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Tauschliste/Trading list

 
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FRANZ LAMBERT 
1948

Musiker

Als Jugendlicher lernte Lambert vier Jahre lang am Konservatorium Klavier und absolvierte eine Hotelfachlehre. In der elterlichen Gaststätte „Zum Felsenkeller“ in Sonderbach spielte er mit 16 Jahren zum ersten Mal in der Öffentlichkeit an einer Hammond-Orgel. 1969 trat er in der Unterhaltungssendung „Zum Blauen Bock“ auf. Im Anschluss folgte sein erster Plattenvertrag. Lambert trat in zahlreichen Fernsehsendungen, wie etwa „Der Große Preis“ oder „Das Traumschiff“, auf, aber auch vor und mit Prominenz wie z. B. Königin Sophia von Spanien, Prinz Charles und Helmut Schmidt, mit dem er unter anderem vierhändig spielte.

Zu seinen Kompositionen zählt u. a. die offizielle FIFA-Hymne (vom Album For You), die seit der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 weltweit - bei von der FIFA organisierten Fußballspielen - verwendet wird, sowie die Titel „Lady in Blue“, „Begegnungen“, „Why“, „La Musica“, „Victory“ und „First Love“.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.-

FRANZL LANG 
1930

Jodler, Musiker

Franzl Lang wuchs in München auf und erlernte nach der Schule den Beruf des Werkzeugmachers. Bereits als 9jähriger bekam er ein Akkordeon, das später zu einem seiner Markenzeichen wurde. Der Volksschauspieler Ludwig Schmid-Wildy holte ihn ins Münchner Platzl, wo er seine erste Bühnenerfahrung machte. Es folgten Probeaufnahmen und bald kam der erste Plattenvertrag. Seine Aufnahme Kuckucksjodler machte ihn berühmt. Zahlreiche Auftritte bei Rundfunk und Fernsehen folgten, in denen er sang und vor allem jodelte.

1968 hatte er mit dem Kufsteinlied seinen größten Erfolg. Das mehrfach preisgekrönte volkstümliche Heimatlied über das kleine Tiroler Städtchen Kufstein wurde zu einem Evergreen der Volksmusik. Es wurde zwischenzeitlich von zahlreichen anderen Künstlern aufgenommen, so zum Beispiel von Heino, Maria und Margot Hellwig, Marianne und Michael u.a..

In den 1970er Jahren war er Dauergast bei den "Lustigen Musikanten" im ZDF und bei anderen volkstümlichen Sendungen. Auch war er auf zahlreichen Konzertreisen zu hören und zu sehen. Mit über 500 eingesungenen Titeln, mehr als 10 Millionen verkaufter Tonträger, 20 Goldenen und einer Platin-Schallplatte gehört er zu den erfolgreichsten Sängern der Volksmusikbranche. Nebenbei veröffentlichte er mehrere Bücher über das Jodeln.

Ehrungen: 
    20 Goldene Schallplatten und eine Platinschallplatte.
    Hermann-Löns-Medaille
    Ehrenring der "Phonogram"

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 8.-

CYNDI LAUPER
1953

Sängerin

Cynthia Ann Stephanie Lauper Thornton, kurz Cyndi Lauper, wurde am 22. Juni 1953 in Brooklyn in New York geboren. Bereits im Alter von zwölf Jahren spielte sie Gitarre und schrieb eigene Texte. In der Mitte der Siebziger Jahre war sie die Sängerin mehrerer verschiedener Coverbands wie „Dog West“ oder „Flyer“.

1977 bekam Cyndi Lauper Probleme mit ihren Stimmbändern und verlor ihre Stimme beinahe komplett – der Traum, eine berühmte Sängerin zu werden, schien geplatzt zu sein. Nach einem ganzen Jahr Therapie war ihre Stimme wieder da – Grund genug, um sich 1980 mit dem mehrere Instrumente spielenden John Turi zusammen zutun und eine Band zu gründen: „Blue Angel“. Bald erschien das selbstbenennende Debütalbum auf dem Markt, unter anderem mit den Singles „I’m gonna be strong“ und „Maybe he’ll know“.

1983 unterschrieb Cyndi Lauper einen Vertrag als Solokünstlerin bei Portrait Records und hatte bereits mit ihrem ersten Soloalbum „She’s so unusual“ großen Erfolg: es verkaufte sich über 4,5 Millionen Mal alleine in den USA. Auf ihrem Debütalbum finden sich unter anderem die Hits „Girls just want to have fun“, „She bop“, „Time after time“ und „All through the night“. Gleichzeitig heimste sie zahlreiche Auszeichnungen und Preise ein, darunter zwei American Music Awards und ein Grammy.

Mit ihrem Song „True colors“, einer ruhigen Ballade, verabschiedet sich Cyndi Lauper von ihrem jugendlichen New-Wave Image und landet damit einen ihrer letzten Hits. Denn bald schon wird es, spätestens seit sich Madonna im Musikgeschäft etabliert hat, ruhiger um Lauper.

1988 produziert sie das wenig beachtete Album „Music speaks louder than words“ und spielt in dem von Kritikern zerrissenen Film „Vibes“ mit. 1989 kommt ein weiteres Album von Cyndi Lauper auf den Markt: „A night to remember“, das ebenfalls nicht an alte Erfolge anknüpfen kann.

1990 heiratet Lauper David Thornton, den sie beim Dreh zu ihrem zweiten Filmauftritt in „Off and running“ kennen gelernt hatte. Es folgt ein weiteres, relativ erfolgloses Album: „Twelve deadly cyns … and then some“ und ein Auftritt in der Sitcom „Mad about you“, der ihr eine Nominierung für den Emmy einbringt, den sie allerdings erst ein Jahr später, bei einer zweiten Nominierung, gewinnt.

Erst in den Jahren 1996 bzw. 1997 kann Cyndi Lauper an alte Erfolge anknüpfen: sie produziert das Album „Sisters of avalon“, das ihr erneut eine größere Fangemeinde beschert. Im selben Jahr kommt ihr erster Sohn zur Welt.

1998 erscheint ihr letztes Album in Zusammenarbeit mit Sony, das „Christmas Album“. Auf der Suche nach einem neuen Label tritt Lauper erneut in „Mad about you“ auf und tourt als Vorgruppe von Cher durch die USA. 2001 produziert die Sängerin das Album „Shine“, das bei der Plattenfirma Edel erscheinen sollte. Doch bevor es zur Veröffentlichung kam, ging das Label ein und das Album erschien nicht.

Im Jahre 2002 ist das Glück endlich wieder auf Laupers Seite: Sie findet ein Label und veröffentlicht die ursprünglich als Album gedachte EP „Shine“, allerdings reduziert auf fünf Tracks. 2003 erscheint das Album „At last“ mit neu interpretierten Klassikern wie zum Beispiel „La vie en rose“. Seit 2003 tourt Lauper nun durch die USA und durch Kanada und hat mittelmäßige Erfolge bzw. Besucherzahlen zu verzeichnen. 

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 15.- 
Das Autogramm wurde persönlich gesammelt

LEO LEANDROS
1926

Sänger

Leo Leandros war in den 1950er Jahren ein erfolgreicher Sänger in seinem Heimatland. Dann kam er nach Deutschland und wurde auch hier mit Schlagern bekannt. 1960 hatte er seinen größten Erfolg Mustafa. Außerdem gründete er das Ensemble Five Tops. Weitere Mitglieder waren Günter Kallmann, Bernd Golonski, Sigurd Hilkenbach und Karl-Heinz Welbers. 1963 nahm er mit dem Titel Piccolina bei den Deutschen Schlager-Festspielen in Baden-Baden teil und belegte den siebten Platz.

Ab Mitte der 1960er Jahre widmete er sich der Karriere seiner Tochter Vicky, für die er die Musik für fast alle Erfolgstitel schrieb. In den Jahren 1965 bis 1972 unter dem Pseudonym PANAS, erst ab 1973 mit Vicky`s Album „Ihr Freunde mein“ zeichnete er mit richtigem Namen.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

ERIC LEE
1920 - 2002

Musiker, Sänger
 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 7.-

BETTY LEGLER
1961

Sängerin

Leglers erstes Album erschien 1981 ("Betty Legler") und erreichte bereits "Gold-Status" in der Schweiz. Auszeichnungen als bestes Album, beste Newcomerin und Sängerin des Jahres folgten. Ihr zweites Album ("Signs") 1982 verband sie mit einer Europa-Tour und Konzerten mit Chris de Burgh und Fats Domino. Gleichzeitig erhielt sie diverse Gold, Silber und Bronze Auszeichnungen der Zeitschrift "Pop Rocky" und eine Nominierung für den "Prix Walo". Weiters arbeitete Sie mit diversen Produzenten wie Robert Ponger (Falco), George Acogny (Peter Gabriel) oder Musikern wie Manu Katché (Drums), Pino Palladino (Bass), Peter Vetesse (Keyboards) sowie den Produzenten von Annie Lennox oder Cutting Crew zusammen.

1994 veröffentlicht Betty Legler ihr erstes unabhängiges Album, die "Betty Legler Special Edition", welches ohne die üblichen Vertriebskanäle über den Handel, sondern lediglich über Mundpropaganda komplett ausverkauft wurde. 1995 gründet sie eine eigene Produktionsgesellschaft und veröffentlicht darauf 1995 die Alben "BlessingCurse" und "BlessingCurse Special Edition", 1999 "Humanaut Live Special Edition", 2000 "Humanaut Live". 1995 - 2000 war Betty Legler auch Mitglied des Stiftungsrates der Pro Helvetia.

2001 bekam Betty Legler eine Tochter (Robin-Jedi) und lebte mit ihrem Mann Lars Thomsen (Zukunftsforscher) in Zürich und München. Legler pausierte zunächst und war bis 2004 lediglich in einigen Projekten befreundeter Künstler aktiv. In dieser Zeit etabliert sich eine feste Zusammenarbeit mit Hans Kennel und Mytha im Bereich Alpine Weltmusik. 2004 wurde Betty Legler Mitglied des Vorstandes der Suisa (Schweizerische Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke).

2005 erschien die erste CD für Kinder - ein Märchen und Kinderlieder über den Zwerg "Murrlibutz". Ein weiteres Projekt, an welchem Betty Legler gemeinsam mit anderen Schweizer "Stars for kids" mitarbeitet, ist eine Fundraising CD der Unicef Schweiz für Aids-Waisen in Ruanda, "Pack en Sunnestrahl". Bereits zwei Monate nach ihrer Veröffentlichung erreicht die CD "Gold-Status "in der Schweiz.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 8.-


HANS ULRICH LEHMANN
1937

Komponist /Composer

Geboren in Biel. Musikstudium an den Konservatorien Biel (Lehrdiplom für Violoncello), Zürich (Diplom als Theorielehrer) und Basel (1960 - 63 Meisterklassen für Komposition von Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen). 
Musikwissenschaftliche Studien an der Universität Zürich (Kurt von Fischer). 

1961-72 Lehrer an der Musik-Akademie der Stadt Basel. 
1969-90 Lehrbeauftragter an der Universität Zürich (Neue Musik, Musiktheorie), 1990 auch an der Universität Bern. 
1972 Berufung an die Musikhochschule Zürich (Komposition und Musiktheorie). 
1976-1998 Direktor von Konservatorium und Musikhochschule Zürich. 
1983-86 Präsident des Schweizerischen Tonkünstlervereins (STV). 

Seit 1987 Vorstandsmitglied, seit 1991 Präsident der SUISA (Schweizerische Urheberrechtsgesellschaft). 

1973 Musikpreis der Conrad Ferdinand Meyer-Stiftung; 1988 Komponistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins. 
1990 Kunstpreis der Stadt Zollikon/Zürich; 1993  Kunstpreis der Stadt Zürich. 

Oben: Original-signiertes Foto im Postkartenformat (Unterschrift auf Rückseite)
original-signed picture 3.5 x 5.5 (signed on the back)
Euro 15.--

Unten: Original-signierte Karte im Postkartenformat 
original-signed cared 3.5 x 5.5
Euro 12.--

MAX LICHTEGG
1910 - 1992

Sänger

Max Lichtegg, 1910-1992, Operettentenor und Kammersänger; stammte aus Polen; wurde 1949 Schweizer; gehörte 1940-1972 zum Ensemble des Zürcher Opernhauses; sang auch in Buenos Aires und Kalifornien

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-

PEPE LIENHARD
1946

Musiker, Bandleader

Pepe Lienhard gründete bereits in der Schule eine Band unter dem Namen „The College Stompers“. Nach der Schule studierte er Jura. Das Studium brach er jedoch 1969 ab und gründete ein Profi-Sextett, mit dem er zahlreiche Schallplatten aufnahm. Ihr erster Erfolg war Sheila Baby. 1977 nahm die Gruppe mit dem Titel Swiss Lady für die Schweiz am Eurovision Song Contest teil und erreichte Platz 6. 1980 gründet Pepe eine Big Band, das Pepe Lienhard Orchester, mit dem er seit 1982 Udo Jürgens auf dessen Tourneen begleitet. Es folgten weitere Auftritte mit zahlreichen Stars wie Sammy Davis jr. und Frank Sinatra.

Er spielt mit seinem Orchester bei vielen Galas wie zum Beispiel Opernbällen, Pressebällen, Deutscher Filmball und anderen anspruchsvollen gesellschaftlichen Anlässen im deutschsprachigen Europa. Pepe Lienhard und sein Orchester sind seit über 20 Jahren das Begleitorchester von Udo Jürgens. Immer wieder ist das Pepe Lienhard Orchester in renommierten Fernsehsendungen zu Gast. Aktuell spielt das Orchester mit seiner internationalen Tanzmusik bei der Show Let's Dance auf RTL.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro je 8.-

EVA LIND
1965

Sängerin

Bereits im Alter von 13 Jahren begann Eva Lind ihre Gesangsausbildung in ihrer Geburtsstadt Innsbruck. Nach der Matura studierte sie zuerst an der Wiener Universität Philosophie, Publizistik und Theaterwissenschaften, entschied sich aber dann doch für eine professionelle Ausbildung zur Opernsängerin. Ihre Lehrerinnen waren Gertrude Hechenleitner und Wilma Lipp. 1983 gewann die junge Sopranistin den österreichischen "Jugend musiziert"-Wettbewerb.

Im Alter von 19 Jahren feierte die junge Sängerin ihr Debüt an der Wiener Staatsoper, an die sie für fünf Jahre verpflichtet wurde, als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte. Mit der Partie der Lucia di Lammermoor am Stadttheater in Basel setzte Eva Lind den Grundstein für ihre internationale Karriere, die sie an die großen Opern- und Konzerthäusern dieser Welt führte. Sie stand mit hochkarätigen Stars der Opernwelt auf der Bühne, darunter Placido Domingo, Alfredo Kraus und Agnes Baltsa.

Das Repertoire der Künstlerin umfasst italienische Becanto-Partien wie der Lucia Lucia di Lammermoor, der Amina La Sonnambula, der Elvira I Puritani, der Violetta La Traviata oder der Gilda Rigoletto, Partien von Mozart (wie z. B. der Konstanze in Die Entführung aus dem Serail und Richard Strauss (wie z. B. der Sophie in Der Rosenkavalier), aber auch Rolllen aus dem französischen Fach wie Juliette Roméo et Juliette, Manon Manon und der Ophélie Hamlet. Ihr Liedreportoire reicht von Mozart, Haydn, Orff, Schubert, Brahms, Wolf, Strauss, Schumann, Berg, Debussy bis Zemlinsky usw. Die Vielseitigkeit der Künstlerin ist auch in zahlreichen Tondokumenten festgehalten mit so renommierten Dirigenten wie Georg Solti, Neville Marriner, Jeffrey Tate und Colin Davis.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.-

LOTHAR LÖFFLER

Komponist, Pianist

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro je 9.-

LOLITA 
1931 - 2010

Sängerin

Schon als junges Mädchen galt Edith Zusers Liebe der Musik, und sie wollte Schlagersängerin werden; ihr Vater, ein Bundesbeamter, bestand jedoch darauf, dass sie einen "ordentlichen" Beruf erlernte. Nach dem Besuch der Handelsschule und einer kaufmännischen Lehre war sie zunächst als Sachbearbeiterin in einer Spinnerei tätig, später arbeitete sie als Kindergärtnerin und Zahnarztassistentin. Während dieser Zeit trat sie schon als Sängerin bei lokalen Veranstaltungen auf. Entdeckt wurde sie dann im Jahr 1956. Damals sprang sie während eines Unterhaltungsabends für den erkrankten Gerhard Wendland ein. Nach einigen Probeaufnahmen beim Rundfunksender Linz gab sie ihren bürgerlichen Beruf auf, um sich ganz ihrer Karriere als Sängerin zu widmen. Ihr Produzent gab ihr, da es bei der Konkurrenz eine Sängerin mit dem Namen Manolita gab, den Namen Lolita. Ihre erste Schallplatte Weißer Holunder wurde 1957 auf Anhieb ein Erfolg, und im gleichen Jahr konnte sie mit Der weiße Mond von Maratonga den zweiten Platz der deutschen Hitparade belegen. Ein Jahr später war sie mit den Titeln Addio Amigo, Mexicano, Eine blaue Zauberblume sowie Manakoora wieder in der deutschen Top-10-Liste vertreten..

Im Frühjahr 1960 gelang der Künstlerin dann mit "Seemann, laß das Träumen" [...] deine Heimat ist das Meer der Durchbruch zum Plattenstar; das millionenfach verkaufte Lied erreichte in Deutschland Platz 2 in der Hitparade, kam in den USA sogar auf Platz 5, und Lolita erhielt eine Goldene Schallplatte. Sogar in Japan drehte sich die Seemann-Scheibe auf den Plattentellern. Von nun an war die Österreicherin allerdings zunächst auf maritime oder Südsee-Titel festgelegt, mit denen sie weiterhin überaus erfolgreich war. Ihr letzter Top-10-Erfolg war Mitte 1961 Über alle sieben Meere.

Ab 1967 moderierte sie beim Saarländischen Rundfunk über 50 Mal die beliebte TV-Sendung Im Krug zum grünen Kranze. 1967 sang sie auch das Lied der ARD-Fernsehlotterie Schmiede dein Glück. In den folgenden Jahren spezialisierte sich die Künstlerin vermehrt auf österreichische Volkslieder, konnte bis in die 1990er Jahre ihren Star-Status bewahren und veröffentlichte in ihrem Heimatland weitere zahlreiche Platten. Bis in die heutige Zeit hat Lolita mehr als 20 Millionen Tonträger verkauft. Ihren letzten Fernsehauftritt hatte sie am 19. November 2005 im Musikantenstadl.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.-


TRINI LOPEZ
1937

Sänger / Singer

Here is a rare original signed photo 3.5 x 5.5 (Format A6)    Price in Euro 15.--


BRUCE LOW
1913 - 1990

berühmter Sänger / Famous singer

Bruce Lows Vater war calvinistischer Missionar in Südamerika und so verbrachte er dort auch seine Kindheit, zusammen mit noch drei Schwestern und einem Bruder. Ab 1920 besuchte er dann die Schule in den Niederlanden. Nach erfolgreichem Abitur zog es ihn zum Sportstudium nach Berlin. Doch eine schwerer wiegende Verletzung (Bänderriss beim Trampolinturnen) und vielleicht auch eine künstlerische Neigung ließen ihn vom Sportlehrerstudium Abstand nehmen und nun Gesang an der Hochschule für Musik studieren.

Die eigentliche Künstlerkarriere begann für Bruce Low allerdings erst nach dem Krieg. In Wien wurde er 1949 für eine Show für afrikanische Volkslieder engagiert. Dabei dürfte auch seine sonore Bassstimme aufgefallen sein, denn fortan verpflichteten ihn die Plattenfirmen für westernartige Cowboylieder. Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand war der Titel seines Durchbruchs und seines größten Erfolgs. In mehreren Filmen sang er auch die Stücke Tabak und Rum und Das alte Haus von Rocky Docky.

Der aufkommende Rock ’n’ Roll schien ein Ende seiner Karriere einzuläuten. Bruce Low sah sich anderswo um und schrieb unter dem Pseudonym Thomas Gallauner Artikel bei der Zeitschrift Jasmin. Zu Beginn der 1970er Jahre war plötzlich auch seine Stimme wieder gefragt. Dieses Mal allerdings als Interpret von neu geschaffenen, aber auch alten Gospels. Mit Songs wie Noah, Das Kartenspiel und Die Legende von Babylon (Coverversion von Rivers Of Babylon) gelangte er noch einmal in die Hitparaden und wurde zu zahlreichen Fernsehauftritten und als Moderator für Zirkussendungen engagiert.

1976 nahm Bruce Low am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil. Mit dem Titel Der Jahrmarkt unserer Eitelkeit erreichte er den neunten Platz unter zwölf Teilnehmern.

Zwei Jahre vor seinem Tod veröffentlichte der großgewachsene, schlanke und stets braungebrannte Mann mit den weißen Haaren noch seine Memoiren unter dem Titel: Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand - das Lied meines Lebens.

signierte Foto im Postkartenformat
signed picture 4 x 6
Price in Euro 12.--


CHRISTA LUDWIG
1928

Sängerin / Singer

Here is a rare original signed picture 3 x 5 (Format A6)    Price in Euro 15.-

VERA LYNN 
1917

Sängerin

Vera Lynn ist eine britische Sängerin. Den Höhepunkt ihrer Karriere erreichte sie während des 2. Weltkriegs, als sie den Spitznamem "The Forces' Sweetheart" bekam.

Vera Lynn begann im Alter von sieben Jahren zu singen. Als Künstlernamen wählte sie Lynn, den Mädchennamen ihrer Großmutter.

Ihren ersten Radioauftritt hatte sie 1935 zusammen mit dem Joe Loss Orchestra. 1939 heiratete sie den Klarinettisten und Saxophonspieler Harry Lewis. Im Jahr 1940 startete ihre eigene Radiosendung Sincerely Yours.

Ihr Lied Auf Wiederseh'n Sweetheart wurde die erste Single eines britischen Künstlers, die die Spitze der US-amerikanischen Billboard-Charts erreichen konnte.

1969 wurde Vera Lynn der Orden des British Empire verliehen, 1975 wurde sie zur Dame Commander of the British Empire ernannt.

Der Generation X ist sie durch "Vera" aus dem Album "The Wall" von Pink Floyd bekannt. Der Text nimmt Bezug auf ihren Song "We'll Meet Again" aus dem Jahr 1942, auch bekannt aus der Schlußszene von Kubricks "Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben". Johnny Cash coverte dieses Stück auf seinem letzten zu Lebzeiten veröffentlichten Album.

Original-signiertes Foto (etwas grösser als Postkartenformat)    Price in Euro 15.-

MAANAM

Musikgruppe

Maanam ist eine polnische Rockband, einer der populärsten Vertreter ihrer Musikrichtung, mit Wurzeln zurückreichend bis in die polnische Hippie-Bewegung.

Die Herkunft des Namens der Gruppe ist nicht völlig klar. Olga Jackowska, genannt „Kora“, die Sängerin der Band, ist der Ansicht, er sei entstanden aus dem Wort der altpersischen Sprache für „ich bin“. Ihr Mann hingegen, der Bandleader Marek Jackowski, meint, der Name sei eine Abkürzung für sein Duett mit Milo Kurtis im Jahr 1975, „M-a-M“.

Die Band trat in der Besetzung „Kora, Jackowski und Kurtis“ zum ersten Mal 1976 auf. Nach dem Weggang von Kurtis zur Gruppe „Osjan“ ersetzte ihn John Porter, und die Gruppe trat zu jener Zeit unter dem Namen „Maanam Elektryczny Prysznic“ („Maanam Elektro-Dusche“) auf und spielte mystische östliche Musik mit sehr rockigem Klang.

Im Jahr 1979 verließ Porter die Gruppe und gründete eine eigene Formation, die „Porter Band“, und die Jackowskis spielten zusammen mit „D?amble“ ihre erste Single ein. Die Gruppe debütierte auf dem Open-air-Festival in Luba?/Pommern, zu ihrer Besetzung fanden Krzysztof und Ryszard Olesinski sowie Ryszard Kupidur.

Das erste Album wurde im Jahr 1980 aufgenommen und ein Jahr später unter dem Namen Maanam herausgegeben. Zur Besetzung gehörten auch Pawe? Markowski (Percussion) und der Jazz-Saxofonist Zbigniew Namys?owski. Viele Stücke von diesen Platten wurden Erfolge und das Album selbst gehört zun den Klassikern des polnischen Rock.

Ein Jahr später wurde das nächste Album veröffentlicht, O!, auf dem auch der Jazz-Trompeter Tomasz Sta?ko zu hören ist.

1983 wurde auf Englisch Night Patrol herausgegeben und 1984 die polnische Nocny Patrol. Dieses Album wird vielfach als das hervorragendste Werk von Marek Jackowski und Kora gehalten. Die Stimmung der Platten gibt nach Ansicht vieler die Atmosphäre jener Zeit in Polen wieder. Das Bild zum Plattencover fertigte Tadeusz Rolke an.

1989 wurde unmittelbar vor der vorübergehenden Auflösung von Maanam Sie Sciemnia (Es wird dunkel) eingespielt. Das Album war kein kommerzieller Erfolg, dennoch gilt es vor allem durch seinen experimentellen Klang oftmals als eines der besten der Gruppe. Zu dieser Zeit war auch zum ersten Mal auf MTV ein Video der Band zu sehen.

1991 erfolgte die Rückkehr der Gruppe mit Derwisz i Anio? (Der Derwisch und der Engel). Erneut feierte Maanam Erfolge mit den daraus stammenden Titeln Wyj?tkowo zimny maj (Ein außerordentlich kalter Mai), Anio? (Engel) und Co znacz? te s?owa (Was bedeuten diese Worte). Das Bild auf dem Cover stammt von Andrzej ?wietlik.

Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat)    Price in Euro 15.--

MARTIN MANN
1944

Sänger

Martin Mann wuchs in Wiesbaden auf. Seine Eltern waren als Tanzpaar die "2 Prixis" bekannt. Nach der Schule studierte er Musik am Konservatorium in Wiesbaden. Ferner machte er eine Schauspiel- und Tanzausbildung. Der Sänger und Produzent Michael Holm entdeckte ihn als Sänger und produzierte mit ihm Anfang der 70er Jahre einige Hits. Sein größter Erfolg hieß Meilenweit (1971). Bis Ende der 90er Jahre nahm Martin Mann Titel auf und war Gast in diversen Musiksendungen des Fernsehens, darunter auch mehrmals in der ZDF-Hitparade.

1981 nahm er am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil. Mit dem Titel Boogie Woogie erreichte er den dritten Platz.

Neben seiner Gesangskarriere komponierte Mann auch Schlager für seine Kollegen, darunter für Jürgen Marcus, Nicole, Wind, Roland Kaiser, Veronika Fischer, Rex Gildo, Chris Roberts, Roberto Blanco, Die Klostertaler, Gaby Albrecht Wencke Myhre und viele andere.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.-

MANUELA
1943 - 2001

Sängerin

Im Berliner Stadtteil Wedding geboren, wurde die ehemalige Löterin in einer Fabrik gegen Anfang der 1960er Jahre eine der beliebtesten Schlagerstars West-Deutschlands. Entdeckt wurde sie von dem Musikmanager Peter Meisel während eines Gesangsauftritts im "Ufer-Eck", einer Kneipe in Wedding. Bald darauf gewann der junge Teenager einen Nachwuchswettbewerb der Ariola, bei der ihre erste Schallplatte "Hula Serenade" produziert wurde, die ziemlich erfolgreich war. Trotz des Erfolgs wechselte Manuela zu Telefunken-Decca (Teldec). 
Nach Achtungserfolgen mit ihrer ersten Single "Hula-Serenade" (1962), sowie als Leadsängerin der Mädchenband Tahiti Tamoures (Wini Wini, 1963), hatte Manuela mit Schuld war nur der Bossa Nova, der deutschen Version von Blame It On The Bossa Nova von Eydie Gorme, 1963 einen Nummer-Eins-Hit, der zum Startschuss einer langjährigen Sangeskarriere (mit über 17 Millionen verkaufter Schallplatten/CDs) wurde. 

Manuela wurde 8 Mal in Folge von Bravo-LeserInnen zur beliebtesten Sängerin gewählt, hatte mehrere Top-Ten-Hits und war bis Mitte der 70er in den deutschen Charts vertreten. 

Manuela starb im Alter von 57 Jahren am 13. Februar 2001 an Kehlkopfkrebs. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.-

MAREK & VACEK

Musiker

 Das pianistische Edel-Duo Marek & Vacek liess damals die Zuschauer staunen. In den 70er und 80er Jahren feierten die beiden  polnischen Fortissimo-Pianisten weltweit mit einem faszinierenden virtuosen Mix aus Klassik, Schlager, Jazz, Pop und Moderne  Erfolge - von der Berliner Philharmonie über das Konzerthaus Wien bis zur legendären New Yorker Metropolitan Opera.

Was damals die Zuhörer mitriss, war einfach die musische Methode des Duos an 2 x 88 Tasten. Die musikalische modische Moderne klassisch und das Klassische modern und modisch zu artikulieren. Das war neu.

Dann riss 1986 ein tragischer Autounfall Vacek Kisielewski (geb. 1943) aus dem Leben.

Lichtpunkte wie Marek & Vacek verdanken ihr Aufblitzen einem genialen Moment, der nicht zu reanimieren ist. Marek ging nach Paris, widmete sich der musikpädagogischen Erziehung junger Begabungen, hielt musisch Ausschau und ging musikalisch in sich.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 29.- (selten)

TONY MARSHALL
1938

Sänger

Im Jahr 1965 bestand er sein Staatsexamen als Opernsänger an der Karlsruher Musikhochschule. Er wurde 1971 mit dem vom damaligen "Hit-Schmied" Jack White produzierten Lied "Schöne Maid" bekannt. Die Platte wurde im selben Jahr mehr als eine Million mal verkauft. Insgesamt bis heute über drei Millionen mal - weltweit (sogar in den USA und in Australien als "Pretty Maid"). Allein für das Lied gab es 6 Goldene Schallplatten. 
Fortan wurde er zum "Fröhlichmacher der Nation" und zählt zu den Top-Entertainern Deutschlands. Er ging weltweit auf Tourneen (Japan, Afrika, Kanada, USA, u. a.). 1976 gewann er mit Der Star die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest; das Lied wurde aber kurz darauf disqualifiziert, weil die israelische Sängerin Nizza Thobi es schon vorher öffentlich gesungen hat, was nicht mit den Spielregeln des Wettbewerbs konform ist. 1986 wurde er in den USA zum beliebtesten deutschsprachigen Künstler gewählt und geehrt. Im Jahr 2004 feierte Tony Marshall sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. Zuletzt spielte er im "Frankfurter Volkstheater" die Rolle des Tevje im Musical Anatevka.

Tony Marshall ist Ehrenbürger der Insel Bora Bora in Französisch-Polynesien. Dies hängt mit seinem Titel "Bora Bora" aus dem Jahre 1978 zusammen.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.-

PIERA MARTELL
1943

Sängerin

Die Sängerin Piera Martell gewann 1973 mit dem Lied "Der Himmel über mir" das Schweizer Schlager Festival". Nach ihrem Auftritt Grand Prix Eurovision de la Chanson in Brighton 1974 folgten Erfolge mit "Aldo Riualdo" , mit "Hier, Pierre" und 1981 als Mitglied der Gruppe Swiss Union mit "San Gottardo" .

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 4.-

MARTINELLI

Berühmtes Musikduo

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 12.--

NELLA MARTINETTI
1946 - 2011

Sängerin

Martinetti sang bereits als Kind mit ihrem Bruder in einem Duo. Außerdem spielte sie Gitarre und Akkordeon. Nach der Schule besuchte sie das Lehrerseminar und wurde Kindergärtnerin. In jener Zeit produzierte sie für das Fernsehen im Tessin Kindersendungen und trat auch als Sängerin in Erscheinung. Lothar Olias entdeckt sie und produzierte mit ihr einige Schlager. Dann wandte sie sich der volkstümlichen Musik zu.

Sie bewarb sich 1986 beim Grand Prix der Volksmusik. Mit dem von ihr selbst komponierten und getexteten Lied Bella Musica gewann sie. Es folgten weitere Titel, die sie meist selbst schrieb. Ferner schrieb sie auch für andere Künstler. So konnte Céline Dion mit dem von ihr getexteten Song Ne partez pas sans moi den Eurovision Song Contest 1988 in Dublin für die Schweiz gewinnen.

Nella Martinetti ist hin und wieder in volkstümlichen Galas und Fernsehveranstaltungen zu sehen.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.- 

BOBBY McFERRIN
1950

Sänger

Sein Vater, Robert McFerrin, war in den 1950er Jahren der erste afroamerikanische Opernsänger (Bariton) an der Metropolitan Opera in New York. Seine Mutter, Sara, gab ihre Karriere auf, um ihren Mann zu unterstützen. Bobbys Lieblingsplatz als Kind war unter dem Klavier, wenn sein Vater Gesangsunterricht gab. Auch wenn sein Vater ihm selbst nie Unterricht gab, lernte er von ihm durch reines Zuhören viel über Musik. Mit sechs Jahren bekam er, zunächst an der Juilliard School of Music, Klavierunterricht und lernte in den nächsten Jahren auch, Klarinette und Flöte zu spielen.

Wie während der Highschool-Zeit studierte er auch während des Studiums an der California State University in Sacramento und am Cerritos College Klavier. Nach dem Studium wurde er als Instrumentalist Mitglied der Ice Follies, danach tourte er mit einigen "Top 40"-Bands. Erst im Alter von 27 Jahren, als er Mitglied der Band Astral Projection war, begann er auch als Sänger aufzutreten. Der Komiker Bill Cosby veranlasste, dass McFerrin 1980 als Sänger zum Playboy Jazz Festival eingeladen wurde. Sein Auftritt 1981 auf dem Kool Jazz Festival führte schließlich zum Schallplattenvertrag.

Bereits mit seinem Debütalbum als Sänger, Bobby McFerrin (1982), wurde er aufgrund seiner artistischen Vokaltechnik (mit damals aberwitzig raschen Wechseln zwischen Brust- und Falsettstimme) in der Fachwelt bekannt. Zu dieser Zeit lud ihn Joachim-Ernst Berendt zum New Jazz Meeting nach Baden-Baden, wo er an einem Vocal Summit mit den avancierten Sängerinnen Jeanne Lee, Urszula Dudziak sowie Jay Clayton und Lauren Newton teilnahm. Für Another Night in Tunisia mit Jon Hendricks und Manhattan Transfer erhielt er 1985 zwei Grammys. Die nächsten Alben, auf denen er solo zu hören war, sind The Voice (1984) und Spontaneous Inventions (1985). Der Song Don’t Worry, Be Happy (1988), der auf einem Zitat von Meher Baba beruht, verschaffte ihm weltweite Anerkennung. Das Album Simple Pleasures (1988), auf dem sich der Hit befindet, wurde weltweit über zehn Millionen mal verkauft und führte gleich zu vier Grammys. 1989 steuerte er die Musik zum Dokumentationsfilm Common Threads: Stories from the Quilt bei. In dieser Zeit gründete er auch Voicestra, zunächst mit Lyle Mays und Jack DeJohnette, aus dem sich eine zwölfköpfige A-Cappella-Gesangsgruppe entwickelte.

Seit den 1990er Jahren arbeitete er erfolgreich mit anderen namhaften Musikern des Jazz, wie dem Pianisten Chick Corea (Play 1992), oder der Klassik, wie dem Cellisten Yo-Yo Ma (Hush 1992). 1996 folgte ein Album mit den Yellowjackets und ein weiteres mit Corea. 2003 wurde ein Fernsehfilm über ihn aufgenommen: Bobby McFerrin & Chick Corea – We play – eine musikalische Freundschaft, der über ein Konzert der beiden beim Verbier Musik-Festival in der Schweiz die Vorbereitung zeigt, wie sie zusammen mit einem Jugendorchester das Stück Spain von Chick Corea proben. Der Film wurde von verschiedenen Programmen des deutschen Fernsehens ausgestrahlt.

Bemerkenswert ist seine Bearbeitung des Ave Maria von Bach/Gounod, in der er selbst das Präludium von Bach vokal interpretiert und parallel das Publikum die Melodie von Gounod mitsingen lässt. Darüber hinaus trat er als Gastsänger in Projekten von Dizzy Gillespie, Bob Dorough und Laurie Anderson auf. 2009 führte er seine Oper „Bobble – Listen so we can really hear“ mit 20 professionellen Sängern aus Europa im römischen Theater von Kaiseraugst auf.

McFerrin dirigiert seit dem Jahr 1990. Es heißt, zunächst sei er eher zum Spaß gefragt worden, ob er einmal dirigieren wolle. Anschließend habe er das Dirigieren dann mit zunehmender Ernsthaftigkeit betrieben. Nach eigenen Angaben hatte er eine Unterrichtsstunde bei den Dirigenten Leonard Bernstein und Seiji Ozawa. Bis heute hat er weltweit verschiedene Orchester dirigiert, davon liegen einige Audio- und Videoaufnahmen vor. Am 25. Mai 2004 dirigierte McFerrin anlässlich der Erweiterung der Europäischen Union die Wiener Philharmoniker. Das Programm enthielt Stücke aus Werken der klassischen Musik von Komponisten aus acht europäischen Nationen. Am 5. Juni 2010 trat er beim Abschlusskonzert von „!SING - DAY OF SONG“ in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen im Rahmen des Projekts RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas auf.

McFerrin war an verschiedenen Hochschulen als Dozent tätig, so auch als Gastprofessor an der Hochschule der Künste in Berlin.

Er ist mit seiner Frau Debbie seit 25 Jahren verheiratet und hat drei Kinder.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 19.- 

MEDIUM TERZETT

Musikgruppe

Das Trio wurde 1960 gegründet und von Peter Frankenfeld für das Fernsehen entdeckt. Mitglieder waren Helmut Niekamp (*7. Mai 1933 in Voxtrup), Wilfried Witte (*1. März 1935 in Voxtrup) und Lothar Nitschke (*26. Mai 1932 in Breslau, † 2. Oktober 1999 in Osnabrück).

1961 nahmen sie bei den ersten Deutschen Schlager-Festspielen in Baden-Baden teil. Ihr Titel Südsee-Ballade erreichte den 6. Platz. Im selben Jahr hatten sie einen ihrer größten Hits: Der ganze Kahn ist voller Heimweh. Es folgten weitere Hits, die sich meist den Themen der damals erfolgreichen Winnetou-Filme widmeten (Der Schatz im Silbersee, Winnetou, Buffalo Bill). Auch bei den Schlager-Festspielen 1965 nahmen sie erneut teil. 

Ende der 1960er Jahre hatte das Medium-Terzett wohl seine größten Erfolge mit den Liedern "Ein Loch ist im Eimer" und "Drei Chinesen mit dem Kontrabass". Das Lied fehlte auf keiner Veranstaltung, bei der das Terzett dabei war. Es wurde in zahlreichen Variationen gesungen, so dass es hiervon verschiedene Live-Aufnahmen gibt.

Bis in die 1980er Jahre war das Trio immer wieder Gast in zahlreichen Fernseh- und Rundfunksendungen, unter anderem auch bei Dalli Dalli, wo sie „He Leidi Lei“ gesungen haben. In der Sendung "Zum Blauen Bock" hielten sie mit 30 Auftritten den Rekord als häufigster Gast.

Mit dem Tod von Lothar Nitschke endete die Ära des Medium-Terzett.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 17.- 

METROPOL

Musikgruppe

Metropol ist eine ostdeutsche Rockband. Sie bestand von 1977 bis 1985 und fand sich 2004 erneut zusammen.

Als sich Ende 1976 die Berliner Amateurrockband Opus auflöste, gründeten Reinhard Tesch und Axel Gröseling, die bereits gemeinsam bei Opus gespielt hatten, die Amateurband Metropol. Diese junge Band war eine erfolgreiche Liveband und orientierte sich musikalisch vor allem an Toto und Rainbow. Erst als Metropol 1981 Profistatus erlangte, interessierten sich auch die DDR-Medien für diese Formation. Der DDR-Rundfunk produzierte die ersten Studioaufnahmen und 1982 erschien bei Amiga ihre erste Single. Die auf diesem Tonträger veröffentlichten Titel wurden ein voller Erfolg und machten Metropol republikweit bekannt. „Schnee von gestern“ erreichte 1981 Platz 13 und „Und ich sehn mich nach dir“ 1982 sogar Platz 6 der Jahreswertung der „Beatkiste“ von „Stimme der DDR“.

Ende 1983 verließ der Bandleader und Komponist Tesch, der heute in Florida lebt, die Band und gründete das Trio Tesch & Co. Gröseling formierte daraufhin die Band neu und veränderte das musikalische Konzept. Neu in die Band kamen: Ralf Kricke, Carsten Große und Manfred Kusno, der zuvor bei Silly gespielt hatte. Mit der Rundfunkproduktion „Nun mach ich wieder Dampf“ versuchte Metropol einen Neustart. Mit dem Titel „Es drängt die Zeit“ beteiligte sich die Band 1984 am Festival Rock für den Frieden und mit „Du wart' auf mich“ entstand ein Liebeslied. Doch der erwartete Erfolg stellte sich nicht. 1984 ging Metropol mit der ungarischen Band Deo in Ungarn auf Tournee. Zurückgekehrt aus Ungarn, realisierte die Band, in Zusammenarbeit mit der Konzert- und Gastspieldirektion Magdeburg und der Bezirksfilmdirektion Magdeburg, das Projekt “Rock + Film auf Tournee” und löste sich schließlich 1985 auf.

Ende 2003 formierte Gröseling aus ehemaligen Bandmitgliedern Metropol neu und ging mit dieser Formation 2004 auf Comeback-Tour durch Ostdeutschland.

Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

JULIA MIGENES
1949

Sängerin

US-amerikanische Sopranistin. Julia Migenes wurde in New York geboren. Die Familie der Sängerin stammte von griechischen, puertorikanischen sowie irischen Einwanderern ab. Ihr Bühnedebut hatte sie mit dreieinhalb Jahren in der Oper "Madame Butterfly". Julia Migenes wurde an der "Moser Academy for artistic children" ausgebildet. 

Mit dem Rodgers- und Hammerstein-Musical "South Pacific" ging sie bereits früh auf eine Tournee. Nach dieser drei Jahre andauernden Konzertreise studierte die Sängerin an der New Yorker "School for the Performing Arts". Dort wurde sie von Leonard Bernstein ausgewählt, als Solistin an den "Young People's Concerts" mitzuwirken. Am Broadway trat sie als Maria in Bernsteins Klassiker "West Side Story"auf. Julia Migenes gab u.a. die Hodel in "The Fiddler on the Roof", um dann sehr erfolgreich in Eurpoa aufzutreten. 

Ihr größter Erfolg war jedoch ihre Rolle in der Filmversion der Bizet-Oper "Carmen" an der Seite von Placido Domingo im Jahr 1984. Bis heute verbinden die Menschen mit Julia Migenes sofort "Carmen".

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

MILAN, PAUL & ELA

Musikgruppe

Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat)    Price in Euro 12.-

ANGELIKA MILSTER
1951

Sängerin

Angelika Milster wuchs in Hamburg auf. Sie studierte Gesang, Schauspiel, Tanz und Pantomime. Kurz nach ihrem Abschluss erhielt sie am Hamburger Thalia Theater eine Rolle in "Godspell" und konnte im Fernsehen in "6 Tips für Hausfrauen" mitwirken. 1975 spielte sie in ihrem ersten Film, "Meine Sorgen möcht' ich haben" (Regie Wolf Gremm). Dafür erhielt sie den Ernst-Lubitsch-Preis. Dann trat sie am Düsseldorfer Kom(m)ödchen bei Kay und Lore Lorentz auf und 1982 spielte sie im Film "Eisenhans" unter der Regie von Tankred Dorst.

Ein Jahr später kam ihr endgültiger Durchbruch als Schauspielerin und Sängerin. Sie bekam 1983 die Rolle der "Grizabella" bei der deutschsprachigen Erstaufführung des Webber-Musicals Cats in Wien. Milster war zum Star des deutschsprachigen Musicals avanciert. Daraufhin war sie in mehreren Fernsehsendungen zu sehen und zu hören und bekam 1985 sogar ihre erste eigene Fernsehsendung ("Mein Musicalhaus"). 1988 wurde Milster vom Komponisten Andrew Lloyd Webber für seine Europa-Tournee des Liederzyklus "Song & Dance" verpflichtet. Dann folgten Auftritte in Berlin, Paris und Washington, sowie mit der "Kurt-Weill-Revue", am Berliner Theater des Westens. An diesem Theater spielte sie auch in den folgenden Jahren verschiedene Rollen (unter anderem "Bombenstimmung" 1992, "Mein Name ist Marlene" 1992, "Blue Jeans" 1994, "Hello Dolly" 1995, "Gypsy" 1996 und "Let's Pop" 1997). 1994 übernahm Milster auch ihre erste klassische Rolle, in "Lysistrata", von Aristophanes.

Neben ihrer Bühnenkarriere machte sich Milster aber auch im Fernsehen einen Namen. Sie spielte eine Dauerrolle in der ZDF-Serie "Der Landarzt". Weitere Fernsehrollen waren "Der König von Dulsberg" 1994, "Club Las Piranjas" 1995 an der Seite von Hape Kerkeling, "Alles wegen Robert de Niro" 1996, "Salto Kommunale" 1997, "Zum Glück verrückt" 1999 und die Fernsehserie "Mama ist unmöglich" seit 1999. Darüber hinaus war sie in zahlreichen kleineren Rollen zu sehen, darunter in "Adelheid und ihre Mörder", "Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben" und "Das Traumschiff".

Ab 1998 konzentrierte sich Milster auf ein weiteres Standbein ihrer Karriere. Sie gab mehrere Livekonzerte, anlässlich einer großen Deutschlandtournee. 2000 trat sie zweimal in der Berliner Philharmonie auf und gab ihr breites Repertoire zum Besten. Aber auch auf kleineren Bühnen gastierte sie mit Brecht-Songs und Chansons.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.-


PETER MINICH
1927

berühmter Opernsänger / Famous opera singer

Er begann zunächst ein Ingenieurstudium, ließ aber auch seine Stimme ausbilden. Schließlich wandte er sich ganz dem Gesang zu und studierte am Horak-Konservatorium in Wien. Während dieser Zeit trat er bereits an kleineren Wiener Theatern als Schauspieler auf. 
1948 begann er seine Bühnenkarriere als Schauspieler im Wiener Kellertheater »Das Experiment« und wurde noch im gleichen Jahr an das Wiener Burgtheater verpflichtet, an dem er zu einer sehr erfolgreichen Karriere kam. 

1951 debütierte er am Stadttheater von St. Pölten im »Bettelstudenten« von Millöcker und war 1951-55 am Theater von St. Gallen engagiert. 1955-60 war er Mitglied des Opernhauses von Graz und kam dann an die Wiener Volksoper, an der er schon zuvor gastiert hatte. Hier erreichte seine Karriere ihren Höhepunkt. Mit dem Ensemble der Wiener Volksoper war er in der UdSSR und 1982-83 in Japan zu Gast. Weitere Gastspiele führten ihn an die Staatsoper von Wien, an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg und an das Theater am Gärtnerplatz in München. 1962-63 stellte er bei den Salzburger Festspielen den Bassa Selim in der »Entführung aus dem Serail« dar. 

Er beherrschte ein breites Repertoire, das seine Höhepunkte vor allem im Bereich der Operette hatte; er sang den Eisenstein wie den Alfred in der »Fledermaus«, den Baron in Offenbachs »Pariser Leben«, den Symon im »Bettelstudenten«, den Paquilo in »La Périchole« von Offenbach und den René im »Grafen von Luxemburg« von Lehár. Auch im Musical kam er zu großen Erfolgen, ebenso in Film- und Fernsehaufnahmen, in Rundfunksendungen und bei Auftritten auf der Sprechbühne. Eine weitere große Partie des vielseitig begabten Künstlers war der Jim Mahoney in »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« von Weill. Er war verheiratet mit der Operettensängerin Eleonore Bauer. 

Er wirkte länger als 35 Jahre an der Wiener Volksoper. 1998 trat er am Theater von Baden bei Wien in dem Musical »Gigi« von Loewe auf, 2006 in der Wiener Volksoper als Altoum in Puccinis „Turandot“.

signierte Foto im Postkartenformat
signed picture 4 x 6
Price in Euro 15.--

KATY MOFFATT
1950

Sängerin

Original-signierte Karte (Postkartenformat)   Price in Euro 8.-

GERTY MOLZEN
1906 - 1990

Schauspielerin, Sängerin

Ihren allerersten Auftritt als Sängerin hat sie in der Flensburger Marienkirche im Jahre 1930. 1933 geht Gerty als Altistin an die Oper in Koblenz. Dort singt sie in Verdis "Macht des Schicksals", fortan folgen Rollen in der "Zauberflöte", in "Arabella" und im "Zigeunerbaron". 1934/35 wechselt Gerty an die Oper in Saarbrücken, es folgen weitere Gastspiele im In- und Ausland.

Kein geringerer als Gustav Gründgens entdeckt Gertys komisches Talent, er ist es auch, der ihr rät, später einmal ins komische Fach zu wechseln. Zunächst engagiert er sie aber als Sangesstimme von Elisabeth Flickenschild. In zwei Stücken glänzt Gerty mit ihrer Sangesdarbietung (u.a. "Auprès de ma blonde") im Rahmen des Films "Der Schritt vom Wege" (u.a. mit Marianne Hoppe) aus dem Jahre 1938. 

Nach dem Krieg bereist Gerty mit ihrem Kabarettprogramm ganz Deutschland, tritt bei Familienfesten, Firmenfeiern oder in Kurhäusern auf. Ein hartes Brot. 1962 dann die erste Filmrolle; Jürgen Roland engagiert sie für seine legendäre Produktion "Polizeirevier Davidswache", ein Klassiker. Es folgen kleinere Rollen (in einem Film mit Helga Feddersen, dem "Fernsehgericht" und später auch in "Der amerikanische Freund" von Wim Wenders), die Gerty mit ihrer Darbietung stets zu kleinen Juwelen zu veredeln versteht.

Nebenbei wird Gerty Buchautorin ("Gerty Molzen vertellt", "Das Gerty Molzen Buch" u.a.) und beschreibt humoristisch das Leben der so genannten Petuhtanten um die Jahrhundertwende auf den Schiffen (so die legendäre "Alexandra") bei Butterfahrten anzutreffen waren. 

1984 entdeckt der Produzent Gerd Plez ("Hongkong Syndicate") Gerty als Rocklady und nimmt mit ihr den Lou Reed-Klassiker "Take a walk on the wild side" auf. Eine Sensation, die durch alle Feuilletons und TV-Unterhaltungssendungen führt - die "Rock-Oma" ist in aller Munde. Und sie tritt weltweit auf, wie im Londoner "Hippodrome", in Wien im "P4", ja selbst im New Yorker "Palladium". Nach New York begleitet sie ein Filmteam des NDR. Das große TV-Portrait läuft am 5. Mai 1986 in der ARD und ist eine liebevolle Hommage der Berliner Filmemacherin Heide Breitel (Titel: "Ich bin nicht schön, ich bin viel schlimmer"). Danach veröffentlicht Gerty weitere Singles wie "Do you really want to hurt me" oder "Wild thing". Beflügelt durch den Erfolg als Sängerin bekommt Gerty Engagements beim Film und in Fernsehserien ("Grossstadtrevier", "Der Landarzt") - eine späte Genugtuung und Anerkennung, die Gerty sichtlich genießt.

Im September 1986 bekommt Gerty eine große Auszeichnung, Richard von Weizsäcker verleiht ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande für "erheiternde und stärkende Dienste am jungen und alten Volk", wie es in der Begründung steht. 

1989 Gertys letzte Filmrolle: Für Gábor Altorjays Projekt "CityLife" spielt Gerty eine Sterbende in der Episode "Der Polsprung", die in Hamburg spielt. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro je 9.- 

ERNST MOSCH
1925 - 1999

Dirigent, Komponist

Im Alter von 8 Jahren spielte Ernst in dem damals bekannten Falkenauer Jugendblasorchester der privaten Jugendmusikschule von Hans Dotzauer Flügelhorn. 1940 wurde er an der Städtischen Musikschule in Oelsnitz/Vogtland aufgenommen und erlernte dort zusätzlich zum Flügelhorn und der Geige heimlich das Instrument, das seines werden sollte, die Posaune. 

1946 spielte er Posaune in der Band von Peter Hiller und nebenbei auch Tenorhorn in der Original Kapelle Egerland unter Leitung von Rudi Kugler. Kurz darauf gründete Mosch zusammen mit Fred Bertelmann und Horst Reipsch eine eigene Combo, die sie REMO-Band nannten. Die Gruppe war relativ erfolgreich, doch bereits 1948 wechselte Mosch zum Tanzorchster Charly Zech in Hamburg und 1950 schließlich nach München in die Band von Alois Schnurrer. Dort begann Mosch zusätzlich zur Posaune auch zu singen. 1951 dann suchte Erwin Lehn einen 1. Posaunisten und nach einem erfolgreichen Vorspiel erhielt Mosch die Stelle. In der Tat gilt Mosch unter Kennern als einer der besten Jazz-Posaunisten der 1950er-Jahre.

Ernst Mosch gründete eine feste Blasmusikbesetzung und 1956 nahmen 12 Blasmusiker 5 Titel beim Südfunk in Stuttgart auf. Diese wurden am 21. April 1956 ausgestrahlt, darunter die Polka Fuchsgraben und der Walzer Rauschende Birken. Ein Name für die Gruppe wurde gesucht und da die meisten Musiker aus Böhmen kamen, nannte man sich Die Egerländer Musikanten. Bereits im Dezember des gleichen Jahres schloss Mosch einen Vertrag mit der Plattenfirma Telefunken für weitere Aufnahmen. 
1960 bekam Ernst Mosch die erste goldene Schallplatte überreicht. 
Mosch machte über 1000 Konzerttourneen und verkaufte in 42 Ländern mehr als 40 Mio Tonträger. Er gewann 29 Goldene, Platin- und Diamantbesetzte Schallplatten. Als erstes deutsches Orchester trat Mosch mit den Original Egerländer Musikanten am 21. Mai 1966 in der Carnegie Hall in New York auf. 1998 nahm er Abschied von der Bühne mit einer großen Deutschland-Tournee.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.-

NANA MOUSKOURI
1934

Sängerin

Nana Mouskouri * 13. Oktober 1934 in Chania auf Kreta; eigentlich Ioanna Mouskhouri  ist eine griechische Sängerin und Politikerin. Im deutschsprachigen Raum wurde sie vor allen Dingen durch den Schlager Weiße Rosen aus Athen bekannt. Ihre musikalische Vielseitigkeit und sprachliche Begabung ermöglichten ihr eine weltweite Karriere. Laut einer Erhebung des Weltverbands der Phonoindustrie im Jahre 2006 ist Mouskouri mit über 250 Millionen verkauften Tonträgern nach Madonna die erfolgreichste Sängerin aller Zeiten. Über 300 Goldene-, Platin- und Diamantene Schallplatten dokumentieren Mouskouris jahrzehntelangen Erfolg.

Nana Mouskouri begann ihre Ausbildung mit 15 Jahren am Hellenischen Konservatorium in Athen. Dort studierte sie acht Jahre klassischen Gesang, Klavier und Harmonielehre. Daneben interessierte sie sich in dieser Zeit auch für Jazz, den sie auch bei ersten Auftritten präsentierte. Als Vorbilder nannte sie später Ella Fitzgerald, Billie Holiday oder Frank Sinatra. Das Athener Konservatorium lehnte ihre Begeisterung für Jazz ab und entließ die Sängerin ohne Abschluss. Dennoch verfolgte sie weiterhin ihren Weg als Sängerin und 1958 wurde sie Mitglied bei dem Quartett Athenians, die Jazz in kleinen Clubs der griechischen Hauptstadt spielen. Wenig später machte sie auch die Bekanntschaft des Komponisten Manos Hadjidakis, dessen Lieder ihr den Durchbruch als Sängerin ermöglichen.

Noch 1958 erschienen ihre ersten Singles auf dem griechischen Markt. Über die Jahrzehnte sollen mehr als 1.550 Titel folgen, die in den unterschiedlichsten Sprachen veröffentlicht wurden: Griechisch, Französisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, aber auch vereinzelte Lieder auf Niederländisch, Portugiesisch, Japanisch, Russisch, Wallonisch und Hebräisch. Markantes Kennzeichen von Mouskouri sind ihre langen schwarzen Haare und ihre rechteckige, schwarzgerahmte Brille, deren Form sich über die Jahrzehnte nur wenig geändert hat. In Interviews bekannte sie später, über einhundert Modelle zu besitzen.

Im Oktober 1959 gewann sie mit den Titeln I Timoria und To kiparissaki beim "Festival de la Chanson Héllenique". 1960 gewann sie in Barcelona den ersten internationalen Preis. Bekannt wurde Mouskouri in Griechenland, als Mikis Theodorakis mit ihr die Platte Epifania, einer Vertonung der Gedichte von Giannis Ritsos aufnahm. Allerdings war Theodorakis mit dieser Version nicht ganz zufrieden und spielte das Album noch einmal mit dem Sänger Grigoris Bithikotsis ein, wobei in dieser Fassung die Bouzouki als Arbeiterinstrument den Sound prägte. Trotzdem konnte Mouskouri mit der Platte einen großen Erfolg verbuchen.

Ihren Hit Weiße Rosen aus Athen veröffentlichte sie 1961 in diversen Sprachen. Auf Französisch ging die musikalische Reise nicht nach Athen, sondern nach Korfu: Roses blanches de Corfou. Die deutschsprachige Single verkaufte sich innerhalb der ersten sechs Monate über anderthalb Millionen mal. Dafür erhielt sie 1962 eine Goldene Schallplatte.

1962 ging ein großer Traum Mouskouris in Erfüllung: Der Produzent und Musiker Quincy Jones bat sie für Aufnahmen in die USA – so entstand das Jazz-Album The Girl From Greece Sings, das ihr zwar die Türen zum amerikanischen Showgeschäft öffnete, allerdings zunächst kaum kommerzielle Spuren hinterließ. Eine Wiederveröffentlichung im Jahre 1999 als Nana Mouskouri in New York war vor allen Dingen in Deutschland ein großer Erfolg, da die weitgehend unbekannten Aufnahmen eine ganz andere Seite der als Schlager- und Chansonsängerin bekannten Mouskouri zeigten. Durch ihre Jazz-Aufnahmen wurde auch Harry Belafonte auf die Griechin aufmerksam: Ab 1963 folgten Tourneen mit dem Musiker. Im gleichen Jahr vertrat sie Luxemburg beim Eurovision Song Contest mit dem Lied A force de prier, belegte aber nur den achten Platz. Drei Jahre später wurde die LP An Evening With Belafonte/Mouskouri veröffentlicht. Obwohl sich die Platte gut auf dem US-Markt verkaufte, blieben Mouskouri Erfolge wie in Europa oder dem Rest der Welt verwehrt. Regelmäßige Tourneen und unzählige Plattenveröffentlichungen machten Mouskouri zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen der Welt. Außergewöhnlicherweise machte sie nie eine längere Pause – konstant erscheinen jedes Jahr neue Aufnahmen.

Ihren zweitgrößten Hit nach Weiße Rosen aus Athen konnte sie 1986 feiern: Das Lied Only Love, aus der erfolgreichen TV-Miniserie Mistral's Daughter, erreichte Platz zwei der britischen Charts – ironischerweise ist es bis heute die einzige Single ihrer langen Karriere, die sich dort überhaupt platzieren konnte. Rein statistisch ist sie damit ein One Hit Wonder. Die deutsche und französische Fassung von Only Love, Aber die Liebe bleibt beziehungsweise L'amour en héritage, war gleichzeitig ihr letzter Hit in Deutschland und Frankreich. Danach konzentrierte sie sich wieder weitgehend auf den Albenmarkt. 1993 entstand beispielsweise das von Michel Legrand arrangierte Album Hollywood – Great Songs From the Movies. Knapp zehn Jahre später, nachdem man in Deutschland ihre Jazz-Aufnahmen wiederentdeckt hatte, trat sie mit eben jenem Repertoire live in Stuttgart auf; die CD Nana Swings enthält diese Aufnahmen.

2004 erschien die umfangreiche Box Collection mit ihren französischen Aufnahmen auf 34 CDs nebst unzähligen Bonustiteln in verschiedenen Sprachen. Die Box enthält außerdem ein umfangreiches Buch über ihr Leben und Schaffen. Ein Jahr später wurde die englische Box Complete English Works veröffentlicht: 17 CDs mit englischen Songs, diversen Bonustiteln und einem Buch. Ungefähr zur gleichen Zeit kündigte Mouskouri ihre Abschiedstournee an, in deren Rahmen sie vier Jahre lang noch einmal die ganze Welt bereiste. Die Tournee endete im Sommer 2008 in Athen. Für vereinzelte Konzerte oder spezielle Events will Mouskouri aber weiterhin die Bühne betreten. So war sie am 21. November des gleichen Jahres zu Gast bei Till Brönners Talkin' Jazz im Bonner Forum. 2010 sang Nana Mouskouri im Rahmen eines Festabends zum 80. Geburtstag der deutschen Konzertveranstalter-Legende Fritz Rau am 20. März in der Alten Oper.

Bereits 2007 veröffentlichte Mouskouri ihre Memoiren: Mémoires : La fille de la chauve-souris auf Französisch sowie Memoirs auf Englisch, in Deutschland erschien das Werk im Oktober 2008 mit dem Titel Stimme der Sehnsucht – Meine Erinnerungen.

Seit 1993 ist sie Unicef-Sonderbeauftragte. Von 1994 bis 1999 folgte ein kurzes Zwischenspiel als Europa-Abgeordnete für die Christdemokraten Griechenlands. Die Kandidatur für eine zweite Amtszeit lehnte sie ab, da sich im Europa-Parlament alles um Machterhalt und Parteipolitik drehe, Wahrheit und Freiheit zu kurz kämen.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-

WENCKE MYHRE
1947

Sängerin

Ihren ersten Plattenvertrag erhielt sie von dem Komponisten und Produzenten Arne Bendiksen an ihrem 13. Geburtstag, als sie 1960 einen Talentwettbewerb in Oslo gewann.

1963 hatte sie ihr Fernsehdebüt in dem Film Elskere. Seitdem war sie fast ständig in den norwegischen Charts vertreten. Für ihr Lied Gi meg en Cowboy til mann (deutsch Ich will 'nen Cowboy als Mann, das 1963 bereits von Gitte gesungen wurde) bekam sie ihre erste Goldene Schallplatte.

1964 startete man eine Spendenaktion mit Wencke Myhre als Zugpferd, mit deren Erlösen ein Kinderkrankenhaus in Gaza errichtet wurde. Bei den Einweihungsfeierlichkeiten lernte sie auch ihren ersten Ehemann Torben Friis-Møller kennen. Mit ihm hatte sie drei Kinder: Kim (* 1971), Dan (* 1973) und Fam (* 1975).

Zur Ski-Weltmeisterschaft 1966 steuerte sie den offiziellen WM-Song Vinter og sne bei. Im selben Jahr gewann sie die Deutschen Schlager-Festspiele in Baden-Baden mit dem Titel Beiß nicht gleich in jeden Apfel. Damit hatte sie endgültig ihren Durchbruch auf dem deutschen Schlagermarkt erreicht. Bereits im Vorjahr hatte sie mit dem Titel Sprich nicht drüber den 2. Platz bei den Schlager-Festspielen in Baden-Baden erreicht.

Es folgten weitere deutsche Hits und 1968 die Teilnahme am Grand Prix Eurovision mit dem Lied Ein Hoch der Liebe (6. Platz). Ende der 1960er Jahre gehörte sie zu den absoluten Topstars und Teenager-Idolen in Deutschland. So erhielt sie in den Jahren 1966 bis 1969 vier "Bravo-Ottos" (1966 Bronze, 1967 und 1968 Gold, 1969 Silber). Sie war ständiger Gast in den Musikshows des deutschen Fernsehens und trat mit Peter Alexander, Udo Jürgens und vielen anderen damaligen Showgrößen auf. 1970 erhielt sie die Hauptrolle in ihrem einzigen Spielfilm Unsere Pauker gehen in die Luft.

Ab 1974 hatte sie im ZDF ihre erste eigene Fernsehshow Das ist meine Welt mit den Büchern von Hans Hubberten, in der sie, musikalisch begleitet, Reisen in andere Länder unternahm.

1980 heiratete sie in zweiter Ehe den erfolgreichen deutschen Regisseur Michael Pfleghar, von dem sie ihr viertes Kind, Michael (* 1982), hat. Pfleghar nahm sich 1991 das Leben.

Seit 2004 tritt sie sehr erfolgreich mit dem Unterhaltungsprogramm "Gitte, Wencke, Siw" auf, in dem sie neben den beiden anderen skandinavischen Schlagerstars Gitte Hænning und Siw Malmkvist agiert. Nach wochenlangen Auftritten im TIPI-Zelt am Bundeskanzleramt in Berlin folgt eine bundesweite Tournee, während der die seit den 1960er Jahren in Deutschland populären Sängerinnen für das deutsche Publikum neben ein paar alten Hits auch ihre hierzulande eher unbekannten musikalischen Seiten zeigen können. Die dazu erschienene Live-CD erreichte sogar die Top 100 CD/LP-Charts.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.- 

GIANNA NANNINI
1956

Sängerin

Gianna Nannini wurde in Siena in der Toskana als Tochter einer wohlhabenden und traditionsreichen Konditorfamilie geboren. Nach dem Abitur in Bologna verließ sie mit 18 Jahren das Elternhaus. Sie studierte zunächst Klavier in Lucca und im Anschluss daran Komposition in Mailand. 1994 beendete sie ihr Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie mit einer Arbeit über das Thema „Il corpo nella voce“ („Der Körper in der Stimme“).

Im Alter von 54 Jahren wurde Gianna Nannini am 26. November 2010 Mutter einer Tochter.

Ihr Bruder Alessandro (* 1959) wurde in den späten 1980er Jahren als Autorennfahrer in der Formel 1 bekannt und leitet mittlerweile das elterliche Unternehmen, die Gruppo Nannini.

Janis Joplin wurde früh zu Gianna Nanninis Vorbild. Ihrem autobiografischen und introvertierten Debütalbum Gianna Nannini aus dem Jahr 1976 folgte 1977 das poetische Album Una radura, doch wurden beide Alben keine großen Erfolge.

1979 kam mit California die erste erfolgreiche Langspielplatte heraus, deren feministischer Inhalt und provozierendes Cover in Italien einen Skandal auslösten. Der Titel America sorgte im katholischen Italien für viel Furore, weil Nannini auf dem Plattencover die Fackel der Freiheitsstatue gegen einen Vibrator austauschte.

1981 schrieb Nannini die Filmmusik für den Film Sconcerto Rock und sang das Titellied Ora. Auf ihrem ebenfalls 1981 erschienenen Album G. N. experimentierte sie mit elektronischer Musik und landete mit dem Titel Occhi aperti einen Hit. Ihr neuer Manager Peter Zumsteg verhalf ihr zum endgültigen Durchbruch. Mit Latin Lover aus dem Jahr 1982 begann zudem eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Musikproduzenten Conny Plank, der schon Ultravox, Eurythmics und Kraftwerk produzierte. Die Single Latin Lover wurde in Deutschland zu einer ihrer größten Hits. Gemeinsam entstanden zwei weitere Alben, ehe Plank 1987 überraschend starb.

Die LP Puzzle (1984) bedeutete auch den Durchbruch in Italien, wo kurz darauf die Singleauskopplung Fotoromanza für drei Monate als Nummer eins und Sommerhit des Jahres gefeiert wurde, was ihr in Italien eine Goldene Schallplatte einbrachte. Puzzle wurde in Italien zur bis dahin am meisten verkauften Platte einer Sängerin. Beim Musikfestival „Festivalbar“ trug sie mit dem Abschlusskonzert in der Arena von Verona den Sieg davon.

1987 produzierte Nannini mit dem deutschen Produzenten Armand Volker die Single I maschi, mit der sie Italien beim 18. World Popular Song Festival in Tokio vertrat. Zusammen mit Sting vertonte Nannini im gleichen Jahr die Dreigroschenoper.

In den Jahren 1987 und 1988 trat die Rocksängerin auf einer mehrmonatigen Tour durch ganz Europa in ausverkauften Hallen in Italien, Frankreich, Deutschland und Skandinavien auf. 1988 erschien das Album Malafemmina.

1990 entstand gemeinsam mit Edoardo Bennato der Hit Un’estate italiana, den sie bei der Eröffnungsfeier zur Fußballweltmeisterschaft in Italien im Giuseppe-Meazza-Stadion in Mailand aufführten. 1992 erschien die spanische Version von Maschi e altri und im August 1996 ihr Best-of-Album Bomboloni mit bekannten Erfolgen und drei neuen Stücken.

2000 schrieb Nannini den Soundtrack zur Zeichentrickverfilmung von Michael Endes Geschichte Momo, wobei sie wieder mit Elementen elektronischer Musik experimentierte.

Mit dem Album Aria gingen die Produzenten 2002 neue Wege. Es ist geprägt von elektronischer Musik und Soundeffekten. Noise-Computer und Vocoder bilden die Grundlage der 13 Lieder. Das Album wurde in Italien ein Erfolg. Dieses Konzept war gegen Nanninis Willen und das Album ohne ihre Zustimmung entstanden. Die „wunderschönen Lieder“ im Rockstil, die in zwei Jahren entstanden waren, wurden nach Nanninis Auffassung „mit viel Elektronik […] bis zur Unkenntlichkeit zerstört“.

Nach der Enttäuschung über Aria übernahm Nannini alleinige Verantwortung und Regie für das Album Perle (2004). Musikalisch setzte sie auf ihr Piano und die Musiker des „Solis String Quartet“ aus Neapel, das aus vier klassischen Streichern besteht, um 14 ihrer Lieblingssongs neu zu interpretieren. Das Album wurde in Italien ein großer Erfolg.

2005 wurde ihre Autobiografie Io sowohl auf Italienisch wie auch auf Deutsch veröffentlicht.

Mit Grazie feierte Nannini 2006 ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum und kehrte zur Rockmusik zurück. Das Album hatte so großen Erfolg, dass es bereits kurz nach der Veröffentlichung mit Platin ausgezeichnet wurde. Mittlerweile erreichte es mit über 400.000 verkauften Einheiten den Status der italienischen Diamant-Platte; es war dort die erfolgreichste CD des Jahres 2006 und stand elf Wochen an der Spitze der Charts.

2007 erschien ein internationaler Werbespot für den neuen Fiat Bravo, in dem eine akustische Version ihres Titels Meravigliosa Creatura aus dem Album Perle verwendet wurde. Der Erfolg des Liedes und des Spots brachte Perle drei Jahre nach der Erstveröffentlichung einen Wiedereinstieg in die italienischen Top-50 der Verkaufscharts ein.

Im April 2007 erschien das Album Pia come la canto io, an dem Nannini elf Jahre gearbeitet hatte, und das – wie schon Grazie – von Wil Malone produziert worden war. Darauf findet sich eine Sammlung von Songs, die sie für eine Pop-Oper geschrieben hat. Das Orchester, mit dem Nannini durch Europa tourte, umfasste eine Rockband mit zwei Gitarristen und das „Solis String Quartet“ aus Neapel. Im November 2007 erschien in Italien GiannaBest, eine Doppel-CD mit 26 ihrer Hits und drei bisher unveröffentlichten Titeln, für die sie bereits im Februar 2008 eine Diamant-Platte erhielt.

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 15.--

FRANCESCO NAPOLI
1967

Sänger

Der junge noch unbekannte Sänger Francesco Napoli erkämpfte sich den ersten Platz an einem Musikfestival in Neapel. Ein deutscher Veranstalter sieht den temperamentvollen Jurastudenten und verpflichtet den stimmgewaltigen Interpreten für eine Tournee nach Deutschland, die nur 14 Tage dauern sollte. Aus diesen 14  Tagen sind inzwischen mehr als 14 Jahre geworden.
Mit seinem Hit "Balla, ... Balla", der sich weltweit über 12 Millionen Mal in über 44 Ländern verkaufte,  und seinen neuen Songs ist er ein gern gesehener Gast in allen TV-Shows und gibt Konzerten vor mehr als 100.000 Zuschauern auf der ganzen Welt.

Heute ist Francesco Napoli einer der Top-Entertainer in Europa und gehört zu den gefragtesten Live-Interpreten. Sein Song "Lady Fantasy" ist im Sommer 2002 der meistgespielte Titel Spaniens gewesen und war in den Verkaufs-Charts unter den Top 10 zu finden. Unzählige Produktionen wie u.a. "Piano, Piano" und Alben in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und natürlich Italienisch folgten. Der internationale Star  hat Schallplatten in Gold und Platin erhalten.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat, in der Mitte gefaltet)    Price in Euro 4.- 

ERNST NEGER
1909 - 1989

Sänger

In bürgerlichen Verhältnissen aufgewachsen, erlernte Ernst Neger den Beruf des Dachdeckers, trat aber daneben schon in den 1920er Jahren als Sänger und Interpret geselliger Lieder in Mainzer Kneipen auf. Dort machte er von sich reden und wurde schließlich von der Fastnacht entdeckt. 1952 interpretierte er das „Heile, heile Gänsje“ von Martin Mundo und fügte diesem zwei Strophen über „sein“ vom Krieg völlig zerstörtes Mainz hinzu, mit denen er nicht nur den Saal zum Weinen brachte, sondern auch zum Star der Mainzer Fastnacht avancierte:

    "Wenn ich emol de Herrgott wär', dann wüsste ich nur eens: Ich nähm' in meine Arme fest mein arm' zerstörtes Meenz. Ich drückte es ganz fest an mich und sagt' "Hab' nur Geduld! Ich bau Dich widder auf geschwind! Ei, Du warst ja gar net schuld. Ich mach dich widder wunnerschön, Du kannst, Du derfst net unnergehn...Heile, Heile, Gänsje..."

    " Wenn ich mir so mei Meenz betracht, dann denk ich in mei’m Sinn: Mer hat’s mit Meenz genau gemacht wie mit der Stadt Berlin. Man hat’s zerstört, hat’s zweigeteilt. Und trotzdem hab ich Mut, zu glaawe, des des alles heilt. Aach des werd widder gut. Meenz und Berlin, Ihr seid so schön. Ihr könnt, Ihr derft net unnergeh‘n...Heile, Heile, Gänsje..."

Durch die 1955 beginnende Fernsehfastnacht schafft es Ernst Neger auch in das neue Medium. Gemeinsam mit seinem Gegenstück, dem blinden Komponisten Toni Hämmerle war er jahrelang „Zugnummer“ der Fernsehfastnacht. Allein die Erstaufführung des „Humba Täterä“ 1966 führte zu einer einstündigen Überziehung der Übertragung, weil sich der Saal nicht beruhigen konnte.

Ernst Neger genießt auch nach seinem Tod einen legendären Ruf in der Mainzer Fastnacht. Die von ihm interpretierten Lieder wurden bundesweit bekannt und werden noch heute in der Fernsehfastnacht gespielt.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 


HOWARD NELSON
1922

Sänger / Singer

Original signed card with picture Format A6     Price in Euro 12.-

NICOLE
1964

Sängerin

Nicole (* 25. Oktober 1964 als Nicole Hohloch in Saarbrücken; verheiratet Nicole Seibert) ist eine deutsche Schlagersängerin. Europaweite Bekanntheit erlangte sie mit 17 Jahren als erste deutsche Gewinnerin des Eurovision Song Contest im Jahr 1982.

Nicole wurde als Tochter von Marliese und Siegfried Hohloch geboren. Ab 1971 hatte sie ihre ersten Auftritte bei Schul- und Betriebsfesten und wurde im Jahre 1980 auf einem Liederfestival in Schwäbisch Hall von Robert Jung entdeckt. 1981 nahmen Jupiter-Records mit Ralph Siegel die Sängerin unter Vertrag. Schon im Sommer desselben Jahres eroberte Nicole auf Anhieb die Charts mit ihrem Titel Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund. Das Lied stand auf Platz zwei der Verkaufslisten für insgesamt 22 Wochen, scheiterte aber in der Vorauswahl zum Grand Prix Eurovision de la Chanson.

Am 24. April 1982 gewann die damals 17-jährige Abiturientin Nicole als erste deutsche Vertreterin den Eurovision Song Contest im englischen Harrogate mit dem Lied Ein bißchen Frieden. Dieser Siegertitel wurde weltweit über fünf Millionen Mal verkauft, gewann Platin und Gold.

Nicole belegte siebzehn Mal den ersten Platz bei der ZDF-Hitparade und trat bei Dalli Dalli auf. In der englischen Hitparade erreichte sie als erste Deutsche mit A Little Peace den ersten Platz und trat in der BBC bei Top of the Pops auf.

Seit dem 18. August 1984 ist Nicole mit ihrem Jugendfreund, dem KFZ-Sachverständigen Winfried Seibert, verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter. Die Familie lebt in Nohfelden-Neunkirchen im Saarland.

1991 gewann sie das „Goldene Schlagerband“ als Siegerin des Ersten Deutschen Song-Festivals Schlager '91 in der Berliner Deutschlandhalle.

Im Winter 2008/2009 ging Nicole nach langer Ruhepause wieder auf Tour, um ihr im Frühjahr 2008 veröffentlichtes Album „Mitten ins Herz“ zu präsentieren. Bei dieser Tour spielte Nicole unplugged. Nicole singt allein und wird nur von einer Chorstimme begleitet. Sie spielt auf dem Akkordeon und dem Cajon. Eine Gitarre, ein Bass und ein Cajon sorgen für die musikalische Begleitung. Am 14. November 2009 begann sie ihre Kirchentour 2009 in der Auferstehungskirche in Kassel.

Nach beruflicher Trennung von Ralph Siegel ist Nicole nun nicht mehr bei Jupiter Records, sondern bei Ariola, ebenfalls unter dem Dach von Sony Music Entertainment, unter Vertrag. 2007 überreichte sie Ralph Siegel den Echo für sein Lebenswerk.

Anlässlich ihres 30-jährigen Bühnenjubiläums erschien am 29. Oktober 2010 eine Doppel-CD und eine DVD mit dem Titel „30 Jahre mit Leib und Seele“.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 8.- 

NÖGGI
1946

Sänger

 Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 6.- 

HAZY OSTERWALD
1922 - 2012

Musiker

Der Sohn des bekannten Fußballers Adolf Osterwalder und dessen Ehefrau Fride spielte 1938 schon mit 16 Jahren in dem Schülerorchester „Black Clan“ Klavier, auch wenn seine heimliche Liebe bereits der Trompete galt, und schrieb mit 18 Jahren schon Arrangements für das berühmte Orchester von Teddy Stauffer. 1941 wurde „Hazy“, wie er von seinen Freunden genannt wurde, nach dem Abitur und einer musikalischen Ausbildung in Harmonielehre und Arrangement am Berner Konservatorium zweiter Trompeter im Orchester von Fred Böhler; ab 1942 nahm er den Künstlernamen „Hazy Osterwald“ an und nach seiner Militärzeit spielte er als Pianist und Trompeter bei Edmond Cohanier. 1944 wurde er dann erster Trompeter bei den „Original Teddies“, dessen Leiter, nach dem Weggang von Teddy Stauffer, der Saxophonist Eddie Brunner war.

Noch im gleichen Jahr gründete Osterwald seine eigene Jazz-Combo, die dann zum Orchester erweitert wurde und aus acht Mann und der Sängerin Kitty Ramon bestand. Nach dem Krieg gründete er dann 1949 sein berühmtes „Hazy Osterwald Sextett“ und hatte beim Internationalen Jazzfestival in Paris mit dieser Formation seinen ersten Auftritt, neben so Großen wie Charlie Parker, Miles Davis und Sidney Bechet. Die Gründungsmitglieder aus allen Teilen Europas waren Sunny Lang am Bass, John Ward am Schlagzeug, Pierre Cavalli spielte Gitarre, Ernst Höllerhagen Klarinette, und Francis Burger saß am Klavier.

In der ersten Zeit machte das Orchester mit vorwiegend jazzorientierten Stücken Tourneen durch ganz Europa und begeisterte nicht nur mit der Musik, sondern auch durch eine einzigartige Show ihr Publikum. 1954 begann mit „Eine kleine, große Reise“ die Filmkarriere der Band und damit auch die Hinwendung zur Pop- und Schlagermusik. 1956 waren sie in „Musikparade – Mädchen mit schwachem Gedächtnis“ zu sehen und ein Jahr später in „Nachts im grünen Kakadu“; 1961 spielten sie in „Heute geh'n wir bummeln“ und 1962 hatte der biografische Musikfilm „Die Hazy Osterwald-Story“ Premiere, an dem auch Gustav Knuth, Eddi Arent und Peer Schmidt mitwirkten.

Mit den inzwischen zu Klassikern gewordenen Titeln wie „Kriminal Tango“ (1959), „Panoptikum“ (1960) oder dem „Konjunktur Cha-Cha“ (1961) erreichten sie vordere Plätze in der deutschen Hitparade: „Kriminal Tango“ wurde mit dem vierten Platz und rund 900.000 verkauften Platten zum größten Schlager-Erfolg der Gruppe im deutschsprachigen Raum.

Auf zahlreichen Tourneen rund um den Globus – von Europa bis nach Südamerika, von der UdSSR bis in die USA – und Konzerten, unter anderem mit Caterina Valente, Udo Jürgens oder Peter Alexander, zeigte die erfolgreiche Band ihr breites, internationales Repertoire. Eigene Fernsehshows wie „In 80 Takten um die Welt“ (1960) oder „Lieben Sie Show?“ (1961, die bis heute erfolgreichste und in 30 Ländern gezeigte internationale Fernseh-Show Deutschlands), machten das „Hazy Osterwald Sextett“ weltweit zu einer der beliebtesten Musikgruppen.

1970 besetzte Hazy Osterwald die Band neu, benannte sie in „H. A. Jet Set“ um, löste diese dann 1979 auf und zog sich für einige Jahre von der Bühne zurück; 1984 kam er dann mit der neuen Formation „Hazy Osterwald & The Entertainers“ sowie als Vibraphonist mit einer Jazz-Formation wieder in die Welt des Showbusiness zurück. In den letzten Jahren vollzog er eine Wende zurück zu seinen musikalischen Wurzeln, der Jazz rückte wieder vermehrt in den Vordergrund und damit auch die heimliche Liebe Hazy Osterwalds, das Vibraphon.

Neben seiner Tätigkeit als Bandleader gründete Hazy Osterwald Ende der 60er Jahre als weitere Standbeine einen Musikverlag sowie die Schallplattenproduktion „Mabel-Records“ und eröffnete eigene Nachtklubs, die ihm die Möglichkeit gaben, live zu spielen. 1999 veröffentlichte der vielseitige Künstler im Scherz Verlag seine Autobiographie „Kriminaltango – Die Geschichte meines Lebens, in der er auf sein turbulentes Musikerleben zurückblickt.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 15.-

WERNER OVERHEIDT

Sänger

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.- 

HORST PETER

Sänger

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.- 

KARL PISTORIUS
1898 - 1966

Sänger

Karl Pistorius war ein bekannter Opernsänger. Er hatte diverse Engagements an Opernhäusern im deutschsprachigen Raum.

Nach Besuch der Realschule in Eger versuchte er sich 1918 erst als Fotograf in Franzensbad.

Karl Pistorius war mit der Operettensängerin Wally-Arno Pistorius verheiratet. Sein Grab ist am Zürcher Friedhof Rehalp (Anlage) zu finden. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 25.- 

LUCIA POPP
1939 - 1993

Sängerin

Zunächst studierte sie Medizin und anschließend Schauspiel. Zuvor konnte sie ihr schauspielerisches Talent schon in zwei Filmrollen zeigen: 1957 in „Štyridsatštyri“ (dt.: Vierundvierzig) und 1962/63 die weibliche Hauptrolle in „Jánošik“ (so etwas wie der slowakische „Robin Hood“). Schließlich begann sie ihr Gesangsstudium bei Anna Hrušovská in Brünn und Prag.

In Bratislava debütierte sie 1963 in ihrer Glanzrolle, der Königin der Nacht, die sie noch im selben Jahr, nachdem sie umgehend von der Wiener Staatsoper engagiert wurde, unter der Leitung Otto Klemperers in dessen legendärer Studio-Zauberflöte aufnahm („Sie sind ein Wundertier!“, soll Elisabeth Schwarzkopf ob der stimmlichen Leistungen der jungen Sopranistin ausgerufen haben). Diese Rolle, zu Beginn ihrer Karriere ihre einzige, brachte sie an die großen Häuser der Welt (Met, Theater an der Wien, Hamburg usw.). Als sie nicht mehr die „sternflammende Königin“ sein wollte, hat sie ihr Repertoire allmählich erweitert. Es reichte von den Soubrettenrollen (Blonde in "Die Entführung aus dem Serail") und Koloratursopranrollen (Königin der Nacht, Adele in "Die Fledermaus" 1964/5) bis zu den lyrischen (z. B. Pamina in "Die Zauberflöte") und jugendlich-dramatischen Rollen (Eva in "Die Meistersinger von Nürnberg oder Daphne von Richard Strauss"), die sie in ihrer späteren Laufbahn dank der Nachdunkelung ihrer Stimme gesungen hat.

Von 1966 bis 1977 war sie festes Ensemble-Mitglied der Kölner Oper. In dieser Zeit hat sie unter anderem bei dem Zyklus von den sieben wichtigsten Opern von Wolfgang Amadeus Mozart in der Konzeption von Jean-Pierre Ponnelle an entscheidender Stelle mitgewirkt. István Kertész war bis zu seinem Tod 1973 der Hauptdirigent dieser Inszenierungen.

Im Liedbereich stach sie vor allem als Interpretin der Mahler-Lieder heraus. Sie war diesbezüglich eine von Leonard Bernsteins Lieblingssängerinnen. Aber auch ihre Aufnahmen von Schubert- und Schumann-Liedern zeugen von ihrer musikalischen Meisterschaft. Die dafür notwendigen sprachlichen Grundlagen erarbeitete sie sich in weniger als zwei Jahren. Ob das auf ihre deutschen Vorfahren zurückzuführen ist, ist Spekulation. Ihr Deutsch war nie akzentfrei, aber immer idiomatisch und in der Interpretation war sie eine Versöhnerin von Ernst und Komik. Am Besten konnte sie dies an den Liedern im Volkston von Brahms, Dvo?ák, Prokofjew, Kodály, Janá?ek und (wieder) Mahler demonstrieren. Aber auch ihre Einspielung von deutschen Kinder- und Wiegenliedern zeigt das Genre von einer unvoreingenommenen Seite.

Ihr verfrühtes Ableben (sie erlag einem inoperablen Gehirntumor) hinterließ eine große Lücke in der Klassikszene, denn ihre Qualitäten als Konzert- und Opernsängerin waren hoch angesehen.

Popp war in erster Ehe mit dem Dirigenten Georg Fischer, in zweiter Ehe mit Peter Jonas und in dritter Ehe seit 1986 mit dem 15 Jahre jüngeren Tenor Peter Seiffert verheiratet.

Zu ihrer stimmlichen Virtuosität und gesanglichen Schönheit gesellten sich auch eine physische Schönheit und eine forsche, energische, auch witzige Persönlichkeit.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.- 

 

BRUNO PREVEDI
1928 - 1988

Sänger

Bruno Prevedi (* 12. Dezember 1928 in Revere; † 12. Januar 1988 in Mailand) war ein besonders dem italienischen Fach verbundener italienischer Tenor.

Prevedi studierte in Mantua mit Alberto Sorenisa sowie in Mailand mit Vladimiro Badiali. Er machte sein Debüt als Bariton im Jahre 1958 als Tonio, sattelt aber kurze Zeit später auf das Tenorfach um und debütierte in diesem Fach im Jahre 1959 als Turiddu, wieder am Teatro Nuovo in Mailand.

Prevedi sang in ganz Italien und debütierte an der Mailänder Scala im Jahre 1962 in Ildebrando Pizzetti 's Debora e Jaele. Daneben trat er in Berlin, München, Wien, London und Buenos Aires auf.

Sein Debüt an der Metropolitan Opera fand am 6 März 1965 als Cavaradossi in Tosca statt. In den folgenden 5 Spielzeiten beinhalteten seine Rollen: Alfredo, Manrico, Riccardo, Alvaro, Don Carlos und Radames.

Bruno Prevedi besaß eine attraktive Tenor-Stimme mit schönen, abgerundeten Höhen. Er ist in einer Reihe von Aufnahmen für Decca zu hören, unter anderem in einer Gesamtaufnahme von Verdis Nabucco, neben Tito Gobbi und Elena Souliotis, in Macbeth, neben Giuseppe Taddei und Birgit Nilsson, und Medea, neben Gwyneth Jones, sowie mit Sammlungen von Tenorarien.

Oben: Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 25.- 
Unten: Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 29.-

HERMANN PREY
1929 - 1998

Sänger

Hermann Prey war der Sohn von Hermann und Anna Prey. Er wurde nach seinem Vater und Großvater getauft.

Bereits als Zehnjähriger sang Prey im Mozartchor seiner Heimatstadt, damals noch als Knabensopran. In dieser Zeit reifte in ihm der Wunsch, Sänger zu werden. Da seine Eltern ihm ein Studium nicht ermöglichen konnten, finanzierte Prey es sich durch Auftritte mit einer Tanzmusikkapelle in Nachtclubs und Bars und gelegentliche Aufnahmen für den RIAS.

Nach dem Studium an der Hochschule für Musik in Berlin (als Schüler von Jaro Prohaska, Günther Baum und Harry Gottschalk) feierte Prey im Jahr 1952 einen ersten Erfolg beim Wettbewerb Meistersinger von Nürnberg. Ein früher Höhepunkt in seiner Karriere war 1960 seine Interpretation des Wolfram in Wagners Tannhäuser an der Metropolitan Opera in New York. Fünf Jahre später sang Prey diesen Part bei den Bayreuther Festspielen.

In den 1970er Jahren wurde Prey dem breiten Publikum vor allem durch seine Unterhaltungssendung Schaut her, ich bin's bekannt, in der er viele Prominente der Opernszene präsentierte (unter anderem den jungen Plácido Domingo, der in der Sendung sein Debüt im deutschen Fernsehen gab). Eine enge Freundschaft verband ihn mit dem Tenor Fritz Wunderlich, der oft mit ihm auf der Bühne stand.

Der Komponist Franz Schubert hatte es Hermann Prey besonders angetan. Er gründete die Schubertiade im Wiener Musikverein, wo er seinen Lebenstraum, die Aufführung sämtlicher Werke Schuberts in chronologischer Reihenfolge, verwirklichte. Auch die Schubertiade in Vorarlberg ist eine Idee Preys.

1981 veröffentlichte er seine Autobiographie Premierenfieber. 1982 begann er an der Musikhochschule Hamburg Meisterklassen zu geben. Bei seinem letzten Auftritt bei den Herbstlichen Musiktagen in Bad Urach sang Prey am 4. Oktober 1997 erstmals eine für Orchester bearbeitete Fassung von Schuberts Winterreise. Begleitet wurde er vom Orchestra Ensemble Kanazawa unter der Leitung von Yukikazu Suzuki, der auch die Bearbeitung der Liedpartituren vornahm.

Hermann Prey starb wenige Tage nach seinem 69. Geburtstag an den Folgen eines Herzinfarkts, nachdem er noch am 12. Juli 1998 einen Liederabend im Prinzregententheater in München gegeben hatte. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Krailling (bei München).

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.- 

MAXI PRIEST
1960

Sänger

Die Familie von Priest emigrierte nach dem zweiten Weltkrieg von Jamaika nach London. Dort wurde Maxi Priest als zweitjüngstes von neun Kindern geboren. Seine Familie war in der Pfingstbewegung aktiv, Priest selbst konvertierte später zu den Rastafaris und nannte sich fortan Maxi Priest.

Priest arbeitete zunächst als Zimmermann, bevor er in der Reggae-Szene Londons Fuß fasste. Sein Debütalbum You're Safe erschien 1985. Sein 1988 erschienenes drittes Album Maxi Priest brachte ihm den endgültigen Durchbruch. Besonders die im Reggae-Sound aufgenommenen Coverversionen Wild World (Cat Stevens) und Some Guys Have All The Luck (Robert Palmer) wurden in England und den USA zu kleineren Hits.

Das nachfolgende Album Bonafide erschien 1990 und wurde sein größter Erfolg. Die Single Close To You erreichte die Nr.1 in den USA und die Top Ten in UK und Deutschland. Priest arbeitete während seiner ganzen Karriere oft und gerne mit anderen Künstlern zusammen, unter anderem mit Sly & Robbie, Beres Hammond und Apache Indian. Die Duett-Singles Set The Night To Music (1991) mit Roberta Flack, Housecall (1991) mit Shabba Ranks und That Girl (1996) mit Shaggy wurden zu Top 20-Hits.

Seine Musik weist neben Reggae auch Pop und R&B-Elemente auf. Seine Fans gaben ihm den Spitznamen King of Lovers Rock.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 19.- 

JOESI PROKOPETZ
1952

Sänger

1971 wurde Prokopetz durch seinen Text für den Wolfgang Ambros-Hit Da Hofa bekannt. Weitere Erfolge als Texter für Ambros wie zum Beispiel Es lebe der Zentralfriedhof folgten. Zusammen mit Ambros sowie Manfred Tauchen schrieb Prokopetz 1974 das Alpen-Drama Der Watzmann ruft, das als musikalisches Hörspiel sowie als Bühnenstück großen Erfolg hatte.

Prokopetz war Mitbegründer, Musiker und Songwriter der NDW-Gruppe DÖF. Gemeinsam mit Manfred Tauchen, Annette Humpe und Inga Humpe hatte DÖF 1983 internationalen Erfolg mit dem Lied Codo.

Mitte der 80er-Jahre konnte Prokopetz in Österreich für kurze Zeit auch als Solokünstler Erfolge verbuchen und erreichte mit Sind sie Single? Platz 1 der Hitparade. Weitere Erfolge waren Na guat daun net und Parkverbot.

Als Werbetexter kreierte er Anfang der 1980er-Jahre mit seinem Werbeunternehmen Der Plan Prokopetz & Dr. Martschitsch GesmbH (Konzept, Text und Artdirektion mit drei Mitarbeitern) den heute noch bekannten Werbeslogan „Lustig samma - Puntigamer“.[2][3]

Mit Entschließung vom 18. Dezember 2008 wurde Prokopetz der österreichische Ehrentitel Professor verliehen.[4]

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 9.--