 2004 vier CDs: Stony Road, The Blue Jukebox, Blue Street und Hofner Blue Notes. Anschließend widmete er sich dem großen Projekt Blue Guitars. Im Oktober 2005 veröffentlichte er mit Blue Guitars seine (vorerst) letzten Platten als Solokünstler: ein elf Alben starkes Werk (ein sog. EarBook-Tonträger) mit den unterschiedlichen Genres der Blues-Musik, zusammen mit einem Bildband, der seine Werke aus seiner Genesungszeit beinhaltet, und einer DVD. In nur 18 Monaten hatte Rea hierfür über 130 neue Songs komponiert und aufgenommen sowie über 50 Bilder gemalt.

2006 absolvierte Rea seine Abschiedstournee und lebt seitdem mit seiner Frau und den beiden Töchtern in Cookham/Buckinghamshire.

Original-signiertes Foto (etwas kleiner als Postkartenformat)    Price in Euro 22.- 

REAL LIFE

Berühmte Musikgruppe

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 22.--

DIETER REITH
1938

Musiker, Komponist

Reith wurde 1972 bekannt, als er, zusammen mit Peter Herbolzheimer und Jerry van Rooyen die Olympiaeinzugsmusik für das Orchester Kurt Edelhagen komponiert und arrangiert hatte. Dafür wurden diese drei Musiker mit einer Goldenen Schallplatte und dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Er ist immens vielseitig und kann so gut wie jeden musikalischen Geschmack befriedigen. Liebhaber des Jazz schätzen ihn wohl am meisten für seine Soli auf der Hammond B3. Eines seiner besten Soli hat er im Titelstück von My Kind of Sunshine gespielt, wo er zusammen mit der Rhythmusgruppe aus Jimmy Woode am Kontrabass, Heinz Kitschenberg am E-Bass und Tony Inzalaco am Schlagzeug ein Höllenfeuer abbrennt. ("My Kind of Sunshine" ist zu finden auf Herbolzheimers Sampler Masterpieces.)

Reith nahm ab 1945 Klavierunterricht, zunächst mit rein klassischer Ausrichtung. Ab 1956 spielte er Jazz im Club "Katakombe" in Mainz. Nach dem Abitur 1958 studierte er Musikwissenschaft und experimentelle Physik. Auch absolvierte er ein Niederfrequenz-Praktikum mit dem Berufsziel des Tonmeisters. 1961 bestand er ein Probespiel als Pianist bei der SWF-Bigband, deren Pianist er von 1962 bis 1971 war. Parallel dazu war er von 1966 bis 1972 Organist bei Peter Herbolzheimers RHYTHM COMBINATION & BRASS. Von 1971 bis 1973 spielte er Klavier im Orchester Kurt Edelhagen (WDR). Nachdem er 1973 seinen Wohnsitz nach Stuttgart verlegt hatte, leitete er für mehrere Jahre die SWR-Big-Band und das SWR-Rundfunkorchester. Außerdem fungierte er als Arrangeur für viele TV-Projekte, Rundfunkproduktionen und Tonträger. Seit 1997 ist er Mitglied im Werkausschuß der GEMA.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 8.-

MAUREEN RENE

Sängerin
 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.- 

RENTNERBAND

Berühmte Musikgruppe

Die Rentnerband wurde 1974 unter anderem von Peter Petrel und Willem (bürgerlich: Wilken F. Dincklage) in Hamburg gegründet. Mit dabei waren Musiker wie Gottfried Böttger (Klavier, Akkordeon, Gesang), Lonzo Westphal (Geige), Django Seelenmeyer (Banjo, Mandoline) sowie Barry Sarluis (auch bekannt als Begleitpianist von Karl Dall auf Fernseh- und Theaterbühnen), Charly Krüger, Werner Böhm (alias „Gottlieb Wendehals“) und viele mehr. Sie gehörte zur so genannten Hamburger Szene.

Nach dem Erfolg der ersten LP wurde aus dem kurzzeitigen Plattenprojekt eine „working roadband“, die mit der „Rentnerband-Revue“ live Erfolge feiern konnte.

Die Musiker waren gern gesehene Gäste in Fernsehshows, wie „Stimmung, Stars und gute Laune“ (ZDF), „Lieder vom Fass“ (ZDF); in der legendären „ZDF-Hitparade“ unter Dieter Thomas Heck; „Tony Marshall Show“ (ARD) und diversen anderen Sendungen.

Mit dem Titel „Ski Heil – Bein kaputt“ (Autoren: H. H. Böhrs/H. Drapatz) schafften sie einen Langzeittitel, der in jedem Winter gern wieder herausgeholt wird.

Doch die Zeit holte auch diese Band ein: Aus Werner Böhm wurde „Gottlieb Wendehals“, der „Dicke Willem“ († 1994) verließ die Band um im Norddeutschen Rundfunk als Moderator Karriere zu machen. Hans Herbert Böhrs war neben Herbert Fux, Olivia Pascal und Frank Zander noch einige Jahre in der Fernsehsendung „Bananas“ (WDR) als Komiker zu sehen. Heute ist er Mitveranstalter der Hamburger Stadtpark-Konzerte und seit 31 Jahren Organisator des weitgerühmten „LiLaBe“, die wohl größte Faschingsfete in Deutschland.

Peter Petrel ist auch heute noch unter diesem Namen als Schlagersänger aktiv.

Original-signiertes Foto im Postkartenformat   Price in Euro 12.--

RHYME AND REASON

Berühmtes Musikduo

Original-signiertes Foto im Postkartenformat (rückseitig signiert)   Price in Euro 9.--

RICCHI E POVERI

Musikgruppe

Ricchi e Poveri (ital. „Reiche und Arme“) ist eine dreiköpfige italienische Popgruppe, die 1968 in Genua gegründet wurde. Sie besteht aus Franco Gatti, Angela Brambati und Angelo Sotgiu.

Die Gruppe nahm am Eurovision Song Contest 1978 teil und belegte mit dem Titel Questo Amore Platz 12. In den 1980er Jahren war die Gruppe auch in Deutschland erfolgreich. Zu den bekannten Hits zählen unter anderem Sarà perché ti amo, Mamma Maria, Voulez vous danser, Che sarà , Made in Italy und Ciao Italy, ciao amore. Mit Se m'innamoro gewann die Gruppe 1985 das San-Remo-Festival.

Die Ursprungsbesetzung der Gruppe bestand aus Franco Gatti, Angela Brambati, dem Sarden Angelo Sotgiu und Marina Occhiena. Angelo und Franco gehörten zuvor der Gruppe Jet an, aus der auch einige Mitglieder der Band Matia Bazar stammten. Ihr Debüt hatten Ricchi e Poveri beim Musikwettberwerb Cantagiro im Jahr 1968 mit L'ultimo amore. 1970 erreichten sie beim San-Remo-Festival mit ihrem Lied La prima cosa bella gemeinsam mit Nicola Di Bari den zweiten Platz. Auch im Jahre 1971 schafften sie den zweiten Platz mit Che sarà und lagen diesmal gleichauf mit José Feliciano. Für ihr Album I Musicanti des Jahres 1976 komponierten Sergio Bardotti und Luis Enriquez Bakalov zwei Geschichten über Musikanten sowie ein Lied, das auf dem 25. San-Remo-Festival desselben Jahres präsentiert wurde. Sowohl 1976 als auch 1977 unternahmen sie eine Theater-Tournee mit Walter Chiari. 1978 vertraten Ricchi e Poveri Italien beim Eurovision Song Contest mit Questo amore und erreichten den 12. Platz. Ihr Lied Come Vorrei war das Schlusslied für die populäre Fernsehsendung Portobello.

1981 musste Marina Occhiena die Gruppe verlassen, weil sie ein Verhältnis mit dem Ehemann von Angela Brambati einging, und war fortan solo tätig. Dennoch bewahrten Ricchi e Poveri ihre Geschlossenheit und blieben weiter erfolgreich, zum Beispiel mit Sarà perché ti amo, das sie 1981 in Sanremo präsentierten und das sich als Single zehn Wochen lang an der Spitze der italienischen Charts hielt. Sará perché ti amo war zugleich die meistverkaufte italienische Single des Jahres. Es folgten weitere Erfolge wie Mamma Maria, Voulez vous danser und Ciao Italy, ciao amore.

1985 gewannen sie das San-Remo-Festival mit Se m'innamoro und auch 1988 nahmen sie daran teil mit Nascerà Gesù, das die Gefahren der Gentechnik thematisiert und von Umberto Balsamo geschrieben wurde. 2002 brachten Ricchi e Poveri ein weiteres Album, Parla col cuore, heraus und 2004 nahmen sie an der Reality-Show Music Farm teil, die vom Moderator Amadeus präsentiert wurde und wo sie gegen Loredana Bertè antraten und den dritten Platz erreichten. Nahezu alle erfolgreichen Songs der Gruppe wurden von Cristiano Meinellono und Dario Farina geschrieben.

Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 


CHRIS ROBERTS
1946

Sänger

Chris Roberts war einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schlagersänger in der ersten Hälfte der 70er Jahre. Seine mit Anglizismen angereicherten, eher schlichten Schlager und seine sonnige Ausstrahlung trafen den Zeitgeist.

Chris Roberts machte ab 1961 eine Berufsausbildung als Elektromechaniker, ab 1963 besucht er das Polytechnikum. 1964 ist er Schlagzeuger der Rock'n'Roll-Band "Blue Rockets", die bekannte Lieder von Buddy Holly, den Everly Brothers oder Fats Domino nachspielen.

1966 wird Roberts von Hans Bertram entdeckt, der ihm einen Vertrag bei der Plattenfirma Polydor verschafft. Roberts' erste Single, die Beatmusik-Nummer "Babys Gone", und weitere Titel finden zwar wenig Aufmerksamkeit, doch 1968 landet Roberts mit dem Schlager Titel "Wenn Du mal einsam bist" eine Nummer 15 in den Charts. Darauf folgten bis 1972 mit Titeln wie "Die Maschen der Mädchen", "Ich bin verliebt in die Liebe", "Hab ich dir heute schon gesagt, daß ich dich liebe" und "Hab Sonne im Herzen" fünf Platzierungen in den Top 10.
In dieser Zeit hatte er unzählige Auftritte im Fernsehen, auch in der DDR. Anfang der 70er Jahre ist Roberts auch als Darsteller in vielen Schlagerfilmen zu sehen.

Als 1973 größere Hits ausblieben, wechselte Roberts zu Jupiter Records und hatte dort mit dem Ralph-Siegel-Titel "Du kannst nicht immer siebzehn sein" den größten Hit seiner Karriere (12 Wochen in den Top 10 bis auf Rang drei). Ebenfalls versuchte er, diese Erfolge in anderen Ländern zu wiederholen, so entstanden z.B. "Barbara" (niederländische Version von "Wann liegen wir uns wieder in den Armen Barbara") sowie "A mí me gusta la vida" (spanische Version von "Ich bin verliebt in die Liebe"). Trotz unzähliger weiterer Veröffentlichungen bis in die frühen 80er Jahre konnte er an diese Erfolge nicht mehr anknüpfen. Bis heute sind ihm aber zahlreiche, vor allem weibliche, Fans treu geblieben.

Seit Mitte der 70er Jahre arbeitet Roberts auch als Musikproduzent und Liedtexter, 1979 wirkt Roberts in dem Musical "Sweet Charity" mit.

Oben: Original-signiertes Foto (ca. Postkartenformat, Foto etwas beschnitten)    Price in Euro 9.-
Unten: Original-signertes Foto (Postkartenformat, bei Unterschrift etwas von Fotoschicht abgeblättert)    Price in Euro 6.-

IVO ROBIC
1926 - 2000

Sänger

Mit 22 Jahren begann er seine Sängerkarriere in Jugoslawien, nachdem der gelernte Musiklehrer zuvor Klavier, Saxophon, Klarinette, Flöte und auch Kontrabass spielen gelernt hatte. In seiner Heimat bereits ein Star, kam er 1955 nach Deutschland als Musiker in einer 5-Mann-Combo. Da das damals kommunistische Jugoslawien ein befreundetes Land der DDR war, hatte er mit der Band auch Auftritte in Leipzig und Ostberlin.

1959 war dann das Jahr des großen Durchbruchs. Er nahm das Lied Morgen, morgen, lacht dir wieder das Glück auf und erzielte damit seinen größten Erfolg. Auch in England und den USA kam der Titel in die einschlägigen Hitparaden und wurde weit über eine Million Mal verkauft. 

Sein nächster Erfolg in Deutschland war 1961 "Mit 17 fängt das Leben erst an" ("Save Your Last Dance For Me"). 1965 nahm er zusammen mit Bert Kaempfert den Titel "Rot ist der Wein" ("Moon Over Naples" / "Spanish Eyes") auf, der ebenfalls sehr erfolgreich wurde.
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Mit seiner Verpflichtung für die Polydor-Schallplatte bringt er eine neue, pikante Note ins europäische Schlagerkonzert. In seiner Heimat Jugoslawien ist der heute 34jährige seit langem Star Nr.1. Der in Garesnica geborene sympathische Sänger des Radio-Tanzorchesters Zagreb ist zugleich ein versierter Instrumentalist. Er spielt Klavier, Sax, Klarinette, Flöte und Kontrabass. Schallplatten besingt er seit 1948. Zunächst für Jugoton (bis jetzt über 100 Titel) und dann auch für Supraphon, Prag. Er ist in allen Sparten vom Volkslied bis zum Jazz zu Hause. Am meisten allerdings liegt ihm "sweet". Sehr reizvoll für ihn der Umgang mit den in der jugoslawischen Volksmusik häufig wechselnden Metren.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 


JO ROLAND
1927

Sänger

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.-


MARY ROOS
1949

Sängerin / Singer

Bereits mit neun Jahren nahm Roos ihre erste Schallplatte auf (Ja die Dicken sind ja so gemütlich, 1958). Ferner spielte sie in den Filmen Die Straße und Sperrbezirk mit. Sie sang sich durch Werbeschallplatten, Gesangs- und Talentwettbewerbe, sang im Dresdener Mozart Chor und wieder in Talentwettbewerben und auf Schlagerfestivals. So nahm sie 1969 mit dem Titel Die Legende der Liebe am Grand Prix RTL International teil.

Der richtige Durchbruch gelang ihr erst 1970 mit dem Titel Arizona Man, geschrieben und komponiert von Giorgio Moroder, produziert von Michael Holm. Im selben Jahr sprang sie für die erkrankte Edina Pop bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision ein. Mit dem Lied Bei jedem Kuss wurde sie hinter Katja Ebstein Zweite.

In dieser Zeit erhielt sie im deutschen Fernsehen eine eigene Sendung und begann gleichzeitig in Frankreich eine zweite Karriere. An der Seite von Michel Fugain sang sie die weibliche Hauptrolle in dem Musical Un enfant dans la ville. Nach ihrem Erfolg beim Eurovision Song Contest, bei dem sie 1972 mit Nur die Liebe lässt uns leben einen respektablen dritten Platz belegte, trat sie im Pariser "Olympia" vor ausverkauftem Haus auf.

Es folgten zahlreiche weitere, weniger erfolgreiche, Veröffentlichungen, die sie in den 1970er Jahren stets als Sängerin präsent hielten. So war sie mit ihren Titeln mehrfach Gast in deutschen und französischen Musiksendungen sowie in einer, für das deutsche Publikum umgeschnittenen Folge der amerikanischen Muppet Show. 1975 versuchte Mary Roos ein weiteres Mal, sich für die Teilnahme am Eurovision Song Contest zu qualifizieren. Ihr Titel Eine Liebe ist wie ein Lied erreichte bei der deutschen Vorentscheidung aber nur den dritten Platz, ein weiterer Titel, Ich will denselben Weg noch mal an deiner Seite geh'n, erreichte nicht das Finale.

Mary Roos arbeitete mit erfolgreichen deutschen Produzenten wie Dieter Bohlen, Ralph Siegel, Michael Reinecke, Michael Kunze und Thomas Meisel zusammen. Vieler ihrer Titel bis ins neue Jahrtausend hinein waren Adaptionen bekannter internationaler Hits: Ich werd' geh'n heute Nacht (1979) von Cliff Richards We Don't talk anymore; Ich bin stark nur mit Dir (1985) von Modern Talkings You're my Heart, you're my soul; Doch leider lieb ich dich immer noch (1999) von Chers Believe.

Oritinal-signiertes Foto (Format ca. 12 x 17.5 cm)    Price in Euro 9.-


MARIANNE ROSENBERG
1955

Sängerin

Marianne Rosenberg ist das dritte von sieben Kindern von Otto Rosenberg, einem Überlebenden von Auschwitz und langjährigen Vorstandsmitglied des Zentralrats deutscher Sinti und Roma. Sie wuchs in einer Künstlerfamilie auf. Ihre Schwester Petra Rosenberg ist die Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg.

Im Alter von 14 Jahren gewann sie einen Talentwettbewerb. Danach nahm sie ihre erste Schallplatte „Mr. Paul McCartney“ auf, die ihr erster Erfolg wurde. Mit ihren weiteren Titeln „Fremder Mann“, „Ich bin wie Du“, „Marleen“ und „Lieder der Nacht“ erreichte ihre Karriere in den 1970er Jahren ihren Höhepunkt. Sie hatte zahlreiche Auftritte in Rundfunk und Fernsehen (darunter mehrmals in der ZDF-Hitparade) und war zu einem der erfolgreichsten Schlagerstars des Jahrzehnts avanciert. Anlässlich eines Gesangswettbewerbs in Rio de Janeiro im Jahre 1971 erklärte das Jurymitglied Paul Simon bereits vorab, Marianne Rosenberg keine Punkte geben zu wollen, da diese aus Deutschland stamme.

1975 nahm sie erstmals an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil, platzierte sich aber mit ihrem Lied „Er gehört zu mir“ nur auf Platz 10. Trotzdem wurde das Lied zum Hit. 1976 und 1977 erhielt sie jeweils den bronzenen Bravo Otto der Jugendzeitschrift BRAVO.

1976 sang sie bei der luxemburgischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest „Tout peut arriver au cinéma“ (Lieder der Nacht). Sie scheiterte aber an ihrem Landsmann Jürgen Marcus, der für Luxemburg zum Finale nach Den Haag fuhr. Die deutsche Vorentscheidung 1978, bei der Marianne Rosenberg mit „Nein, weinen werd’ ich nicht“ Platz 7 erreichte, wurde nur im Radio und nicht im Fernsehen ausgestrahlt.

1980 versuchte sie sich dann abermals bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest. Ihr Titel „Ich werd’ da sein, wenn es Sturm gibt“ erreichte jedoch nur Platz 12. Nicht wesentlich besser erging es ihr bei der deutschen Vorentscheidung 1982, als sie mit „Blue-Jeans-Kinder“ Platz 8 erreichte. Mit der Schlagerszene brach sie danach jahrelang, machte Filme und nahm Platten mit Vertretern der damaligen Neuen Deutschen Welle, speziell mit Extrabreit auf.

Das mit der Band Extrabreit eingespielte Lied, „Duo Infernal (Rückkehr der phantastischen Fünf)“, ist insbesondere durch seinen punkigen Charakter hervorzuheben; zudem ist der Song erotisch gespannt: „Alles was ich auf mir fühle, sind Deine Hände auf mir – Du nimmst mir das Bewußtsein, und dafür danke ich Dir“ .

Um aus eingefahrenen Bahnen auszubrechen, änderte sie Ende der 1980er Jahre ihr Auftreten, gab sich mit schrillen Bühnenauftritten ein neues Image und bezog darüber hinaus zu politischen Themen Stellung. Auch mit ihren neuen Songs hatte sie einschlägigen Erfolg und avancierte – für sie unerwartet – damit zur Ikone der Schwulenbewegung.

1988 wurde ein Remix ihres großen Hits „Er gehört zu mir“ als Single veröffentlicht und lenkte durch hohen Airplay-Einsatz erneut die Aufmerksamkeit auf die Sängerin. 1989 sang sie für den Soundtrack der Fernsehserie „Rivalen der Rennbahn“ den Song „I need your love tonight“, produziert von Dieter Bohlen, der auch Text und Musik schrieb, und hatte damit einen Überraschungserfolg, so dass das Lied unter den Top 60 Platz finden konnte. Der Soundtrack wurde zum erfolgreichsten Album zu einer deutschen Fernsehserie.

Im Sog des Erfolgs der beiden vorangegangenen Singles veröffentlichte Marianne Rosenberg ihr neues Album „Uns verbrennt die Nacht“ und hatte mit der ersten Single „Ich denk an Dich“ einen der größten deutschen Hits im Jahr 1989. Weitere erfolgreiche Single-Auskopplungen folgten. Das Album war in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Harald Steinhauer entstanden, der auch bei ihren nächsten Alben „Und Du kannst nichts dagegen tun“ und „Feuerrosen“ die Produktion übernahm.

1994 nahm sie mit Dieter Bohlen einen weiteren Song in englischer Sprache auf. „Anywhere I Lay My Head“ erschien auf dem Soundtrack zu der ZDF-Serie „Die Stadtindianer“, wurde jedoch nicht als Single veröffentlicht.

1996 war sie eine der Künstlerinnen, die mit einem Gedenkkonzert von Rio Reiser Abschied nahmen. Nach einer Reihe von erfolgreichen Alben, die im Laufe der neunziger Jahre erschienen waren, darunter die im Studio live eingesungene Doppel-CD „5 Tage & 5 Nächte“, veröffentlichte sie 1998 ihr Album „Luna“, mit zum großen Teil selbstkomponierten Songs und Texten ihrer Freundin Marianne Enzensberger. „Luna“ wurde 1 Jahr später nochmals veröffentlicht, angereichert um eine im Radio sehr erfolgreiche Coverversion des Cher-Hits „Strong enough“. Es folgte das Album „Himmlisch“, welches sich aber schlechter verkaufte, als Vorabkritiken vermuten ließen. Es wurde von Alex Christensen produziert, der im Techno-Genre wie mit U 96 „Das Boot“ bekannt wurde.

Im Jahr 2000 lehnte die Künstlerin einen gemeinsamen Auftritt mit ihrem Vater in einer Fernseh-Show mit den empörten Worten ab: „Die wollen Rosenberg-Schlager garniert mit einer Prise Auschwitz … Das ist eine Respektlosigkeit gegenüber meinem Vater“.

2004 spielte sie unter dem Titel „Für immer wie heute“ sehr erfolgreich ihre großen Hits und ein paar neue Tracks in völlig neuen Arrangements ein. Das Album erreichte die Top 20 der deutschen Albumcharts, die Singles erreichten die Top 100. Eine Pop-Tour zu dieser Platte war 2004/2005 überaus erfolgreich. Parallel dazu trat sie in einigen deutschen Städten mit einem Chanson- und Liederprogramm auf, das aus der Zusammenarbeit mit Christian Schodos 2003 entstand und das die beiden damals unter dem Titel „cocktails for two“ in der Berliner „Bar jeder Vernunft“ uraufführten.

Im September 2006 veröffentlichte Marianne Rosenberg ihre Biographie „Kokolores“, erster TV-Termin hierzu war die ARD-Sendung „Beckmann“ am 11. September 2006. Liveauftritte mit dem Jazzkonzept folgten im September und Oktober 2006. Auf dem zugehörigen Hörbuch zur Biographie sind vier Musikstücke als Bonus vertreten.

Im März 2008 erschien das Chanson- und Jazzalbum „I'm a woman“. Am 17. Oktober 2008 nahm sie an einem Nico-Tribut-Konzert teil. An der Volksbühne Berlin sang sie drei Lieder zur Ehre der verstorbenen deutschen Ikone, u.a. Femme Fatale von The Velvet Underground und „My Funny Valentine“.

2009 sprach und sang Marianne Rosenberg die Rolle der Mama Odie im Disney-Zeichentrickfilm Küss den Frosch. Ende Februar 2011 veröffentlichte Marianne Rosenberg ein neues Album mit 13 Titeln unter dem Namen : "Regenrhythmus"

Original-signiertes Foto (etwas kleiner als Postkartenformat)    Price in Euro 9.- 


TINO ROSSI
1907 - 1983

berühmter Opernsänger / Famous opera singer

Als Sohn einfacher Fischer konnte er keine reguläre Ausbildung seiner Stimme erreichen und war größtenteils Autodidakt. 1927 trat er erstmals in Marseille auf; seit 1932 feierte er in Paris seine Triumphe als Operetten- und Chansonsänger. Er wurde nun der populärste französische Tenor seiner Epoche und hatte Erfolge über Erfolge. Zwar erschien er nicht auf der Opernbühne, doch hatte er durch seine Auftritte in Operetten, Konzerten, Radio- und später Fernsehsendungen eine Karriere wie kaum ein anderer französischer Sänger seiner Epoche. 

Seine Tenorstimme war nicht groß, aber von einer vollen, weichen Klangtönung und einem südländischen Schmelz des Vortrages und entsprach damit ganz den damaligen Anforderungen an einen Interpreten des gehobenen Unterhaltungsliedes. Hinzu trat sein äußeres Erscheinungsbild, das dem Geschmack seiner Generation entgegenkam. So kam auch fast von selbst eine große Karriere beim Tonfilm zustande. 
Er spielte und sang in rund dreißig Filmen, von denen 1936 »Marinella« alle Rekorde hinsichtlich der Besucherzahl brach. 

Weitere Höhepunkte in seinem Filmschaffen waren »Naples au baiser du feu« (1937), »Fièvres« (1941 mit Shirley Temple), »Le soleil a toujours raison« (1942), »Destin« (1946), »La sérénade aux nuages« (1946), »La belle meunière«, mit Liedern aus der »Schönen Müllerin« von Schubert (1949). 
Tourneen führten den in Frankreich und namentlich in seiner Heimat Korsika (»Der größte Korse seit Napoleon«), wo er sich viel aufhielt, vergötterten Sänger in die USA und nach Kanada. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte er vorübergehend Schwierigkeiten wegen seiner Auftritte vor deutschen Soldaten während der Besetzung Frankreichs 1940-44, konnte dann aber wieder bis rund 1960 seine glänzende Karriere fortsetzen. 

1955 wirkte er am Théâtre Châtelet Paris in der Uraufführung der Operette »Méditerranée« von Francis Lopez mit. Noch 1970 trat er im französischen Fernsehen auf. Seine Stimme ist auf zahllosen Columbia- Schallplatten anzutreffen, größtenteils in der Interpretation von Operetten-, Film- und Unterhaltungsliedern, doch findet sich darunter auch seriöse Musik (Mozart, Gounod, Schubert); bekannt wurde seine Aufnahme der Aubade aus »Le roi d'Ys« von Lalo. Insgesamt wurden mehr als 200 Millionen Schallplatten des Sängers verkauft, darunter allein 30 Millionen seines beliebtesten Liedes, »Petit Papa Noël«. Er starb 1983 in Neuilly bei Paris.

original-signiertes Foto im Postkartenformat - selten
original signed picture 4 x 6 - rare
Price in Euro 49.--


MARJAN RUS
1905 - 1974

berühmter Sänger / Famous singer

Marjan Rus (1905 – 1974) wurde im Jahre 1939 an der Wiener Staatsoper engagiert und galt als ein Sänger mit

original-signiertes Foto,etwas kleiner als Postkartenformat - Unterschrift auf der Rückseite des Bildes
original signed picture, signature is on the backside  4 x 6
Price in Euro 12.--

JENNIFER RUSH
1960

Berühmte Sängerin

Jennifer Rush hatte bereits 1979 unter ihrem bürgerlichen Namen Heidi Stern ein Album aufgenommen, das jedoch kein Erfolg war. Unter dem Künstlernamen Jennifer Rush wurde die 1984 veröffentlichte Single 25 Lovers ihr erster Singleerfolg. Ihr deutsches Produzententeam Gunter Mende/Candy de Rouge komponierte für sie melodische Popsongs.

Zur Jahreswende 1984/85 kam die Ballade The Power of Love auf den Markt und bescherte ihr einen Nummer-1-Hit in Großbritannien, Südafrika und Australien sowie europaweite Spitzenplätze. The Power of Love stand über neun Monate in den britischen Charts und wurde in Großbritannien die meistverkaufte Single einer Solokünstlerin in der Geschichte der britischen Plattenindustrie, die Jennifer Rush Auszeichnung einer Diamant-Schallplatte und den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde einbrachte. In Deutschland hielt sich die Single fast sieben Monate in den Charts, während sich in Spanien zeitgleich sowohl die englische als auch die spanische Version unter den Top-10 befanden.

Das erste Album Jennifer Rush fand sich kurz darauf auf Platz 2 der deutschen Charts wieder und wurde auch in Großbritannien ein Top-10-Erfolg. In Skandinavien belegte die LP ebenfalls Spitzenplätze und Rush wurde dort neben Deutschland und Südafrika sehr beliebt. In Deutschland blieb die LP zwei Jahre in den Charts, erreichte Doppel-Platin und entsandte mit dem Discosong Ring of Ice einen weiteren Nummer-1-Hit in Südafrika und kontinentalen Singleerfolg in Europa. In Großbritannien ließ ihr Erfolg nach, während sie in Resteuropa und Südafrika weiiterhin Erfolg hatte

Im Herbst 1985 erschien der Top-Five-Hit Destiny. Es wurde das zweite Album Movin’ angekündigt, das in Deutschland und Skandinavien auf Platz 1 der Charts einstieg. Es wurde mit Dreifach-Platin ausgezeichnet, in Deutschland das meistverkaufte Album des Jahres und enthielt mit der Ballade If You’re ever Gonna Lose my Love einen weiteren Singlehit. In Südafrika war sie auch mit dem Song Madonna’s Eyes erfolgreich. Im Erfolgssog von Movin’ kletterte auch das erste Album Jennifer Rush wieder nach oben und im November 1985 waren beide LPs gleichzeitig unter den ersten drei Plätzen der deutschen Albumcharts. Bei den meisten ihrer Songs hatte Jennifer Rush sowohl an der Musik als auch an den Texten mitgearbeitet.

Das Album Heart over Mind stieg im Frühjahr 1987 wie sein Vorgänger auf Platz 1 der deutschen Charts ein und hielt diese Position zwölf Wochen. Es wurde mit Doppel-Platin für über 1 Million verkaufte Exemplare ausgezeichnet und landete in Deutschland auf Rang 2 der meistverkauften Alben des Jahres. In Skandinavien wurde die Platte auch ein Bestseller, wogegen in Amerika der Erfolg weitgehend ausblieb. Nur das ausgekoppelte Duett mit Elton John Flames of Paradise brachte ihr einen kleinen Achtungserfolg in den Vereinigten Staaten. 

Das 88er Album Passion wurde erneut mit amerikanischen Songschreibern eingespielt: Ric Wake (u.a. Anastacia, Céline Dion), Harold Faltermeyer und Jellybean Benitez (u.a. Madonna), wobei Jennifer Rush weiterhin die Texte verfasste. Die Vorbestellungen waren enorm und bereits vor Veröffentlichung hatte Passion in Deutschland Goldstatus erreicht, wenige Wochen nach Erscheinens dann Platin. Mit You're my One and Only enthielt es auch wieder einen Singleerfolg, obgleich die Singleverkäufe langsam zurückgingen.

Mit Same Heart befand sich auf dem Album auch ein Duett mit dem in Europa zu dieser Zeit noch unbekannten Michael Bolton. Im November 1988 erhielt Jennifer Rush den Bambi als beste Pop-Künstlerin. Im Frühjahr 1989 wurde das fünfte Album Wings of Desire veröffentlicht, das sehr soulig geprägt war und in Deutschland vergoldet wurde. Zur gleichen Zeit hatte sie mit der Klassikpopnummer Till I Loved You im Duett mit dem spanischen Tenor Placido Domingo nach vier Jahren wieder einen Top-20-Singleerfolg in Großbritannien.

1995 kehrte Jennifer Rush mit dem Album Out of my Hands in die Charts zurück, das Stil übergreifend Pop, Dance und Soul miteinander verknüpfte. Der Gitarrist der Band Queen, Brian May, spielte eine Neuauflage des Klassikers Who Wants to Live Forever. Die erste Single, die Ballade Tears in the Rain, verhalf dem Album zu besseren Verkaufszahlen als dem Vorgänger und landete in den Top-15 der deutschen Albumcharts. Aus diesem Album stammte mit Cry Baby außerdem die Titelmelodie der ARD-Serie Die Gerichtsreporterin. Im Jahr 1996 sang Jennifer Rush eine Werbemelodie für den Automobilhersteller Daewoo und erstmals auf deutsch den Song Farbenspiel des Winds aus dem Trickfilm "Pocahontas".

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ILLO SCHIEDER
1922 - 2004

berühmte Sängerin / Famous singer

Illo wuchs in Essen als Tochter des Fabrikbesitzers Friedrich Dissmann und dessen Ehefrau Else auf. Mit 19 Jahren fuhr sie nach Salzburg, um am Mozarteum zu studieren. Sie wollte Opernsängerin werden und bestand auch die Aufnahmeprüfung. Ihr Ziel, ein Star an der Metropolitan Opera New York zu werden, konnte sie durch den 2. Weltkrieg nicht Wirklichkeit werden lassen. Enttäuscht kehrte sie nach Essen zurück, lernte ihren Ehemann Ernst Schieder kennen, den sie 1946 heiratete, doch bereits 1948 wieder verließ. Nach einem Sportunfall 1950 bezog sie eine Wohnung in München. Dort trat sie in Kneipen auf, wo sie ein breites Musik-Spektrum zum Besten gab.

1954 wurde Herbert Beckh auf sie aufmerksam, nahm mit ihr zwei Titel auf, die alsbald auch im Bayerischen Rundfunk gesendet wurden. Kurze Zeit später hatte sie ihren Plattenvertrag. Ihre erste Schallplatte Sieben einsame Tage wurde sofort ein Hit. Gleichzeitig stand sie mehrere Male vor der Filmkamera. Sie wirkte unter anderem in „Ball im Savoy“, „Hurra, die Firma kriegt ein Kind“ oder „Besuch aus heiterem Himmel“ mit.

1959 hatte sie einen weiteren Erfolg mit Teenager-Mamie und 1962 mit Ich bin rund und gesund, der später als Werbeslogan für eine Miederwarenfabrik „missbraucht“ wurde.

1963 nahm sie mit Siebenundsiebzig Frau'n bei den Deutschen Schlager-Festspielen in Baden-Baden teil, erreichte jedoch nur Platz 10.

Ende der 1960er Jahre sang sie neben Schlagern auch Chansons. Anfang der 1970er Jahre zog sie in ihr Haus in Alicante, wo sie ein Café eröffnete, doch kehrte sie bereits ein Jahr später wieder nach Deutschland zurück, weil sie ihre pflegebedürftige Mutter versorgte, die 1995 starb.

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original signed picture 4 x 6
Price in Euro 15.--

HORST SCHIMMELPFENNIG

Musiker

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.- 


WILLY & WERNER SCHMID
1928 & 1926

Sänger

Das Trio Geschwister Schmid (Werner, Willi, Klärli * 13. August 1917, † 1978 in Hägglingen) waren in den Vierziger- und Fünfzigerjahren bekannte Schweizer Gesangsinterpreten. Sie gelten als die ersten Schweizer, die auf dem Gebiet der Unterhaltungsmusik internationale Bedeutung erlangten.

1936 hatte das Hausorchester der Familie Schmid eine Einladung an die Weltausstellung nach Paris erhalten. Weil Julius aber vorher den Stimmbruch bekam, traten Klärli, Willi und Werner alleine auf. Der Auftritt wurde ein Grosserfolg: Es war die Geburtstunde des Trio Schmid.

1939 veröffentlichte die Schweizer Marke ‚Elite Records’ die ersten zwei Schallplatten mit den Liedern Hüt isch z’Züri Chilbitanz, d’Seebuebe, s Mälchliedli und Kupferschmieds Anneli.

Anfangs des Zweiten Weltkriegs entstanden rund um den Aktivdienst verschiedene Schweizer Spielfilme. Der erste und bekannteste war 1940 S’Margritli und d’Soldate, zu dem der Schweizer Bandleader Teddy Stauffer die Musik schrieb. Als Interpreten für sein Lied Margritli wurden die Geschwister Schmid ausgewählt; dies dank eines Jodels, den ihr Bruder Julius an den Anfang der Komposition gesetzt hatte. Das Margritli-Lied wurde ein grosser Verkaufsschlager und wird auch heute noch am Radio gespielt.

Mit dem Orchester von Teddy Stauffer, den Original-Teddies und einem Lehrer für die noch schulpflichtigen Buben gingen die Geschwister Schmid auf Schweizer Tournee. Weitere Plattenaufnahmen entstanden, darunter der Evergreen Ich han en Schatz am schöne Zürisee von Buddy Bertinat. Im Zürcher Variété-Theater Corso traten die Schmids im gleichen Programm auf wie Maurice Chevalier und in Gstaad wurden sie von General Guisan begrüsst.

Nach Teddy Stauffers Wegzug in die USA begann die eigentliche Glanzzeit der Geschwister Schmid. Zu verdanken hatten sie dies Artur Beul, einem bisher unbekannten Lehrer und Hobbykomponisten. Das Lied Am Himmel stoht es Sternli z'Nacht gefiel den Geschwistern auf Anhieb und sie nahmen es auf Schallplatte auf.

Für die Popularität des Trios war die Zusammenarbeit mit Artur Beul ausschlaggebend. Das Team arbeitete fast zehn Jahre zusammen und schuf in dieser Zeit manche Lieder, die zu Evergreens geworden sind wie z.B. Stägeli uf, Stägeli ab (1943), Mir zwei undrem Rägeschirm, Übre Gotthard flüged Bräme (1945). Diese und zahlreiche andere beherrschten das Musikprogramm von Radio Beromünster und Unterhaltungsabende von Vereinen.

Nach dem Krieg knüpften die Schmids Kontakte ins Ausland, es folgten Konzerte in Österreich, Deutschland, Holland, Frankreich und England. Um die Nachfrage im Ausland zu befriedigen, nahm das Trio vermehrt deutsch gesungene Titel in ihr Repertoire auf wie Unter der Sonne von Santa Monica oder Süsses Mädchen aus Jamaica.

Neben ihren Auftritten wirkten die Schmids in einigen Filmen mit und traten in Fernsehshows auf. Ihre Aufnahmen erschienen nun bei Decca, wie etwa Winke-Winke oder Es steht eine Mühle im Schwarzwäldertal.

Dank Beziehungen kam das Trio zu einem Auftritt im New Yorker Nachtclub Blue Angel, der sich rasch zu einem Publikumsrenner entwickelte. Als Trio Shmeed oder Happy Yodlers zogen Claire, Willy und Werner durch die Staaten. In Radio und Fernsehen warben sie täglich für die Schweiz und natürlich auch für das Kindli in Zürich. In Hollywood, Las Vegas, Detroit und kanadischen Grossstädten wurden sie gefeiert und Minneapolis ernannte die Schmids sogar zu Ehrenbürgern. Der Höhepunkt in den USA bildete eine Schweizer Folklore-Show, die Werner Schmid organisierte und die im Frühling 1959 in New Yorks Radio City Music Hall über die Bühne ging. Die Show war sieben Wochen lang ausverkauft. Während eines Monats liefen mehrere Male pro Tag kleine Ausschnitte aus der Show über die amerikanischen Bildschirme und für Millionen von TV-Konsumenten wurde die Schweiz, die oft mit Schweden verwechselt wurde, zu einem Begriff.

Mitte 1961 kehrten die Schmids definitiv in die Schweiz zurück. Nach ein paar Auftritten in europäischen Fernsehshows verabschiedeten sie sich von ihrem Publikum. Klärli Schmid verstarb Ende Dezember 1978 an einem Herzversagen. 

Oben: Original-signiertes Foto (Format A5), signiert von Willy Schmid    Price in Euro 15.-
Unten: Original-signiertes Foto (Postkartenformat), signiert von Willy & Werner Schmid    Price in Euro 22.-

HELEN SCHNEIDER
1952

Sängerin, Schauspielerin

Die Tochter von Dvora und Abraham Schneider absolvierte ein klassisches Klavierstudium, bevor sie mit einer Bluesband durch Neuengland tourte und mit verschiedenen Musikern in New York auftrat.

Von 1978 bis 1984 konnte sie als Rocksängerin größere Erfolge in Deutschland feiern (Beste Sängerin 1981 und Preis der Deutschen Phono-Akademie: Sängerin des Jahres 1982 - Auszeichnungen für ihre ausdrucksvolle Stimme). Mit "Rock'n' Roll Gypsy" hatte sie auch einen Top-Ten-Hit und absolvierte mehrere Deutschlandtourneen. Ihre damals bekanntesten Alben waren "Live in Hamburg", "Crazy Lady" und "Schneider with the Kick". Größeren Bekanntheitsgrad erreichte sie unter anderem durch eine Tournee 1980 mit Udo Lindenberg. Auch war sie gern gesehener Gast in Alfred Bioleks Bios Bahnhof, wo sie ihren ersten Auftritt in Deutschland überhaupt hatte.

1987 begann dann der Wandel in ihrer Laufbahn. Der Intendant des Theater des Westens in Berlin, Helmut Baumann, besetzte sie als Sally Bowles in Cabaret. An der Seite von Hildegard Knef als Fräulein Schneider wurde die Inszenierung zu einer der herausragenden in der jüngeren Geschichte des Hauses und für Helen Schneider begann die Zeit als Musicaldarstellerin. Nach Schauspielunterricht, mehreren Jahren am Theater und Musicalerfolgen u. a. mit "Sunset Boulevard" (1995-1998) von Andrew Lloyd Webber als Norma Desmond, singt sie heute überwiegend Chansons und Lieder mit Texten von Kurt Weill. 1996 sang sie für Eberhard Schoener auf dessen erster Short Opera-CD ein Duett mit Andrea Bocelli (La Luna). Daraus entwickelte sich 1998 eine Zusammenarbeit für den Abschiedssong zur ZDF-Kult-Serie Derrick, die Schoener seinerzeit musikalisch maßgeblich betreute. In den Jahren 1999 bis 2001 spielte sie die Eva Perón in den Musical Evita bei den Bad Hersfelder Festspielen. Nach "A Walk on the Weill Side" mit Liedern von Kurt Weill und Stephen Sondheim, mit dem sie seit 1989 häufiger auftrat, war Helen Schneider zwischen 2003 und 2005 mit ihrer zweiten One-Woman-Show mit Klavierbegleitung, "A Voice And A Piano", das eine Art Querschnitt ihres bisherigen musikalischen Lebens bietet, auch im deutschsprachigen Raum auf Tournee. 2005 und 2006 gab sie in Deutschland einige Konzerte mit dem Bandprojekt M'Jobi (bestehend aus Mini Schulz am Bass, Jo Ambros an der Gitarre und Meinhart "Obi" Jenne am Schlagzeug). Mit ihrem 2007 veröffentlichten Album "Like a Woman", das vorwiegend Interpretationen populärer amerikanischer Songwriter enthält, knüpft sie wieder an ihr musikalisches Schaffen der 1970er Jahre an.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

WILLY SCHNEIDER
1905 - 1989

Sänger

Schneider absolvierte die Volksschule in Köln und lernte danach das Metzgerhandwerk. Seine ersten Erfahrungen als Sänger machte er in einem Kirchenchor. Er machte dann eine Stimmausbildung und gründete das Trio Die drei lustigen Gesellen. 1935 erschien seine erste Schallplatte.

Sowohl während des Krieges als auch mit zunehmendem Erfolg in der Nachkriegszeit sang Schneider Volkslieder und Schlager. Besonders erfolgreich war er auch mit eher nachdenklichen Karnevalsliedern. Seine große Popularität beruhte auch auf zahlreichen Fernsehauftritten, u. a. war er regelmäßig Gast in der HR-Sendung Zum Blauen Bock. Er bekam den Beinamen Der Sänger von Rhein und Wein.

Seine erfolgreichsten Schallplatten erschienen 1952 und 1953: Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein und Man müsste nochmal 20 sein.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-


MARGIT SCHRAMM
1935 - 1996

Sängerin
 

Die Sängerin Margit Schramm debütierte 1954 in dem Singspiel „Meine Schwester und ich“. In den 1960er-Jahren wurde sie als Operettendiva im Deutschen Fernsehen, in zahlreichen Konzerten und im Film bekannt, in denen sie oft gemeinsam mit ihrem Lieblingsbühnenpartner, dem Tenor Rudolf Schock auftrat, und konnte auch auf etliche Auftritte in Fernsehshows zurückblicken. 

Zu ihren wohl bekanntesten und besten Rollen gehören die Vorstellungen in „I quattro Rusteghi“, „Clivia“, „Madame Pompadour“, „Gräfin Mariza“, „Frau Luna“ und „Die lustige Witwe“. 

Die Künstlerin wirkte auch in einigen erfolgreichen Operettenfilmen mit: "Frau Luna" (1964), "Viktoria und ihr Husar" (1965) und "Walzertraum" (1969). Ihre PartnerInnen waren u.a.: Johannes Heesters, , Brigitte Mira, Gunnar Möller, Viktor de Kowa und der schon genannte Rudolf Schock. 

Zusammen mit Willy Schneider („Wenn das Wasser im Rhein gold’ner Wein wär’“) als Kellermeister präsentierte sie von 1964 bis '68 als Gastgeberin/Wirtin zur besten Sendezeit die Gesangs- und Plauderreihe am Sonnabendabend „Die Fröhliche Weinrunde“ – u.a. mit Künstlern wie Paul Henckels, Arno Paulsen oder Kurt Großkurth als Stammgäste. 

In zweiter Ehe heiratete sie den Regisseur Fred Kraus, den Vater des Schlagersängers Peter Kraus. Im Film „Walzertraum“ von 1969 wirken Peter Kraus und Margit Schramm als Darsteller mit, Fred Kraus ist Regisseur. 

Anfang der 1980er-Jahre, als die Operette ihre Sendeplätze verlor, zog sie sich von Bühne und Fernsehen zurück und lebte als Geschäftsfrau in München, wo sie, erst 60 Jahre alt, starb. 

2005 wurde im Münchener Stadtbezirk 9, Neuhausen/Nymphenburg, eine Strasse nach der "Operettenkönigin" benannt. 

Original-signiertes Illustriertenfoto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

IREEN SHEER
1949

Sängerin

Ireen Sheer (* 25. Februar 1949 in Romford, England; eigentlich Ireen Wooldridge) ist eine deutsch-britische Schlagersängerin und Schauspielerin.

Ireen Sheer wurde 1961 bei einem Talentwettbewerb entdeckt, absolvierte jedoch trotz des frühen Erfolges eine Banklehre. Danach sang sie für einige Pop-Gruppen wie beispielsweise Family Dogg und widmete sich ab 1970 ihrer Solo-Karriere, zunächst mit englischen Aufnahmen. Weil ihre Mutter aus Düsseldorf stammte, hatte Ireen Sheer Deutsch gelernt, sodass bei ihrer Plattenfirma Polydor die Idee entstand, sie auch auf Deutsch singen zu lassen. 1971 entstand ihre erste deutsche Single Oh Holiday, die deutsche Fassung ihres englisches Hits Hey Pleasure Man.

Der Durchbruch in Deutschland gelang ihr aber erst 1973 mit Goodbye Mama. Diese Single schaffte es bis in die Top 5 der deutschen Charts. Mit ihren Alben konnte sich Ireen Sheer 2005 und 2008 erstmals in den Album-Charts platzieren.

Neben ihren Soloaufnahmen sang Ireen Sheer auch Duette mit ihrem damaligen Ehemann Gavin du Porter, dem deutschen Sangeskollegen Bernhard Brink sowie Gilbert Bécaud und Cliff Richard.

Nach ihrem Durchbruch mit Goodbye Mama drehte Ireen Sheer im Sommer 1973 zusammen mit ihrem Kollegen Chris Roberts den Film Wenn jeder Tag ein Sonntag wär, eine Mischung aus Musikfilm und Verwechslungskomödie. 

Als Sängerin war und ist Ireen Sheer Gast in vielen deutschsprachigen TV-Musiksendungen. Zwischen den 1970er und 1990er Jahren trat sie häufig in der ZDF-Hitparade auf. Ireen Sheer ist eine der wenigen Schlagersängerinnen, die auch in großen Fernsehshows des Privatfernsehens auftreten durfte, so zum Beispiel 2007 in der Sendung Die ultimative Chartshow auf RTL. Hauptsächlich konzentrieren sich ihre Auftritte jedoch auf das öffentlich-rechtliche Fernsehen.

1974 nahm sie für Luxemburg am Eurovision Song Contest teil. Ihr Titel Bye Bye, I Love You erreichte Platz 4. Vier Jahre später sang sie für Deutschland. Ihr Titel Feuer erreichte Platz 6. 1985 sang Ireen Sheer dann zusammen mit Margo, Franck Olivier, Chris Roberts, Diane Solomon & Malcolm Roberts erneut für Luxemburg. Ihr Titel Children, Kinder, Enfants erreichte Platz 13.

Sie nahm noch zwei weitere Male an deutschen Vorentscheidungen teil: 1976 mit Einmal Wasser, einmal Wein und 2002 mit Es ist niemals zu spät zusammen mit Bernhard Brink, konnte sich aber nicht qualifizieren.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 8.- 


PERCY SLEDGE
1941

Sänger / Singer

Here is a rare original signed picture 3.5 x 5.5 (Format A6)    Price in Euro 15.-

SOULSISTER

Musikgruppe

Soulsister ist eine belgische Pop-Formation bestehend u.a. aus Jan Leyers and Paul Michiels

Sie landete mit The Way to Your Heart den Frühjahrs-Hit 1989. An diesen Erfolg konnten die Musiker kommerziell nicht wieder anknüpfen. Bis 1994 entstanden aber insgesamt fünf Alben (It Takes Two, Heat, Simple Rule, Live Savings, Swinging Like Big Dogs) mit einfühlsamen, souligen und funkigen Tracks. Titel wie Broken, Ain’t that Simple, Through Before We Started oder Sweet Dreamer werden auch heute noch auf vielen Stationen gespielt. Michiels und Leyers arbeiten seit dem Ende von Soulsister mit eigenen Solo-Projekten. Sie hatten auch TV-Auftritte in Deutschland bei "Formel Eins" und "RTL Samstag Nacht", wo sie ihren Hit live und acapella präsentierten.

Soulsister fanden sich 2007 wieder zusammen und traten in diesem Jahr auch bei der Nokia Night of the Proms auf.

Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 


PAUL SPAENI

Sänger / singer

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 9.-


SPIDER MURPHY GANG

Musikgruppe

Der damalige Bankkaufmannslehrling Günther Sigl (* 8. Februar 1947) gründete 1977 zusammen mit dem gelernten Fernmeldehandwerker Barny Murphy (bürgerlich: Gerhard Gmell, * 2. März 1954), dem Physikstudenten Michael Busse (* 26. Dezember 1956) und dem Schlagzeuger Franz Trojan (* 22. Januar 1957) die Spider Murphy Gang, die nach dem fiktiven Gangster Spider Murphy aus Elvis Presleys Song „Jailhouse Rock“ benannt wurde (...Spider Murphy played the tenor saxophone, Little Joe was blowin' on the slide trombone. The drummer boy from Illinois went crash, boom, bang, the whole rhythm section was the Purple Gang...).

Zunächst spielte die Band bekannte Rock 'n' Roll-Stücke mit englischen Texten nach und nach einigen erfolgreichen Auftritten wie beispielsweise in dem Schwabinger Musikclub Memoland wurde der Radiomoderator Georg Kostya vom Bayerischen Rundfunk auf die Gruppe aufmerksam. Dieser engagierte die Spider Murphy Gang für die von ihm moderierte Sendung „Rockhaus“, für die die Band auch die Titelmusik einspielte. Schnell wurden sie zur „Hausband“ des Bayerischen Rundfunks und hatten nun die Möglichkeit, sich zunächst als Coverband und später mit eigenen Liedern regelmäßig vor einem größeren Publikum zu präsentieren.

Moderator Kostya empfahl mehrfach, die bis dato vorherrschenden englischen Texte durch bayrische zu ersetzen, so dass die Bandmitglieder unter Federführung von Sigl schließlich mehrere Lieder in dieser Stilrichtung komponierten. Die Lieder waren ihren englischen Vorbildern nicht einfach nachempfunden, sondern hatten jedes für sich eine Originalität und einen großen Wiedererkennungswert.

In dieser Zeit sind auch viele Stücke aus ihrer kommerziell erfolgreichsten Zeit entstanden. So kommentierte die Band später: „Die Stücke waren schon alle vor dem Erfolg fertig – wir wussten, dass es Hits waren".

1980 erschien die erste „eigene“ LP Rock 'n' Roll Schuah. (Die R'n'R Schuah ist eigentlich die zweite LP, die eingespielt wurde. Die erste LP stammt aus dem Jahr 1978 und heißt "Rock'n'Roll". Sie enthält diverse Cover-Songs bekannter Rock'n'Roll-Interpreten.) Mit volksnahen, häufig auch regionalen Themen in den Texten, die oft von notorischen Pechvögeln und Verlierern handelten, gelang der Gruppe schnell der Durchbruch im Münchner Raum.

Bereits ein Jahr später wurden sie mit ihrem Hit „Skandal im Sperrbezirk“ im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt. Das Lied, das den ersten Platz der deutschen Charts erreichte, ist auf ihrer zweiten LP Dolce Vita enthalten. Es folgten weitere erfolgreiche Singles wie „Schickeria“, „Wo bist Du?“ und „Ich schau dich an (peep, peep)“, ihre dritte LP Tutti Frutti sowie eine mehrwöchige Tour durch ganz Deutschland, so dass 1982 schließlich das – auch kommerziell – erfolgreichste Jahr für die Spider Murphy Gang wurde.

Die Spider Murphy Gang lieferte Hit um Hit. Die SMG gab es in einer Japan-Ausgabe, der "Skandal" machte in einer spanischen Cover-Version die Runde und "Peep, Peep" drehte sich am brasilianischen Zuckerhut auf einem Sampler 400.000 mal.

1983 ging die Spider Murphy Gang als erste westdeutsche Band auf eine Tournee in die DDR. In Erinnerung an diese außergewöhnliche Tour veröffentlichte die Band das Lied „Mädchen drüben“, das vom damaligen Schlagzeuger der Band Franz Trojan gesungen wurde.

Im gleichen Jahr wurde außerdem ein Spielfilm gedreht, der in humorvoller Art ein Stück der Bandgeschichte widerspiegelt.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 22.- 


ADOLF STÄHLI
1925 - 1999

Komponist

Adolf Stähli wurde am 2. Juni 1925 im Allmithaus in seinem Heimatdorf Oberhofen am Thunersee geboren. Der Bauern- und Alphirtensohn hatte, als einer der wenigen unter uns, immer eine tiefe und unmittelbare Beziehung zum einstigen «Urquell» des Jodelgesangs, zum Bauern- und Küherstand. Er hat, wie wohl die meisten Naturjodelschöpfer, seine ersten Melodien aus den Akkorden des «Zügelglüt» herausgehört. An den «Abesitzen» der Sennen wurde er dank seiner chächen Bubenstimme oft zum Jutzen aufgefordert. Dazu besass er ein natürliches Formgefühl und eine ausgeprägte dichterische Gabe, deren Niederschlag bereits in seinen Schulheften zu finden war. So stammen z.B. die ersten Textaufzeichnungen zum «Justistal-Lied» aus der Zeit des letzten Schuljahres. Mit der persönlichen, eigenständigen Note und den selbstverfassten Texten haben die Lieder Adolf Stählis das «gewisse Etwas» in sich, das das Volksempfinden anspricht. Wie wäre es sonst denkbar, dass gerade das «Justistal-Lied», dem man vom Thema her höchstens eine lokale Bedeutung beigemessen hätte, sich derart verbreiten konnte? Eine ähnliche Entwicklung erlebte das «Ankebälli», obwohl die Hochlage des prächtigen Jodels gewisse Grenzen setzt. Die Chorsätze der ersten Lieder erforderten noch die Mithilfe versierter Komponisten (Moser, Schweingruber).

Nachdem sich Adolf Stähli die nötigen Kenntnisse in Harmonielehre angeeignet hatte, erschienen seine nächsten Lieder «Oberländer Kuhreihen» und «Wenn’s im Ustig z’Alpe geit» im eigenen Satz. Von dort an ging es steil aufwärts. Das man Jodellieder auch schreiben kann, ohne als Thematik nur auf das Sennen- und Älplerleben zurückzugreifen, beweisen auf überzeugende Art die Kompositionen, die aus dem Repertoire der Jodlergruppen nicht mehr wegzudenken sind und immer wieder gern gesungen werden wie z.B. «Meyetag», «Am Thunersee», «Es Lied, wos Härz erfreut», «E gschänkte Tag», «Jung sy» oder «Soldanelle». Hervorragendes hat er auch in der Sparte Solo- und Duettlieder geleistet. Welche Jodlerin, welcher Jodler kennt nicht seine vier Heftchen «Liedli sälb zwöit» mit insgesamt 65 Liedern und Naturjutzen.

Aber auch in den Verbänden hat Adolf Stähli grosse Arbeit geleistet. Von 1965 bis 1979 gehörte er dem Vorstand des BKJV als Archivar, Sekretär, Kurschef, Vizepräsident und die letzten sechs Jahre als Präsident an. Von Amtes wegen Mitglied des Zentralvorstandes des EJV, übernahm er dort unter anderem auch die Funktion des Kurschefs. Von 1960 bis zu seiner Wahl zum Präsidenten des BKJV amtierte er als kantonaler und eidgenössischer Kampfrichter. Der grosse Kenner und Freund des Naturjodels war im BKJV auch ein unentbehrlicher Kursleiter. Sein Schaffen als Komponist und Funktionär wurde 1980 vom BKJV wie vom EJV mit der Ehrenmitgliedschaft belohnt. 1988 erhielt er den Kulturförderungspreis des Kantons Bern, 1994 den Ehren-Prix Walo. Ebenfalls war er Preisträger des Goldenen Violinschlüssels.

Adolf Stähli, Jodler, Dirigent, Komponist und Dichter, ist am 31. Mai 1999 - zwei Tage vor seinem 74. Geburtstag - nach längerer Krankheit in Oberhofen gestorben. Er hinterlässt uns ein breites volksmusikalisches und dichterisches Werk. Er war auch langjähriger musikalischer Leiter des Jodelklubs Oberhofen und komponierte über 80 Lieder und Naturjodel für Chor, Duett und Solo. (Quelle "75 Jahre Eidgenössischer Jodlerverband")

   1. Abbildung: Original-signierte Karte (Format 8.5 x 12.5 cm)      Price in Euro 9.- 
2. Abbildung: Original-signiertes Blatt (Format A4, gefaltet)   Price in Euro 9.-
3. Abbildung: Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 15.-
4. Abbildung: Original-signiertes Notenblatt "Am Thunersee" (Format 17 x 27 cm, beidseitig bedruckt, gefaltet)   Price in Euro 17.-

PETER STEINER
1917 - 2007

Sänger

Er wurde in den 1990er Jahren in fortgeschrittenem Alter und mit seinem Bart als Markenzeichen als „Cool Man“ bekannt. Seine ersten Singles It’s Cool Man und Geierwally, die 1995 veröffentlicht wurden, verkauften sich über 1 Million Mal; Steiner spielte in der Schweiz und in Deutschland je eine Goldene Schallplatte ein.

Steiner warb ab 1993 in Fernsehwerbungen als Schweizer „Alpöhi“ für Milka-Schokolade mit Minz-Füllung. Die von Steiner verkörperte Werbefigur begann mit „Ah – ein Stadtmensch! Sie glauben wohl auch, dass wir hier oben etwas altmodisch sind. Aber das stimmt nicht.“ und endete mit dem Satz „Aber Vorsicht: It’s cool, man!“ Als dieser Werbespot Kultstatus erreichte, wurde 1994 aus dem von Steiner gesprochenen Werbetext ein Dance-Remix erstellt: Das deutsche Produzententeam XXL produzierte mit Steiner die Eurodance-Single It's Cool Man, die Anfang 1995 in Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Top 10 der Charts stieg. Die zweite Single mit XXL, Geierwally, erschien ein halbes Jahr später und wurde ein Hit in der Schweiz. Steiner gab damals Autogrammstunden. Zeitschriften wie die Schweizer Illustrierte widmeten ihm Beiträge.

Steiner war verheiratet und hatte zehn Kinder. Seine Frau Katharina war zugleich seine Managerin. Früher wohnte er in San Bernardino, bis zu seinem Tod lebte er in Walenstadt. Sein Hobby war das Besuchen von Viehausstellungen. Steiner hatte seinen letzten öffentlichen Auftritt am 4. November 2007, als er in der Sendung Die grössten Schweizer Hits des Schweizer Fernsehens zu Gast war. Acht Tage später, am Abend des 12. November, starb er im Spital in Walenstadt an den Folgen eines Schwächeanfalls und eines Sturzes.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 


ERNST-AUGUST STEINHOFF
1917 - 1998

Sänger, Schauspieler / Singer, actor

Nach seinem Studium bei Wilhelm Rabot und Hermann Winkelmann in Hannover begann er 1939 seine Bühnenkarriere beim Staatstheater Hannover (Debüt als Nando in »Tiefland« von E. d'Albert), wo er bis 1941 blieb. 
Nach Engagements an den Theatern von Posen (Poznan, 1941-42) und Gera (1942-44) wurde er 1945 für zwei Jahre Bürgermeister seiner Heimatstadt Gandersheim. 1946 nahm er seine Sängerlaufbahn wieder am Stadttheater von Göttingen auf und sang dann 1947-49 am Staatstheater von Kassel, 1949-53 am Stadttheater von Krefeld, 1953-55 am Staatstheater von Braunschweig, 1955-56 am Stadttheater von Freiburg i. Br. und seit 1956 am Stadttheater (Opernhaus) von Zürich. 

Länger als zwanzig Jahre gehörte er zum Ensemble dieses Opernhauses und gastierte während dieser langen Zeit u a. an der Wiener Staatsoper (als Don Ottavio im »Don Giovanni« von Mozart), am Nationaltheater Mannheim, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg sowie in Spanien und Portugal. Am 6.9.1961 sang er am Opernhaus von Zürich in der Uraufführung von B. Martinus »Griechische Passion« die Rolle des Michelis. Er sang in Zürich auch den Tamino in der »Zauberflöte«, den Ferrando in »Così fan tutte« und den König Kaspar in »Amahl and the Night Visitors« von G.C. Menotti (1960), den Romeo in »Romeo und Julia« von H. Sutermeister, den Herzog in »Rigoletto«, den Alfredo in »La Traviata« und den Fenton im »Falstaff« von Verdi, den Froh im »Rheingold«, den Bacchus in »Ariadne auf Naxos« von R. Strauss, den Turiddu in »Cavalleria rusticana«, den Nureddin im »Barbier von Bagdad« von P. Cornelius, den Hoffmann in »Hoffmanns Erzählungen«, den Rodolfo in »La Bohème«, den Cavaradossi in »Tosca«, den Pinkerton in »Madame Butterfly«, den Rinuccio in Puccinis »Gianni Schicchi«, den Grafen Almaviva im »Barbier von Sevillai«, den Hans in der »Verkauften Braut« von Smetana und die beiden Haushofmeister-Rollen im »Rosenkavalier«. 

Er nahm in Zürich auch an einer Vielzahl von Schweizer Opern-Erstaufführungen teil: »Aroldo« von Verdi (Spielzeit 1956-57 als Godvino), »Schule der Frauen« von Rolf Liebermann (1957-58 als Horace), »A Midsummer Night´s Dream« von B. Britten (1960-61 als Lysander), »Mystère de la Nativité« von Frank Martin (1961-62 als Ysambert), »Karl V.« von E. Krenek (1969-70 als Henry Mathis), »Der Besuch der alten Dame« von Gottfried von Einem (1971-72 als Koby), »Jakob Lenz« von Wolfgang Rihm (1982-83 als Kaufmann), »Owen Wingrave« von B. Britten (1986-87 als Sir Philip Wingrave), »Rothschilds Geige« von B. Flejschman (1987 als Rothschild), »Venus« von Othmar Schoeck (1988-89 als Baron de Zarandelle) und »Lear« von Aribert Reimann (1987-88 als Kent). Auch als Konzertsänger hatte er eine bedeutende Karriere. 
Verheiratet mit der Sängerin May Torrend (* 1917). Er starb 1998 in Zürich.

Here is a rare original signed picture (Format 11.5 x 18 cm)    Price in Euro 22.-

AMII STEWART
1956

Sängerin

Amiis Vater meldete sie im Alter von vier Jahren zu Gesangs- und Tanzunterricht an, was letztendlich zu einer sehr erfolgreichen Karriere führte. Bevor sie einen Plattenvertrag bei Ariola Records unterzeichnete, trat Stewart in der Bühnenproduktion Bubbling Brown Sugar am Broadway auf.

Ihre erste Single, eine Disco-Cover-Version von Eddie Floyds Hit "Knock On Wood", erreichte im April 1979 eine Nummer-1-Platzierung in den USA und gewann Platin sowie eine Grammy-Nominierung. In Europa konnte sie danach noch einige weitere Erfolge feiern.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

STEPHAN SULKE
1943

Sänger

Sulke, Sohn Berliner Eltern, wurde in China geboren, weil seine Eltern vor den Nationalsozialisten geflüchtet waren. 1949 wollte die Familie nach Deutschland zurück, doch starb der Vater und seine Mutter heiratete in der Schweiz, so dass Stephan hauptsächlich dort aufwuchs. Gelegentlich kam er zu den Großeltern nach Berlin und auch in die USA.

1963 erschien in Paris unter dem Pseudonym "Steff" seine erste Single Mon Tourne-Disque, für die er den Grand Prix du Premier Disque erhielt. 1965 veröffentlichte er in den USA seine Single Where did she go, die vor allem in den Südstaaten erfolgreich wurde. Deshalb veröffentlichte er bis 1967 weitere Singles in den USA, aber auch in Frankreich. Er wurde Gast im Fernsehen, bevor er 1967 wieder in die Schweiz zurückkehrte. Hier studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten Zürich und Bern, jedoch ohne Abschluss. Gleichzeitig veröffentlichte er unter verschiedenen Pseudonymen Schallplatten in Englisch und Französisch.

1969 baute er sein eigenes Tonstudio in Biel (Schweiz), wo er für Künstler aus der Jazz- und Pop-Szene Aufnahmen machte. 1972 gründete er eine Elektronik-Firma für Studiotechnik in London, die später nach Biel verlegt wurde. 1974 erschienen dann unter seinem richtigen Namen seine ersten eigenen Lieder in deutscher Sprache. Er wurde bald im ganzen deutschsprachigen Raum bekannt und war auch in zahlreichen Fernsehsendungen zu Gast. Neben seinen eigenen Songs schrieb er aber auch Texte für andere Künstler (wie etwa Katja Ebstein und Erika Pluhar).

1982 erschien sein wohl bis heute bekanntestes Lied Uschi. Damit erreichte er im Juli Platz 3 der ZDF-Hitparade. Daraufhin erschienen weitere Songs, die aber nicht mehr den Erfolg von "Uschi" hatten. 1982 machte er auch als Buchautor von sich reden. “Kekse” hieß sein Werk, gefolgt von “Liebe gibt’s im Kino” (1984).

1987 zog sich Sulke zunächst aus der Branche zurück. Ab 1991 arbeitete er mit einem Architekten in Berlin an verschiedenen Bauprojekten. Nach einer Entführung zog sich Sulke 1994 aus der Öffentlichkeit zurück. 1999 wagte er sich jedoch wieder an die Öffentlichkeit und veröffentlichte eine neue CD. 2000 war er auch wieder auf der Bühne zu sehen und tourte durch Deutschland und die Schweiz.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.-

CHARLY TABOR

Trompeter

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro je 9.- 

TACO
1955

Sänger

Taco Ockerse ist ein niederländischer Popsänger, bekannt geworden durch seine Coverversion des Irving Berlin-Hits Puttin' On The Ritz. Er hat niederländische Eltern und wuchs in Holland, den USA, Singapur, Luxemburg und Deutschland auf.

Danach studierte er in Brüssel Innenarchitektur und besuchte anschließend eine Schauspielschule in Hamburg.

1977 war Taco Ensemblemitglied im Thalia Theater. 1979 spielte er in Leonard Bernsteins „West Side Story“ den Chino unter John Neumeier. Ende des Jahres gründete er seine eigene Band unter dem Namen "Taco's Bizz" und ging auf Tournee. 1981 brachte Polydor ohne große Resonanz seine erste Single heraus. 

Im September 1982 wechselte Taco zu RCA und nahm zusammen mit Produzent David Parker in den Hamburger Peer-Studios die Single Puttin' On The Ritz auf. Eine erste Tournee unter der neuen Stilvorgabe (Fred Astaire-inspirierte Step-Dance-Routinen, Auftritt in Abendgarderobe) durch Schweden folgte.

Für die Single erhielt er die erste Goldene Schallplatte. Die LP After Eight wurde fertiggestellt und veröffentlicht. Im Jahr darauf begannen die Europatournee und Promotionskampagnen Erfolg zu zeigen: Platin aus Kanada, Gewinn der „Goldenen Europa“, Tournee durch die USA, aber auch Auftritt in der deutschen Fernsehspielshow "Die Montagsmaler" (ARD) am 19. April 1983. Im Frühjahr 1984 erreichte Puttin' On The Ritz Platz 3 der US-Billboard-Charts. Die Folgesingles Singin' In The Rain und Cheek To Cheek waren nicht so erfolgreich.

1984 nahm Taco mit Parker in Hamburg die Folge-LP Let's Face The Music auf. Es folgten TV-Auftritte, Tourneen durch Japan und die deutschsprachigen Länder. Auf dem „Tokyo Music Festival“ gewann er den "Best Singer Award". 

1985 folgte die Swing Classics - In The Mood For Glenn Miller; zwei weitere Singles im Herbst, Heartbreak City und Superphysical Resurrection, kündigten dann einen Stilschwenk an. 1986 kam Tell Me That You Like It heraus, in dem neben Popnummern eine Betonung auf brasilianischem Samba und Bossa Nova-Sound lag.

Taco arbeitete nach einem erneuten Labelwechsel mit Stock Aitken Waterman zusammen; Ergebnis waren die Single Got To Be Your Lover und die CD Love Touch. Der nachlassende Erfolg ließ Taco wieder zur Schauspielerei wechseln, in den folgenden Jahren war er in der Fernsehserie „Das Erbe der Guldenburgs“ und in Detlev Bucks Film "Karniggels" zu sehen.

Zur Filmmusik von "Go Trabi Go" steuerte er einen Song bei. 1992 war er wieder bei Polydor, Tico Tico erschien. 1994 spielte er die Hauptrolle im Musical “Shakespeare Rock'n'Roll”, 1998 im Berliner Metropol Theater die Hauptrolle im Musical „Yesterday“ und veröffentlichte parallel dazu eine CD. In den späten 90ern arbeitete er mit Ex-King Pin Meh-Sänger Geff Harrison zusammen, die beiden traten wenig erfolgreich als "Soul Brothers" auf.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.- 


RENATA TEBALDI
1922 - 2004

legendäre Sängerin / famous singer

Sie erkrankte als Kind an Poliomyelitis. Wegen der Armut ihrer Eltern hatte sie in ihrer Jugend große Schwierigkeiten zu überwinden, bevor sie zu einem Studium kommen konnte. Sie wollte zunächst Pianistin werden, studierte dann aber Gesang am Konservatorium von Parma bei Brancucci, bei Ettore Campogalliani in Mantua, später auch bei Carmen Melis in Mailand. Sie debütierte 1944 am Teatro Municipale von Rovigo als Elena in »Mefistofele« von Boito. Im gleichen Jahr sang sie in Parma und in Venedig. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ihre Karriere durch den berühmten Dirigenten Arturo Toscanini gefördert, der sie 1946 hörte und sogleich an die Mailänder Scala engagierte. Sie sang am 11.5.1946 mit sensationellem Erfolg in dem von ihm dirigierten Konzert zur Wiedereröffnung der Scala u.a. das Sopransolo im Requiem von Verdi. Seitdem ist sie an diesem traditionsreichen Opernhaus in den Jahren 1949-54 und 1959-60 immer wieder bewundert worden. Zu den Partien, die sie an der Mailänder Scala sang, gehörten die Maddalena in »Andrea Chénier« von Giordano, die Titelrolle in »Adriana Lecouvreur« von Cilea, die Tosca, die Desdemona im »Othello« und die Wally in der gleichnamigen Oper von Catalani. Sie wurde eine weltberühmte Sängerin und gastierte mit dem Ensemble der Scala 1950 (als Aida) und wiederum 1955 an der Covent Garden Oper London; seit 1959 auch an der Wiener Staatsoper, seit 1962 am Deutschen Opernhaus Berlin, in Paris, Rom, Neapel und Barcelona gefeiert. Beim Maggio musicale von Florenz hörte man sie 1950 in der Oper »Olympia«, 1954 in »Agnese di Hohenstaufen« von Spontini. 

1947-50 und 1957 wirkte sie bei den Festspielen in der Arena von Verona mit. 1951 sang sie am Teatro San Carlo Neapel und dann an der Pariser Opéra die Titelheldin in Verdis »Giovanna d'Arco«. 1950 war sie erstmals in Amerika, und zwar an der Oper von San Francisco, als Aida zu Gast. 1955 folgte sie einem Ruf an die Metropolitan Oper New York (Antrittsrolle: Desdemona im »Othello« von Verdi), an der sie seitdem von Erfolg zu Erfolg eilte. Sie sang dort in 17 Spielzeiten und in 210 Vorstellungen (im New Yorker Haus der Metropolitan Oper) 14 Partien, von denen die Tosca, die Mimi in »La Bohème«, die Titelheldin in »La Gioconda« von Ponchielli, die Adriana Lecouvreur von Cilea, die Maddalena in »Andrea Chénier« von Giordano, die Manon Lescaut von Puccini, die Amelia in Verdis »Simon Boccanegra«, die Traviata, die Butterfly, die Minnie in »La Fanciulla del West« von Puccini, die Aida, die Leonore in »La forza del destino« und die Alice Ford im »Falstaff« von Verdi genannt seien. Seit 1956 gastierte sie bis 1969 alljährlich in Chicago. 
In Südamerika feierte man sie am Teatro Colón von Buenos Aires und an der Oper von Rio de Janeiro. In Buenos Aires verglich man ihre Interpretation der Traviata mit der unvergessenen Claudia Muzio. 1961 war sie in Tokio und in Osaka zu Gast. Konzertreisen führten sie nach Spanien, Portugal, Deutschland, Holland, Frankreich, Nord- und Südamerika. 1973 gab sie nach 18jähriger Zugehörigkeit zum Ensemble ihr Engagement an der Metropolitan Oper New York auf, indem sie nochmals die Desdemona im »Othello« von Verdi vortrug. Seither beschränkte sie ihr Auftreten im wesentlichen auf den Konzertsaal. So unternahm sie noch 1976 eine glanzvolle Russland-Tournee. Seit den siebziger Jahren lebte sie zurückgezogen in Mailand. - Renata Tebaldi besaß eine der schönsten Sopranstimmen ihrer Zeit, in der Reinheit ihrer Intonation wie der Eleganz ihres Vortrages gleich ausgezeichnet. Selbst bei höchster dramatischer Intensität wurde die Stimme durch einen seltenen Wohllaut gekennzeichnet; berühmt war ihr verschwebendes Pianissimo. 
In erster Linie war sie als Verdi- und Puccini-Interpretin zu bewundern, weiter als Maddalena in »Andrea Chénier« und als Adriana Lecouvreu; sie sang u.a. auch die Eva in den »Meistersingern«. Sie nahm »seltene Opernpartien« wie die Titelpartie in Spontinis »Olympia«, die Palmira in Rossinis »Assedio di Corinto«, die Cleopatra in »Giulio Cesare« von Händel und die Gianna d'Arco von Verdi in ihr Repertoire auf. Obwohl sie, vor allem von der Kritik, immer wieder als Rivalin von Maria Callas bezeichnet wurde, besaßen die beiden wohl größten Primadonnen ihrer Epoche im Grunde sehr verschiedene Stimmen. Sie starb 2004 in San Marino.

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 39.-

RALPH THOMAS

Sänger

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 5.- 

STEVE THOMSON

Sänger

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.- 


JEFF TURNER

Sänger

Jeff Turner ist in Australien geboren und siedelte in den 80er Jahren in die Schweiz um. Aufgrund von zahlreichen TV-, unzähligen Festival- und Konzert-Auftritten wurde sein Name zum Inbegriff der Country-Musik in der Schweiz. Seine CD «A Time For Feelings» (1998) wurde als erstes Schweizer Country-Album mit Platin ausgezeichnet. Seit 1988 geht Jeff mit wechselnden Partnern auf Weihnachtstournee.

Original-signiertes Foto (Format ca.A5)    Price in Euro 8.- 


JAKOB UMMEL
1895 - 1992

Komponist
 

Jakob Ummel wurde am 21. Dezember 1895 als zweitjüngstes von acht Kindern geboren und wuchs im damals ländlichen Ittigenfeld bei Bern auf. Sein Heimatort war Wachseldorn im Ober-Emmental. Er lernte das Jodeln und das Küherleben von seinem Vater kennen, der aus dem Buchholterberg kam und als Küher im Eriz und im Emmental und später als Melker und Bauernpächter im Seeland und im Ittigenfeld tätig war. Im Familienkreis und auch in der Schule, bei Jakobs Lehrer, wurde viel musiziert. Bereits mit seinen Schulkollegen zusammen bildete er erstmals ein Jodlerchörli. Als Klarinettist machte er nach Schulaustritt Tanzmusik, damit er sich die Kleider und Schuhe kaufen konnte. 1915 war er als aktiver Wasserfahrer einer der Mitbegründer des Jodeldoppelquartetts des Pontonierfahrvereins Worblaufen.

Damals waren hierzulande Melodien aus Bayern und aus dem Tirol sehr beliebt. Die alten berndeutschen Volkslieder wurden zwar auf dem Land im Familienkreis noch gesungen, aber der 1910 gegründeten Jodlerbewegung fehlten Lieder für Einzelsänger. Da regte sich Jakob Ummels kompositorische Erfindungsgabe. Im Jahr 1923, kurz nach seiner Heirat mit Elise Gasser, begann er mit dem Lied „Der ledig Bürschtel“ und mit dem „Alten Flösserjodel“. Auf Drängen seiner Freunde gab er 1926 seine ersten Lieder heraus. Erst später, zwischen 1945 und 1970, erschienen seine neunteilige Heftreihe „Mir Jodellüt“ für Solo und Duett. Sie umfasst ausser einigen überlieferten Texten und Melodien hauptsächlich Lieder und Jodel, die seiner eigenen Schöpfungskraft entspringen. Die Jodler verdanken Jakob Ummel gesamthaft rund 180 Jodellieder und Naturjodel. Sein kompositorisches Schaffen reicht über ein halbes Jahrhundert hinweg. Er hat damit ein volkstümliches Kulturgut von unschätzbarem Wert geschaffen. 

Von jeher war er mit dem bernischen Brauchtum verwachsen und war einer der besten Kenner des überlieferten Lied- und Naturjodelgutes. 
Die meisten seiner „Jutze“ und Lieder kamen „Köbu“ in den Sinn, wenn er „z’Bärg“ ging. Es zog ihn immer wieder zu seinen Freunden ins Stockhorngebiet, wo er mit ihnen Freud und Leid des Hirten- und Küherlebens teilte. Auch ausgedehnte Wanderungen in der Umgebung seiner Jodlerklause ob Habstetten am Bantiger inspirierten ihn zu seinen Kompositionen. Er schilderte dies etwa so: „Ein Jutz, Lied und Text kamen fast von selbst aus mir heraus, wenn ich ein schönes Naturereignis wie etwa einen Sonnenaufgang in den Bergen erlebte. Ich liess die Melodie stets gleich in freier Natur erklingen und hörte an ihrem Echo, ob sie gut war“. Im Vorwort zu seinen Liedern schreibt er: „Sie flossen mir eigentlich nur aus Freude am Singen aus Herz und Kehle“. 

18 Ummel-Lieder und Naturjodel liegen auch im Chorsatz vor. Auf Drängen vieler Jodlerfreunde erhielten einige seiner Melodien durch Hedy Schmalz und später durch Hans Schweingruber einen Chorsatz („D’Wättertanne“, „Ämmitaler Joggeli“, „Alter Flösserjodel“, „Im Heuet“ usw.), aber immer tragen sie den gefälligen Charakter des schlicht-einfachen Solo- und Duettliedes, den unverkennbaren „Ummel-Stil“. 

Dank Schallplattenaufnahmen seit dem Jahr 1926 – zum letzten Mal sang er im Alter von 80 Jahren im Aufnahmestudio – ist man heute in der glücklichen Lage, seine einmalige Naturstimme noch hören zu können. 1935 trat er dem Jodlerverband bei. 1936 wechselte er für einige Jahre zum Jodlerklub Berna Bern. Von nun an machte er im Klub und solo bis 1949 erfolgreich an den Jodlerfesten mit. 1946, am Unspunnenfest, durfte er die Auszeichnung als bester Einzeljodler der Schweiz entgegennehmen. 1948 und 1953 ernannten ihn der Bernisch-Kantonale und der Eidg. Jodlerverband zum Ehrenmitglied. 1985 verlieh ihm der Kanton Bern den Musik-Anerkennungspreis. 

Im Jahre 1945 sang Jakob erstmals auf Schallplatten im Duett mit Vreni Kneubühl, die damals gerade halb so alt war wie er. Die beiden aussergewöhnlichen Naturstimmen mit hervorragender Brillanz, Wärme und Gestaltungskraft sind seither zum Inbegriff des bernischen Jodels und zum Vorbild für viele geworden. 1971 wurde das Duett mit dem „Goldenen Tell“, 1982 mit der „Goldenen Schallplatte“ ausgezeichnet. Jedesmal wenn „Köbu“ wieder einen Strauss neuer Werke beisammen hatte, zeigte er sie Vreni, um sie zu vernehmen, wie sie ihr gefielen. Er sang sie ihr einmal vor und bereits beim zweitenmal improvisierte er seine zweite Stimme dazu. Die Kompositionen waren wie auf ihre Stimmlage zugeschnitten. Jakob Ummel liebte Auftritte auf der Bühne nicht es war seine Duettpartnerin Vreni Kneubühl, die seine stimmlich meist anforderungsreichen Lieder und Jodel durch ihre ungezählten begeisternden Konzerte über Jahrzehnte hinweg in der ganzen Schweiz und darüber hinaus bekanntmachte. 

Der junge Ummel lernte das Handwerk des Formers in der nahen Giesserei. Die Krisenzeit bewog ihn, eine sichere Stelle als Tramfahrer bei den städtischen Verkehrsbetrieben Bern anzunehmen. Dort arbeitete er bis zu seiner Pensionierung, obschon ihm die Einsamkeit der Natur und der Höck mit seinen Freunden auf dem Land stets viel mehr bedeuteten als das Treiben in der Stadt. 1928 baute das Ehepaar Ummel in damals idyllischer Lage im Grünen hoch über der Aare bei Bern sein kleines Heim. Im Lied beschreibt Jakob dieses so: „I weiss es bruuns Hüsli a sunnigem Rain, dert wohne mir Lütli, dert bin i deheim ... Zum Glück bruucht’s im Läbe kei Rychtum, kei Gäld, wenn gsund bisch dernäbe u der Frohsinn nid fählt“.

Mehrere seiner Liedschöpfungen sind zu allgemein bekannten Volksliedern geworden, so etwa „De Bärge zue“ oder „I bi ne Bueb u tue’s nid guet“. Oder wer kennt es nicht, das „Bärnbiet“, das sozusagen als inoffizielle Berner „Nationalhymne“ gilt. An den Jodlerfesten wurden während Jahrzehnten mehrheitlich Ummel-Lieder gesungen. Noch heute sind seine Kompositionen bei den Einzel- und Duettvorträgen am beliebtesten. Seine Lieder und Jodel sind melodisch sehr lebendig, mit markanten Höhepunkten und überraschenden Wendungen, im natürlich abgerundetem, ungekünsteltem Bau zusammengefügt. Seine Texte sind aus dem Leben gegriffen, inhaltsreich oft auch humorvoll, ohne jede Gefühlsduselei. Das verwundert nicht,  schöpfte er sie doch meist aus eigenen Erfahrungen und Beobachtungen im Alltag. Viele sind prächtige Zeitdokumente aus dem Leben der „kleinen Leute“. Andere drücken Lebensweisheiten von zeitlosem Wert aus. Ummels „Wort-Ton-Gemälde“ sind in ganz besonderer Art stimmungsvoll. Es war Jakob Ummel stets ein Anliegen, ein natürliches, urwüchsiges und ungekünsteltes Jodeln zu fördern. Er erwartete auch, dass die Jodler zu seinen Liedern selbst frei nach Gehör einfache, passende Begleitstimmen finden würden. Jahrelang schulte und beriet er mit grosser Freude junge Jodelbegeisterte und diente dem Jodlerverband auch als Kursjodler. 

Der grosse Jodelpionier Jakob Ummel starb 1992 in Kühlewil bei Bern, wo er seine letzten Tage im Rollstuhl verbrachte.

Original-signiertes Foto, Unterschrift rückseitig (Postkartenformat)    Price in Euro 12.-

VADER ABRAHAM
1935

Sänger / Singer

Geboren als Pierre Kartner. Die Veröffentlichung des Titels Bij Lily Marleen Kijk Je Zomaar Door Haar Kanten Bloesje Heen (Bei Lily Marleen schaust du einfach durch ihre Bluse durch) unter dem Namen „Lord Wanhoop“ brachte ihm den Durchbruch. Danach produzierte er mehrere Sänger und veröffentlichte allein oder mit anderen unter verschiedenen Namen (z.B. „Pierre Kartner“, „Rood-Wit-Blauw Trio“, „De Aardmannetjes“, „Los Vastos“, „Pierre & zijn Pietjes“, „Nol en Marie“ und „De Uilen“, „Duo X“) mehrere Singles, von denen die mit dem „Duo X“ sehr erfolgreich waren.

Für eine Karnevals-Nummer schrieb Kartner den Titel Vader Abraham Had Zeven Zonen (Vater Abraham hatte sieben Söhne). Da sich kein Interpret für dieses Lied fand, wurde beschlossen, dass Kartner das Lied selbst singen sollte. Dabei sollte er sich so verkleiden wie die biblische Figur des Abrahams. Dieser Auftritt brachte den lang ersehnten Erfolg. Vader Abraham veröffentlichte fortan zahlreiche Titel unter dem neuen Pseudonym. So sang er 1971 mit der 13-jährigen Wilma Landkroon auch das Duett Zou Het Erg Zijn, Lieve Opa (Würde das schlimm sein, lieber Opa), das sehr erfolgreich wurde.

Dann machte sich Pierre Kartner vor allem aber auch als Texter, Komponist und Produzent einen Namen. Er schrieb den niederländischen Beitrag zum Eurovision Song Contest 1973. De oude muziekant, gesungen von Ben Cramer, belegte Platz 13. 1976 hatte er seinen internationalen Durchbruch. Sein Lied In het kleine Café aan de haven wurde mit ihm als Sänger ein großer Erfolg in den Niederlanden. Die deutsche Aufnahme, getextet von Michael Kunze, Die kleine Kneipe wurde Peter Alexanders größter Erfolg, der übrigens auch eine österreichische Aufnahme veröffentlichte. In französischer Sprache wurde das Lied von Joe Dassin und Mireille Mathieu aufgenommen, wobei die Version von Joe Dassin in Frankreich, Kanada, Neuseeland und Australien ein Nr.1-Hit wurde. Davey Arthur and The Fureys nahm das Lied in englischer Sprache auf. Heute gibt es fast 200 Aufnahmen dieses Liedes und es gehört zu den Evergreens der Unterhaltungsmusik.

1977 komponierte und veröffentlichte Kartner Das Lied der Schlümpfe, bei dem er alle Texte selbst eingesungen hatte und sie anschließend in unterschiedlichen Geschwindigkeiten eingemischt wurden. Dadurch entstand der Effekt einer Interaktion zwischen ihm selbst als Frontmann und einem Chor der Schlümpfe. Dieses Lied wurde 1978 zum größten Erfolg als Sänger für Vader Abraham.

Auch in den 1980er und 1990er Jahren war Vader Abraham weiterhin als Texter, Komponist, und Produzent erfolgreich. Heute schreibt er jedoch meist für andere Künstler. Dennoch macht er sich auch als Sänger nicht rar.

Als Autor schrieb Kartner unter anderem Titel für folgende Künstler: Ireen Sheer (Heut Abend hab ich Kopfweh), Nana Mouskouri (Draußen vor der Tür), Elfi Graf (Am schönste ist es zuhause), Heino (Mary Rose, So'n alter Schunkelwalzer), Peter Orloff (Zwischen Kirche und Kneipe). Einen großen Erfolg hatte auch Eberhard Hertel mit dem Lied Kleine Fische werden groß.

Original-signiertes Foto (Unterschrift auf der Rückseite) (etwas kleiner als Postkartenformat)    Price in Euro 5.--


LENA VALAITIS
1943

Sängerin / singer

Valaitis kam bereits als Kleinkind nach Westdeutschland, als ihre Mutter gegen Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihr und ihrem Bruder aus der durch Luftangriffe zerstörten Stadt Memel floh. Der Vater war im Krieg als Soldat gefallen.

Die Familie ließ sich zunächst in Memmingen nieder. Später besuchte Valaitis das litauische Gymnasium im hessischen Hüttenfeld, brach die Schule jedoch ab und begann in Frankfurt am Main eine Lehre bei der Deutschen Bundespost. Neben ihrem Beruf nahm Valaitis privaten Gesangsunterricht und nahm an mehreren Nachwuchswettbewerben teil.

Ihre musikalische Karriere startete Valaitis mit ihrer Band Frederik Brothers. 1970 erhielt sie einen Plattenvertrag bei Philips und am 13. Juli 1970 erschien ihre erste Single Halt das Glück für uns fest. Im gleichen Jahr hatte Valaitis in der ZDF-Drehscheibe ihren ersten Fernsehauftritt. Ihren ersten Erfolg hatte sie bereits 1971 mit der deutschen Aufnahme des „Nickel-Songs“ (Ob es so oder so, oder anders kommt). Mit Jack White produzierte sie in den folgenden Jahren erfolgreiche Titel wie „So wie ein Regenbogen“, „Bonjour mon amour“ und „Wer gibt mir den Himmel zurück“.

1976 erreichte Valaitis dann mit den Titeln Da kommt José der Straßenmusikant und Ein schöner Tag, der deutschen Version von Amazing Grace, erstmals die Top 20 der deutschen Singlecharts. Im selben Jahr nahm sie an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil mit dem Lied Du machst Karriere. Des weiteren lieh sie im erfolgreichen Spielfilm "Der Mädchenkrieg" (1977) ihre Stimme für die darin vorgetragenen Chansons.

Ihren größten Erfolg feierte Valaitis 1981, als sie mit dem von Ralph Siegel komponierten Titel Johnny Blue am Eurovision Song Contest in Dublin teilnahm und dort hinter der britischen Band Bucks Fizz den zweiten Platz belegte. Auch in den folgenden Jahren nahm Valaitis noch einige Schallplatten auf, darunter ein Duett mit Costa Cordalis, dann wurde es etwas ruhiger um sie.

1982 spielte sie das Schlusslied des Zeichentrickfilmes Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh (original "Flying Dreams" gesungen von Paul Williams) in deutscher Sprache ein.

1992 nahm sie dann zum dritten Mal an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil mit Wir seh'n uns wieder. Ende 1993 zog sie sich aus dem Showgeschäft zurück.

Im Jahre 2001 startete sie ein Comeback mit dem Titel "Ich lebe für den Augenblick", später war besonders das Duett mit Hansi Hinterseer "Was kann ich denn dafür" (2002) erfolgreich. Im Sommer 2006 wurde wiederum ein Duett mit Hinterseer aufgenommen, "Muss i denn zum Städtele hinaus".

Im Frühjahr 2008 erschien ihre neue Single "Du bist nicht allein", mit der sie auch in diversen TV-Shows zu sehen war. Nachdem ihr Ehemann, Horst Jüssen, am 10.November 2008 verstarb, kam es nicht zur Veröffentlichung eines geplanten neuen Albums. Erst am 9.Mai 2009 meldete sich Lena Valaitis in der TV-Show "Willkommen bei Carmen Nebel" mit einer neuen Version des Hits "Ein schöner Tag" im Musikgeschäft zurück.

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 9.-


CATERINA VALENTE
1931

legendäre Sängerin / famous singer

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 12.-
leichter Knick oben links

HERMANN VAN VEEN
1945

Sänger, Schriftsteller

Als Sohn eines Schriftsetzers und einer Hausfrau besuchte Herman van Veen in Utrecht eine Montessori-Schule und erhielt als Achtjähriger Geigen- und Gesangsunterricht.

Während des Studiums am Utrechter Konservatorium (Fächer: Geige, Gesang, Musikpädagogik) trat er 1965 das erste Mal mit einem Soloprogramm auf. Am Utrechter Konservatorium lernte er den Pianisten Erik van der Wurff kennen und gründete mit ihm eine Kabarett-Gruppe: Cabaret Chantant Harlekijn. 1967 hatten sie ihre ersten Auftritte und wurden gleich von der niederländischen Theaterkritik positiv aufgenommen. Schnell folgten die ersten Schallplattenaufnahmen und Fernsehauftritte. Herman van Veen etablierte sich als Kabarettist, Entertainer und Liedermacher. 1968 gründete er seine bis heute bestehende Produktionsfirma Harlekijn.

1972 wurde er von Alfred Biolek und Thomas Woitkewitsch für das deutsche Publikum entdeckt. Woitkewitsch übersetzte die niederländischen Lieder ins Deutsche. Van Veens erstes deutschsprachiges Album erschien 1973 und hieß Ich hab ein zärtliches Gefühl. Seitdem hat er bis heute zahlreiche weitere Alben veröffentlicht.

Ende der 1980er Jahre schuf er auf der Grundlage seiner Musikfabel der Ente Kwak die Zeichentrickserie Alfred Jodocus Kwak, die sich um das Enten-Waisenkind Alfred dreht und mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.

Herman van Veen hat in den fast 40 Jahren seiner bisherigen Schaffenszeit fast 140 Tonträger (Langspielplatten, CD und DVD), über 60 Bücher sowie eine ganze Reihe von Drehbüchern veröffentlicht.

Im Jahre 1999 wurde ihm wegen seines Beitrages zur deutsch-niederländischen Verständigung das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Van Veen engagiert sich in mehreren Organisationen, die er teilweise selber gründete, für die Rechte von Kindern und ist UNICEF-Botschafter. Die Stiftung Euriade verlieh ihm 2005 die Martin-Buber-Plakette, die alljährlich für besondere Verdienste um die Menschlichkeit verliehen wird. Im Jahre 2006 inszenierte van Veen die Visualisierte Linzer Klangwolke, die jedes Jahr in Linz an der Donau stattfindet. Der Titel der visualisierten Klangwolke 2006 lautete Ente gut alles gut.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

ANTHONY VENTURA
1943

Musiker

Mit nur 11 Jahren trat er erstmals am Klavier und Akkordeon in einer Band auf. Als Akkordeon-Spieler wurde er auch Mitglied der Band von besagtem Nachbarn.

Ab 1970 wurde Ventura Mitglied in der Bigband Die Studiker, wo er durch praktisches Üben sein Talent fürs Arrangieren und für die Studioarbeit entwickelte. In den Hamburger Studios lernte er unter Anderem auch Dicky Tarrach kennen, der zuvor schon bei den Rattles und bei Wonderland Schlagzeuger gewesen war. 1972 stieg Ventura als Pianist bei dessen Band Randy Pie ein. 

1973 hatte dann Produzent Reinhard Streit die Idee, den Hit Je t’aime … moi non plus, an dessen Erfolg er 1969 beteiligt gewesen war, in einer entspannten Hammond-/Orchester-Version herauszubringen. Ventura übernahm das Arrangieren, Mischen und Einspielen mit zahlreichen Orchestersolisten. Er etablierte damit äußerst erfolgreich einen eigenen Orchestersound für den großen Easy-Listening-Markt und in kurzen Abständen erschienen bis 1982 10 Alben der Je-t'aime-Reihe.

Anthony Ventura hatte sich danach immer mehr auf das Produzentengeschäft verlegt. Er produzierte und arrangierte zahlreiche namhafte Künstler aus dem Schlagerbereich wie Klaus und Klaus, Nino de Angelo, Roy Black, Howard Carpendale und Matthias Reim, aber auch internationale Künstler wie Engelbert, Bonnie Tyler und Roger Whittaker. Ab 2000 war er auch erfolgreich an Top-10-Hits von Jeanette Biedermann (No More Tears, It's Over Now) und den No Angels (Reason) beteiligt.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 8.- 

DIE VIEL-HARMONIKER

Musikgruppe

Die Viel-Harmoniker waren eine deutsche Musikgruppe auf dem Gebiet des Schlagers.

Die Gruppe wurde 1976 von Gert Wilden als Vokalensemble mit Klavierbegleitung in München gegründet. Das Ensemble singt im Stil der Comedian Harmonists hauptsächlich Lieder der 1920er und 1930er Jahre, sowie Neukompositionen im Stil dieser Zeit.

Mitglieder waren zunächst Toni Rosner, Siegfried Hussner, Alo Schnurrer, Wolfgang Schultz und Walter Leykauf. Letzterer war bereits bei den Nilsen Brothers erfolgreich und ist seit 1984 ein erfolgreicher Sänger der volkstümlichen Musik. Nach seinem Austritt aus der Gruppe folgte ihm Günther Graf, der bis zur Auflösung der Gruppe ein fester Bestandteil dieser als 2. Bariton blieb. Gründer und Komponist Gert Wilden begleitete die Sänger am Klavier.

Die Viel-Harmoniker nahmen zahlreiche Titel der Comedian Harmonists, aber auch andere bekannte Hits, neu auf und waren bald über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Sie traten in Frack und Zylinder auf und waren in zahlreichen Musiksendungen des Fernsehens und Rundfunks zu Gast. Darüber hinaus gaben sie zahlreiche Konzerte in ganz Europa, sogar in China und Südamerika. Insgesamt wurden 18 Langspielplatten gemacht.

1980 beteiligten sich die Vielharmoniker an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest. Ihr Lied In der Oper belegte Platz zehn.

Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 


SEPP VIELLECHNER
1935

Sänger

Sepp Viellechner wuchs mit zwei Brüdern in Kirchseeon auf. Nach der Schule erlernte er den Beruf des Zimmermanns. Doch begann er bald danach sein Studium an der Opernschule "Birna", um anschließend das Münchner Trapp-Konservatorium zu besuchen. Ende der 1950er Jahre nahm er an einem Jodel-Wettbewerb des Apollo-Theaters teil und machte den 1.Platz. 1959 erhielt er dann seinen ersten Schallplattenvertrag. Damit war seine Karriere als volkstümlicher Sänger gezeichnet. Seine Tenorstimme brachte ihm bald den Beinamen "Caruso der Berge" ein.

1972 hatte Sepp Viellechner seinen ersten Fernsehauftritt bei den Lustigen Musikanten im ZDF, dem zahlreiche weitere Auftritte folgten. Bekannt wurde auch sein Auftritt mit seinem Dackel Bazi, der als "jodelnder Dackel" in die Fernsehgeschichte einging.

1989 bewarb sich Sepp Viellechner zusammen mit Maxl Graf beim Grand Prix der Volksmusik 1989. Ihr Titel Kaum schau i auf'd Uhr is scho Herbst erreichte einen beachtlichen 7. Platz bei der deutschen Vorentscheidung.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.- 

VITAL

Berühmte Musikgruppe aus der DDR

Original-signiertes Foto im Postkartenformat   Price in Euro 12.--

ANDREAS VOLLENWEIDER
1953

Musiker

Seine Musik wurde bereits mit den verschiedensten Kategorien versehen wie World Music, Jazz, New Age oder Classical; zwei seiner Alben waren gleichzeitig elf Wochen lang Nummer 1 der Billboard Charts in den Kategorien Classical, Jazz, Pop und Crossover. Seine Musik wird als sehr farbig, dynamisch und geprägt von einer Vielfalt exotischer Klangfarben beschrieben. Neben der Harfe spielt er auch Piano, Gitarre, eine Vielzahl verschiedener Blasinstrumente sowie viele exotische Instrumente. Gelegentlich setzt er auch seine Stimme oder die von Gastsängern ein.

Andreas Vollenweider wuchs in einer künstlerisch vielseitigen und inspirierenden Umgebung auf; sein Vater Hans Vollenweider war Organist. Als Autodidakt wurde er zunächst zum Multiinstrumentalisten, auf der Suche nach «seinem» Instrument.

1975 entdeckte er die Harfe für sich, entwickelte eine eigene Spieltechnik und modifizierte das Instrument mit Hilfe eines Freundes nach seinen Bedürfnissen: es entstand die elektro-akustische Harfe. Vollenweider komponierte zunächst für Film-, Theater- und Fernsehproduktionen. In den folgenden Jahren wirkte er mit René Bardet und Orlando Valentini im Ensemble Poesie und Musik mit. Dabei entstanden Vertonungen von Gedichten Heinrich Heines und François Villons.

1979 veröffentlichte er in der Schweiz sein erstes Album «Eine Art Suite in XIII Teilen». Es gilt als Wiege des Vollenweider-Sounds. 1981 gaben Andreas Vollenweider & Friends ihr erstes Konzert auf dem Montreux Jazz Festival. Im folgenden Herbst erschien das Album «Behind the Gardens – Behind the Wall – Under the Tree».

Sein Engagement in der Umweltschutz- und Friedensbewegung unterstrich er 1983 mit seiner Single «Pace Verde» und dem gleichnamigen Musik-Video. In Amsterdam erhielt er den Edison Award. 1984 gelang ihm mit seinem vierten Album «White Winds» der Sprung in die US-amerikanischen Charts und zwar in drei verschiedenen Kategorien gleichzeitig: Pop, Klassik und Jazz. Seine erste USA-Tour wurde ein grosser Erfolg. Es folgten Konzerte u. a. 1985 in der New Yorker Carnegie Hall und der Radio City Music Hall, im Washingtoner Kennedy Center und im Universal Amphitheater von Los Angeles. Sein darauf folgendes Album «Down to the Moon» wurde mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Es folgten Touren in Kanada, den USA, 13 europäischen Ländern, Japan und Australien.

1988/89 entstand das Album «Dancing with the Lion». Zum ersten Mal öffnete Vollenweider sein Projekt für zahlreiche Gastmusiker aus den verschiedensten musikalischen Bereichen. Unter eigener Regie produzierte er zwei ausgefallene, preisgekrönte Musik-Videos, zu denen er auch für Story, Choreografie und Set- und Costume Design zeichnete. 1990 erschien das Doppelalbum «Trilogy», eine Anthologie der ersten drei Alben «Behind the Gardens», «Caverna Magica», «White Winds» sowie mit international unveröffentlichtem Material. 1991 folgte das Album «Book of Roses», welches erstmals neue, symphonische Elemente enthielt.

Auf dem Roten Platz in Moskau gab er 1992 ein Benefiz-Freiluftkonzert zu Gunsten der Kinder von Tschernobyl. In Monaco erhielt er den World Music Award.

Vollenweider produzierte 1993/94 mit «Eolian Minstrel» zum ersten Mal ein Album mit Songs. Mitwirkende sind die beiden amerikanischen Sängerinnen Carly Simon und Eliza Gilkyson. Es folgten weltweite Tourneen. 1994–1996 sang Vollenweider u. a. in Modena (Italien) Duette mit Luciano Pavarotti sowie mit dem Rocksänger Bryan Adams. Vollenweider hat eine Vorliebe für Auftritte an ungewöhnlichen Orten. So konzertierte er in einer Reihe von Schlössern und Burgen, u. a. in Polen; mit dem italienischen Rockstar Zucchero trat er in Bruneck/Brunico (Südtirol) bei einem Freiluftkonzert auf, Konzerte fanden in einer vulkanischen Höhle beim «Festival Musica Visual» auf Lanzarote statt. 1997 wirkte er bei den Aufnahmen zu «Kryptos», Musik für großes symphonisches Orchester und Gastvirtuosen, mit. Ausschnitte von «Kryptos» wurden mit dem RAI-Orchester auf dem San Remo Festival in Italien aufgeführt. 1998 wurde das symphonische Live-Projekt «Wolkenstein» durchgeführt.

1999 widmete sich Vollenweider mit dem Album «Cosmopoly» wieder mehr der freien Improvisation. Er lud seine Freunde zum Stelldichein der Weltmusik ein: der amerikanische Vokalakrobat Bobby McFerrin, der brasilianische Kultpoet und Sänger Milton Nascimento, der südafrikanische Ethno-Jazzpianist Abdullah Ibrahim, die armenische Duduk-Legende Dschiwan Gasparjan und Dudelsack- und Whistle-Virtuose Carlos Nuñez aus dem spanischen Galicien, die Songwriterin Carly Simon und der amerikanische Blues-Posaune-Meister Ray Anderson.

Im Jahr 2000 reiste Vollenweider mit dem «Cosmopoly»–Projekt durch Europa in fast täglich veränderter Zusammensetzung. Damit folgte Vollenweider auch live dem offenen Konzept des Albums. In New York spielte die Gruppe zwei Konzerte anlässlich der Veröffentlichung des Albums. Auch diesmal gab es eine einmalige Besetzung mit Carly Simon, Carlos Nuñez, Mindy Jostyn, Dschiwan Gasparjan, Xiao Jing Wang und Walter Keiser. Konzerte in Brasilien folgten mit Milton Nascimento und dem Komponisten und Pianisten Wagner Tiso. Der Song «Cor do Amor», den Vollenweider mit Milton Nascimento schrieb, wurde für den ersten Latin Grammy nominiert.

2001 konzertierte er in Bali (Indonesien) im Rahmen der internationalen Konferenz «Song Of Convergence» mit balinesischen Musikern. Dort begann er mit dem Schreiben der symphonischen Novelle «Tales of Kira Kutan», welche am 3. Juni beim Warschauer Filmmusik-Festival uraufgeführt wurde. Es wirken mit: das Orchester «Sinfonia Varsovia» (Yehudi Menuhin) unter der Leitung von Co-Orchestrator und Dirigent André Bellmont. Im September fand im Olympiastadion Athen eine weitere Uraufführung im Rahmen des internationalen Sokrates-Jahres statt: das Musiktheater «SOCRATES – dawn of civilization», mit dem amerikanischen Schauspieler Rod Steiger als Sokrates. Vollenweiders gross angelegter und dramatischer Soundtrack ist eine Verbindung von «Sound Design», Chören und Perkussion. Er erhielt eine «Carte blanche» beim AVO-Festival in Basel, Schweiz. Seine Gäste waren Abdullah Ibrahim und David Lindley.

2002 stellte Andreas Vollenweider eine neue Band zusammen: das Mini-Orchester mit Walter Keiser und zwei neuen Musikern: Daniel Küffer, Saxophon und Andy Pupato, Perkussion. Andreas Vollenweider & Friends spielten auf verschiedenen Festivals und Theatersälen in Europa. An der Schweizer Landesausstellung Expo.02 musizierten sie auf der Bühnenkonstruktion des Architekten Jean Nouvel an den Ufern des Murtensees. Im Juli lud Andreas Vollenweider die Sinfonia Varsovia zum Festival «Live at Sunset» nach Zürich ein und erhielt für seine symphonischen Werke «Wolkenstein» und «Tales of Kira Kutan» standing ovations. Es folgte ein Auftritt am Londoner Big Chill Festival.

Vollenweider war Gastsolist am Geburtstagskonzert des Jazzkomponisten George Gruntz in Zug (Schweiz). Ausserdem arbeitete er am amerikanischen Film «Tears of the Sun» mit dem deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer mit. 2003 setzte er die Zusammenarbeit mit Hans Zimmer fort. Er musizierte bei Konzerten in Johannesburg und Kapstadt (North Sea Festival) als Gastmusiker des Südafrikaners Pops Mohamed.

2004 erschien die CD-Produktion «Vox» bei Universal Music in Europa. Andreas Vollenweider & Friends spielten im Oktober zwei Konzerte in Bloemfontein in Südafrika. Eines davon findet beim «MACUFE Festival» vor 40.000 Besuchern statt. Im Herbst ging die die Band durch Slowenien, Serbien, Italien, Deutschland und Polen auf Tournee. Vorläufiger Abschluss der Tournee waren zwei Konzerte in Zürich, von denen eines vom Schweizer Fernsehen aufgezeichnet und mehrmals ausgestrahlt wurde.

2005 war Andreas Vollenweider keynote speaker am zweiten World Spirit Forum (WSF) in der Schweiz, das sich als Gegenpol zum jährlichen World Economic Forum (WEF) versteht. Im August umrahmte Andreas Vollenweider den interreligiösen Anlass mit dem Dalai Lama auf dem Münsterplatz in Zürich musikalisch. In den USA und Kanada erschien die Neu-Veröffentlichung des gesamten vom Künstler überarbeiteten Backkatalogs mit Video/DVD und des Albums «Vox». Die «Best of» «Magic Harp» klettert bereits in der ersten Woche nach Veröffentlichung auf Platz 4 der Billboard-Charts in der New-Age-Kategorie.

2006 tourten Andreas Vollenweider & Friends in Deutschland, Spanien und der Schweiz. Im April spielten sie in den USA. Eine vierstündige DVD mit Konzertausschnitten der letzten 25 Jahre erschien im Frühjahr in den USA und im Herbst in Europa unter dem Titel «The Magical Journeys of Andreas Vollenweider». Im November 2006 kam das Weihnachtsalbum «Midnight Clear», an dem Carly Simon mitwirkte, heraus.

2007 erhielt Vollenweider die dritte Grammy-Nominierung für den Soundtrack zu Vollenweiders DVD «The Magical Journeys». Es fanden Konzerte in Europa und den USA statt. Im September erscheint die Doppel-CD «Andreas Vollenweider & Friends – 25 years live» (1982–2007).

2008 war Vollenweider im Studio für sein neuestes Werk, das Anfang 2009 unter dem Namen »Air« veröffentlicht wurde. Im August spielte Vollenweider mit Xavier Naidoo in Vollenweiders Studio in der Schweiz Stücke für das neue Album ein.

Im November 2009 trat Vollenweider neben anderen Künstlern im grossen Galakonzert im armenischen Jerewan zum 80. Geburtstag des Duduk-Musikers Jivan Gasparyan auf. Er tourte in Europa mit dem Programm »AIR-Musik«, begleitet vom »Frischluftorchester«.

2009 wurde das Albums «Air» veröffentlicht. Von Frühling bis Herbst gab Vollenweider Konzerte in ganz Europa mit dem «Frischluft Orchester». Im August trat er beim Joy of Jazz Festival in Johannesburg, Südafrika, auf.

2010 gab Vollenweider vor allem Konzerte in Europa. Ein spezielles Konzertprojekt war «The Watercourse Way» im Shanghai Center in Shanghai, China, im Rahmen der EXPO 2010. Im August spielt die AVAF-Grossformation, das «Dancing with the Lion-Orchester», das «Traumkonzert» in einem Zirkuszelt im schweizerischen Lachen am Zürichsee. Freunde von Vollenweiders Musik reisten aus der ganzen Welt für eine Art «Familientreffen» an. Im Oktober fand eine erneute Südafrikareise statt mit Konzerten am MACUFE Festival in Bloemfontein und in der ausverkauften Arena von Carnival City, Johannesburg sowie einem Konzert für die Gefangenen des Pollsmore Prison von Kapstadt, einem der grössten Hochsicherheitsgefängnisse der Welt.

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MICHAEL VON DER HEIDE
1971

Sänger

Von der Heide wurde als Sohn eines Deutschen und einer Schweizerin geboren. Mit 16 Jahren begab er sich als «Au pair» in die Romandie, nahm dort Gesangsstunden bei der Opernsängerin Ginette Girardier (Genf) und entdeckte sein Talent für Chansons. Nach seiner Rückkehr in die Deutschschweiz machte von der Heide in Winterthur eine Ausbildung als Krankenpfleger. Kurz danach begleitete er Vera Kaa als Babysitter für ihren Sohn auf ihrer Tournee. 1990 nahm Michael von der Heide am Nachwuchswettbewerb von Showszene Schweiz teil, konnte sich aber nicht durchsetzen. Fünf Jahre später gewann er hingegen den Schweizer KleinKunstPreis und 1996 sorgte er im Theaterstück Lina Böglis Reise (Regie Christoph Marthaler) für Furore. Im selben Jahr veröffentlichte er sein erstes Album mit dem Titel Michael von der Heide, welches bis heute über 15'000 Mal verkauft wurde. Michael von der Heide gelang es als einer der wenigen deutschsprachigen Künstlern den «Röstigraben» zu überspringen. Die Westschweizer Zeitung «Le nouveau quotitien» frohlockte «une nouvelle étoile est née / ein neuer Stern ist geboren».

1998 veröffentlicht er sein zweites Album 30° – an den Texten mitbeteiligt waren unter anderem berühmte Autoren wie Martin Suter, Milena Moser und Corin Curschellas. Die erste Single Jeudi amour wurde zu einem grossen Hit und erhielt den Preis «Silberner Hase». Das Album wurde von der Musikkritik hochgelobt und verkaufte über 24'000 Exemplare.

1999 nahm er mit dem Lied Bye Bye Bar an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil. Das Lied wurde vom Schweizer Filmregisseur Micha Lewinsky getextet und von Thomas Fessler komponiert.

Michael von der Heide initiiert das Liveprojekt «Divamix» mit Maja Brunner & Christina Jaccard.

2000 erhielt von der Heide den Deutschen Kleinkunstpreis. Er veröffentlichte sein drittes Album Tourist, das von den Züri-West-Musikern Gert Stäuble & Tom Etter produziert wurde. Erste Zusammenarbeit mit Annette Humpe, mit der von der Heide zwei Lieder schreibt. Der Frontmann von Züri West Kuno Lauener adaptierte die Mörderballade where the Wild Roses Grow auf Schweizerdeutsch und sang sie mit ihm im Duett. Die Single wurde von DRS3 als «Coverversion des Jahres» gekürt. Das Album Tourist erreichte Platz 5 der Schweizer Hitparade und verkaufte sich über 24'000 Mal.

2001 verbringt von der Heide in Paris und arbeitet mit Doriand, Olivier Libaux (Nouvelle Vague/ Carla Bruni). Auf dem Album L’heröine au bain singt MvdH im Duett mit Helena Nougerra. Mit dem Live-Projekt Hildegard – Songs von und für Hildegard Knef – geht MvdH auf Tour mit dem Gitarristen Adrian Stern & dem Pianisten Erich Strebel. Anschliessend wird die CD Hildegard in Köln aufgenommen.

2002 veröffentlichte er sein Album Frisch. Er sang im Duett mit Nina Hagen den Klassiker Kriminaltango, das deutsche Popduo 2raumwohnung steuerte die Ballade Die Liebenden bei. Eine Tournée durch Deutschland & die Schweiz folgte.

2003 gab es die Albumveröffentlichung Helvetia mit ausgedehnter Tournée, die ihren Glanzpunk am Jazzfestival Montreux erreichte. Hommage à Piaf – MvdH stand under anderem mit Ute Lemper, Anjelique Kidjo, Cathériner Ringer und Regine auf der Bühne, um Piaf einen würdevollen Abend zu widmen.

2005 Veröffentlichung 2pièces. Das Doppelalbum war eine Kollektion von bisherigen Erfolgen und bestückt mit neuen Titeln wie In den Bergen geschrieben und produziert von Annette Humpe. Eine neue Version seines Kult-Songs Erfolg entstand in Zusammenarbeit mit dem Rapper Baze.

2007 von der Heide erhält eine goldene Schallplatte als Texter für das Lied Bleib doch, bis es schneit für das Album 36° des deutschen Elektroduos 2raumwohnung. Ausserdem singt er beim Titel 36° im Chor.

2008 veröffentlichte er erstmalig ein Album in Deutschland: Freie Sicht wurde von den Produzenten von Ich + Ich produziert und ist komplett auf hochdeutsch gesungen. Zudem ist Annette Humpe auf diesem Album zu hören, sie singt mit beim Titel Leise.

Acht Alben und fünfzehn Singles hat er bis heute veröffentlicht. Mit seinem erfolgreichsten Album erreichte er Platz 5 der Schweizer Hitparade.

Am 27. Mai 2010 nahm von der Heide für die Schweiz am Eurovision Song Contest 2010 in Oslo teil. Mit dem Lied Il pleut de l’or trat er im zweiten Halbfinale an, scheiterte dort jedoch am Einzug in das Finale. Die Single erreichte Platz 69 der Schweizer Hitparade. Auftritte in Deutschland, Portugal, Norwegen, Rumänien und Lettland folgen.

Im Herbst 2010 trat Michael von der Heide erstmals mit dem Symphonischen Orchester Zürich und Sina auf. Am Dirigentenpult stand Rainer Held.

November 2010: Première Meine faire Dame in Basel – Michael von der Heide wirkt in der Uraufführung von Christoph Marthalers Inszenierung, an der Seite der norwegischen Sopranistin Tora Augestad, mit.

Juni 2011: Michael von der Heide singt den Titel Bleu Infini auf dem 2011 betitelten Album von DJ Antoine, das in den Schweizer Charts die Nummer Eins erreicht.

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STEFAN WAGGERSHAUSEN
1949

Sänger

1971 zog Stefan Waggershausen nach Berlin. Während seines Studiums komponierte er seine ersten Songs und arbeitete als Regieassistent. Er machte seine ersten TV-Musiken, nach drei Jahren erschien das Plattendebüt „Traumtanzzeit“ (1974). Ab 1976 arbeitete Waggershausen beim Sender Freies Berlin und RIAS als Radiomoderator. Nebenbei entstanden bis dato unveröffentlichte Kompositionen und Produktionen mit verschiedenen Musikern.

1981 erhielt er den Deutschen Schallplattenpreis der deutschen Phonoakademie als „Künstler des Jahres“. „Hallo Engel“ wurde mit der Goldenen Europa ausgezeichnet. Im Oktober 1981 erschien „Fang mich auf“, ein Album über Verlierer und Unabhängige, melancholisch und ironisch. Im Winter folgte der erste große Liveauftritt bei „Rock Pop in Concert“ (ZDF), neben Chris de Burgh, Randy Newman und Sally Oldfield.

1982-83 tourte Stefan Waggershausen erstmals mit eigener Band durch Deutschland. „Zu nah am Feuer“ sang Waggershausen im Januar 1984 mit der Italienerin Alice. Die fünfte Waggershausen-Produktion erschien, danach fand eine weitere Tour statt. Im Herbst folgte das Resumé der Tour: „Mitten ins Herz“ (Live-CD). Die beiden Alben „Touché d´amour“ und „Im Herzen des Orkans“ etablierten Waggershausen in der deutschen Musikszene. Er produzierte für Musikerkollegen und schrieb Filmmusiken. 1990 trafen sich Viktor Lazlo und Stefan Waggershausen zu einem musikalischen Duett am Mikrofon. „Das erste Mal tats noch weh“ und „Jesse“ waren an den Spitzen der Hitparaden, außerdem auch der Titelsong „Tief im Süden meines Herzens“ mit Waggershausen als Solist. Das zugehörige Album „Tief im Süden meines Herzens“ platzierte sich ganz oben in den Charts. Dafür wurde er mit dem Silbernen RTL-Löwen, der Goldenen Europa und RSH Gold geehrt.

1991 erschien das Best-of-Album „Herzsprünge“, das elfte Album „Wenn dich die Mondfrau küsst“ und dessen Singleauskopplung „Jenseits von Liebe“ 1993. Das nächste Album folgte zwei Jahre später mit „Louisiana“. Das in New Orleans produzierte Album enthielt rockige, teils mit Blues und Cajun-Musik gemischte Elemente und brachte ihm eine Echonominierung 1996 ein. Das Album „Die Rechnung kommt immer“ erschien 1997. Vor allem das Duett mit María Conchita Alonso (ehemalige Miss World) „Bienvenido a Salomé“ überraschte durch seine Klangfülle. 2000 produzierte er zusammen mit Nena, Die Prinzen, Michael Schanze, Erste Allgemeine Verunsicherung, Laura, Die 3. Generation, Ingolf Lück und Loona das moderne Musikmärchen „Wolke 7“.

Für mehr als 250.000 verkaufte Tonträger erlangte das Album „Herzsprünge“ im April 2001 Goldstatus. 2003 erschien das Best-of-Album „Duette & Balladen“. Zusätzlich zu Waggershausens größten Hits erschienen hiermit drei neue Songs. 2004 Ende Oktober erschien das Best-of-Album mit dem Titel „Unterm Cajun-Mond“. Es enthielt die besten Songs der „Louisiana-Ära“ und drei unveröffentlichte Werke. Am 5. März 2010 erschien sein 14. Studioalbum, das den Titel „So ist das Spiel“ trägt. Das Album enthält 12 neue Lieder, in die Musiker wie Billy Lang, Peter Weihe, Till Brönner und Frederic Koella mitwirkten und als musikalische Gäste Alice, Nena, Annett Louisan, Jan Josef Liefers, Sasha und Henning Wehland zu hören sind.

Waggershausen ist seit 1993 Mitglied im GEMA-Aufsichtsrat und Mitglied im Kuratorium der Deutsche Phono-Akademie. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.

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BERND WEIKL
1942

Sänger

Weikl studierte zunächst Volkswirtschaftslehre, wechselte dann aber in Mainz zum Fach Gesang, das er an der Musikhochschule Hannover abschloss. 1968 debütierte er am Opernhaus von Hannover, 1972 sang er zum ersten Mal bei den Bayreuther Festspielen. Seit 1977 tritt er regelmäßig an der Met in New York auf. Gastspiele führten ihn rund um den Erdball.

1993 promovierte ihn die Universität Vilnius im Fach Wirtschaftswissenschaft, schon 1988 wurde ihm ehrenhalber der Professorentitel zuerkannt. Seit 1998 ist Weikl Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper.

Neben seiner Tätigkeit als Sänger arbeitete Bernd Weikl auch als Autor für Film und Fernsehen. Seine Filme befassen sich vor allem mit großen Komponisten.

1994 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 1995 den Bayerischen Verdienstorden.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 8.- 

GERHARD WENDLAND
1916 - 1996

Musiker

Gerhard Wendland (zum Geburtsjahr gibt es verschiedene Quellen) brach ein Jurastudium ab und wandte sich dem Studium des Gesanges an der Musikhochschule Berlins zu. Er hatte beschlossen, Opernsänger zu werden. Der Dirigent und Komponist leichter Musik, Franz Grothe, überredete ihn zu Schlageraufnahmen. Mit 27 Jahren brachte Gerhard Wendland dann seine erste Schallplatte heraus mit dem Titel "Du warst für mich der schönste Traum". 1940 wurde Wendlands Karriere durch den 2. Weltkrieg unterbrochen, er wurde einberufen und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Im Jahre 1948 nutzte er seine in der Gefangenschaft geknüpften Kontakte und trat vermehrt in amerikanischen Offiziersclubs als Sänger auf. Bald erhielt er Engagements vom Bayerischen Rundfunk und von Werner Müller mit seinem bekannten RIAS - Tanzorchester. Hier arbeitete er oft mit der Sängerin Gitta Lind zusammen.

1951 war sein Schlager "Das machen nur die Beine von Dolores" in allen Radiostationen zu hören. Er war in den 1950er-Jahren einer der meistgefragten Interpreten. Am 18. Januar 1969 trat er noch einmal in der allerersten Ausgabe von Dieter Thomas Hecks ZDF-Hitparade mit dem Titel "Liebst Du mich?" auf, wirkte hier aber zwischen den um Jahrzehnte jüngeren Protagonisten der Schlagerszene dieser Tage bereits wie ein Anachronismus.

Der Tango "Tanze mit mir in den Morgen" erhielt 1961 eine Goldene Schallplatte. Das Lied war insgesamt 46 Wochen in den Hitparaden vermerkt und wurde zum sogenannten Ohrwurm. 1964 erhielt er den Auftrag, das Lied der ARD-Fernsehlotterie aufzunehmen und sang den Song Bald klopft das Glück auch mal an deine Tür in zahlreichen Fernsehsendungen. Mit Beginn der Fußballbundesliga bekannte er sich zu seiner Lieblingsmannschaft Borussia Dortmund und war dort oft Gast auf der Tribüne. Daneben war Gerhard Wendland auch auf der Leinwand zu sehen, wo er manchmal auch sich selbst spielte. Theaterauftritte und häufiger Gast bei Galaveranstaltungen runden sein Künstlerleben ab.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.- 


ERIKA WIEN
1928

Sängerin / singer

The Austrian Mezzo-soprano, Erika Wien, studied singing at the Vienna Music Academy with Hans Duhan, Josef Witt and Wolfgang Steinbrück, and introduction to Lieder singing with Erik Werba.

Erika Wien began her stage career with an engagement the Vienna Volksoper from 1952 to 1953, and continued it at the Theatre of Bremen (1953-1959) and at Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg (1959-1964). From 1964 to 1980 she was active at the Opera House of Zürich. She appeared also at the Deutsche Opera and the State Opera of Berlin, at the State Operas of Vienna, Munich, Hamburg and Stuttgart, at the Opera Houses of Frankfurt a.M., Hannover, Cologne, Nürnberg, Wiesbaden and Wuppertal. She made guest appearances also at the Holland Festival, at Maggio Musicale Florenz, in Brussels and Bordeaux, in Lyon and Marseille, at the Teatro Colón Buenos Aires, at the Grand Opéra Paris, at the opera Houses of San Diego and San Francisco, in Nantes, Rouen and Toulouse, in Turin and Genova.

Erika Wien's repertoire for the stage culminated in roles such as title role in Carmen, Marcellina in Le Nozze di Figaro, Maddalena in Rigoletto, Azucena in the Il Trovatore, Amneris in Aida, Eboli in Verdi?s Don Carlo, Ulrica in Un Ballo in maschera, Quickly in Falstaff, Mary in Fliegenden Holländer, Ortrud in Lohengrin, Erda and Fricka in the Nibelungen Ring, Brangaene in Tristan, Venus in Tannhäuser, Orpheus in Orpheus by Gluck, Marina in Boris Godunow, The Old Gräfin in Pique Dame by Tchaikovsky, Milada in Dalibor by Smetana, Hexe in Rusalka by Dvorák, Klytämnestra in Elektra by R. Strauss and Marie in Wozzeck by A. Berg. At the Opera House of Zurich she participated in the premieres of the operas Madame Bovary by H. Sutermeister (May 1967), and Ein Engel kommt nach Babylon by Rudolf Kelterborn (June 1977).

Erika Wien had also great success as concert and oratorio soloist (in works of J.S. Bach, Beethoven and J. Brahms) as well as in Lieder recitals. She appeared as a concert singer in Germany and in Switzerland, in Vienna, Madrid, Granada and Paris.

Original-signiertes Foto im Postkartenformat (Unterschrift auf der Rückseite)
original-signed picture 3.5 x 5.5 (signed on the back)

Euro 15.--


DIETER WIESMANN
1939

Sänger, Komponist

Dieter Wiesmann betätigte sich als Pfadfinder, machte die Matura und wurde Apotheker. Bereits während seines Studiums arbeitete er beim Schweizer Fernsehen als Moderator und Redaktor. Unter anderem synchronisierte und überarbeitete er Geschichten fürs Kinderfernsehprogramm. Zudem war er beim Radio tätig. 1983 war er Mitbegründer des Schaffhauser Lokalradiosenders Munot.

Zwischen 1974 und 1999 gab Dieter Wiesmann über 2'000 Konzerte und veröffentlichte elf Alben. 1980 machte er eine Tournee im ersten rollenden Eisenbahntheater der Welt. 1989 wurde ihm eine Goldene Schallplatte für die Kinderlieder "Matthias" verliehen.

Die Karriere als Sänger beendete er zwar 1999. Seine beiden (vorläufig) allerletzten Konzerte gab Wiesmann anlässlich seines 65. Geburtstags am 5. und 12. Mai 2004 im Stadttheater Schaffhausen.

Wiesmann zeichnet sich in seinem Schaffen als sehr exakter Beobachter aus. Er versucht sein Umfeld auf amüsante und z.T. nutzlose Art zu beschreiben. So berichtete er etwa bei der Schliessung des Schaffhauser Trams wie ein Kunstexperte darüber, dass die Heizungsabdeckung das selbe (altmodische) Muster aufweist, wie ein Teil der Eingangstreppe und man allein deshalb die Schliessung bedauern muss. Seine deutlich von Reinhard Mey beeinflussten Lieder kreisen um das individuell empfundene und formulierte Unbehagen in der Gesellschaft ("Normal").

Die Liebe ist wohl das beliebteste Thema bei Liedermachern. Gemeinsam ist, dass wohl alle davon singen, dass man sich verliebt und wieder trennt. Bei Wiesmann wird das Thema Liebe weit umfänglicher abgehandelt. Er beschreibt das älterwerden der Liebe ("Aus Stunden werden Jahre", "Mehr als 20 Jahre - hoffentlich nochmals 20 Jahre") genauso wie käufliche Liebe ("Eine Verzweiflungsliebe"), Sommerliebe oder das Einsamsein ("Manchmal streichelt sie sich selbst").

Wiesmann gelang es mit dem Lied "Blos e chlyni Stadt" ein Lied zu schreiben, das zu einer Hymne für seine Heimat wurde. Das Lied entstand Ende der 60er Jahre für ein Cabaret und wurde am Schluss der Aufführung zur Versöhnung mit dem Publikum gesungen. Bei einem zweiten Programm wurde die Cabaret-Truppe gebeten, "das Lied" nochmals zu singen.

Ebenfalls sehr bekannt ist das Lied "Tuusigfüessler Balthasar", welches auf seiner (leider einzigen) Kinderplatte "Matthias" erschienen ist. Auch heutzutage noch gibt es wohl kaum einen Primarschüler in der Ostschweiz, welcher dieses Lied nicht aus der Schule kennt.

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CHRISTA WILLIAMS
1926

Sängerin / Singer

Here is a rare original signed picture 3.5 x 5.5 (Format A6)      Price in Euro je 15.-

ROBBIE WILLIAMS
1974

Sänger

Williams hat weltweit über 68 Millionen Tonträger verkauft. Er erhielt mit bislang 15 BRIT Awards mehr als jeder andere britische Künstler sowie einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde für 1,6 Millionen an einem einzigen Tag verkaufte Eintrittskarten.

Williams' Eltern trennten sich, als er drei Jahre alt war. Er wuchs mit seiner sieben Jahre älteren Schwester Sally bei seiner Mutter Jeanette in Tunstall, einem Vorort von Stoke-on-Trent (Staffordshire, England) auf. Williams brachte in der Schule eher schlechte Leistungen und ist den Lehrern vorrangig als Klassenkasper in Erinnerung geblieben, dagegen fiel er bei Schultheateraufführungen positiv auf.

Sein Unterhaltungstalent erbte Williams (laut eigener Aussage) von seinem Vater Peter, der als Alleinunterhalter und zeitweise als Zauberkünstler arbeitete. Dieses Talent stellte Robbie Williams auch unter Beweis, wenn er in der Kneipe seiner Mutter The Red Lion die Gäste mit Playback-Showeinlagen zu alten Swing-Klassikern unterhielt. Nachdem er in den Abschlussprüfungen durchgefallen war, versuchte Williams sich in verschiedenen Anstellungen. Er absolvierte unter anderem ein Kurzpraktikum bei BBC Radio Stoke und arbeitete kurzzeitig als Fensterrahmenverkäufer.

Als seine Mutter 1990 eine Anzeige entdeckte, in der Jungs für eine Boygroup gesucht wurden, meldete sie den 15-Jährigen zum Auswahlverfahren an, bei dem die späteren Mitglieder von Take That ermittelt wurden. Zunächst nur als Ersatz unter Vertrag genommen, wurde Williams schon bald festes Mitglied von Take That. Die Gruppe wurde die kommerziell erfolgreichste Boygroup der 1990er-Jahre mit zahlreichen Top-Ten-Erfolgen in der ganzen Welt und Williams, obgleich lediglich bei den Songs Could It Be Magic und Everything Changes als Hauptsänger zu hören, das populärste Mitglied.

Am 17. Juli 1995 wurde bekannt gegeben, dass Williams nach Drogen- und Partyexzessen die Band verlassen müsse. Er selbst, unzufrieden mit seiner Rolle in der Gruppe, war nicht mehr bereit gewesen, sich an die vom Management vorgegebenen strikten – und sämtliche Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens betreffenden – Reglementierungen zu halten. In Deutschland mussten zeitweise Seelsorge-Hotlines eingerichtet werden, um enttäuschte Fans zu trösten.

Die verbliebenen vier Mitglieder führten Take That für ein knappes Dreivierteljahr fort, bevor sich die Gruppe offiziell am 13. Februar 1996, Williams' 22. Geburtstag, auflöste.

Im Juli 2010 erfolgte nach 15 Jahren eine Wiedervereinigung von Robbie Williams und Take That.

Vertragliche Vereinbarungen mit dem Management von Take That beinhalteten, dass eine Robbie-Williams-Solo-Single erst nach der ersten Solo-Single von Gary Barlow erscheinen durfte. Freedom, ein George-Michael-Cover, positionierte sich im August 1996 zwar gut in den Verkaufslisten, hinterließ jedoch ebenso wenig wie die nachfolgenden Singles einen bleibenden Eindruck. Es erschien dementsprechend auch nicht auf Williams Debüt-Album Life Thru a Lens (eine Anspielung auf sein Leben im Focus der Öffentlichkeit), das 1997 in Zusammenarbeit mit dem Liedschreiber Guy Chambers entstand. Die erste vorab ausgekoppelte Single war Old Before I Die (eine Anspielung auf Hope I Die Before I Get Old aus My Generation von The Who), die zweite Lazy Days. Privat widmete sich Williams weiter seiner Partyleidenschaft. Seine Drogen- und Alkoholsucht führte im Juli 1997 zu einem Zusammenbruch und einem nachfolgenden Aufenthalt in einer Entzugsklinik.

Nachdem mit South of the Border die dritte Single erschien und ebenso wie das dazugehörige Album die Top Ten deutlich verfehlte, schien die Solo-Karriere bereits beendet, bevor sie richtig angefangen hatte. Erst die Veröffentlichung der Single Angels im Dezember 1997 brachte den Anstoß zu einer der kommerziell erfolgreichsten Popkarrieren der Musikgeschichte. Obgleich sich die Single nirgends an der Spitze der Verkaufslisten positionierte, gilt sie als die wichtigste in Williams' Laufbahn, da sie dem Künstler erstmals ein individuelles Image fern der Boygroupkarriere gab und Williams als ernstzunehmenden Musiker etablierte: als Anerkennung erhielt er 1998 (und auch in den fünf Folgejahren) den BRIT Award als Sänger des Jahres. Life Thru a Lens hielt sich in Folge von Angels 48 Wochen in den britischen Top Ten und wurde ein Hit in ganz Europa.

Das Nachfolgealbum I've Been Expecting You, ebenfalls in Zusammenarbeit mit Guy Chambers entstanden, debütierte dagegen im Oktober 1998 direkt auf Platz eins.[4] Vorausgegangen war die an die James-Bond-Musik von John Barry angelehnte Single Millennium. Es folgte eine Serie weiterer erfolgreicher Singles, wie zum Beispiel No Regrets in Zusammenarbeit mit Neil Tennant von den Pet Shop Boys und Neil Hannon von The Divine Comedy.

Nach den ersten beiden Alben und dem massiven Erfolg in Europa folgte der erste in einer Reihe von zumeist erfolglosen Versuchen, Robbie Williams in den USA zu etablieren. Die vermeintlich erfolgversprechendsten Tracks der beiden ersten Alben wurden zum Album The Ego Has Landed zusammengefasst, eine Anspielung auf den Kriegsfilm Der Adler ist gelandet. Allerdings stießen Williams’ musikalische Vorstöße in den USA auf nur mäßiges Interesse. Lediglich die Singles Angels und Millennium platzierten sich dort in den Verkaufslisten, allerdings auf hinteren Plätzen.

Sein drittes Soloalbum und die anschließende Tournee etablierten Williams endgültig als weltweiten Superstar.

In einer Tourneepause und inspiriert durch seinen Beitrag zum Soundtrack für den Film Bridget Jones – einer Wiederauflage von Frank Sinatras Lied Have You Met Miss Jones? – wurde ein komplettes Album mit Swing-Klassikern produziert. Gedacht als Hommage an Williams' Vorbild Sinatra mit dem Versuch, dessen Musik einer jüngeren Generation nahezubringen, gilt das Album auch als erneuter Anlauf auch in den USA Beachtung zu finden.

Die Vorabsingle Somethin’ Stupid, ein Duett mit Nicole Kidman (Im Original ein Duett von Frank Sinatra und seiner Tochter Nancy) entwickelte sich zu einem großen Erfolg, das Album Swing When You're Winning ebenso. Es positionierte sich weltweit an der Spitze der Verkaufslisten – allerdings blieb die erhoffte Resonanz aus den USA komplett aus (trotz der Ansage im Titel I Will Talk and Hollywood Will Listen). Williams erntete Kritikerlob für seine Sinatra-Wiederauflagen und erreichte neben seinen „alten“ Anhängern auch eine neue und ältere Zielgruppe.Swing When You're Winning, das auch Mack the Knife (Die Moritat von Mackie Messer aus der Dreigroschenoper) enthielt, etablierte Williams als ausdruckstarken Sänger, dessen Stimme auch bei Konzerten zu überzeugen wusste. Zu hören zum Beispiel auf Robbie Williams Live at the Albert, einer der meistverkauften Musik-DVDs.

Nachdem der alte Plattenvertrag ausgelaufen war, schloss Williams einen Exklusiv-Plattenvertrag mit EMI ab, für den er die Rekordsumme von 80 Millionen Pfund (damals knapp 127 Millionen Euro) erhielt und der ihm weitgehende künstlerische Freiheit garantierte. Das Album Escapology entstand ebenfalls in Zusammenarbeit mit Guy Chambers und ist eine Reflexion seines Lebens als Popstar. Trotz Skepsis einiger Kritiker, die Williams’ Zenit bereits überschritten sahen,[5] setzte es sich in vielen Ländern an die Spitze der Hitparaden. Das gleiche gilt für die Singleauskopplung Feel.

Im Jahr 2003 waren Williams? Konzerte in den größten Konzertarenen und Fußballstadien Europas innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Im Sommer trat Williams im Rahmen seiner Welttournee an drei aufeinanderfolgenden Tagen live vor jeweils 125.000 Zuschauern im britischen Knebworth auf. Diese Konzerte wurden später als Live-Album Live at Knebworth und als DVD unter dem Titel What We Did Last Summer – eine Anspielung auf den gleichnamigen Horrorfilm – veröffentlicht.
Greatest Hits & Autobiografie (2004) [Bearbeiten]

Nach dem Erfolg des 2002 erschienenen Albums Escapology mit Feel als erfolgreichster Single trennte sich Williams von seinem Co-Autor und Ideengeber Guy Chambers. Neuer Partner an seiner Seite wurde Stephen Duffy, der unter anderem 1978 bis 1979 der Sänger der Band Duran Duran gewesen war. Die erste Zusammenarbeit von Duffy und Williams, die Single Radio, erschien im Oktober 2004 als eines von zwei neuen Liedern des Greatest-Hits-Albums. Single und Album erreichten europaweit Nummer-eins-Platzierungen. Das andere neue Lied Misunderstood stammt vom Soundtrack des zweiten Bridget Jones-Films.

In der ebenfalls 2004 erschienen Biographie Feel thematisiert Williams seine Drogensucht, seine Ängste und Depressionen. Im gleichen Jahr warb Williams, dessen Gewichtsschwankungen immer wieder für Diskussionsstoff sorgten, für die Atkins-Diät. Ebenfalls 2004 wurde er in die UK Music Hall of Fame als einflussreichster Künstler der 1990er-Jahre („most influental artist of the 90s“) aufgenommen.

Das Album Intensive Care, das im Berliner Velodrom vor ausverkaufter Halle vorgestellt wurde, setzt die musikalische Entwicklung, die mit Radio und der Zusammenarbeit mit Stephen Duffy begonnen hatte, konsequent fort. Intensive Care erhielt schon am Anfang dreifaches Platin. Tripping, die erste aus dem Album ausgekoppelte Single, ging sofort auf Platz 1 der deutschen Verkaufslisten – sein erster Nummer-1-Erfolg in Deutschland.

Während 2005 eine neue Dokumentation über Take That Aufsehen erregte (unter anderem dadurch, dass Williams trotz anderslautender Ankündigungen einem gemeinsamen Treffen mit den restlichen Mitgliedern fernblieb), gelang mit Williams mit den Kartenverkäufen für seine Freiluft-Tour 2006 ein Weltrekord, der auch im Guinness-Buch der Rekorde Aufnahme fand:

Innerhalb nur eines Tages konnten 1,6 Millionen Eintrittskarten für seine Konzerte in ganz Europa verkauft werden – eine Zahl, die sonst keinem Künstler vorher gelungen war.

Die bislang größte weltweite Tournee startete am 10. April 2006 in Südafrika und setzte sich anschließend in Europa fort. Insgesamt gab Williams 83 Konzerte in 28 verschiedenen Ländern vor weltweit über 4,6 Millionen Anhängern. Den krönenden Abschluss bildete das Londoner Wembley Stadion, wo Williams an zwei Abenden vor insgesamt 140.000 Zuschauern auftrat.

Als die Tour sich dem Ende neigte, hatte Williams die Idee, ein weiteres Album zu veröffentlichen. Rudebox wurde fast ausschließlich im Dance/Electro-Stil gehalten und enthielt sowohl musikalisch als auch bei den Songtiteln einige Anspielungen auf die Popkultur der 80er Jahre. Das Album Rudebox kam zwar in der ersten Woche, genauso wie die gleichnamige Single, auf Platz 1, fiel dann aber schnell aus den UK Top 10. In England wurde das Album, trotz Zusammenarbeit mit den Pet Shop Boys, Mark Ronson, William Orbit und Lily Allen von den Verkaufszahlen des Comeback-Albums seiner alten Gruppe Take That weit übertroffen.

Im Februar 2007 ließ sich Williams, der inzwischen in die USA übergesiedelt war, wegen seiner Tablettensucht in eine Entzugsklinik einliefern, die er nach drei Wochen wieder verließ. Des Weiteren kündigte er eine längere Pause an. Im Februar 2009 verkaufte Williams seine Villa in Los Angeles und zog, in Vorbereitung auf ein neues Album, zurück nach England.

Nachdem in der Zwischenzeit immer wieder über ein mögliches Comeback und eine Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Guy Chambers spekuliert worden war, wurde am 5. August 2009 auf Williams' Website die Veröffentlichung seines neuen Albums Reality Killed the Video Star für den 9. November 2009 angekündigt.

Die erste Single Bodies ist seit dem 4. September als Download erhältlich, die Maxi-CD folgte am 9. Oktober 2009. Die Songs wurden unter anderem in Zusammenarbeit mit Guy Chambers und Mark Ronson geschrieben.

Am 28. August 2009 wurde Williams zum MTV Greatest Superstar gekürt. Damit platzierte er sich vor seinen Ex-Kollegen von Take That. Am 20. Oktober 2009 gab er ein Konzert in London, das in 20 Ländern in 200 Kinos, davon 37 in Deutschland, übertragen wurde. Dort kündigte er seine nächste Single You Know Me an.

Am 23. Oktober gab Williams ein Überraschungskonzert vor der Max-Schmeling-Halle in Berlin. Ungefähr 7000 Fans bekamen kostenlosen Zutritt zu dem einen Tag zuvor bekannt gewordenen Auftritt. Neben Songs des Albums Reality Killed the Video Star spielte Williams auch altbekannte Hits wie Feel, Angels und Come Undone. Insgesamt sang er sieben Lieder.

Am 7. Juni 2010 kündigte Williams auf seiner Website an, dass am 11. Oktober 2010 ein zweites Greatest-Hits-Album, welches den Titel In and Out of Consciousness – The Greatest Hits 1990-2010 hat, erscheinen würde. In zwei CDs verpackt, enthält das Werk insgesamt 39 von Williams größten Hits der letzten 20 Jahre. Zudem wurde vorab verkündigt, dass die erste Single-Auskopplung Shame zusammen mit Gary Barlow produziert und aufgenommen wurde. Sie wurde schließlich am 4. Oktober veröffentlicht.

Der kommerzielle Erfolg in den USA blieb Williams trotz intensiver Promotion und zahlreicher Auftritte in US-amerikanischen Talkshows versagt. Ein Schicksal, das er allerdings mit vielen (nichtamerikanischen) Weltstars teilt, die vom Radio weitgehend ignoriert werden, da sie mit ihrer Musik nicht in die dort gängigen Formate passen.
Medienkonflikte [Bearbeiten]

Die Deutschland-Auftritte der Welttournee 2006 wurden von den wichtigsten deutschsprachigen Presseagenturen boykottiert: dpa, AP, AFP und ddp berichteten weder in Bild noch in Text über die Konzerte. Grund waren Forderungen von Williams' Management, Williams sei nur noch zu bestimmten Zeiten und aus bestimmten festgelegten Winkeln abzulichten und die Rechte am Bildmaterial an die Künstlervertretung abzutreten. SWR3 schloss sich dem Boykott an und verzichtete auf die geplante Übertragung zweier Konzerte vom Hockenheimring.

Seit 2006 ist Williams mit der türkisch-US-amerikanischen Schauspielerin Ayda Field liiert. Am 7. August 2010 heiratete das Paar in Los Angeles.[10] Neben Wohnsitzen in London und Los Angeles besitzt Williams seit 2010 auch eine Wohnung in Berlin.[11]

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 25.- 

BOXCAR WILLIE
1931 - 1999

Sänger

Der aus einer Eisenbahnerfamilie stammende Lecil Travis Martin träumte schon als Kind von einem Leben als Hobo. Es gelang ihm sogar einige Male, Güterwagen zu erklettern und durchs Land zu reisen. Außerdem begeisterte er sich für Country-Musik. Seine Vorbilder waren der singende Eisenbahner Jimmie Rodgers, aber auch die Honky-Tonk-Stars Ernest Tubb und Roy Acuff. Mit 16 Jahren hatte er erste regelmäßige Auftritte in Dallas. Danach verbrachte er einige Jahre als Pilot bei der US-Airforce.

Ende der 1950er Jahre versuchte er als Marty Martin in der Country-Szene Fuß zu fassen. Es war die Zeit, in der der Rock'n'Roll dominierte und die Country-Musik eine schwere Krise erlebte. Martin musste sich mit Alltagsjobs über Wasser halten und hatte wenig Gelegenheit zu Auftritten. Ein 1958 produziertes Album war nicht erfolgreich.

In den 1970er Jahren arbeitete er als Diskjockey bei einer Radiostation im texanischen Corpus Christi. 1976 schrieb er den Song Boxcar Willie und entwickelte anschließend die Figur des gutmütigen, singenden Hobos. Fortan stand er in Landstreicher-Outfit und unrasiert auf der Bühne. Die Reaktion des Publikums war ermutigend, und so beschloss er, gemeinsam mit seiner Familie in Nashville einen erneuten Karriereversuch zu unternehmen.

Nach dem ersten schwierigen Jahr in Nashville vertrat Boxcar Willie den unpässlichen George Jones bei einem Club-Auftritt und wurde bei dieser Gelegenheit von einem britischen Musikagenten entdeckt. Dieser buchte ihn für eine Tournee durch Schottland. In Großbritannien wurde er in kurzer Zeit zum Star und war dort bald der bekannteste Country-Musiker. Seine Verkörperung des singenden Hobos kam bei den Briten offenbar besser an, als die Pop-Nähe seiner Nashviller Konkurrenten. Der große Durchbruch gelang ihm 1979 auf dem Wembley-Festival, wo er mit stehendem Applaus gefeiert wurde. Sein im gleichen Jahr erschienenes Album King of the Road erreichte in England hohe Verkaufszahlen.

Jetzt endlich wurde auch Nashville auf den neuen Star aufmerksam. Prompt erhielt er eine Auszeichnung als „Vielversprechendster Nachwuchsmusiker“; Boxcar Willie war zu diesem Zeitpunkt bereits 50 Jahre alt. Er wurde ständiges Mitglied der Grand Ole Opry und dort ebenso gefeiert wie bei seinen alljährlichen Auftritten beim Wembley-Festival. Seine offene, geradlinige Art und seine traditionsorientierte Musik kamen beim Country-Publikum gut an. Zu seinem Erkennungszeichen wurde der Pfiff einer Lokomotive, den er seit Kindheitstagen täuschend ähnlich nachahmen konnte. In den USA verkauften sich seine Schallplatten nur schlecht. Lediglich zwei seiner Singles konnten sich im mittleren Bereich der Country-Charts platzieren. Sein bekanntester Song war Bad News, der sich 1982 bis auf Platz 40 vorarbeitete.

Neben seine musikalische Aktivitäten trat er in einigen Filmen auf und war Mitglied der Hee-Haw-Show. 1981 wurde er auf einem internationalen Hobo-Meeting zum "Weltweiten Botschafter der Hobos" ernannt. 1996 erkrankte Boxcar Willie an Leukämie und starb am 12. April 1999 in Branson, Missouri.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 25.- 


 
MARY WILSON
1944

Berühmte Sängerin / Famous singer

She became famous with the group "The Supremes".

Here is a rare original signed picture 3.5 x 5.5 (Format A6)    Price in Euro 25.-


 
HORST WINTER 
1914 - 2001

Musiker

Horst Winter absolvierte ein Musikstudium an der Hochschule für Musik in Berlin mit dem Hauptfach Violine und Klarinette als Nebenfach. Von 1937 bis 1945 diente er in der Wehrmacht, kam in der Normandie in amerikanische Kriegsgefangenschaft und nach der Entlassung ging er nach Wien, wo er 1946 das "Wiener Tanzorchester" gründete und seinen ersten Schallplattenvertrag bei "Elite Spezial" bekam.

1950 gründete Winter das "Horst Winter Tanzorchester", mit dem er Gastspiele in Deutschland und der Schweiz hatte. 1955 trat er mit internationalen Stars wie z.B. Marika Rökk bei Auslandstourneen auf.

1960 vertrat Horst Winter unter seinem Künstlernamen Harry Winter Österreich beim Eurovision Song Contest in London. Mit seinem Titel Du hast mich so fasziniert, der von dem bekannten Komponisten Robert Stolz geschrieben wurde, erreichte er den siebten Platz unter 13 Teilnehmern.

Beim Chanson Festival in Monte Carlo errang er 1961 mit "Vogerl aus Wien" den ersten Platz. 1973 erfolgte ein Auftritt in den USA in Vertretung von Frank Sinatra. 1977 war Winter Kapellmeister der Hoch- und Deutschmeister und hatte Tourneen im In- und Ausland. Anlässlich seines 80. Geburtstages erfolgte eine Fernsehshow des ORF mit der Richard Österreicher Big Band im Hotel Wimberger.

"Ein kleiner Bär mit großen Ohren" wurde zum Markenzeichen Horst Winters. Mit diesem und vielen anderen Schlagern begeisterte er die Menschen in Wien nach den schweren Kriegsjahren und half ihnen, ihre Sorgen dann und wann zu vergessen. 
Horst Winter selbst blickt auf ein Leben zurück, das von Höhen und Tiefen geprägt war. Sein musikalisches Können musste Horst Winter sehr früh – schon mit sechzehn Jahren - unter Beweis stellen, um damit Geld zu verdienen, denn nach der Scheidung seiner Eltern blieb es ihm überlassen, für Mutter und Schwester zu sorgen. Vom Studium der klassischen Musik wechselte der Vollblutmusiker zur leichten Muse. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, bald wurde er als "der jüngste Jazzkönig" in der Musikwelt bekannt. Als Komponist und Texter vieler Schlager, Märsche und auch Musicals bewies er seine Vielfältigkeit. Anfang der fünfziger Jahre landete er mit den Schlagern "Dreh dich noch einmal um" und "Es wird ja alles wieder gut" an der ersten Stelle der Hitparade. Sieben Mal vertat er Österreich bei internationalen Festivals.

Als Kapellmeister der Hoch - und Deutschmeister sah er seine Aufgabe in der Erhaltung der Tradition dieses österreichischen Orchesters. Bis zuletzt, sechs Monate vor seinem Tod, am 3. Dezember 2001, trat er vor sein Publikum und erfreute es mit Erinnerungen, Freude und Begeisterung. Ein "Rucksack-Berliner" (so nannte man, die im Zuge der Kriegswirren zugezogenen Schlesier) ist zum echten Wiener geworden – und das mit Leib und Seele. Die Offenheit mit der Horst Winter stets auf sein Publikum zugegangen ist, spiegelte sein liebenswertes Wesen, Fehler und Schwächen gestand er stets ein. Musik war im das Wichtigste, und wenn ihm auf der Straße Menschen begegnet sind, sagten sie meist: "Jö schau, der "Kleine Bär mit großen Ohren"! Horst Winter hatte in seinem erfüllten Leben die Möglichkeit sein Schaffen vom Tonträger der Schellacks über Schallplatte, Kassetten und CDs mitzuerleben. Er war ein Künstler, der bis zuletzt mit Freude und Liebe gearbeitet hat. In den letzten Jahren kamen viele junge Musiker auf ihn zu: so probte er z.B. mit dem "Palastorchester und Max Raabe", sooft diese in Wien waren. Auch war ihm das Wienerlied immer ein besonderes Anliegen. Selbst der "Schmid Hansl" meinte, dass er die Wiener Lieder besonders gut interpretiere.

Original-signierte Karte (Postkartenformat)   Price in Euro 7.-


PAUL WOLFRUM
1943 - 1990

Sänger

Paul Wolfrum wurde in Kitzbühel geboren und schloss die Mittelschule in Steyr 1961 mit der Matura ab. Er hat damals schon die Abstecher des Landestheaters Linz mit großem Interesse verfolgt und auch mit dem ersten Gesangsunterricht begonnen.

Viele wichtige Partien seines Fachs hat Paul Wolfrum in Linz erarbeitet (Guglielmo / COSÌ FAN TUTTE, Figaro / DER BARBIER VON SEVILLA, Belcore / DER LIEBESTRANK, Olivier / CAPRICCIO, Graf/FIGARO, Herr Fluth / DIE LUSTIGENWEIBER, Marcello / LA BOHÈME, Papageno, Barbier / DIE SCHWEIGSAME FRAU u.v.a.) und sein Engagement für zeitgenössische Musik war groß: Peter Ronnefelds DIE AMEISE, Gottfried von Einems DER ZERRISSENE und die Uraufführung von Helmut Eders DER AUFSTAND.

Neben dem Technik-Studium intensivierte er gleichzeitig seine musikalische Ausbildung. Er erhielt privaten Unterricht bei Johanna Willimsky und schloss die Ausbildung am Konservatorium Wien 1967 mit Auszeichnung ab. Schon das erste Vorsingen war erfolgreich: Kurt Wöss engagierte Paul Wolfrum ab der Spielzeit 1967/68 an das Linzer Landestheater, Melot in TRISTAN UND ISOLDE war sein Debüt.

Auch dem Konzertbereich hat sich Paul Wolfrum intensiv gewidmet. Liederabende (oft mit seinem Freund Roman Zeilinger als Begleiter) waren sein großes Anliegen. Auch hier hat er mit Uraufführungen von Liedern, etwa von Balduin Sulzer, Impulse gesetzt.

1978 wurde Paul Wolfrum an die Wiener Staatsoper engagiert und hatte sein Debüt mit Papageno. Höhepunkte dieser Jahre waren die legendäre Carmen-Produktion unter Carlos Kleiber und Franco Zeffirelli mit Plácido Domingo, sowie die Teilnahme am ersten Japan-Gastspiel der Staatsoper mit Harlekin/ARIADNE unter Karl Böhm. Auch José Carreras, Agnes Baltsa, Piero Cappuccilli und viele andere große Interpreten waren seine Partner.

1982 kam der Ruf nach Berlin an die Deutsche Oper, auch hier war der Papageno die Debütpartie. Das breite Repertoire des Künstlers wurde mit weiteren wichtigen Partien ergänzt (z. B. Zettel in Brittens DER SOMMERNACHTSTRAUM, Fra Melitone in LA FORZA DEL DESTINO). Die Zusammenarbeit mit großen Regisseuren wie Götz Friedrich, Hans Neuenfels, Otto Schenk und wichtigen Dirigenten wie Horst Stein, Giuseppe Sinopoli, Heinrich Hollreiser, Jesús López Cobos haben die künstlerische Persönlichkeit entscheidend weiterentwickelt.

Die Konzertaktivitäten haben sich von Berlin aus international ausgeweitet. Einladungen zu Festivals und Gastspielen folgten, musikalische Beziehungen auch im Lied-Bereich haben sich intensiviert. Hinzu kam noch die Zuwendung zur Musik Johann Sebastian Bachs. Viele Plattenproduktionen entstanden, u. a. unter Herbert von Karajan.

Doch die Linzer Zeit war nicht vergessen. Im Frühjahr 1990 hätte Paul Wolfrum wieder mit Roman Zeilinger Liederabende geben wollen (u. a. am 19. Mai 1990 einen Benefiz-Liederabend "für ein Linzer Musiktheater"). Sein plötzlicher Tod am 16. Februar 1990 hat dies und auch die geplante Rückkehr nach Wien verhindert.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 25.- (selten)


RAINER WOLTERS

Geigenspieler

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 8.- (sehr frühes Motiv)

BOBBY WOMACK
194

Berühmter Sänger

Bobby Womacks Musik hat durch die sehr elegante, zurückhaltende und untertrieben wirkende Gitarrenlinie als Rhythmus und seine erregt wirkende und leidenschaftliche Solo-Stimme einen hohen Wiedererkennungswert.

Bobby Womack arbeitete ab etwa 1965 hauptsächlich als Studiomusiker und Produzent in den Chips Moman's American Studios in Memphis (Tennessee) für andere Bands, bis er ab 1968 mit eigenen Songs wie "What Is This", "It's Gonna Rain" und "More Than I Can Stand“ die ersten Solo-Hits landete. Anfang der Siebziger wechselte Womack zu United Artists und veröffentlichte dort sein erstes Album Communication. In dieser Zeit schrieb er den Song "Breezin'", mit dem George Benson einen Hit landete.

Weitere eigene Hits in den Siebzigern waren "Lookin' for a Love", "Across 110th Street" (Soundtrack zum gleichnamigen Blaxploitation-Film und "Jackie Brown"), "Woman's Gotta Have It", "You're Welcome, Stop on By," und "Daylight". 1981 veröffentlichte Womack sein erfolgreiches Album „Poet“ mit der Hit-Single "If You Think You're Lonely Now."

Außer einem Best-of-Album 1993 hat Bobby Womack seit den frühen Achtzigern keine große Erfolge mehr verzeichnen können. Auf dem 1994 erschienen Album „Ressurection“ geben sich Gastmusiker wie Rod Stewart, Keith Richards oder Stevie Wonder die Ehre. Zur Zeit arbeitet er als Produzent und macht gelegentliche Live-Auftritte.

Oben: Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 19.--

Unten: Original-signierte Karte im Postkartenformat   Price in Euro 15.--

PAUL YOUNG
1956

Sänger

Paul Young ist verheiratet mit Stacey Smith und hat drei Kinder, Levi (* 7. März 1987), Layla (* 24. August 1994) und Grady Cole (*3. Januar 1996). Er hat zwei Geschwister, Mark und Joanne. Als Beruf lernte er Automechaniker bei Vauxhall Motors in Luton.

Young war lange Jahre Mitglied der Band Q-Tips und ab 1983 schließlich als Solist erfolgreich. Mit dem Titel Wherever I Lay My Hat und dem dazugehörigen Album No Parlez schnellte er auf Platz 1 in Großbritannien. Weitere Hits folgten. Ende 1984 war Young Mitglied des Band-Aid-Projektes.

Wegen stimmlicher Probleme musste Young sich ab 1985 für einige Jahre vom Showgeschäft zurückziehen. Nach einem größeren Auftritt 1988 bei Nelson Mandelas Geburtstagskonzert konnte er gelegentlich wieder in die Charts einsteigen. 1995 nahm er mit Vangelis den Titel Losing Sleep für dessen Album Voices auf. 2005 war er gemeinsam mit Mike d’Abo und Paul Jones von Manfred Mann auf Tour.

Er wurde drei Mal mit dem Brit Award ausgezeichnet (1984: British breakthrough act, 1985: British male solo artist und 1986: British Video – Every Time You Go Away)

Original-signiertes Foto (Format A5)   Price in Euro 19.-


SYDNEY YOUNGBLOOD
1960

Sänger / Singer

Bereits im Alter von sechs Jahren gewann Sydney in San Antonio einen Talentwettbewerb und begeisterte sich so früh für die Musik. Mit 20 Jahren kam der Künstler nach Mannheim in Deutschland, wo er seinen Wehrdienst bei der US Army ableistete und später auch verblieb. Hier gründete er zusammen mit anderen Musikern eine R&B-Band, die im Rhein-Neckar-Raum Bekanntheit erlangte, so dass ihm Ende der 1980er Jahre ein Plattenvertrag als Solokünstler angeboten wurde. Sein 1989 in Großbritannien erschienenes Debütalbum „Feeling Free“, bescherte ihm den internationalen Durchbruch und die dazugehörenden Reputationen. Youngblood konnte 1989 mit den Single-Auskoppelungen „Sit and Wait“ und „If only I could“ weltweite Charterfolge feiern und mehrere Goldene Schallplatten gewinnen, kam aber in der Folgezeit nicht mehr an den Ruhm vergangener Zeiten heran, obwohl seine nachfolgenden Singles sich in den Charts platzieren konnten.

Nach gut über 5 Millionen verkauften Tonträgern ging Youngblood 1997 in die Vereinigten Staaten zurück, da sein Bruder dort verstarb. In jüngster Zeit tritt er häufig mit dem Blues-Gitarristen und Sänger Jim Kahr in Deutschland auf, sowie als Sänger und Interpret bei verschiedenen Veranstaltungen.

Here is a rare original signed picture (Format ca.12 x 17.5 cm)     Price in Euro 15.-- 
Unterschrift wurde persönlich gesammelt.


HELMUT ZACHARIAS
1920 - 2002

Geigenspieler

Zacharias wurde wegen seiner charakteristischen Spielweise „Zaubergeiger“ genannt. Mit vier Jahren begann er, Geige zu spielen. Als er in die Schule kam, konnte er bereits Noten lesen. Gemeinsam mit seinem Vater (Karl Zacharias), der ebenfalls Geiger und Komponist war, musizierte er in seiner Kindheit. 1931 war er zum ersten Mal im Radio zu hören mit dem Solo-Part eines Mozart-Violinkonzerts. Nach dem Studium an der Akademischen Hochschule für Musik in Berlin (Meisterklasse von Gustav Havemann) erhielt er 1936 den Kreisler-Preis und den Molique-Preis.

Im Jahr 1939 wurde er Mitglied des anerkannten Berliner Kammer-Orchesters, doch seine große Liebe galt dem Swingjazz. Am 29. November 1941 nahm er seine erste Schallplatte bei der Odeon in Berlin-Kreuzberg auf. Bereits während der NS-Zeit spielte er den damals verpönten Jazz und trat nach dem Krieg unter anderem im Pariser Olympia und in den USA auf. Im Jahr 1948 jazzte er beim NWDR. 1950 gewann er den Jazz-Poll des AFN Frankfurt als bester Jazz-Violinist und gab ein Lehrbuch Die Jazz-Violine heraus. Auch in den späteren Jahren trug er Swingelemente in die Unterhaltungsmusik ein.

Zacharias komponierte ca. 450 und arrangierte mehr als 1400 Titel. Weltweit verkaufte er über 14 Millionen Schallplatten und CDs. In den 1960er- und 1970er-Jahren hatte er zahlreiche Auftritte im Fernsehen mit eigener Band. Bereits 1957 war er als er selbst im Film Unter Palmen am blauen Meer aufgetreten. Er erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen, darunter 1995 einen Bambi, außerdem wurde ihm 1985 das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 1960 siedelte er sich in Ascona am Lago Maggiore in der Schweiz an, wo er seit 1997 die letzten Jahre wegen der Erkrankung an Alzheimer in einem Heim verbrachte. Helmut Zacharias wurde in Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt.

Helmut Zacharias ist der Vater der Journalistin Dr. Sylvia Zacharias, des Hochspringers Thomas Zacharias und des Komponisten Stephan Zacharias

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.-

FRANK ZANDER 
1942

Sänger

Nach einer Ausbildung als Grafiker begann Frank Zanders Karriere als Sänger und Gitarrist der Gloomy-Moon-Singers (später Gloomys).

Mitte der 1970er Jahre startete er seine Solokarriere und wurde bekannt mit Liedern wie "Der Ur-Ur-Enkel von Frankenstein" (1975 in Österreich eine Woche lang auf Platz 1) (1974), "Ich trink auf dein Wohl, Marie" (1974) und "Oh, Susi (der zensierte Song)" (1976).

Ab 1978 folgten unter dem Pseudonym Fred Sonnenschein und seine Freunde weitere Lieder wie "Alles Gute zum Geburtstag" und "Der kleine Finkenhahn". 

Danach war Zander noch mit zwei weiteren Coverversionen aktueller Super-Hits erfolgreich, 1982 mit "Da, da, da, ich weiß Bescheid, du weißt Bescheid" (Original von Trio) und Anfang 1986 mit seiner Persiflage auf Falcos "Jeanny". Im November 1989 brachte er unter dem obercoolen Image des Kurt die Single "Hier kommt Kurt" heraus.

Als Fernsehmoderator legt er zusammen mit Helga Feddersen zwischen 1977 und 1980 in der Plattenküche auf. Später arbeitete Zander mit verschiedenen Kollegen in ARD-Sendungen wie Bananas, Spaß am Dienstag, Känguru oder Frankobella. Im ZDF moderierte er die Musiksendung Vorsicht, Musik!.

Er sang auch das Themenlied der Fernsehserie Teenage Mutant Hero Turtles und des Films Ein Fall für TKKG: Drachenauge. Er synchronisierte Asterix in einigen der Trickfilme und übernahm außerdem eine kleine Synchronisationsrolle als Schmetterling im Zeichentrickfilm Das letzte Einhorn.

Seine CD "Rabenschwarz" (2004) – beworben mit "Das Ende des Deutschen Schlagers" – enthält Schlager, wie "17 Jahr, blondes Haar" von Udo Jürgens, die im Stil von Rammstein gecovert wurden.

Am 31. Oktober 2005 erschien die CD "Rabenschwarz Teil 2", unter anderem mit einem Duett gemeinsam mit Nina Hagen. Des weiteren hat er mit dem Berliner Künstler Prinz Pi das Lied "Meene Stadt" aufgenommen, welches auf Prinz Pi's Album "Donnerwetter" erschienen ist.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.-

ZELTINGER BAND

Berühmte Musikgruppe

1979 schliesst sich das Kölner Original Jürgen Zeltinger (* 25. Mai 1949) mit einigen Musikern zur Zeltinger Band zusammen. Gründungsmitglieder sind Jürgen Zeltinger (voc), Ralf Engelbrecht (g), Norbert Zucker (b), Peter Gramen (g), Jaki Liebezeit (dr) und Arno Steffen (g, voc).

Die eigentliche Bandgeschichte beginnt an Weiberfastnacht 1979 im Kölner Nachtclub „Roxy“, wo die Zeltinger Band ihren ersten legendären Auftritt hat. Der dort zelebrierte „Rock´n´Roll von der Straße“ (O-Ton Zeltinger) kommt so gut an, dass 19 weitere Konzerte (u.a. Live im Bunker) in den verbleibenden acht Karnevalstagen folgen. Der Ruf der Zeltinger Band als höchst unterhaltsamer, ehrlicher und schweißtreibender Live-Act ist schnell begründet.

Drummer Jaki Liebezeit hindert dies nicht daran, die Zeltinger Band schon nach einigen Auftritten zu verlassen. Er wird durch Uwe (Schruuv) Fuchs ersetzt. Dieser wechselt später zur "Fred Banana Combo". Sein Nachfolger Cay Wolf ist kein Unbekannter, er hat mit Engelbrecht, Zucker und Steffen bereits bei Suicidampheta 605 IE gespielt. Auch Gitarrist Arno Steffen widmet sich bald anderen Projekten.

Im August 1979 erscheint das erste Album Live im Roxy. Als Produzent fungiert der Kölner Tontechniker Conny Plank. Mit dem Volkslied Mein Vater war ein Wandersmann und den kölsch/deutschen Versionen von Lou Reed- (Stüverhoff) und Ramones-Songs (Müngersdorfer Stadion) finden sich dort bereits Stücke, die bis heute bei keinem Konzert der Zeltinger Band fehlen. Müngersdorfer Stadion (B-Seite Tuntensong) erscheint als Single der Zeltinger Band und entwickelt sich zum ersten Hit der Kölner Rocker.

1980 folgt das mit Spannung erwartete Studio-Album „schleimig“ mit der Single-Auskopplung Asi mit Niwoh. Auch die zweite Single der Kölner erhält gutes Airplay. Die LP festigt und kultiviert mit augenzwinkernd-derben Texten das antibürgerliche „asoziale“ Image der Zeltinger Band. Für fast alle Songs typisch ist der etwas atemlose Gesang und der typisch kölsche Duktus von Jürgen Zeltinger.

Im Frühjahr 1980 geht die Zeltinger Band auf gemeinsame Deutschlandtournee mit den Boomtown Rats und tritt in der ZDF-Sendung „Rockpop“ auf. Eine Stippvisite in Alfred Bioleks Talkshow „Kölner Treff“ folgt. Hier singt Jürgen Zeltinger im Duett mit Paul Breitner. Ende 1980 verlässt Gitarrist Peter Gramen die Band und wird durch Alex Parche ersetzt. Alex Parche und Kay Wolf gründen später mit Jutta Weinhold (voc) und Zwiebel T (b) das Projekt „Breslau“.

Mit Schon wieder live und einer ausgedehnten Deutschland-Tournee meldet sich die Band 1986 mit Alex Parche an der Gitarre und Robbie Vondenhoff am Schlagzeug eindrucksvoll zurück. Ab 1988 verfolgt die Zeltinger Band unter Parches Regie eine musikalisch härtere Linie, was sich in den Alben Weder Mensch noch Tier (1988) und Ich bin ein Sünder (1990) widerspiegelt.ndy als Single ausgekoppelt.

1994 erscheint die CD Scheiße und lässt Zeltinger-Fans wieder auf mehr Originalität hoffen. Zeltinger singt unter anderem ein eigenwilliges Duett mit Walter Bockmayer und interpretiert den Waggershausen-Klassiker „Zu nah am Feuer“.

2003 gibt es überraschend ein erneutes erfreuliches Lebenszeichen der Zeltinger Band, die inzwischen mit T.S. Crusoe am Bass und Stephan Neumeier an der Gitarre antritt. In Form der Live-CD „Voila! Leckens am Arsch...“ und vier neuen Studiotracks meldet man sich zurück. Ende 2005 toppt die Zeltinger Band diese Veröffentlichung mit der DVD und Maxi-CD „Mit nacktem Arsch und Rock´n´Roll“.

Ende 2006 erleidet Gitarrist Alex Parche einen Schlaganfall. Im Februar 2007 erwacht er aus dem Koma und ist seitdem halbseitig gelähmt. Alex Parches Part bei der Zeltinger Band nimmt nun Volker Voigt ein.

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 12.--

PETER ZINSLI 
1934

Musiker

In seinem 23. Altersjahr erlernte er im Selbststudium das Schwyzerörgelispiel. Nebenbei spielt er auch Bassgeige. 1959 gründete er seine Stammformation, die Churer Ländlerfründa. Im Kanton Graubünden wurde er bekannt als Organisator von diversen Musikantentreffs. Auch in der übrigen Schweiz erhielt er dank Radio und Fernsehen einen hohen Bekanntheitsgrad.

Angesichts der zahlreichen Auftritte ausserhalb des Kantons Graubünden bildete Peter Zinsli auch eine Musikgruppe mit Musikanten aus dem Unterland (Ueli Mooser und Andere) - unter der Bezeichnung Peter Zinsli und sini Ländlerfründa. Eine weitere Formation von ihm trug den Namen Churer Schwyzerörgelfründa.

Die Churer Ländlerfründa, auch Kapelle Peter Zinsli genannt, waren eine 1959 gegründete Bündner Ländlerkapelle mit Klarinetten, Schwyzerörgeli und Bassgeige. Sie war seinerzeit die wohl bedeutendste Vertreterin der Bündner Folklore und pflegte vorwiegend den traditionellen Stil. Zinsli war Gründer und Kapellmeister der Gruppe. Sie bestand bis 1996.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.-


ARLETTE ZOLA
1949

Sängerin

Arlette Zola wurde am 29. April 1949 unter dem bürgerlichen Namen Arlette Jaquet in Freiburg geboren. Ihre Mutter und ihr Stiefvater führten das Restaurant de la Grand-Fontaine. Dort sang sie bereits als Kind für die Gäste und spielte Gitarre dazu. 
Die treibende Kraft hinter ihrer Karriere war ihr Stiefvater, René Quazzola, von dessen Familienname das Pseudonym ’Zola’ abgeleitet ist. Er finanzierte Arlette Zola’s erste Schallplatte und knüpfte Kontakte zur Musikbranche. Die Folge war ein Plattenvertrag bei der Pariser Marke ’Disc AZ’. Ende 1966 erschien die Single “Elles sont coquines“ (übrigens keine Eigenkomposition, wie auf der Platte vermerkt, sondern geschrieben von Henri Baeriswyl, der später Musikprofessor am Konservatorium Freiburg werden sollte). 

Mit “Elles sont coquines“ gelang Arlette Zola der kommerzielle Durchbruch. 1967 folgten “Deux garçons pour une fille“, “Le marin et la sirène“ und “Je n'aime que vous“, die im frankophonen Raum die Radio-Hitparaden eroberten. 

Arlette Zola zierte die Titelseiten von Jugendzeitschriften, gastierte in zahlreichen TV-Sendungen und trat im In- und Ausland auf. Besonders erwähnenswert sind die Gastspiele 1967 in Brasilien und in Bulgarien, wo sie einen internationalen Gesangswettbewerb gewann. 
Auch in Deutschland wurde man auf die junge Sängerin aufmerksam und produzierte dort eine Reihe von Plattenaufnahmen. 

Ab 1970 zog sich Arlette Zola allmählich aus dem Musikgeschäft zurück. Nach der Heirat 1972 bewirtschaftete sie mit ihrem Mann mehrere Jahre lang einen Bauernhof im Kanton Freiburg. Kurz nach der Geburt ihrer Tochter (1979) trennte sich Arlette Zola von ihrem Partner. Dank der Unterstützung des Genfer Musikers und Komponisten Alain Morisod schaffte Arlette Zola ein musikalisches Comeback. 1982 vertrat sie die Schweiz am Grand Prix Eurovision im englischen Harrogate. Mit der Morisod-Komposition “Amour on t’aime“ erreichte Arlette Zola den 3. Platz und damit die beste Schweizer Klassierung seit Jahren. Es folgten regelmässige Live-Auftritte, vor allem in der Westschweiz, und neue Schallplatten. Nebenbei führte sie in ihrer Heimatstadt eine Kleider-Boutique. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.- 

ADRIAN AESCHBACHER
1912 - 2002

Pianist

Er wurde zuerst von seinem Vater Carl Aeschbacher privat ausgebildet und ging dann an das Konservatorium Zürich. Dort waren Emil Frey und Volkmar Andreae seine Lehrer. Anschließend wechselte er zu Artur Schnabel nach Berlin. Mit einer Europatournee begann 1934 seine Konzerttätigkeit, die sich vor allem auf Europa und in geringerem Umfang auch auf Südamerika erstreckte. Als Nachfolger der Pianisten Walter Gieseking und Andor Foldes betreute er 1965 bis 1977 als Professor die Hauptfachklasse Klavier an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater.

Adrian Aeschbacher war bekannt als hervorragender Interpret der Werke von Beethoven, Schubert, Schumann und Brahms.

Original-signierte Karte (etwas kleiner als Postkartenformat)   Price in Euro 9.--


BOBBY BARE
1935

Sänger

Als Bare fünf Jahre alt war, starb seine Mutter, und seine Schwester wurde zur Adoption freigegeben. Sein Vater verdiente zu wenig, um seine Familie zu ernähren. Schon mit 15 Jahren sorgte Bobby selbst für seinen Unterhalt. Er arbeitete zunächst als Farmhelfer, später in verschiedenen Fabriken und nahm auch Gelegenheitsjobs an. Noch als Teenager besorgte er sich eine Gitarre und trat mit einer lokalen Band in Springfield auf. 1955 ging Bare nach Los Angeles und veröffentlichte bei Capitol seine ersten Schallplatten.

1958 komponierte er den Song The All American Boy, eine Parodie auf den Rummel um Elvis Presleys Armeezeit und verkaufte ihn für 50 Dollar mit allen Rechten an das Fraternity-Label in der Hoffnung, man würde mit ihm eine Plattenaufnahme machen. Weil er jedoch kurz darauf selbst zur Armee eingezogen wurde, suchte sich die Plattenfirma einen anderen Sänger und brachte den Titel schließlich 1959 mit Bill Parsons heraus. Es wurde eine der erfolgreichsten Country-Single des Jahres, die darüber hinaus noch bis auf Platz 3 der Pop-Charts kletterte und auch in der britischen Hitparade mit Platz 22 erfolgreich war.

Nachdem Bare bisher als Country-Sänger aufgetreten war, beschloss er nach seiner Entlassung aus der Armee, sich künftig im Rock'n'Roll- bzw. Popbereich zu betätigen. Er beteiligte sich an den Tourneen von Roy Orbison und Bobby Darin und nahm eine Reihe von Platten bei verschiedenen kalifornischen Plattenfirmen auf. Nebenher schrieb er diverse Songs für andere Sänger und für Soundtracks (unter anderem für den Chubby-Checker-Film "Teenage Millionaire").

Da seine eigenen Platten wenig erfolgreich waren, kehrte er zur Country-Musik zurück und mischte sie mit Einflüssen aus dem Pop- und Folkbereich. 1962 holte ihn Chet Atkins zur RCA und nahm mit ihm den Titel Shame On Me auf; die Platte gilt als eine der ersten Nashville-Aufnahmen, die Konzessionen an den Pop-Bereich machte, indem Hörner verwendet wurden. Der Song erreichte im Sommer 1962 sowohl Platz 18 Country-Charts als auch Platz 23 der Pop-Charts. Im folgenden Jahr nahm Bare die Titel Four Strong Winds sowie Detroit City auf, mit denen er erneut sowohl in den Pop- als auch in den Country-Charts vordere Plätze erreichte. Für Detroit City wurde Bare 1964 mit einem Grammy ausgezeichnet. Seinen größten Charterfolg bis dahin hatte er mit 500 Miles From Home. Die Aufnahme kletterte bis auf Platz 10 der Pop- und Platz 5 der Country-Charts. Bare lernte den noch unbekannten Waylon Jennings auf einer Tour in Phoenix, Arizona kennen und setze sich bei Atkins dafür ein, dass dieser ebenfalls einen Vertrag bei RCA bekam.

1968 hielt sich Bobby Bare für längere Zeit in England auf, wo er große Popularität genoss, und nahm dort mit der Liverpooler Band "The Hillsiders" eine Langspielplatte auf. Zurück in den USA wechselte Bare 1970 zum Mercury-Label. Er hatte sich wieder den Country-Songs zugewandt und konnte mehrere Titel unter die Top-10 der Country-Charts bringen. Nach einem kurzem Zwischenspiel bei United Artists Records ging er 1973 zu seiner alten Plattenfirma RCA zurück, wo eine erfolgreiche LP mit Songs des Komponisten Shel Silverstein eingespielte. Ein Jahr später hatte Bare mit Marie Laveau seine einzige Nummer-1-Country-Single. 1975 veröffentlichte Bare eine weitere Platte mit Silverstein-Songs, Bobby Bare and the Family Singin' in the Kitchen. Kurz nach der Aufnahme des Albums starb Bares Stieftochter Cari im Alter von 15 Jahren an einer Lungenkrankheit.

1977 schloss er einen Vertrag mit dem erfolgreichen Konzert-Promotor Bill Graham ab, der ihn „Springsteen der Country-Musik“ nannte. Graham sorgte dafür, dass er bei Studenten und auch in Kanada ein neues Publikum fand. 1980 nahm Bare erneut die Zusammenarbeit mit Silverstein auf, es entstand die Live-Collection Down and Dirty, die die Hits Numbers und Tequila Sheila beinhaltete. Bis in die 1980er Jahre hinein nahm Bobby Bare weiter Platten bei den verschiedensten Firmen auf.

Original-signierte Karte (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 


GÜNTER BIALAS
1907 - 1995

Komponist

Er erhielt von 1922 bis 1925 in Kattowitz Klavier- und Theorieunterricht bei dem Max Reger-Schüler Fritz Lubrich. Nach dem Abitur am deutschen Minderheiten-Gymnasium in Kattowitz begann er 1926 mit einem Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Geschichte an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Breslau und absolvierte von 1927 bis 1931 dann ein Schulmusikstudium an der Preußischen Akademie in Berlin. Anschließend unterrichtete er von 1934 bis 1937 an der Frauenoberschule der Ursulinen in Breslau-Carlowitz.

Weiteren Kompositionsunterricht nahm er bei Max Trapp in Berlin. Über rumänische Freunde lernte er Sergiu Celibidache kennen und bereitete ihn für die Aufnahmeprüfung an der Berliner Musikhochschule vor. 1939 wurde er als Dozent für Musiktheorie und Komposition an das Institut für Musikerziehung der Universität Breslau berufen. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft (1941–45) floh er mit seiner Frau, der Sängerin Gerda Specht, von Schlesien nach Bayern und wurde 1946 Leiter des Münchener Bach-Vereins.

Von 1947 bis 1959 unterrichtete er als Lehrer für Komposition an der Nordwestdeutschen Musikakademie, der heutigen Hochschule für Musik Detmold. 1959 wechselte er dann als Professor für Komposition an die Staatliche Hochschule für Musik in München und unterrichtete dort bis 1972.

Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet (1954 Großer Preis für Musik des Landes NRW, 1962 Münchner Musikpreis, 1964 Johann-Wenzel-Stamitz-Preis, 1967 Musikpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, zu deren Mitglied er dann 1971 ernannt wurde, 1977 Bayerischer Verdienstorden, 1988 Plöner Musikpreis, 1991 Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst).

Günter Bialas gilt als einer der bedeutendsten Kompositionslehrer nach dem Zweiten Weltkrieg. Von seiner offenen, liberalen und undoktrinären Haltung als Lehrender zeugt die stilistische Vielfalt der Komponisten, die bei ihm studierten oder von ihm betreut wurden, wie etwa Nicolaus A. Huber, Peter Michael Hamel, Wilfried Hiller, Heinz Winbeck, Ulrich Stranz, Michael Denhoff, Manfred Kluge, Gerd Zacher.

Die Bayerische Akademie der Schönen Künste vergibt seit 1998 alle zwei Jahre den von der GEMA-Stiftung finanzierten Gerda-und-Günter-Bialas-Preis für Komponisten.

Nach seinem Tod wurde in seiner Wahlheimat Glonn eine Straße nach ihm benannt: die Bialas-Straße. Ein Zusatzschild weist auf den Namensgeber und seine Lebensdaten hin.

Original-Unterschrift montiert auf Karte mit Bild (Format ca. 8 x 13 cm)    Price in Euro 9.-


BELINDA CARLISE
 1958

Sängerin

Carlisle begann ihre musikalische Karriere unter dem Künstlernamen Dottie Danger als Schlagzeugerin der Punk-Band The Germs. Schon nach wenigen Proben wechselte sie dann als Background-Sängerin zu Black Randy and the Metrosquad. Danach wurde sie Mitglied der Go-Go’s. Als sich die Go-Go’s 1984 erstmals auflösten, begann Belinda Carlisle ihre Solo-Karriere.

Ihr erstes Solo-Album Belinda wurde von I.R.S. Records 1986 veröffentlicht. Während sie in ihrer Zeit bei den Go-Go’s noch etwas übergewichtig war, erschien sie im Musikvideo ihrer ersten Hit-Single Mad about you wesentlich schlanker. Ihr Auftreten wirkte zudem wesentlich „glamouröser“ als zuvor. Neben dem neuen Image folgte auch die Musik einer neuen Stilrichtung. Während die rockige Musik der Go-Go’s stark von Punk und Rock ’n’ Roll beeinflusst war, produzierte Carlisle als Solo-Künstlerin eher Pop-Musik mit leichten Rock-Einflüssen. Der neue Sound ist sicherlich dem Einfluss ihres Produzenten Rick Nowels zuzuschreiben, der zuvor mit Stevie Nicks gearbeitet hatte und später Madonna produzierte.

Ebenfalls 1986 heiratete Carlisle Morgan Mason, den Sohn des britischen Schauspielers James Mason. Morgan hatte auch Rollen in Carlisles Videos zu Mad About You und Heaven is a Place on Earth.

Carlisle baute das glamouröse Image auf dem Cover ihres Ende 1987 erscheinenden zweiten Solo-Albums Heaven on Earth weiter aus. Das Album wurde in den USA durch MCA veröffentlicht, in Großbritannien dagegen durch Virgin Records. Die erste Singleauskopplung war Heaven is a Place on Earth. Der Titel wurde ein internationaler Hit, der es nicht nur in den USA, sondern auch in Großbritannien und zahlreichen anderen Ländern an die Spitze der Charts schaffte.

Heaven is a Place on Earth wird allgemein als Belindas größter Hit und ihr Markenzeichen angesehen. Der Erfolg des Titels wurde durch das dazugehörige Video noch gefördert, das unter Regie der amerikanischen Schauspielerin Diane Keaton entstand. Auch im Video behielt Carlisle ihr neues glamouröses Image inklusive der nun rot gefärbten Haare bei.

Der nächste veröffentlichte Titel aus Heaven on Earth war I Get Weak, der bis auf Platz 2 der US-Charts kletterte und bei dessen Video ebenfalls Keaton Regie führte. Es folgte die Powerballade Circle in the Sand, die abermals sowohl in den USA als auch in GB und Deutschland die Top Ten stürmte.

Carlisles nächstes Album war Runaway Horses, das am 23. Oktober 1989 veröffentlicht wurde. Das Album blieb in den USA überraschend hinter den Erwartungen zurück, während es auf der anderen Seite des Atlantiks nahtlos an den Erfolg des Vorgängers anknüpfte und erneut die Top Five in GB und Australien erreichte. Dazu war vorab die Single Leave a light on zu einem weiteren Top 5-Hit in GB und Australien sowie Top 15-Erfolg in den USA und Deutschland geworden. Die weiteren Singles aus Runaway Horses waren ebenfalls erfolgreich, wenn auch nicht mehr global: Die Rockhymne (We want) the same thing stürmte im Sommer 1990 die britischen Top Ten, während die Keyboardnummer Summer Rain unter den ersten Zehn Australiens stand und das südländisch angehauchte La Luna zum Top 20-Hit in Deutschland wurde. Hier zeigte sich erstmals, dass Belinda Carlisle in Europa und Australien wesentlich populärer war als in ihrer Heimat, den USA.

Ende 1990 fanden sich die Go-Go’s erneut zusammen, um auf eine Greatest-Hits-Tournee zu gehen. Ein Bestandteil der Tournee war eine Anti-Pelz Kampagne, als die Bandmitglieder, und vor allem Belinda Carlisle die Tierschutzorganisation People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) unterstützten.

1991 veröffentlichte Carlisle ihr viertes Solo Album Live Your Life, Be Free. Das Album wurde in den USA kaum wahrgenommen, dafür landete es erneut in den britischen Top Ten, wo Carlisle außerdem mit dem Titelsong einen weiteren Top 20 Erfolg in den Singlecharts feiern konnte. Die Sängerin ging mit der Platte aber nicht auf Tournee, da sie zu diesem Zeitpunkt schwanger war. Ihr Sohn James Duke Mason (benannt nach Morgans Vater James und Belindas Stiefvater Duke Kurczeski) wurde am 27. April 1992 während der Aufstände in Los Angeles geboren. Ein paar Monate später veröffentlichte sie Greatest-Hits Alben in den USA und Großbritannien. Die CD The Best of Belinda Vol.1 zeigte beeindruckend die Popularität ihrer Hits, als sie sowohl in Großbritannien als auch in Australien direkt auf Platz 1 der Albumcharts landete.

Ihr fünftes Solo-Album, Real, wurde 1993 unter dem Label Virgin in den USA und in Europa veröffentlicht. Ohne den Produzenten Nowels entfernte sich das Album von Carlisles vorherigem „polierten Pop“-Stil. Einige Kritiker begrüßten diese Entwicklung und verglichen den Sound mit dem der Go-Go’s. Die erste Auskopplung Big scary animal wurde abermals ein Top 15 Erfolg in Großbritannien, das Album selbst Carlisles fünftes UK Top Ten Album in Folge. Außerhalb von Großbritannien wurden die Platten nur wenig wahrgenommen.

Carlisle kehrte ins Aufnahmestudio zurück und arbeitete erneut mit dem Produzenten Rick Nowels. 1996 veröffentlichte sie ihr sechstes Solo-Album A Woman and A Man in Großbritannien und Australien, das dort ein großer Erfolg wurde. Brian Wilson (Ex-Beach Boys), Susanna Hoffs (Bangles) und Per Gessle (Roxette) waren an dem Album als Songschreiber und Backgroundsänger beteiligt. Die Singleauskopplungen In too deep und Always breaking my heart (aus der Feder von Gessle) erreichten beide die britischen Top Ten und wurden damit Belindas größte Erfolge seit 1990.

Wegen des Erfolges von A Woman and A Man wurde das Album im Sommer 1997 durch das Label Ark21 auch in den USA vertrieben. Trotz der Promotionsauftritte von Belinda Carlisle im amerikanischen Fernsehen und Radio konnte das Album dort aber nicht an den Erfolg in Großbritannien anknüpfen.

1997 veröffentlichte Belinda Carlisle außerdem eine Cover-Version von I Won't Say (I'm in Love) aus Disneys Hercules. Der Titel wurde beim Vertrieb des Filmes in Europa verwendet. Die Single wurde nur in Frankreich und Deutschland verkauft.

1999 veröffentlichte Carlisle ein weiteres Greatest-Hits-Album in Großbritannien – diesmal unter dem Label Virgin. Das Album enthielt drei neue Stücke, darunter All God’s Children, das auch als Single veröffentlicht wurde. Der Titel war wenig erfolgreich; das Album wurde dagegen von Kritikern als die bisher beste Zusammenstellung ihrer Solo-Arbeit bewertet.

Im August 2001 ließ sich Carlisle nackt für das Magazin Playboy fotografieren. Es gab Spekulationen, sie hätte dies getan, um Werbung für das Album God Bless the Go-Go’s der erneut gegründeten Go-Go’s zu machen. 2004 nahm Belinda als eine von zehn Prominenten an der Fernsehshow Hell’s Kitchen teil und war die erste, die von den britischen Zuschauern herausgewählt wurde.

Im Februar 2007 erschien mit ihrem 7. Album Voila ihr erstes französisch gesungenes Chanson-Album. Auf die Idee zu so einem Album kam sie, da sie seit vielen Jahren in Frankreich in der Nähe von Cannes lebt und dort französische Oldie-Sender hört. Die Titel sind Cover-Versionen, unter anderem von Jacques Brel, Édith Piaf, Serge Gainsbourg und Udo Jürgens.

Im Juni 2010 veröffentlichte sie ihre Autobiografie Lips Unsealed. Das Buch erhielt gute Kritiken und erreichte Platz 27 der Bestseller-Liste der New York Times.

Im Oktober 2010 startete der Vorverkauf für eine Deutschland-Tournee, die vom 25. bis 30. Januar 2011 mit fünf Konzerten stattfand.

Im August 2011 wurden Carlisles Band Go-Go’s (in der Besetzung Belinda Carlisle, Charlotte Caffey, Gina Schock, Kathy Valentine und Jane Wiedlin) auf dem Hollywood Walk of Fame mit einem Stern der Kategorie Musikaufnahmen geehrt. Der Stern befindet sich bei der Adresse 6652 Hollywood Boulevard vor dem ehemaligen Nachtklub The Masque, wo die Band 1978 ihren ersten Auftritt hatte

Original-signierte Karte (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 


JAN CIKKER
 1911 - 1989

Komponist

Cikker studierte in Prag bei Jaroslav Kricka und Vít?zslav Novák und in Wien bei Felix von Weingartner. Von 1939 bis 1949 unterrichtete er Theorie und Komposition am Konservatorium und seit 1951 Komposition an der Hochschule für musische Künste in Bratislava.

Er komponierte mehrere Opern und Ballette, eine Sinfonie, sinfonische Dichtungen und weitere Orchesterstücke, kammermusikalische Werke, Klavierstücke, Lieder sowie Volksliedbearbeitungen.

Nach seinem Tode gründete seine Witwe Katarína Cikkerova die Ján-Cikker-Stiftung, die 2004 im ehemaligen Wohnhaus des Komponisten in Bratislava, einem Gebäude nach Entwürfen der Architekten Eugen Kramár und Štefan Lukacovic, das Ján-Cikker-Museum einrichtete.

Original-signierte Karte (etwas kleiner als Postkartenformat)    Price in Euro 19.- 


BILLY COTTON BAND
Clem BERNARD & Edgar BRACEWELL

berühmte Musikband

signierte Karteikarte von Clem Bernard und Edgar Bracewell
Price in Euro 19.--


EUSEBIUS (alias HEINZ SCHMIDT)

Komponist

Oben: Original-signierter Brief  (Format A4)    Price in Euro 19.-
Unten: Kopie Selbstporträt mit Original-Unterschrift (Format 14 x 21 cm)   Price in Euro 15.-


JOSEF BOHUSLAV FOERSTER
 1859 - 1951

Komponist

Foerster studierte am Prager Konservatorium. Er übersiedelte mit seiner Frau, der Opernsängerin Bertha Lauterer, nach Hamburg, wo er als Kritiker und seit 1901 als Lehrer am Konservatorium wirkte. Dort lernte er Gustav Mahler kennen, mit dem ihn bald eine enge Freundschaft verband. Von 1903 bis 1918 lebte Foerster als Kritiker und Lehrer in Wien. Dann erhielt er eine Stelle als Lehrer am Konservatorium seiner Heimatstadt. 1921 wurde er Professor für Komposition und leitete das Institut von 1922 bis 1931. Danach war er bis 1939 Leiter der Tschechischen Akademie. 1946 wurde er zum Nationalkünstler ernannt.

Foerster komponierte Opern, fünf Sinfonien, sinfonische Dichtungen, Suiten, Ouvertüren, ein Cello- und zwei Violinkonzerte, kammermusikalische Werke, geistliche Chorwerke, Messen, Motetten und Lieder. Foersters Stil ist besonders von Antonín Dvo?ák beeinflusst. Später macht sich eine teilweise Annäherung an modernere Musikrichtungen bemerkbar. Sein romantisch geprägtes Musikideal hat Foerster allerdings nie verleugnet.

Seine 1942 und 1947 in zwei Bänden herausgegebene Autobiografie "Der Pilger", ist ein bedeutendes Dokument des kulturellen Lebens der damaligen Zeit. Josef Bohuslav Foerster war auch als Maler tätig, vorrangig von Landschaftsgemälden.

Original-signierte Karte (12.5 x 17 cm)    Price in Euro 35.- 


CRYSTAL GAYLE
1951

Sängerin

 Als Crystal Gayle geboren wurde, hatte ihre fast 17 Jahre ältere Schwester Loretta Lynn bereits ihre ersten Schallplatten veröffentlicht. Crystal – der Name entstand aus ihrer Vorliebe für Hamburger der gleichnamigen Kette – begleitete ihre berühmte Schwester erstmals im Alter von 16 Jahren auf Tournee. Es folgten regelmäßige Fernsehauftritte. 1970 wurde mit dem Decca-Label ein Schallplattenvertrag abgeschlossen. Ihre erste Single war ein Cover des früheren Loretta-Lynn-Songs I've Cried The Blue Right Out Of My Eyes und erreichte einen mittleren Platz in den Country-Top-100. Erst durch einen Wechsel zum Label United Artists Records 1973 und einen radikaler Stilwandel hin zum Country-Pop konnte sie aus dem Schatten der Schwester treten.

Bei United Artists wurde Gayle vom Produzenten und Songwriter Allen Reynolds betreut, der zuvor mit Don Gibson zusammengearbeitet hatte. Unter Reynolds behutsamer Anleitung wurden leisere und sanftere Töne angeschlagen, die auch außerhalb der Country-Szene akzeptiert werden konnten, da in dieser Zeit Pop-Einflüsse die Country-Musik dominierten.

Bereits mit einer ihrer ersten Singles, mit dem von Reynolds geschriebenen Wrong Road Again, gelang ihr der Einstieg in die Top-10. Der Erfolg konnte mit einem weiteren Song ihres Produzenten, Somebody Loves You, wiederholt werden. 1976 gelang ihr mit I'll Get Over You der erste Nummer-1-Hit. Ihren endgültigen Durchbruch schaffte sie ein Jahr später mit Don't It Make My Brown Eyes Blue. Der Song erreichte Platz Eins der Country-Charts, platzierte sich hoch in der Pop-Hitparade und wurde mit zwei Grammys ausgezeichnet. Ihr Album We Must Believe In Magic erreichte Platin-Status. Von der Country Music Association wurde Crystal Gayle zur „Country-Sängerin des Jahres“ gewählt.

Das Jahr 1978 war erneut sehr erfolgreich. Drei ihrer Songs schafften die Spitzenposition der Country-Charts. Wieder gab es zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Academy of Country Music Award „Sängerin des Jahres“ und erneut einen CMA-Award. 1979 unternahm sie als erster Country-Star eine Tournee durch China. Im gleichen Jahr wechselte sie gemeinsam mit ihrem Produzenten Reynolds zum Columbia-Label. Hier konnten sie nahtlos an die alten Erfolge anknüpfen. Auch in den 1980er Jahren gab es weitere Nummer-1-Hits, darunter der mit Eddie Rabbitt im Duett gesungene You And I. Ihren letzten Top-Hit hatte sie 1987 mit Straight To The Heart. Nach mehreren Label-Wechseln kehrte sie 1990 kurzzeitig zu Columbia und Allen Reynolds zurück, wo sie mit Never Ending Song Of Love ihre letzte Chartposition verbuchen konnte.

Original-signierte Karte (Postkartenformat)    Price in Euro 9.-


ANDRAS HAMARY
1950

Pianist, Komponist

Nach Studien am Bartók-Konservatorium und an der Musikakademie "Ferenc Liszt" wurde er als Schüler von Hans Leygraf an der Musikhochschule Hannover zum Konzertpianisten ausgebildet. Meisterkurse besuchte er bei Alfred Brendel, Géza Anda, Nikita Magaloff und Yvonne Lefébure.

Als Pianist errang er u.a. den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis in Berlin und den 1. Preis des Internationalen Debussy-Wettbewerbes in Saint-Germain-en-Laye, Paris.

Seit 1970 führten ihn Konzertreisen in viele europäische Länder, in die USA, nach Mexiko und Korea. In seinem Repertoire, das von Bach bis zur neuen Musik reicht, nehmen Mozart, Schubert und Debussy eine herausgehobene Stellung ein. Seit 1986 hat er eine Professur für Klavier und Kammermusik an der Hochschule für Musik in Würzburg inne.

Die Fünf Orchesterstücke "Timor – Fragmente zur Angst", noch während seines Kompositionsstudiums bei Milko Kelemen geschrieben, trugen ihm den Kompositionspreis der Stadt Stuttgart ein.

Seit Ende der siebziger Jahre entstanden Kompositionen für die verschiedensten Gattungen, darunter die Oper "Seid still", eine Auftragskomposition der 2. Münchener Biennale und die Performance "Der Welt Lohn", komponiert für die 200-Jahresfeier des Würzburger Mainfrankentheaters.

Als Dirigent (Studium bei Thomas Ungar in Stuttgart) widmete er sich – im Gegensatz zu seiner pianistischen Tätigkeit – ausschließlich der neuen Musik. Mit dem "ensemble avance", eine Formation junger Musiker für die Interpretation zeitgenössischer Musik, das er in Stuttgart gründete, machte er zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Uraufführungen renommierter Komponisten. Bei der 1. Münchener Biennale erhielt er als Dirigent der Oper "Bremer Freiheit" von Adriana Hölszky den BMW-Musiktheaterpreis für die beste Musikalische Leitung.

Weitere Auszeichnungen: 2. Preis der Internationalen Viola-Forschungsgesellschaft Salzburg (für "Grauzonen"); Auszeichnung beim Internationalen Kompositions-Wettbewerb "Karlheinz Stockhausen" in Bergamo (für die 13 Klavieretüden); Stipendien der Heinrich Strobel-Stiftung, der Kunststiftung Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.

Original-signierte Karte (etwas kleiner als Postkartenformat)    Price in Euro 9.-


LIONEL HAMPTON
1908 - 2002

berühmter Musiker / Famous musician

Hampton begann seine Karriere als Schlagzeuger in Bands in Chicago und Kalifornien (wohin er um 1927 zog). In der Les Hite Band begann er neben Schlagzeug auch Xylophon zu spielen. Sie wurden bald zur Hausband von Frank Sebastian's New Cotton Club, einem populären Jazz Club in Los Angeles, wo Louis Armstrong ihn hörte. Schon 1930 machte er Aufnahmen auf einem Vibraphon (das Armstrong in den NBC Studios in Los Angeles entdeckte) mit Armstrong, mit dem er auch im Cotton Club in Harlem auftrat. Durch Hampton wurde das Vibraphon als Jazz-Instrument populär. Bereits 1934 hatte er eine eigene Band, bevor er für 4 Jahre bei Benny Goodman spielte, dessen Orchester im November 1936 nach Los Angeles kam, um im Palomar Ballroom zu spielen. Durch John Hammond lernte Goodman Hampton kennen, und bat diesen, mit ihm nach New York zu gehen. So bildeten sie mit Teddy Wilson, und Gene Krupa das Benny Goodman Quartet. Das Quartett war eine der ersten rassisch integrierten Bands und trat vor großen Publikum auf.

Während Hampton für Goodman in New York arbeitete, machte er mit verschiedenen kleinen Gruppen Aufnahmen unter dem Namen Lionel Hampton Orchestra. 1940 verließ er die Goodman-Band und bildete seine eigene Tourneeband. In Hamptons Band spielten Talente wie Illinois Jacquet, Dexter Gordon, Ernie Royal, Jack McVea, Charles Mingus, Monk Montgomery, Wes Montgomery, Quincy Jones, Benny Golson, Fats Navarro, Kenny Dorham, Clifford Brown, Dinah Washington, Betty Carter, Joe Williams, Arnett Cobb, Earl Bostic, Art Farmer, Clark Terry u.v.a. Seine Frau Gladys Hampton, die 1971 starb, war zugleich seine Managerin. Unter den Musikern hieß es “Lionel treibt die Musik und Gladys treibt das Geschäft“.

Hamptons Aufnahme von "Flying Home" (1939) mit dem berühmten Tenorsaxophonsolo von Jacquet, wurde später verfeinert und erweitert durch Cobb (1946), es gilt für manchen als erste Rock and Roll-Platte. Quincy Jones stellte fest, Hamp sei so etwas wie ein Rock ’n’ Roller gewesen.

Er war bekannt für seine energische Spielweise, wie er sie auf Vibes, Schlagzeug, und mit seiner Zweifingertechnik am Klavier ausübte. Beide Instrumente Vibraphon und Klavier, spielte Hampton auf die selbe Art und Weise.

Mitte der 1980er gaben Hampton und seine Band an der Universität Idaho ein Jazzkonzert, das 1985 Lionel Hampton Jazz Festival genannt wurde. 1987 wurde das Universitäts-Musikcollege in Lionel Hampton College of Music umbenannt, das erste und einzige Universitäts-Musikcollege, das nach einem Jazz-Musiker benannt wurde. Neben seiner Musik war er auch sozial und politisch engagiert (auf Seiten der Republikaner). Er war der Initiator mehrerer Wohnsiedlungsprojekte in Harlem und Newark (New Jersey).

1996 kam er bei einem Hausbrand zwar knapp mit dem Leben davon, verlor aber alle seinen Hausrat, seine Instrumente und Aufzeichnungen. Lionel Hampton starb am 31. August 2002 im Mount Sinai Medical Center in New York an Herzstillstand und wurde im Woodlawn Friedhof, Bronx, New York, begraben.

Hampton hatte auch verschiedene Filmauftritte, u.a. in Pennies from Heaven (1936, ein Bing Crosby Film) mit Louis Armstrong, in dem er (unter einer Maske verdeckt) Schlagzeug spielt. Später erhielt er auch einen Stern im Hollywood Walk of Fame.

signierte Karte im Postkartenformat
signed picture (punched) 4 x 6
Price in Euro 19.--


LUDMILA HANZALIKOVA
1921 - 1991

Opernsängerin

Original-signierte handschriftlicheKarte (Postkartenformat)    Price in Euro 19.-


GERHARD HÜSCH
1901 - 1984

berühmter Sänger / Famous singer

Zwischen 1925 und 1942 sang Hüsch regelmäßig an deutschen, britischen und italienischen Opernhäusern. Ab 1930 lag der Schwerpunkt seiner Tätigkeit in Berlin. Am besten in Erinnerung geblieben ist Hüsch für seine Darstellung des Papageno in Mozarts Die Zauberflöte, so etwa auf der ersten Gesamtaufnahme dieser beliebten Oper mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Thomas Beecham aus den Jahren 1937/38. Hüschs Repertoire umfasste die meisten Standardpartien für leichten Bariton, einschließlich der Werke von Wagner (er trat in Bayreuth auf, vor allem als Wolfram in Tannhäuser) und Richard Strauss (er sang bei der Premiere von Strauss' Intermezzo). Hüsch beeindruckte weniger durch ein besonders großes Stimmvolumen als durch seine klare Diktion und die elegante Stimmführung.

Diese Qualitäten werden besonders deutlich auf seinen Lieder-Einspielungen aus der Vorkriegszeit. Hüsch nahm die ersten weitgehend ungekürzten Fassungen der großen Liederzyklen Winterreise und Die schöne Müllerin von Schubert auf, ebenso wie Beethovens An die ferne Geliebte. Seine Platten mit Liedern von Hugo Wolf stellten das Werk dieses bis dato eher unbekannten Komponisten erstmalig einem größeren Publikum vor. Außerdem nahm Hüsch zahlreiche Lieder von Hans Pfitzner auf, bei denen dieser selbst die Begleitung am Klavier übernahm. Der noch unbekannte finnische Komponist Yrjö Kilpinen fand in Hüsch einen stetigen Befürworter. Hüsch wirkte auch bei Oratorien mit. Bemerkenswert ist seine Darstellung des Jesus in einer kriegsbedingt stark gekürzten Fassung von Bachs Matthäus-Passion.

Bedingt durch seine politische Naivität in der NS-Zeit und seine persönliche Nähe zu führenden Nationalsozialisten (wie Rosalind, der Schwester von Baldur von Schirach) fiel Hüsch nach Kriegsende bei den Siegermächten in Ungnade. In der Folgezeit nahm er kaum noch an Konzert- und Opernaufführungen teil, sondern konzentrierte sich auf die Unterrichtstätigkeit. Als Professor an der Münchner Hochschule für Musik zählte er u. a. den britischen Tenor Nigel Rogers zu seinen Schülern. Hüschs Meisterklassen fanden nicht nur in Europa, sondern auch in Japan statt. Inzwischen liegen die meisten seiner zahlreichen Schallplatten-Aufnahmen auch als CD vor.

handschriftlicher Brief mit Unterschrift (Format A4)
Price in Euro 25.--


WILLY JELINEK

Komponist

Oben: Original-signiertes Blatt mit handschriftlicher Notenzeile (Postkartenformat)    Price in Euro 19.- 

Unten: Original-signiertes Blatt mit handschriftlicher Notenzeile (Format A5)    Price in Euro 25.- 


JINDRICH JINDRICH
1876 - 1967

Komponist

Der Sohn des Lehrers und Dorfkantors Alois Jindrich erhielt seine musikalische Ausbildung im Elternhaus. Nach Abschluss des Studiums zum Lehrer in Sobeslav unterrichtete Jindrich Musik ab 1896 in Lhenice und später in Domažlice. Er nahm neben seiner Lehrtätigkeit ein Kompositionsstudium bei Vít?zslav Novák auf und am Piano bei Karel Hoffmeister.

Als Pianist begleitete Jindrich die Opernsängerin Ema Destinová und die Brüder Karel Burian und Emil Burian. Kompositorisch schuf er vor allem Vokalmusik. Dazu gehören etwa 170 Liedstücke zur Pianobegleitung bzw. Orchester sowie 53 Chorwerke. Weiterhin gab er unter dem Titel Poklad Chodska eine Sammlung von 102 chodischen Liedern und Tänzen heraus. 1906 erschien seine Elegie pro smyccový orchestr und 1911 seine sinfonische Dichtung Svítání v horách.

Daneben befasste sich Jindrich mit der Kultur, den Bräuchen und der Musik der Choden. Er war federführend an der Erarbeitung des 26-bändigen ethnographischen Almanachs Chodsko beteiligt und schuf eine umfangreiche volkskundliche Sammlung, die nach seinem Tode 1967 den Grundstock für das Jindrich-Jindrich-Museum in Domažlice bildete.

Original-signierte handschriftliche Karte (Postkartenformat, beidseitig beschrieben)    Price in Euro 25.-


WILLI KOLLO
1904 - 1988

Komponist

Willi Kollo war der Sohn des Komponisten Walter Kollo und begann seine Laufbahn als Komponist zunächst als enger Mitarbeiter seines Vaters. So verfasste er beispielsweise Texte für dessen Operetten. Später machte er sich selbst einen Namen als Autor von Kabarett-Revuen im Berlin Ende der 1920er Jahre. Seit 1930 schrieb er zudem Drehbücher und Filmmusik. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog er von Berlin nach Hamburg, um aber schon 1955 wieder nach Berlin zurückzukehren. Er gründete einen Musikverlag, der auch seine eigenen Chansons herausgab.

Ein Werbespruch seiner Firma in den 1950er Jahren: "Was immer auch der Nachwuchs treibt, ob Rock, er Chacha, Mambo schreibt: Kollo bleibt!"

Willi Kollo war der Vater des deutschen Tenors René Kollo.

Original-signierte Karte (etwas kleiner als Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 


JOSEF KRICKA
1888 - 1969

Komponist

He stems from a musical family, his father, Antonín K?i?ka, was a teacher and popular music composer. In the years 1904 – 08 he studied at the Teacher Training School in Prague. Afterwards, in order to deepen his knowledge in the field of music he took music theory lessons with K. Bautzký between 1916 and 19, and he also studied composition with Vít?zslav Novák (1917 – 20). He also attended history of music and aesthetics lectures at Charles University. He was a very versatile personality – a teacher, author of music textbooks and radio programmes, composer, pianist, conductor, and public culture worker. His pioneering approach to music education affected substantially the modern conception of the subject. K?i?ka published several books on music education, e.g. two volumes of The Child and Music (Dít? a hudba) from 1918. 

He taught at an elementary school in Prague, and later on, together with the reformatory pedagogue Ferdinand Krch, he founded and was in charge of the Music Institute for Children. In the years 1930 – 33 he also worked for the Czech Radio in Prague as an editor of the programme called the Children’s Musical Forum (D?tské hudební tá?ky). During the World War II he was actively involved in the resistance movement. K?i?ka’s compositional output includes a considerable number of instructive works, piano and orchestral compositions, suites, melodramas, songs, and children’s choral pieces. Some of K?i?ka’s music came out in print during the author’s life.

Original-signierter Brief von 1943 (Format 16.5 x 23.5 cm)    Price in Euro 35.-


PHILIPP MAHLER

Komponist

Der Tod von Flandern

Original-signierte Karte mit handschriftlicher Notenzeile (6.5 x 10.5 cm)    Price in Euro 15.-


JAY McSHANN
1916 - 2006

Pianist, Sänger, Bandleader

McShann hatte sich als Kind selbst das Pianospielen beigebracht. Er begann 1931 in der Gegend um Tulsa, Oklahoma, und im benachbarten Arkansas als Profimusiker zu arbeiten. 1936 zog er nach Kansas City in Missouri, wo er in der Band von Buster Smith spielte und 1939 seine eigene Big Band gründete, in der Gene Ramey, Gus Johnson, Bernard Anderson, die Sänger Al Hibbler und Walter Brown sowie Charlie Parker (1937 bis 1941, damals noch Teenager) spielten. Sie spielten sowohl Blues als auch Swing, doch nahmen sie überwiegend Blues-Stücke auf. Ihre bekannteste Aufnahme war Confessin' The Blues. Parker konnte sich in McShanns Band zu einem profilierten Saxophonisten entwickeln. 1944 löste sich die Band auf, als McShann seinen Militärdienst antreten musste, kam jedoch nach seiner Entlassung im gleichen Jahr für kurze Zeit wieder zusammen.

In der zweiten Hälfte der 40er Jahre hatte McShann kleinere Bands. Er lebte jetzt in Los Angeles. 1945 begann er mit Jimmy Witherspoon zusammenzuarbeiten und Aufnahmen zu machen. Danach geriet er zunehmend in Vergessenheit. 1948 ging er nach Los Angeles, wo er eine kleine Band gründete, und 1958 wieder nach Kansas City.

1969 wurde Jay McShann wiederentdeckt und genoss seitdem erhebliche Popularität als Sänger und Pianist. Seine CD "Going To Kansas City" wurde für einen Grammy, allerdings in der Kategorie "Traditioneller Blues", nominiert. McShann ist auch in dem von Clint Eastwood gedrehten Dokumentationsfilm "The Blues" zu erleben. Der 3. März 1979 wurde vom Gouverneur von Missouri zum "Jay McShann Day" erklärt. Neben vielen weiteren Ehrungen erhielt McShann 1987 die NEA Jazz Masters Fellowship des National Endowment for the Arts.

Jay McShann starb neunzigjährig am 7. Dezember 2006 in Kansas City.

Original-signierte Karte (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-


OSKAR NEDBAL
1874 - 1930

Komponist

Nedbal, Sohn eines deutschsprachigen Tschechen, stammte aus Tábor in Südböhmen. Er war ein Schüler von Antonín Dvo?ák. 1891 wurde er Mitgründer des Böhmischen Streichquartetts, dem er als Bratscher bis 1906 angehörte. Von 1896 bis 1906 war er auch Chefdirigent der Böhmischen Philharmonie Prag. 1906 siedelte er nach Wien über, wo er Gründer und Leiter (1906–1919) des Wiener Tonkünstler-Orchesters wurde und eine beachtliche Karriere als Kapellmeister und Komponist begann. Nach der Gründung der Tschechoslowakei kehrte er in sein Heimatland zurück und wirkte vor allem in der slowakischen Hauptstadt Bratislava.

Nedbal starb durch Suizid. Am Heiligen Abend stürzte er sich aufgrund seiner ihm ausweglos erscheinenden finanziellen Situation aus dem Ballettsaal des Theaters in Zagreb in den Tod.

Im Jahr 1953 wurde in Wien Donaustadt (22. Bezirk) die Nedbalgasse nach ihm benannt.

Nedbals bekanntestes Werk ist wohl die Operette Polenblut von 1913, die es in Wien bis 1926 auf über 3.000 Aufführungen brachte. Nedbal schrieb aber auch zwei Ballette (Der faule Hans und Großmütterchens Märchenschätze), Kammer- und Orchestermusik sowie Lieder.

Weitere Bühnenwerke:
    * Die keusche Barbara, Erstlingswerk 1910
    * Die Winzerbraut, 1916
    * Die schöne Saskia, 1917
    * Eriwan, 1918
    * Bauer Jakob, 1922 (Oper in Brünn)
    * Donna Gloria, 1926
    * Mamsell Napoleon, 1928
 

Original-signiertes Blatt (Format 12 x 18 cm)    Price in Euro 35.-


VITEZSLAV NOVAK
1870 - 1949

Komponist

Vít?zslav Novák (* 5. Dezember 1870 in Kamenice nad Lipou; † 18. Juli 1949 in Skute?) war einer der bedeutendsten tschechischen Komponisten der ersten Hälfte der 20. Jahrhunderts.

Novák war am Prager Konservatorium Schüler von Josef Jiránek, Karel Stecker und Antonín Dvo?ák. Seit 1909 leitete er eine Meisterklasse des Konservatoriums, dessen Direktor er von 1920 bis 1922 war.

Novák komponierte mehrere sinfonische Dichtungen, eine Suite, Serenaden, Ouvertüren, vier Opern, zwei Ballette, Chorkantaten, kammermusikalische Werke, Klavierstücke und Lieder.

    * Der Korsar, sinfonische Dichtung
    * In der Tatra, sinfonische Dichtung
    * Von ewiger Sehnsucht, sinfonische Dichtung
    * Toman und die Waldfee, sinfonische Dichtung
    * Slowakische Suite, sinfonische Dichtung
    * Südböhmische Suite
    * De profundis, sinfonische Dichtung
    * Pan, sinfonische Dichtung
    * St. Wenzel-Triptychon
    * Maisinfonie
    * Der Sturm, Chorkantate
    * Die Totenbraut, Chorkantate
    * Herbstsinfonie
    * Zvíkovský rarásek (Der Kobold von Zvíkov), Komische Oper, 1915
    * Karlstejn, Oper, 1916
    * Lucerna (Die Laterne). musikalisches Märchen, 1923
    * Deduv odkaz (Großvaters Erbe), lyrische Oper, 1926
    * Zizka, Bühnenmusik
    * Kammermusik
          o Sonate für Violine und Klavier d, 1891
          o Klaviertrio g op. 1, 1892
          o Klavierquartett c op. 7, 1894/1899
          o Klavierquintett a op. 12, 1896/1897
          o Streichquartett G op. 22, 1899
          o (Klavier-) Trio quasi una ballata d op. 27, 1902
          o Streichquartett D op. 35, 1905
          o Streichquartett G op. 66, 1938
          o Sonate für Violoncello und Klavier op. 68, 1941
          o Acht Nocturnes für Stimme und Orchester op. 39
 

Original-signiertes Blatt (Format 13 x 17 cm)    Price in Euro 35.-


ANDREJ OCENAS
1911 - 1995

Komponist

Ocenáš studierte in Preßburg bei Alexander Moyzes und ab 1938 in Prag bei Vítezslav Novák. Von 1949 bis 1954 unterrichtete er am slowakischen Konservatorium in Preßburg. Von 1958 bis 1962 leitete er die Musikabteilung des slowakischen Rundfunks, danach unterrichtete er bis 1972 am Konservatorium und bis 1982 an der Hochschule für Musik in Bratislava Komposition. Bis 1970 war er Erster Sekretär des slowakischen Komponistenverbandes. Er komponierte ein Bühnenspiel nach Volksliedern, eine Sinfonietta, eine sinfonische Trilogie und eine sinfonische Tetralogie, drei Orchestersuiten, ein Klavier- und ein Cellokonzert, ein Konzert für Zimbal, Streicher und Klavier, kammermusikalische Werke, Klavierstücke, Kantaten, Chorwerke und Lieder.

Original-signierte Karte mit handschriftlicher Notenzeile (Postkartenformat)    Price in Euro 25.-


HERMANN REUTTER
1900 - 1985

Komponist

Reutter, Sohn eines Fabrikanten, wuchs in einer musikalischen Familie auf: Seine Mutter, die auch Klavier spielte, trat als Sopranistin auf, begleitet von seinem ebenfalls pianistisch ausgebildeten Vater. Den bei Emma Rückbeil-Hiller in Stuttgart begonnenen Gesangsunterricht setzte er nach seiner Übersiedlung nach München 1920 bei Karl Erler fort. Bis 1925 studierte er an der Staatlichen Akademie der Tonkunst in München bei Walter Courvoisier (Komposition), bei Franz Dorfmüller (Klavier) sowie bei Ludwig Mayer (Orgel). Schon seit 1923 wurde als Konzertpianist und Liederbegleiter bekannt.

In den zwanziger Jahren war er auf den zeitgenössischen Musikfesten in Donaueschingen und Baden-Baden (1923, 1926, 1927 und 1928) als Komponist vertreten, wo er enge Kontakte auch zu Paul Hindemith knüpfte. Ab 1929 war er vor allem als Pianist und Liedbegleiter tätig und trat mit vielen wichtigen Dirigenten und Interpreten seiner Zeit auf. Mit Sigrid Onegin unternahm er zwischen 1930 und 1936 sieben Tourneen durch Amerika.

1932 wurde Reutter Kompositionslehrer an der Württembergischen Hochschule für Musik in Stuttgart und war von 1936 bis 1945 Direktor des Hoch’schen Konservatoriums (1938 bis 1942 „Staatliche Hochschule für Musik in Frankfurt am Main – Dr. Hoch's Konservatorium“). Obwohl er seit 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP war, galt seine Musik als „entartet“ – insbesondere seine Komposition nach dem Text von Robert Seitz Der neue Hiob, op. 37, die auch auf der Düsseldorfer Ausstellung „Entartete Musik“ angeprangert wurde. Und Goebbels schrieb über Reutters Musik in sein Tagebuch: „scheußlich und unerträglich.“ Trotzdem gelangte seine Oper Odysseus an der Frankfurter Oper am 7. September 1942 zur Uraufführung, und auch andere Werke von ihm wurden gespielt.

Seit 1945 war Reutter wieder Professor für Komposition und Liedgestaltung an der Hochschule für Musik in Stuttgart, 1956 wurde er deren Direktor. In dieser Zeit begleitete Reutter so bekannte Sänger wie Karl Erb, Hans Hotter, Elisabeth Schwarzkopf, Dietrich Fischer-Dieskau und Nicolai Gedda. Nach seiner Emeritierung leitete er von 1966 bis 1974 eine Meisterklasse für Liedinterpretation an der Münchner Musikhochschule. Reutter hielt seit 1960 internationale Meisterkurse und Seminare über Liedkomposition und -interpretation ab. 1968 gründete er mit Carl Orff in Stuttgart die Hugo-Wolf-Gesellschaft Stuttgart und war bis zu seinem Tod deren Präsident. Der in Heidenheim an der Brenz verstorbene Hermann Reutter wurde in Stuttgart beigesetzt.

Seine Kompositionen waren zunächst von Hans Pfitzner und Anton Bruckner, später von Paul Hindemith, Igor Strawinsky, Bela Bartok und Arthur Honegger beeinflusst; nach 1945 entfernte er sich von der zeitgenössischen Musik. Reutter komponierte Opern, Konzerte für Klavier und Streicher, Chor- und Kammermusikwerke, Ballette, symphonische Werke und über 200 Lieder, darunter die Hymne an Deutschland (Text: Rudolf Alexander Schröder), die vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss 1950 als deutsche Nationalhymne vorgeschlagen wurde. Seine erfolgreichste Oper war Doktor Johannes Faust, die am 26. Mai 1936 in Frankfurt am Main uraufgeführt wurde.

In intensiver Zusammenarbeit mit dem Gitarristen ?hsan Turnagöl entstanden in Reutters letzten Lebensjahren einige Gitarre-Originalkompositionen sowie eine bedeutende Reihe von Transkriptionen Reutterscher Werke für Gitarre solo, die beim Schott-Verlag veröffentlicht, zum Teil auch auf Schallplatte und CD bei Wergo erschienen sind.

Original-signiertesBlatt mit handschriftlicher Notenzeile (Format A5)    Price in Euro 39.-


GIAN PIERO REVERBERI
1939

Komponist, Musikproduzent "Rondo Veneziano"

Reverberi studierte am Paganini-Konservatorium in Genua Klavier und Komposition. Während der Studienzeit arbeitete er mit seinem älteren Bruder Gian Franco Reverberi zusammen, der damals bereits in der Musik- und Schallplattenszene aktiv war, und kam in Kontakt mit der „Genuesischen Schule“. Mit 20 Jahren verwirklichte er sein erstes großes Arrangement „La gatta“ von Gino Paoli. Auch mit Luigi Tenco und Fabrizio De André arbeitete er zusammen. Er schrieb die Arrangements aller frühen De André-Alben und komponierte teilweise mit ihm zusammen die Musik der Lieder des Sängers.

Im Alter von 24 Jahren (1963) schrieb er seinen ersten Hit „Se mi vuoi lasciare“, gesungen von Michele, der im gleichen Jahr vom Bruder Gian Franco entdeckt worden war. 1964 komponierte er mit Robert Mellin die Filmmusik für die englische Fassung des Abenteuervierteilers „Robinson Crusoe“, der im ZDF ausgestrahlt wurde. Nach 1968 produzierte er für New Trolls, Le Orme und Lucio Battisti. Künstler wie Caterina Valente, Paul Anka und Ricchi e Poveri griffen auf seine Kompositionen zurück.

1979 gründete Reverberi das Ensemble „Rondò Veneziano“, für welches er fast alle Kompositionen schreibt. Stücke wie „La Serenissima“, „San Marco“ oder „Odissea Veneziana“ machten den Namen der Gruppe berühmt.

Gian Piero Reverberi erweiterte seine Werke unter anderem durch die „Suite für Harmonika und Streicher“ für Willi Burger, die „2. Suite für Harmonika und Orchester“ und das „Konzert für Harmonika und Orchester“. Er komponierte auch ein Konzert für Violine, das von den Münchner Philharmonikern in Auftrag gegeben worden war. In Deutschland wurde die von ihm und von Dario Farina komponierte Musik zu der Kult-Fernsehserie „Monaco Franze“ von 1983 zum Gassenhauer. Vor kurzem komponierte er ein Requiem, das allerdings noch nicht veröffentlicht wurde.

Original-signierter Brief (Format A4)    Price in Euro 9.-


ANNY ROTH
1900 - 2004

Komponistin

Am 12. Oktober 1900 wurde sie in Bern als jüngstes von 5 Kindern geboren. Ihr Vater – ein Laienmusiker und Fabrikant – entdeckte und förderte schon früh ihr musikalisches Talent. ’Ich war ein verwöhntes Kind, das sich vor häuslichen Verpflichtungen gedrückt und nur der Musik gelebt hat’ (Zitat Anny Roth-Dalbert).

Ihr Patenonkel (Götti) war Theodor Tobler, den die Nachwelt noch heute mit der gleichnamigen Schokolade verbindet. Viele Familienmitglieder waren MusikerInnen, so auch Tante Minna, die u.a. mit Johannes Brahms in Baden Baden und Hamburg konzertierte.

Schon mit 16 Jahren schrieb die junge Anny nach katholischen Texten Lieder für Kinderchor und kam ein Jahr später 1917 ans Konservatorium in Zürich, wo sie die erste weibliche Studentin war. Sie erhielt dort Klavierunterricht bei Czeslaw Marek und Frederico Busoni. ‚Bei Marek habe ich den schönen Anschlag gelernt und Busoni hat mir die Gestaltung beigebracht’ (Zitat Anny Roth-Dalbert bei ihrem letzten Interview im Oktober 2003). Sie studierte außerdem noch Gesang, Kontrapunkt und Dirigieren.1924 heiratete sie den Dolmetscher Christian Dalbert, von dem sie die beiden Töchter Ursina und Annemarie bekam. Die Familie siedelte ins Engadin über. Nach ihrer Scheidung musste sie alleine den Unterhalt der Familie bestreiten und die beiden kleinen Töchter großziehen. Sie zog nach St. Moritz, wo sie lange Zeit als Organistin, Dirigentin und Klavierlehrerin tätig und auch am Aufbau der dortigen Musikschule wesentlich beteiligt war. Da sie selbst noch kein Klavier hatte, ging sie zum Unterrichten der 39 SchülerInnen zu diesen nach Hause, was sehr beschwerlich und mühsam war. Oft musste sie 4 AnfängerInnen gleichzeitig – begabte und unbegabte – zusammen unterrichten.(‚Von Einigen hoffte ich, dass sie aufhören mögen’, Zitat Anny Roth-Dalbert). Neben ihrer Unterrichtstätigkeit prägten noch zahlreiche anderen musikalischen Aktivitäten (Dirigentin mehrerer Chöre, Organistin und Pianistin) ihr Berufsleben. Nach einem der vielen Gottesdienste, die sie musikalisch gestaltet hatte, fragte sie ein interessierte Herr bezüglich des Zwischenspiels, das sie gespielt hatte, ob man die Noten kaufen könnte. Ihre Antwort lautete: ‚Das war von mir, das gibt es nicht auf Papier, das ist in meinem Kopf.’ Das Improvisieren war ihre große Begabung. ‚Marek gab uns 3 Töne und sagte, macht was daraus... Ich habe es gekonnt, die anderen nicht’ (Zitat Anny Roth-Dalbert). Oft war in dieser Zeit so wenig Geld da, dass sie noch zusätzlich als Aushilfskraft in einer Buchhandlung arbeite musste, um das Geld, das die dreiköpfige Familie zum Überleben brauchte, zu verdienen.1945 heiratete sie den Architekten und Schriftsteller Hermann Roth, den sie beim Vierhändigspielen kennen und lieben lernte. Zeitlebens unterstützte und förderte dieser ihr kompositorisches Schaffen.

Im September 1970 wurde ihr vom Gemeinderat St. Moritz der Ehrenbürgerstatus verliehen. 1985 bekam sie vom Kanton Graubünden den Anerkennungspreis. Anny Roth-Dalbert lebte bis zu ihrem 94ten Lebensjahr in St. Moritz und zog dann zu ihrer Tochter Ursina und deren Mann nach Sent. Im August 2000 wurde von Anny Roth-Dalbert die ‚Ode an das Engadin’ uraufgeführt, ein Auftragswerk des Schweizer Tonkünstlervereins. Ihren 100ten Geburtstag feierte sie in St. Moritz, wo ihr der erste Kulturpreis der Stadt überreicht wurde.

Im Oktober 2003 erlebte sie zum letzten Mal ein Konzert in Malans, in dem auch Werke von ihr gespielt wurden. An diesem Abend improvisierte Anny Roth-Dalbert das letzte Mal öffentlich.

In einem Fernsehinterview sagte sie: ’Es gibt sehr viele gute Komponisten, aber es gibt auch Komponisten, da denkt man, die haben mit dem Rechenschieber komponiert. Ich habe gerne moderne Musik, aber es muss etwas beinhalten! Nicht einfach nur, dass man etwas macht!’ 

Original-signierte Karte mit handschriftlicher Notenzeile (Postkartenformat)    Price in Euro 29.-


ALBERT SANDLER
1906

berühmter Geigenspieler / Famous violinist

signierte Karte (ca. Postkartenformat)
Price in Euro 15.--


EUGEN SUCHON
1908 - 1993

Komponist

Eugen Sucho? wurde in Pezinok (deutsch Bösing) in der Nähe von Bratislava (Preßburg) geboren. Mit zwölf Jahren begann er seine musikalischen Studien, die ihn schon bald an die neu gegründete Musikakademie Bratislava und später an die Musikakademie Prag führten. Bald nach Abschluss seiner Studien wurde er zum Professor für Musiktheorie berufen. Über fünfzig Jahre lang hat Eugen Sucho? als Lehrer und Komponist die slowakische Musik geprägt, ihr mit seinen Werken und theoretischen Studien einen Platz zwischen Spätromantik und Avantgarde zugewiesen. Ganz in diesem Sinne ist Suchons Werk nicht hermetisch, sondern von stetiger Entwicklung geprägt.

Typisch für seine frühen Werke ist die Sonatina für Violine und Klavier op.11. Diese entstand Mitte der 1930er Jahre. Das Werk ist einerseits von der französischen Schule der Impressionisten geprägt, trägt in seiner Eleganz und Introversion Züge Maurice Ravels, andererseits benutzt Sucho? Elemente slowakischer Folklore. In ihrer Verarbeitung ist das dreisätzige Stück eine Auseinandersetzung mit dem Vorbild Antonín Dvorák.

Während der Kriegsjahre arbeitete Eugen Sucho? an seiner ersten Oper, Krútnava, die er erst 1948 abschloss. Die Summe der Eindrücke aus Krieg und beginnender Stalinistischer Diktatur, zudem die Zäsur durch die lang andauernde Opernarbeit, begründeten eine neue Qualität in Sucho?s Werken.

Nach Werken, die musikästhetisch und weltanschaulich stark an die slowakische Herkunft des Komponisten angelehnt sind, gewann jetzt eine weitere, transzendental-metaphysische Komponente an Bedeutung. Eugen Sucho? schrieb Werke wie die Metamorphosen op. 14, den Liederzyklus Ad Astra op. 16 oder das Poème macabre op. 17. Diese Komposition ist eine musikalische Auseinandersetzung mit den philosophischen Seinsbegriffen Leben und Tod. Sie nehmen in dem bewegten und eindrucksvollen Werk fast programmatische Gestalt an.

Original-signiertes Blatt mit handschriftlicher Notenzeile (Postkartenformat)    Price in Euro 25.-


FRANTISEK SUCHY
1891-1973

Komponist

Original-signierte Karte mit handschriftlicher Notenzeile (Postkartenformat)    Price in Euro 25.-


RALPH SUTTON
1922 - 2001

Jazz-Pianist

Nachdem er zu Anfang seiner Karriere nur lokal in Missouri aufgetreten war, spielte er später zunächst in Eddie Condons Club in Greenwich Village, New York. Im Jahr 1956 zog er dann an die Westküste der USA nach San Francisco, wo er mit Bob Scobey's Dixielandband auftrat und diverse Schallplattenaufnahmen einspielte. Von den 1960ern an arbeitete er zumeist als Solokünstler, trat aber auch mit The World's Greatest Jazz Band auf. Er war als Stridepianist in der Tradition von James P. Johnson und Fats Waller bekannt.

Sutton starb im Jahr 2001 und wurde im darauffolgenden Jahr Mitglied der Big Band and Jazz Hall of Fame.

Original-signierte Karte (Postkartenformat)    Price in Euro 12.-