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Tauschliste/Trading list

 
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WOLFGANG AMBROS
1952

Sänger, Liedermacher

Wolfgang Ambros' bekannteste Titel sind wohl Schifoan und Es lebe der Zentralfriedhof (1975), Die Blume aus dem Gemeindebau und natürlich Zwickt's mi (1975). Schifoan erlangte seit seiner Entstehung in ganz Österreich, besonders auch in den österreichischen Schigebieten den Status einer Hymne auf den Schi-Breitensport und wird von einer großen Gästezahl mitgesungen. Österreichische Schifahrer - aber nicht nur diese - aller Altersgruppen kennen häufig den gesamten Text auswendig.
 

Über seine bekannten Hits hinaus überrascht Ambros immer wieder durch seine musikalische Bandbreite und auch provokante Richtungen. Legendär geworden ist ein Album mit Liedern von Bob Dylan, das Ambros in den späten 70ern aufnahm. 

Mit dem Duo Tauchen/Prokopetz arbeitete Ambros oft und erfolgreich zusammen. Das erfolgreichste Werk dürfte Der Watzmann ruft sein.

In den 1980er-Jahren nahm Ambros auch mehrere Titel gemeinsam mit André Heller auf.

Einen Meilenstein in Sachen Wienerlied setzte Wolfgang Ambros mit der CD "Der Alte Sünder - Ambros singt Moser". Auf diesem Tonträger und auch bei den anschließenden Konzerten singt Wolfgang Ambros Lieder, die Hans Moser und dessen langjähriger Partner Paul Hörbiger populär gemacht haben, jedoch ohne zu nuscheln oder zu granteln. Wolfgang Ambros singt "Die Reblaus", "In der Kellergassen" oder "Sperrstund is" mit seiner eigenen unverwechselbaren Stimme, mit seinem eigenen "Schmäh".

Ambroserhielt 2002 den Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

RICK ASTLEY
1966

Sänger

Aufgewachsen im Norden Englands, ist er das jüngste von vier Kindern. Seine Mutter führte ihn früh an die Musik heran und meldete ihn im Kirchenchor an. Schon in der frühen Kindheit gründete er erste Bands. Als er mit Schulfreunden die Band FBI gründete und mit ihr einige Konzerte in der Umgebung seiner Heimat gab, wuchs der Bekanntheitsgrad von Astley langsam an. Kurze Zeit später bekam er erste Angebote von Produzenten. Seine Bandkollegen unterstützten ihn in seinen Bestrebungen zu einer Solokarriere, so dass Astley FBI verließ und sich der Hitfabrik von Pete Waterman („Stock Aitken Waterman“) anschloss, die unter anderem auch Kylie Minogue und Samantha Fox zu Popstars machte.

1987 wurde seine Debütsingle Never Gonna Give You Up im typischen Euro-Disco-Sound veröffentlicht, mit der er zunächst in England und später in 15 weiteren Ländern (u. a. in den USA und Deutschland) für längere Zeit die Spitze der Charts eroberte. An diesen Erfolg knüpfte auch die zweite Single und das darauf folgende Album Whenever You Need Somebody an. In den nächsten zwölf Monaten war Astley einer der erfolgreichsten Künstler in Großbritannien und räumte bei den BPI Awards den Titel für die beste Single Never Gonna Give You Up ab und wurde in den USA für einen Grammy nominiert. Auch die weiteren Single-Auskopplungen aus dem Album erreichten in vielen Ländern Top-Ten-Platzierungen.

Astleys zweites Album Hold Me In Your Arms erschien 1988 und knüpfte nahtlos an die ersten Hits an. 1989/90 führte ihn seine erste Welttournee durch Europa, die USA, Asien und Australien. Nachdem er sich von Waterman getrennt hatte, brachte er 1991 sein drittes, künstlerisch etwas ambitionierteres Album Free auf den Markt, bei dem unter anderem Elton John, Michael McDonald und Climie Fisher mitwirkten. Mit der LP und auch den Single-Auskopplungen konnte er noch mal einige Erfolge in England, den USA und einigen europäischen Ländern verbuchen. Doch an die Erfolge der ersten Platten konnte er nicht mehr anknüpfen.

Als 1993 Ricks Album Body And Soul, an dem wieder bekannte Kollegen wie Lisa Stansfield oder erneut Climie Fisher mitarbeiteten, erschien, hatten sich seine Prioritäten bereits ein wenig verschoben. Seine Frau und er bekamen eine Tochter. Die Musik mit dem Tourstress und den Arbeiten im Studio rückte er mehr in den Hintergrund. Das Album verkaufte sich schlecht, so dass sich auch die seriöse Musik-Presse, die nie besonders viel für Astleys Musik übrig hatte, bestätigt fühlte. Astley zog sich zunächst aus dem Musikbusiness zurück.

Im Jahr 2000 begann er wieder eigene Songs aufzunehmen. Anfang 2001 erschien auf Polydor seine Comeback-Single Sleeping und später das Album Keep It Turned. Beide erreichten in Großbritannien und weiten Teilen Europas die Charts, doch der große Erfolg blieb aus, so folgten 2002 nur noch ein Greatest-Hits-Album und 2004 eine Zusammenstellung seiner besten Love Songs, die sich beide gut verkauften. In England gab er nach über zehn Jahren wieder einige Konzerte.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 22.- 

FRED BERTELMANN
1925

Sänger

Bei Fred Bertelmann denken Kenner der Schlagerszene automatisch an seinen großen Erfolg aus dem Jahre 1958, als er mit dem Titel "Der lachende Vagabund" die deutschen Hitparaden stürmt. Es ist ein Lied, das so recht in die Stimmung des deutschen Wirtschaftswunders passt und deshalb beim Publikum so großen Zuspruch findet.

Mit der Musik kommt Fred Bertelmann zunächst in seiner Schulzeit als Chorknabe in Berührung. Zu dieser Zeit möchte er eigentlich Kinderarzt werden, dann siegt jedoch der Hang zur Musik, und er studiert Cello, Trompete und Gitarre. Zusätzlich absolviert er eine Ausbildung zum Schauspieler und Sänger am Konservatorium in Nürnberg und an der UFA-Schauspielschule. Im zweiten Weltkrieg gerät Fred Bertelmann in amerikanische Gefangenschaft, wo er wohl auch mit dem amerikanischen Swing in Berührung kommt. Dieser Rhythmus fasziniert ihn so, dass er, aus der Gefangenschaft entlassen, seine eigene Swingband gründet und mit ihr durch die amerikanischen Clubs tingelt.

1950 ist er als Musiker bereits so bekannt, dass er vom Orchesterchef Arne Hülphers engagiert wird und bei Konzerten mit Zarah Leander mitwirken darf. 1952 ist er in Hamburg beim Start des Fernsehens dabei, dort trifft er auch Bibi Johns, mit der er später einige Plattenaufnahmen im Duett singt. 1955 entschließt sich Bertelmann, sich als Schlagersänger zu versuchen. Die Plattenfirma Electrola ist bereit, mit ihm einen Plattenvertrag abzuschließen, und bereits im Oktober 1955 wird er mit dem Titel „Tina Marie“ in den deutschen Hitlisten ganz vorne notiert. Dieser Erfolg hält bis in die Mitte der 1960er Jahre an.

Wie damals üblich, kommt auch die Filmbranche auf den erfolgreichen Sänger zu – er wirkt in sechzehn Filmen mit. Da er durchaus auch schauspielerische Fähigkeiten hat, spielt er später auch klassisches Theater (u.a. "Götz von Berlichingen" oder "Der Widerspenstigen Zähmung") und übernimmt Rollen in Musicals. Unter anderem wirkt er über Jahre an der Oper in Chicago in "Showboat" mit.

Zu seiner Karriere zählen auch die Auftritte in den amerikanischen Fernsehshows, wie die Dean-Martin- oder die Perry-Como-Show, in Europa tritt er zusammen mit Marika Rökk, Gerhard Wendland, Vico Torriani, Hans-Joachim Kulenkampff und Caterina Valente auf.

Seine erfolgreiche Karriere bringt ihm zahlreiche Auszeichnungen ein, so erhält er zum Beispiel vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz.

Fred Bertelmann ist seit 1966 verheiratet mit der früheren Fernsehansagerin und Filmschauspielerin Ruth Kappelsberger und wohnt in Berg am Starnberger See, an dem auch sein früheres Vorbild Johannes Heesters lebt, mit dem er heute eine enge Freundschaft pflegt.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 


 
RAINER BERTRAM
1932 - 2004

Sänger, Regisseur, Schauspieler

Rainer Hans Clemens Schink, so sein eigentlicher Nahme, war drei Jahre Mitglied im Windsbacher Knabenchor. Er besuchte das Maximiliansgymnasium München und sollte wie sein Vater Architekt werden. Schon nach drei Semestern brach er sein Studium an der Bauhochschule ab, um stattdessen eine Schauspielausbildung zu beginnen. Nach deren erfolgreichem Abschluss 1953 erhielt er seine ersten Engagements in München und Hamburg. Ab 1957 folgten erste Rollen in Film und Fernsehen.

Von seinem musikalischen Talent konnte Rainer Bertram, wie er sich nunmehr nannte, zunächst beim Billiglabel Tempo profitieren. Dort sang er zwischen 1958 und 1960 hauptsächlich Coverversionen von unter anderem Fred Bertelmann, Ted Herold, Tommy Kent oder Peter Kraus nach. Mit den eigens für ihn komponierten Schlagern Blacky Jones und Jenny-Jo belegte Bertram unerwartet die Plätze zwei und drei beim erstmals veranstalteten Deutschen Schlager-Festival 1959. Da auch diese Titel noch bei Tempo veröffentlicht wurden, blieb der kommerzielle Erfolg gering.

Immerhin wurden die großen Plattenfirmen auf den jungen Sänger aufmerksam. In geschäftlichen Dingen unerfahren, schloss Bertram gleich mit zwei Labels (Metronome und Polydor) Verträge ab. Nach einigem rechtlichen Hin und Her nahm Bertram 1960 vier Singles für Metronome auf. Der Titel Barfuß, die deutsche Version des US-amerikanischen Hits Footsteps von Steve Lawrence, war dabei erfolgreich.

Im Sommer 1960 war Bertram in der erfolgreichen Filmkomödie Pension Schöller in einer größeren Rolle zu sehen. Im Film sang er die von Michael Jary und Martin Böttcher komponierten Rock ’n’ Roll-Nummern Sie hatte grüne Augen, rote Haare und Jub Jub Jumbo. Auf Schallplatte erschienen beide Titel jedoch von Boy Berger. Im gleichen Jahr nahm er mit dem ebenfalls nicht auf Tonträger erschienenen Lied Ein Picasso in der Liebe an der Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil.

Ab Mitte 1960 erschienen Bertrams Platten bei Polydor, wo er von den Musikproduzenten Werner Cyprys und Gerhard Mendelson betreut wurde. Seine erste Single Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu-Strand-Bikini überzeugte. 

Im Herbst 1962 war es wiederum die Metronome, mit der Bertram einen Plattenvertrag abschloss. Produzent Günter Henne nahm mit ihm die Coverversion von Paul Ankas Give Me Back My Heart auf. Mit Gib mein Herz mir wieder, so der deutsche Titel, gelangte Bertram im Februar 1963 erstmals in die deutschen Hitparaden. Es folgten Fernsehauftritte in Musiksendungen wie Hotel Victoria, Komm mit auf den Rummelplatz und Treffpunkt Telebar. Im gleichen Jahr schickt die Metronome Bertram im Duett mit der schwedischen Sängerin Ann-Louise Hanson mit dem Titel Es braucht ja nicht Hawaii zu sein zu den Deutschen Schlager-Festspielen. Das Stück konnte sich zwar nicht gegen die harte Konkurrenz durchsetzen. Auf Schallplatte gelang den beiden aber immerhin ein zufriedenstellender Achtungserfolg. Nach einer weiteren Duett-Single nahm Bertram 1964 unter anderem drei Coverversionen von Marty Robbins auf. 

Als 1965 bei Vogue seine letzte Schallplatte erschien, hatte Bertram längst andere Zukunftspläne. Bereits 1964 arbeitete er als Regieassistent beim Schweizer Fernsehen und beim Sender Freies Berlin. Zwei Jahre später stand er erstmals als Fernsehregisseur hinter der Kamera. Er inszenierte Porträts über Count Basie, Juliette Gréco, O. W. Fischer, Erroll Garner, Zarah Leander und andere. Daneben arbeitete er zeitweise als Radiomoderator beim SFB. Ab den 1970er Jahren führte er unter anderem bei der erfolgreichen Quiz-Reihe Alles oder nichts Regie. Ab 1979 inszenierte Bertram einige deutsche Vorentscheidungen zum Eurovision Song Contest und 1983 war er für die Übertragung des 28. Eurovision Song Contest in München verantwortlich. Es folgten Arbeiten für das Privatfernsehen wie zum Beispiel die RTL-Show Alles nichts oder?! (1988 bis 1992).

Original-signiertes Foto (Postkartenformat, leichte Oberflächenbeeinträchtigung)    Price in Euro 12.-

CINDY & BERT
1948 & 1945

Gesangsduo

Norbert Maria Berger, gelernter Industriekaufmann, entstammt einer Musikerfamilie. Sein Großvater Josef Berger war von 1888 bis 1931, sein Vater Alex Berger von 1931 bis 1973 Organist an der katholischen Pfarrkirche St. Eligius (Bild) in Völklingen. Norbert Berger war Anfang der 1960er E-Bassist in der Amateurband Blue Birds, für die eine Sängerin gesucht wurde.

Mit Jutta Gusenburger, damals Schülerin, später Versicherungskauffrau, trat diese Band dann unter dem Namen Jutta und das Quintett Royal auf. Seit 1965 waren Norbert Berger und Jutta Gusenburger als Gesangsduo unter dem Namen Cindy & Bert unterwegs.

Das Paar heiratete am 20. Mai 1967 und hat einen Sohn, Sascha, der unter dem Namen Berger als Musiker bekannt wurde.

1969 erschien die erste Schallplatte des Duos (Saturday Morning), die bereits ein beachtlicher Erfolg wurde. Nachdem die Auftritte immer größer wurden, gaben beide 1971 ihre bisherigen Berufe auf, um nur noch im Showgeschäft tätig zu sein. 1972 bewarben sich Cindy & Bert mit Geh die Straße bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision und scheiterten knapp. Auch 1973 versuchten sie es mit Wohin soll ich gehen? und Zwei Menschen und ein Weg. Im selben Jahr hatten sie jedoch ihren größten Erfolg mit Immer wieder sonntags.

Inzwischen konnte das Duo mehrere Erfolge (Spaniens Gitarren, Wenn die Rosen erblühen in Malaga) verbuchen und avancierte zum erfolgreichsten Schlagerduo der 1970er Jahre.

Bis Ende der 1980er Jahre nahm das Duo noch gemeinsam Titel auf. 1988 wurde die Ehe der beiden geschieden. Danach gingen sie zunächst getrennte Wege.

Cindy startete als Cindy Berger eine Solokarriere. Sie beteiligte sich zweimal an deutschen Vorentscheiden zum Eurovision Song Contest: 1988 mit Und leben will ich auch (Platz 2) und 1991 mit Nie allein (Platz 7). Zusammen mit Roger Whittaker nahm sie „Bleib heut bei mir“ auf.

Bert Berger war danach vor allem als Komponist, Texter und Produzent tätig. Er hatte bereits seit den 1970er Jahren ein eigenes Tonstudio und einen Musikverlag.

Mitte der 1990er Jahre traten Cindy & Bert dann wieder gemeinsam auf. Sie sangen bei verschiedenen Oldie-Sendungen ihre alten Hits, nahmen aber auch wieder neue Titel auf. 1997 erreichten sie mit „Ich habe die Rose geseh'n“ den 7. Platz bei den Deutschen Schlager-Festspielen.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

FREDDY BRECK
1942 - 2008

Sänger, Komponist

Breck studierte zunächst Maschinenbau. Dann wurde er von Heinz Gietz als Sänger entdeckt. Dieser produzierte mit ihm Schlager, die auf bekannten klassischen Melodien basieren. Sein erster Erfolg war "Überall auf der Welt" nach dem berühmten "Gefangenenchor" aus "Nabucco" von Giuseppe Verdi. Der Titel brachte Breck die erste Goldene Schallplatte. Es folgten zahlreiche weitere Erfolge, mit denen er bei mehreren Fernsehsendungen auftrat.

1978 veröffentlichte er eine englische Langspielplatte, die unter die Top 10 kam. In den 1980er Jahren war er wieder in Deutschland tätig. Dabei widmete er sich mehr dem Komponieren. Er schrieb unter anderem für das Original Naabtal Duo, die Kastelruther Spatzen sowie Nina & Mike. Daneben war er als Moderator bei verschiedenen Rundfunkanstalten tätig. In den 1990er Jahre waren er auch wieder als Sänger aktiv.

1998 gründete er mit seiner Frau Astrid, mit der er seit 1989 verheiratet ist, die Fa. "Sun Day Records" als eigenes Label und seit 1999 singt das Ehepaar als Duo "Astrid & Freddy Breck".

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 

MARIO BRELL

Sänger

Der Hamburger Tenor Mario Brell wurde zunächst nach Hof engagiert, bevor Luzern, Oldenburg, Krefeld und Gelsenkirchen weitere Etappen der langen Karriere wurden. Zunächst sang Brell wichtige Partien des lyrischen Fachs (z. B. Almaviva in Rossinis "Barbier", Titelpartien in Mozarts "Idomeneo" oder Debussys "Pelleas"). In Gelsenkirchen vollzog sich ein Fachwechsel ins Charakter- und Heldentenorfach. An der Deutschen Oper am Rhein hat Brell viele Wagner-Tenorpartien gesungen, mit denen er auch in Hamburg, Zürich oder Köln gastierte. In letzter Zeit war Brell häufig in Münster zu Gast u.a. als Alwa in Bergs "Lulu", Agrippa/Mephisto in Prokofiews "Der feurige Engel" Savva in Corghis "Senja", Frick in Offenbachs "Pariser Leben" und als Théière/Petit Vieillard/Rainette in Ravels "L' enfant et les sortilèges".

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.- 

INGE BRÜCK
1936

Sängerin

Sie nahm Schauspielunterricht und begann ihre Gesangskarriere beim Tanzorchester Erwin Lehn, dessen damaliger Pianist Horst Jankowski auf sie aufmerksam wurde. Nach einem Fernsehauftritt bei Hans-Joachim Kulenkampff erhielt sie einen Plattenvertrag. 1957 hatte sie mit Peter, komm heut' Abend zum Hafen, einer eingedeutschten Version des Titels Green door ihren ersten Verkaufshit. 1961 startete sie bei den Deutschen Schlager-Festspielen in Baden-Baden mit dem Titel Das Glück kommt unverhofft. Sie trat in zahlreichen Fernsehshows auf, spielte Musical-Hauptrollen und tourte unter anderem mit den Orchestern Hazy Osterwald und Horst Jankowski.

1966 gewann sie das Internationale Songfestival in Rio de Janeiro mit dem Titel Frag den Wind. 1967 vertrat sie Deutschland mit dem Lied Anouschka beim Eurovision Song Contest in Wien, wurde jedoch nur Achte. Anschließend verlagerte sie ihr Können wieder auf die Schauspielerei und drehte für das ZDF die 1970 ausgestrahlte 13teilige Vorabendserie Miss Molly Mill, in der sie als gewitzte Putzfrau in ständig neuen Anstellungen auch als Amateurdetektivin agierte, bis sie wegen ihrer Einmischungen immer wieder gefeuert wurde. Zudem sang Inge Brück die Titelmelodie dieser Fernsehserie.

Seit den 1970er Jahren singt Inge Brück überwiegend Lieder mit religiösem Inhalt. Sie gründete zusammen mit anderen Künstlern wie zum Beispiel Katja Ebstein und Peter Horton die Initiative Künstler für Christus, die zu ihren Konzerten auch eine Doppel-Langspielplatte veröffentlichte.

Inge Brück war in erster Ehe mit dem Regisseur Michael Pfleghar und in zweiter Ehe mit dem Regisseur Klaus Überall verheiratet.

Sie lebt heute in Meschede im Sauerland, schreibt Gedichte und malt Öl- und Aquarellbilder.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.- 

FRANKIE CARLE
1903 - 2001

Musiker

Francisco Nunzio Carleone, als Künstler Frankie Carle, hatte als Pianist, Arrangeur, Songschreiber und Bandleader schon in den Zwanziger und Dreißiger Jahren gearbeitet, unter anderem für das bekannte Orchester von Horace Heidt, und mit „Sunrise Serenade“ 1939 auch bereits einen Welthit komponiert (der vor allem in der Version des Glenn-Miller-Orchestra populär geworden war). Doch erst 1944 gelang ihm der Durchbruch mit seiner eigenen Band, in der seine Tochter Marjorie Hughes als Sängerin fungierte.

1946 gelang ihm dann ein weiterer Welthit mit „Oh! What It Seemed To Be“, gesungen von Tochter Marjorie. Geschrieben hatte Carle das Lied gemeinsam mit Bennie Benjamin (1907-1989) und dem Saxophonisten George Weiss (*1921). 

Oben: Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 19.- 
Unten: Original-signierter Brief (ca. Postkartenformat)   Price in Euro 12.-

BILLY COBHAM
1944

Jazz-Musiker

Sein Vater war Pianist, Billy hat schon mit 8 Jahren zusammen mit ihm seine ersten Auftritte. Seine musikalische Erziehung wird zielstrebig geplant und so besucht er schon in seiner frühen Jugend Workshops mit Jazz-Größen wie Thelonious Monk und Stan Getz. 1959 beginnt er sein Schlagzeug-Studium an der High School of Music and Art in Brooklyn, New York, das er 1962 mit Diplom abschließt. Nach drei Jahren in einer Band der United States Army (1965 bis 1968) wird er vom Pianisten Horace Silver entdeckt, mit dem er 1968 seine ersten Platten aufnimmt.

Anfangs nähert Cobham sich dem Free Jazz an, setzt sich aber Ende der 1960er Jahre stilistisch davon ab und trägt maßgeblich zur Entwicklung von Jazz-Rock und Fusion bei.

Er zählt seit den siebziger Jahren zur Elite der Jazz-Rock-Drummer, was sicherlich auch durch seine Mitgliedschaft im Mahavishnu Orchestra unterstützt wird.

Er bringt bisher unbekannte Spielweisen in die Rock-Musik ein, die bis heute diese Musikrichtung nachhaltig beeinflussen. So verwendet er lateinamerikanische Techniken, die er auf das „American Drumset“ übersetzt. Hervorstechend ist seine fulminante Technik wie z.B. die Nutzung der Double Bassdrum. Der spieltechnische Unterschied zwischen rechter und linker Hand ist bei ihm gänzlich aufgehoben - damit weist Cobham jenes sehr schwer und damit sehr selten erreichte Niveau der Spieltechnik auf, das z.B. Art Tatum, Oscar Peterson und Eugen Cicero auf dem Gebiet des Jazz-Pianos auszeichnet.

Er spielt unter anderem mit Horace Silver und George Benson. Von 1971 bis 1973 markiert er im Mahavishnu Orchestra den elaborierten Gegenpart zum Fusion-Gitarristen John McLaughlin. 1973 bekommt er einen Vertrag beim Atlantic-Label und veröffentlicht sein erstes Album Spectrum, welches vom Billboard Magazine als beste Jazz-Platte ausgezeichnet wird. Auf dem Album wirken u.a. mit: Tommy Bolin (an der E-Gitarre), Jan Hammer (am Piano). Seine erste Solo-Platte hat zweifelsohne Jazz-Rock-Geschichte geschrieben.

Im selben Jahr landet er zusammen mit Eumir Deodato und Stanley Clarke mit dem Titel Also sprach Zarathustra in den USA und in England einen Top 10-Erfolg.

In der Folge spielt er vorwiegend als Studiomusiker, in Sessions und in eigenen Projekten, dabei häufig zusammen mit Jan Hammer und George Duke (Keyboards), John Abercrombie und John Scofield (Gitarre) sowie Randy und Michael Brecker (Trompete und Tenorsaxophon). 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 15.- 

CHI COLTRANE
1948

Sängerin

Chi Coltrane interessierte sich schon früh für Musik. Mit zwölf beherrschte sie bereits acht Instrumente, entschied sich dann aber für das Klavier. Als Teenager begann sie in Clubs in Chicago zu spielen und erlangte bald einen gewissen Bekanntheitsgrad. 1971 vertrat sie die USA beim Internationalen Rock Festival in Rio de Janeiro. Sie zog nach Los Angeles, wo sie von Curtis Mayfield als Gast in seine Show eingeladen wurde. In der Folge wurde ihr ein Plattenvertrag angeboten.

Das erste Album namens Chi Coltrane kam 1972 auf den Markt. Die daraus ausgekoppelte Single „Thunder and Lightning“ erreichte die Top Ten und verkaufte sich mehr als eine Million Mal. 1973 erschien das zweite Album Let It Ride. Die Kritik bezeichneten sie als die Queen of Rock und als Nachfolgerin von Janis Joplin. Es folgten zahlreiche Auftritte in bekannten Fernsehshows. Auch in Europa verkauften sich Coltranes Platten sehr gut. Die exzessiven Tourneen forderten ihren Tribut. Sie zog sich für einige Zeit von der Bühne zurück und konzentrierte sich auf das Songschreiben.

1977 kam das dritte Album Road To Tomorrow heraus. Im Jahr darauf tourte sie mit der deutschen Gruppe Lake durch Deutschland. Die Presse feierte sie als die Schöne mit dem harten Anschlag. Die nächsten Alben waren Silk and Steel (1981, mit den Hits „Blinded By Love“ und „Leaving It All Behind“) und Ready to Roll (1982, mit „On My Own“, „Soulstalker“, „Here Comes The Rain“ und „Clouds, Dreams and Love“). 1982 produzierte Chi auch ihr einziges Live-Album Live, das ebenfalls ein großer Erfolg wurde.

1986 folgte die CD The Message mit Songs wie „Goodbye My Love“, „I Didn't Want To Fall In Love“ und „The Message“, die kaum beachtet wurde. Aus diesem Grund ließ TELDEC Deutschland den Vertrag mit ihr auslaufen - und keine weitere Plattenfirma in Europa und USA interessierte sich mehr für sie. 1990 nahm sie für die CD „El Dorado“ zur Unterstützung des Regenwaldes den Titel „Shot To Despair“ auf. 1991 schrieb sie die Musik für eine Ausgabe der deutschen Fernsehserie Tatort, die sie zusammen mit Tangerine Dream einspielte. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.- 

TERENCE TRENT D'ARBY
1962

Sänger

Terence Trent d'Arby wurde in Manhattan, New York geboren und wuchs dort auf. Andere Quellen besagen, dass er aus Orlando, Florida, stammt und dort aufwuchs. Nach dem College ging er zur United States Army. Dort diente er in Deutschland in der gleichen Einheit wie seinerzeit Elvis Presley. Anfang der 1980er Jahre wirkte er in der Band The Touch mit.

Sein Debütalbum, Introducing the Hardline According to Terence Trent D’Arby, aus dem Jahr 1987 ist sein bekanntestes und erfolgreichstes Werk. Das Album verkaufte sich über eine Million Mal in den ersten drei Tagen nach der Veröffentlichung und insgesamt zwölf Millionen Mal. Darauf enthalten sind unter anderem seine größten Hits Sign your name, If You Let Me Stay und Wishing Well.

Maitreya erhielt im März 1988 einen Grammy für die Best male R&B vocal performance. Seitdem hat er fünf Alben veröffentlicht, nicht inbegriffen frühe Aufnahmen mit der Frankfurter Funk-Band The Touch aus dem Jahr 1983.

Im Oktober 2001 änderte er seinen Namen offiziell in Sananda Maitreya, zog von Los Angeles nach München um und gründete ein eigenes Label mit dem Namen Treehouse Publishing. 2002 zog er nach Mailand und heiratete dort 2003 eine Italienerin.

Original-signiertes Foto (ca. Format A5)    Price in Euro 25.- 

CARMEL
1958

Sängerin

Carmel (* 24. November 1958 in Scunthorpe, Lincolnshire, England) ist der Künstlername der britischen Sängerin Carmel McCourt und zugleich der Name ihrer Band, zu der auch der Bassist Jim Parris und der Schlagzeuger Gerry Darby gehören.

Die Gruppe gründete sich 1981 in Manchester. 1982 wurde die 6-Track-LP "Carmel" auf dem Red Flame Label veröffentlicht. Bereits 1983 erzielten sie mit ihrem ersten Major-Album "The Drum Is Everything" und den daraus ausgekoppelten Singles "Bad Day" sowie "More More More" Top-25-Erfolge in der Hitparade. 1984 erhielt das Trio beim Jazz-Festival im italienischen Messina den Preis als Jazz-Interpret des Jahres. Kommerzielle Erfolge stellten sich aber erst ab der zweiten Hälfte der 80er Jahre ein, als Carmel begannen, die Pop-Seite ihrer Musik stärker zu betonen. "Sally", ihr bis heute größter Hit aus dem Album "The Falling", stammt aus dieser Zeit.

Carmel hat u. a. auch mit dem französischen Sänger Johnny Hallyday 1986 im Duett den Titel J`oublierai ton nom aufgenommen sowie 1991 am Sanremo-Festival zusammen mit der italienischen Sängerin Rossana Casale und dem Titel Terra teilgenommen.

Doch auch der Einsatz von Produzenten wie Brian Eno brachte dem nachfolgenden Album "Set me free" nicht den erhofften endgültigen Durchbruch. 1992 veröffentlichte die Band das Album "Good news". Carmels letztes Studioalbum "World's gone crazy" stammt aus dem Jahr 1995. Mit "Live at Ronnie Scott's" veröffentlichten Carmel 1998 den Mitschnitt eines Londoner Konzerts vom Dezember 1997. Mitte 1999 schließlich gab die Band ihre Auflösung bekannt.

Seit 2001/2002 spielen Carmel McCourt und Jim Paris wieder als Carmel zusammen und treten regelmäßig in Großbritannien auf. Die Live DVD "More More More" ist die Aufzeichnung eines dieser Konzerte aus dem Jahr 2003 (Cargo London). Zur Zeit arbeiten die Gründungsmitglieder an neuen Songs. Eine größere Tournee ist für den Herbst 2006 geplant.

Carmels Musik bewegt sich an der Grenze zwischen Pop und Jazz, experimentiert aber auch immer wieder mit verwandten Stilen wie Soul, Blues, Gospel, Rhythm and Blues oder Reggae. Als Live-Act konnte sie, wie auch ihr meist perfekter Backgroundchor, ihre gesanglichen Qualität mit ihre volltönenden Altstimme gut ausspielen. Dabei hatte auch die Instrumentierung ihrer Stücke stets eine deutliche Affinität zum Jazz, da Kontrabass, Bläser (insbesondere Saxophon, Hornet, Posaunen) und Percussion dementsprechend eingesetzt wurden. Ihre Musik galt Ende der 80er als "Cool" und wurde in den Clubs und angesagten Cocktail-Bars im Wechsel mit den Platten von Sade und Matt Bianco gespielt.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 22.- 

ANGELE DURAND
1925 - 2001

Sängerin, Schauspielerin

Angèle Durand wurde in einem Mädcheninternat in Belgien streng erzogen. Mit 17 Jahren trat sie erstmals als Sängerin auf der Bühne auf. Sie belegte den zweiten Platz eines Nachwuchswettbewerbs. Danach bekam sie Verpflichtungen beim Rundfunk, zunächst in Brüssel, später beim US-Sender AFN in Stuttgart. 1950 durfte sie als Ersatz für eine ausgefallene Sängerin in Brüssel ein Konzert mit dem legendären Duke Ellington singen. Kurze Zeit später ging sie mit ihm auf große Europatournee. Dann bekam sie mehrer Engagements in Varietés sowie Funkaufnahmen beim NWDR und HR. Weitere Stationen ihres Lebens waren Hannover und Hamburg.

1951 lernte Durand ihren späteren Ehemann Nils Nobach kennen, der ihr Produzent wurde. 1956 erreichte sie mit ihrem Song So ist Paris ihren ersten großen Erfolg, der in mehreren Ländern wochenlang in den Charts vertreten war. In jener Zeit spielte Durand auch in mehreren Musikfilmen mit. 1957 gehörte sie neben Maurice Chevalier zu den Stars des Kopenhagener Tivoli. Sie machte Tourneen mit allen bekannten Künstlern der damaligen Zeit. Ihren Titel Chanson d'amour aus dem Jahre 1958 machte die Gruppe Manhattan Transfer 1977 Jahren zum Millionenhit.

Nach ihrer Scheidung 1961 und dem Wechsel ihrer Plattenfirma hatte sie mit Ja ich bin die tolle Frau einen weiteren großen Erfolg. Anlässlich einer Tournee lernte sie ihren Lebenspartner Lou van Burg kennen, für den sie jahrelang das Management übernahm und dabei auf ihre eigene Karriere verzichtete.

In den 1970er Jahren begann sie eine Karriere als Schauspielerin auf der Bühne. In mehreren Stücken beim Schleswig-Holsteinischen Landestheater sowie in Gelsenkirchen (unter anderem in "Anatevka") stand sie bis in die 1980er Jahre auf der Bühne. 1980 nahm sie eine Langspielplatte mit Liedern von Claire Waldoff auf. In Paris feierte sie Erfolge in der "Dreigroschenoper" und spielte auch in Musicals. 1990 nahm sie anlässlich ihres 50jährigen Bühnenjubiläums eine neue Single Wege, die durch's Leben führen auf. Schließlich wirke sie 1995 auf einer Karnevalssitzung mit. Bis zuletzt stand Durand auf der Bühne. Ihre letzte Verpflichtung, die Mitwirkung in der Operette "Der Vetter aus Dingsda" in Augsburg, konnte sie wegen Krankheit jedoch nicht mehr wahrnehmen.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 


SHEENA EASTON
1959

Sängerin

Sheena Easton schaffte mit der BBC produzierten Sendung „The Big Time“ (Esther Rantzen) den Durchbruch in England. Zuvor absolvierte sie die „Royal Scottish Academy of Music and Drama“. 

Von ihrem Vorsingen bei EMI Records existieren auf einem HMV Easy Sampler drei Aufnahmen (I've got the music in me, Feelings & You light up my life). Ihre erste Single „Modern Girl“ wurde zunächst ein moderater Hit. 
Jedoch 1981 steuerte Easton mit For Your Eyes Only das Titellied zu dem James Bond Film In tödlicher Mission (Originaltitel: For Your Eyes Only) bei. Er wurde für den Oscar nominiert. 

Die Single Morning Train (9 to 5) war ein großer Hit, blieb für zwei Wochen auf Platz 1 der US-Charts und war Sheena Eastons größter Erfolg. Ihre musikalischen Höhepunkte waren die Alben „A private Heaven“ (1984) und „The Lover in me“ (1988), für die jeweils Prince einige Songs komponierte. 
Außerdem sang sie einige Lieder mit ihm im Duett, z. B. U got the look (1987) und The arms of Orion (1989). Beide komponierten für das 1989er Album „Be Yourself“ von Patti Labelle den Titel „Love '89“. 

1981 und 1984 konnte Easton eine Grammy Auszeichnung verbuchen. 

2004 wurde sie in der „Las Vegas Casino Legends Hall Of Fame“ geehrt. 

Original-signiertes Foto im Format A5     Price in Euro 17.--

KATJA EBSTEIN
1945

Sängerin

Ebstein wuchs in Berlin auf. Zwischen Jazz und protestierender Liedermacher-Szene sang sie ab und zu in Studenten- und Künstlerkneipen. Ihr erster Förderer war Heino Gaze. Durch ihn lernte sie den Komponisten, Produzenten und ihren späteren ersten Ehemann kennen, den heutigen GEMA-Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. h. c. Christian Bruhn. 

Am 16. Februar 1970 gewann Katja Ebstein die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest mit dem von Christian Bruhn komponierten und von Günther Loose getexteten "Wunder gibt es immer wieder" und erreichte damit beim Eurovisionsfestival in Amsterdam den dritten Platz. Dieser Wettbewerb war der Start in eine internationale Karriere. Ihre Lieder erschienen weltweit auf Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Japanisch. Noch zweimal nahm Katja Ebstein am Eurovision Song Contest teil. Den Titel für den Contest 1971 in Dublin, "Diese Welt", komponierte Dieter Zimmermann, der Text stammte von Fred Jay. Mit dem Umweltsong erreichte sie wieder den dritten Platz. Bei ihrer dritten und letzten Songcontest-Teilnahme im Jahre 1980 mit "Theater", geschrieben von Ralph Siegel und Bernd Meinunger, belegte sie den zweiten Platz. Auch diese beiden Titel wurden Hits in Deutschland und weltweit in verschiedenen Sprachen auf den Markt gebracht.

Katja Ebstein sang ihre Lieder auch in den Staaten hinter dem damaligen Eisernen Vorhang wie Polen, der UdSSR und der DDR. Ebenso trat sie in Kanada, Australien und den USA, in vielen asiatischen Ländern, vor allem aber in Japan auf, wo sich ihre Lieder regelmäßig in den Charts platzieren konnten. Ihre Fans ehrten sie mit zahlreichen Auszeichnungen: "Beste Sängerin" beim internationalen Song-Festival in Rio de Janeiro, beliebteste ausländische Sängerin in Spanien, sie erhielt in Italien die Rose von Rom - aber auch in Deutschland wurde sie mehrfach geehrt, unter anderem wurde sie zweimal mit der "Goldenen Europa" ausgezeichnet und erhielt die Goldene Stimmgabel.

1975 veröffentlichte sie gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Gesellschaft einen Heine-Zyklus in der Vertonung von Christian Bruhn. Nach ihrer Scheidung von Christian Bruhn im Jahr 1976 lieferte sie den Plattenfirmen immer noch verschiedene Erfolge, konzentrierte sich jedoch ebenfalls darauf, bekannte Musicalmelodien (z. B. 1977 "Wein' nicht um mich, Argentinien" aus dem Musical Evita) und kabarettistische Couplets in ihr Repertoire mit aufzunehmen. So erschien 1978 die LP "So wat wie ick et bin … kann nur aus Berlin sein". Diese Lieder gehören auch heute noch zu Katja Ebsteins Konzertprogramm und sind Grundlage ihres Lyrikprogramms "Berlin … trotz und alledem!", das im Jahre 1999 in neuem Gewand ein weiteres Mal produziert wurde.

Der Regisseur und Autor Klaus Überall, den sie 1979 heiratete, entdeckte ihr Schauspieltalent und inszenierte 1980 ihr erstes Theaterstück im Hamburger Ernst-Deutsch-Theater: Professor Unrat, die Titelrolle spielte der Intendant des Theaters Friedrich Schütter. Katja Ebstein spielte in diesem Stück die Rosa Fröhlich, den blauen Engel. In den kommenden Jahren folgten viele weitere Theaterengagements, von der Buhlschaft in Jedermann bis hin zur Seeräuber-Jenny in Brechts Dreigroschenoper; sowie die Musicals Chicago, Sweet Charity und 1993 Victor und Victoria. Schließlich gab sie im Holocaustdrama Ghetto von Joshua Sobol die Chaja im Staatstheater Meiningen.

Dazwischen wurden Fernsehserien für die ARD produziert: Friedrichstadtpalast und "Katja unterwegs in der DDR". Auch die musikalische Arbeit ging weiter. Sie sang deutsche Fassungen von Andrew Lloyd Webbers Songs aus Musicalerfolgen wie "Wein nicht um mich, Argentinien", "Traumzeit" aus "Cats" und "Nur ein Blick" aus "Sunset Boulevard". Es folgte 1994 das von Sylvester Levay produzierte CD-Projekt "Ebstein", mit bekannten Musicalsongs der letzten dreißig Jahre.
 

Ab 1990 wendete sich Katja Ebstein verstärkt dem literarischen Genre zu. Es folgten Solo-Programme wie "Meisterinnenwerke" von Annette von Droste-Hülshoff, "Schlage die Trommel und fürchte dich nicht" von Heinrich Heine oder das Brecht-Solo "Lasst euch nicht verführen!". "Berlin … trotz und alledem!" ist eine deutsche Lehrstunde am Beispiel Berlins mit Texten von Kurt Tucholsky bis Konstantin Wecker.

Im Jahre 2005 beging Katja Ebstein ihr 40-jähriges Jubiläum als Sängerin. Anlässlich dieses Ereignisses wurde die CD "Witkiewicz" (Single-Titel: "In diesem Land") produziert. Zur Realisierung dieses Projekts trugen unter anderem Pe Werner, Xavier Naidoo und andere Komponisten und Texter bei. Mit einer Band unter der Leitung von Dieter Falk ging sie mit diesen neuen und ihren persönlichen Lieblingstiteln erneut mit "Meine Lieder" auf Deutschlandtournee.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 8.- 

MARGOT ESKENS
1936

Sängerin

Als Zahnarzthelferin nimmt Margot Eskens 1954 an einem Polydor-Nachwuchswettbewerb teil, den sie mit dem Titel “Moulin Rouge” gewinnt. Das bringt ihr einen Plattenvertrag bei Polydor ein und bedeutet schnellen Erfolg auf dem Musikmarkt. Bereits im Oktober 1955 wird sie erstmals mit der Aufnahme “Ich möchte heut ausgehn” in der deutschen Schlagerparade notiert und kommt bis auf den dritten Platz. In den Jahren 1956 und 1957 kann sie mit den beiden Nummer-1-Titeln “Tiritomba”, der sich über 800.000 mal verkaufte, und “Cindy oh Cindy” ihre größten Erfolge feiern. Auch mehrere Duette mit Silvio Francesco kommen gut beim Publikum an. Am meisten verkauft sich die Platte der beiden mit dem Titel “Mondschein-Partie” im Jahre 1959.

Der Krefelder Produzent und Textdichter Kurt Feltz, mit dem Margot Eskens bis 1961 zusammenarbeitet, zeichnet für diese Erfolge verantwortlich. An die ganz großen Hits der fünfziger Jahre kann das neue Produzenten-Team unter Hans Bertram nicht anknüpfen, doch gelingt im Jahre 1962 mit dem Lied “Ein Herz, das kann man nicht kaufen” wieder ein beachtlicher Erfolg. Mit diesem Titel schickt Polydor Margot Eskens zum Deutschen Schlagerfestival. Dort gewinnt zwar Conny Froboess und Siw Malmkvist wird Zweite, aber der dritte Platz geht an Margot Eskens.

Auch 1964 ist Margot Eskens mit “Mama” noch einmal gut im Geschäft, Platz acht wird in den Hitparaden notiert. In den Folgejahren zählt sie dann nicht mehr zu den aktuellen Schlagerstars. Auch die Wechsel zu den Plattenfirmen CBS und Columbia lassen sich keine Erfolge mehr erzielen. Lediglich 1977 ist sie mit “Denk nicht an morgen” noch einmal für zwei Wochen in den deutschen Bestenlisten vertreten. Margot Eskens zählt jedoch zu den großen Stars der deutschen Schlagerszene. Sie ist mit ihrem Manager Karl-Heinz Münchow verheiratet.

1963 wurde Heidi Brühl direkt für den Eurovision Song Contest nominiert; da diese aber gesundheitliche Probleme hatte und eine Teilnahme daher nicht sicher war, nahm auch Margot Eskens den Titel Marcel auf, um nötigenfalls für Brühl einspringen zu können. Beim Eurovision Song Contest 1966 vertrat sie dann - ebenfalls direkt nominiert - Deutschland mit dem Lied Die Zeiger der Uhr und belegte Platz 10.

Eskens hat seit 1956 insgesamt 40 Millionen Schallplatten und CDs verkauft.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 
seltenes frühes Autogramm

BRIGITTE FASSBAENDER
1939

Sängerin

Ihr Vater war der Bariton Willi Domgraf-Fassbaender, ihre Mutter die Schauspielerin Sabine Peters.

Erste Ausbildung erhielt sie von ihrem Vater. Von 1959 bis 1961 studierte sie am Konservatorium in Nürnberg und war ab 1961 Mitglied der Bayerischen Staatsoper.

In den 70er Jahren trat sie als eine der bekanntesten Opernsängerinnen an allen renommierten Häusern Europas sowie an der Metropolitan Opera auf und war regelmäßiger Gast bei den Salzburger Festspielen. Dabei war sie ein vielbegehrter Oktavian in "Der Rosenkavalier", eine bedeutende Brangäne in "Tristan und Isolde" sowie eine vielbeachtete Carmen ind der gleichnamigen Oper von Georges Bizet.

1995 beendete sie ihre Karriere als Sängerin und widmete sich ganz der Regie von Oper und Schauspiel. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt dabei auf Werken von William Shakespeare. Seit 1999 ist sie Intendantin des Tiroler Landestheaters. Mit viel Sensibilität spürt die Intendantin und Regisseurin junge Geangstalente auf und fördert anschließend ihre Entdeckungen sachkundig und tatkräftig.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 

CAMILLO FELGEN
1920 - 2005

Sänger

Er begann zunächst als Volksschullehrer, war dann Dolmetscher bei den Besatzungstruppen und Reporter bei einer französischsprachigen Zeitung in Luxemburg. Er studierte Schauspiel, Gesang und Oper in Brüssel und Lüttich, wurde dann 1946 von Radio Luxemburg als Chorsänger und französischsprachiger Nachrichtensprecher engagiert. 1949 schloss er sein Schauspiel- und Opernstudium als Bariton ab. 1951 hatte er seinen ersten internationalen Schallplattenerfolg mit dem Titel Bonjour les amis. Dieses Lied wurde die Erkennungsmelodie seines Heimatsenders. 1953 nahm er in Berlin seine erste deutschsprachige Platte Onkel Toms altes Boot auf.

1958 wurde er von Radio Luxemburg zum ersten deutschsprachigen Programmleiter berufen. Bekannt wurde er zunächst als Radiomoderator. Zu seinen bekanntesten Sendungen als Chefsprecher gehörten die Hitparade (1958–1963) und Die Großen Acht. Er gilt als Erfinder des Werbeslogans „Die fröhlichen Wellen von Radio Luxemburg“. Maßgeblich beteiligt 1959 erstmals und dann jährlich vergebenen „Löwen“ von Radio Luxemburg, die seinerzeit in Gold, Silber und Bronze u. a. in der Essener Grugahalle an viele deutsche und internationale Künstler dieser Zeit im Rahmen einer Großveranstaltung vergeben wurden. 1968 verabschiedete sich Camillo Felgen von seinen Hörern, um frei zu arbeiten. Sein Nachfolger als Chefsprecher wurde Frank Elstner.

Als Texter machte sich Camillo Felgen ebenfalls einen Namen. Unter dem Pseudonym Jean Nicolas schrieb er über 2000 Lieder, unter anderem die Texte zu Schöner fremder Mann für Connie Francis und Ich zähle täglich meine Sorgen für Peter Alexander. Auch schrieb er 1963 für die Beatles die deutschen Texte ihrer Hits Komm gib mir deine Hand (I want to hold your hand) und Sie liebt dich (She loves you). Weitere Pseudonyme Camillo Felgens waren Lee Montague und Heinz Helmer.

1960 und 1962 nahm er für Luxemburg beim Eurovision Song Contest teil. 1960 wurde er in London mit seinem Titel Sou laang wéi s du do bass, gesungen in luxemburgischer Sprache Letzter. 1962 in Luxemburg erreichte er mit seinem französisch gesungenen Titel Petit Bonhomme den dritten Platz. Zu seinen bekanntesten Liedern in deutscher Sprache gehören Sag warum?, das sich 800.000 mal verkaufte, und Ich hab' Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren (original von Bobbejaan).

Von 1965 bis 1973 übernahm er für den Westdeutschen Rundfunk die Leitung der Fernsehsendung Spiel ohne Grenzen, die er 125 mal moderierte. Von 1984 bis 1987 war er bei RTL plus als Moderator (Was darf's denn sein, Da-da-damals) tätig.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 17.- 

JOSE FELICIANO
1945

Sänger

Aufgrund eines erblich bedingten grünen Stars ist er seit seiner Geburt blind. Im Alter von fünf Jahren zog er mit seiner Familie nach Harlem, New York City. Mit neun Jahren spielte er im Teatro Puerto Rico. Er konnte bereits verschiedene Instrumente spielen, darunter Akkordeon, interessierte sich dann aber für die Gitarre. Um ungestört zu sein, schloss er sich manchmal 14 Stunden am Tag in sein Zimmer ein und hörte Rockmusik der 50er Jahre.

Mit 17 verließ er die Schule, um in Klubs aufzutreten und damit seine Familie zu ernähren. In diesem Jahr hatte er auch seinen ersten professionellen Vertragsauftritt in Detroit.

1966 ging er nach Mar del Plata, Argentinien, um bei einem Festival aufzutreten. Dort wurde er von RCA Victor entdeckt, die mit ihm ein Album auf spanisch aufnehmen wollten. Feliciano schlug Bolero-Musik vor und das Ergebnis waren die beiden erfolgreichen Hits Poquita Fe (Wenig Vertrauen) und Usté ("Sie" von Usted).

Nach zwei weiteren erfolgreichen Platten hatte Feliciano einen hohen Bekanntheitsgrad in Lateinamerika erlangt. Um auch in den USA berühmt zu werden, zog er nach Los Angeles. Er komponierte den Song Feliz Navidad (Frohe Weihnachten), der mittlerweile ein Weihnachtsklassiker geworden ist, und seine eigene Version des The Doors-Songs Light My Fire. Mit den beiden Stücken wurde er schlagartig erfolgreich und so verkaufte er Millionen Alben.

Auf dem Höhepunkt der Proteste gegen den Vietnamkrieg 1968 hatte Feliciano die Gelegenheit, die Nationalhymne The Star-Spangled Banner während der World Series zu singen. Die Aufnahme wurde als Single veröffentlicht und kam in den Billboard-Charts unter die ersten 40 Plätze.

Feliciano ist einer der wenigen Sänger, denen es gelungen ist, sowohl mit spanischer Musik als auch englischem Rock and Roll erfolgreich zu sein. 1987 erhielt er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Im Jahre 1995 wurde Feliciano durch die Regierung von New York geehrt, die die öffentliche Schule Nr. 155 in Jose Feliciano Performing Arts School umbenannte.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

BRYAN FERRY
1945

Sänger

Bryan Ferry, als Bergmannssohn geboren, studierte Kunst an der Universität von Newcastle upon Tyne. Nach Tätigkeiten als Kraftfahrer und Restaurator arbeitete er als Kunstlehrer an einer Mädchenschule in London, verfolgte dabei aber immer eine Musikerkarriere. Er gründete 1971 mit Freunden und Bekannten (unter anderem Brian Eno) die Gruppe Roxy Music, die ursprünglich seinen Namen tragen und somit Bryan Ferry Band (BFB) heißen sollte, was aber am erbitterten Widerstand der übrigen Bandmitglieder scheiterte.

Ab 1973 strebte Bryan Ferry parallel auch eine Solokarriere an und spezialisierte sich anfangs auf Cover-Versionen bekannter Lieder. Von 1974 bis 1977 war Ferry mit Jerry Hall liiert. Hall ist das „Covergirl“ auf dem Album Siren von Roxy Music; sie lernten sich während der Aufnahmen kennen. Die Trennung von Hall, sie verließ ihn wegen Mick Jagger, verarbeitete er in seinem Soloalbum The Bride Stripped Bare. Nachdem er ein paar Jahre als Solist auftrat, fand Roxy Music 1979 erneut zusammen, um bis 1982 neue Erfolge feiern zu können.

Bryan Ferry war seit 1982 mit Lucy Helmore verheiratet, mit der er vier Söhne hat: Otis, Isaac, Tara und Merlin. Im Jahre 2003 wurde das Paar geschieden. Im Jahr 2000 entkam Ferry nur knapp einer Flugzeugkatastrophe in Kenia. Ein Mann hatte das Flugzeug in seine Gewalt gebracht, konnte aber beim Sturzflug noch überwältigt werden. Während der Tournee 2001 lernte Bryan Ferry die fünfundzwanzigjährige Tänzerin Katie Turner kennen, mit der er seitdem liiert ist. Er war kürzlich das Gesicht einer Modekampagne für das angesehene britische Modehaus Marks & Spencer.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 25.- 

GOTTHILF FISCHER
1928

Chorleiter

Fischer ist der Sohn eines Zimmermeisters, der in seiner Freizeit viel musizierte. So kam er früh mit der Musik in Kontakt. Nach dem Besuch der Volksschule in seinem Heimatort Deizisau kam Gotthilf Fischer von 1942 bis 1945 an die Lehrerfortbildungsanstalt nach Esslingen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Fischer Leiter des Concordia Gesangsvereins in Deizisau.

Im Jahre 1949 gewann sein Chor unter seiner Leitung beim großen Schwäbischen Sängerfest in Göppingen die beiden Wettbewerbe in Volks- und Kunstgesang. Durch diesen Erfolg gelangte Gotthilf Fischer zu erster lokaler Berühmtheit und in der Folge sammelten sich weitere Gesangsvereine unter seiner Leitung. Diese Teilchöre bilden die so genannten Fischer-Chöre.

Neben seinen musikalischen Erfolgen hat der Autodidakt, der niemals eine musikalische Ausbildung genossen hat und nach eigenem Bekunden keine Noten lesen kann, auch stetige wirtschaftliche Erfolge zu verzeichnen. Fischer versteht es gut, sich in Szene zu setzen und einer der Höhepunkte seiner Laufbahn war wohl der Auftritt der Fischer-Chöre mit weit über 1000 Sängern und Sängerinnen beim Abschluss der Fußballweltmeisterschaft 1974.

Welttourneen führten nach Rom oder in die USA zu Präsident Carter.

Obwohl er eher der Volksmusik zuzuordnen ist, scheute Fischer auch nicht davor zurück, als 72-jähriger im Jahr 2000 an der Berliner Loveparade teilzunehmen bzw. nach der Absage dieser Veranstaltung für das Jahr 2004 eine Verlegung nach Stuttgart anzubieten.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.- 

LISA FITZ
1951

Sängerin, Schauspielerin

Lisa Fitz, aufgewachsen in München, stammt aus einer bayerischen Künstlerfamilie: Großvater Hans Fitz war Gitarrenvirtuose und Bühnenautor, die Großmutter Opernsängerin und Theaterleiterin, Vater Walter Fitz und Mutter Molly Volksschauspieler. Lisa Fitz nahm Ballettunterricht, Gitarrenunterricht und besuchte von 1970 bis 1973 eine Schauspielschule. Im ersten Schulmädchen-Report hatte sie 1970 ihr Filmdebüt.

Die Künstlerin betätigte sich als Schlagersängerin (I bin bläd), Fernsehmoderatorin (Bayerische Hitparade) und spielte Anfang der 80er Jahre hauptsächlich Theater. Ab 1983 folgten Auftritte als Kabarettistin. Hier war sie die erste Frau in Deutschland, die ein Soloprogramm mit eigenen Texten bot. Mit ihren Programmen Die heilige Hur, Geld macht geil, Wie is'n die in echt?!, Heil!, Alles Schlampen - außer Mutti war sie auf Deutschlands Kleinkunstbühnen zu sehen. Von 2003 bis 2004 moderierte sie zudem die Fernsehsendung SR-Gesellschaftsabend.

Zum Eklat kam es 2004, als sich der Saarländische Rundfunk von ihr trennte, da sie an der ersten Staffel der umstrittenen TV-Reality-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! teilnahm. Sporadisch ist Fitz Gast in der satirischen ZDF-Talkshow Blond am Freitag. Ferner veröffentlichte sie unter anderem zwei autobiographische Romane, Flügel wachsen nach und Nuan.

Lisa Fitz ist in der deutschen Kabarettszene für ihre verschiedenen Charakterrollen bekannt. Gerne macht sie sich über Machos, Wichtigtuer und Spießbürger lustig.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.- 

JOY FLEMING
1944

Sängerin

1958 gewann Joy Fleming 14-jährig einen der damals in ganz Deutschland üblichen lokalen Schlagerwettbewerbe mit dem Lied Ciao, Ciao Bambina. Nach einer Lehre als Verkäuferin sang sie 16-jährig Jazz und Blues in Mannheimer Bars und Musiklokalen.

Im Jahre 1963 gründete sie mit Freunden die Band „Joy & The Hit Kids“, die später in „Joy Unlimited“ umbenannt wurde. Dort spielte auch Hans Lingenfelder, der als Ricky King ein sehr erfolgreicher und weltweit bekannter Gitarren-Virtuose wurde. Ein Fernsehauftritt im „Talentschuppen“ des damaligen Südwestfunks (SWF) brachte ihr 1968 den Durchbruch und machte sie über den lokalen Bereich einem breiten Publikum bekannt.

Joy Fleming versuchte sich dann ab 1971 als Solosängerin und konnte mit dem so genannten Mannemer Neggabriggebluus (offiziell: Neckarbrückenblues), der im Mannheimer Idiom gesungen wird, einen großen Erfolg landen. 1975 vertrat Joy Fleming Deutschland beim Eurovision Song Contest.

Es folgten zahlreiche Tourneen, unter anderem in Argentinien, der DDR (zusammen mit dem "Jochen Brauer-Sextett", als eine der wenigen westdeutschen Künstlerinnen), in Skandinavien, China, mehrmals in Frankreich und der damaligen Sowjetunion. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter unter anderem den „Outstanding Award“ von Tokio.

1990 gründete sie einen eigenen Verlag – unter dem Label „Rö-Mo Records“ und „Rött'l Mouse“-Verlag – sowie die Musikgruppe „United Wanderers“.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.- 

SILVIO FRANCESCO
1927 - 2000

Sänger

Silvio Francesco Valente – das ist der komplette Name des großen Bruders von Weltstar Caterina Valente. Den Familiennamen ließ er zugunsten seiner Schwester einfach weg und nahm seine beiden Vornamen als Künstlername. An Musikalität allerdings konnte er mit Caterina mithalten – sein künstlerischer Weg ging meist parallel zu dem seiner berühmteren Schwester. 

Seine ungeheure Musikalität hatte er, wie Schwester Caterina Valente, von den Eltern geerbt. Mutter Maria Valente war ein in Europa berühmten Musicalclown, der Vater ein gefeierter Akkordeonvirtuose. Es war die Welt des Zirkus und des Varietes, die Silvio, seine Schwester Caterina und die beiden anderen Brüder beruflich prägten. Silvio war ein vorzüglicher Gitarrist und ein ebenso bekannter Klarinettist. Legendär sind südamerikanische Standards, die er in den späten 50er Jahren zusammen mit Caterina einspielte – heute würde man sagen "unplugged" – zwei Gitarren, zwei faszinierende Stimmen und vorzügliches Spanisch und Portugiesisch: Es entstand eine Platte, die bis heute Gültigkeit hat.

Im Schlagerbereich gab es für Silvio Francesco neben etlichen Solohits wie "Caterina" und "Hello Mary Lou" zahlreiche Duette mit Caterina, oft unter Pseudonymen wie "Club Italia" oder "Club Indonesia". Es enstanden gemütvolle Schlager wie "Steig in das Traumboot der Liebe". Der Wechsel Caterinas von Polydor zur Decca verschaffte Silvio Francesco über wenige Jahre eine neue musikalische Partnerin: Margot Eskens. Mit ihr gab es Hits wie "Mondscheinpartie" oder "Himmelblaue Serenade". In den 60ern fanden Caterina und Silvio musikalisch wieder zusammen und produzierten modegerechte Pophits wie den "Peppermint Twist" oder den "Madison in Mexico". Auch Evergreens wie "Quando quando" waren dabei.

Sehr häufig war Silvio Francesco musikalischer Leiter bei weltweiten Tourneen seiner Schwester. In sechs Schlagerfilmen, in denen Caterina die Hauptrolle spielte, sang und tanzte er mit ihr über die Leinwand. 1990 gab es eine letzte Filmaufgabe für Silvio: eine Hauptrolle in einem Horrorfilm mit dem Titel "My lovely Monster", hier trat er unter dem Namen "Silvio F. Valente" auf. 1997 stand er für die Serie "Wilde Zeiten" zum letzten Mal vor der TV-Kamera. Unvergessen sind auch die unzähligen Schlagershows, die er mit Caterina und anderen Kollegen unter der Regie von Michael Pfleghar drehte.

Silvio Francesco lebte vornehmlich in Lugano, wo er trotz zahlreicher Verpflichtungen noch ein kleines Hotel betrieb. Am 20. August 2000 starb Silvio im Alter von nur 73 Jahren. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.- 

GUNTER GABRIEL
1942

 Gunter Gabriel war DJ und wurde schließlich Promoter bei einer Plattenfirma. So kam er in Kontakt zu verschiedenen Künstlern. Er begann, für diese Lieder zu schreiben. Seinen ersten Song schrieb er für Rex Gildo. Sein erster eigener Hit war der Fernfahrersong Er ist ein Kerl (Er fährt nen 30-Tonner Diesel), für den er die Goldene Europa bekam. Das Lied ebnete die Bahn für erfolgreiche deutschsprachige Schlager im Country-Musikstil mit Interpreten wie Truck Stop, Tom Astor oder Linda Feller, die bis heute erfolgreich sind. Ein weiterer großer Hit für Gabriel war Hey Boss, ich brauch mehr Geld. 

Daneben schrieb er zahlreiche Hits für andere Künstler, etwa für Juliane Werding (Wenn du denkst, du denkst) oder für Frank Zander (Ich trink auf dein Wohl, Marie), für Wencke Myhre (Das wär John nie passiert, Ein Sonntag im Bett), Siw Inger, Peter Alexander, Tom Astor, und die Zillertaler Schürzenjäger. Schließlich bekam er eine eigene Fernsehshow beim Bayerischen Rundfunk "Country-Musik mit Gunter Gabriel".

Dann kam der wirtschaftliche Ruin. Seine Ehen scheiterten und die Erfolge blieben aus. 1989 gelang ihm mit dem Album "Dieselknechte" ein Comeback. 1993 erhielt er zusammen mit Tom Astor für den Song Sturm und Drang den Award der "German American Country Music Federation" (GACMF), den er 2002 erneut für sein Album "Gunterwegs" erhielt. 1993 nahm ihn die GACMF in die deutsche "Country Music Hall of Fame" auf.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.- 

KAREL GOTT
1939

Sänger

Karel Gott begann seine professionelle Karriere mit Auftritten in Prager Tanzcafés im Jahre 1958. Erste Aufnahmen machte er im Jahr 1960 auf englisch. 1959 fiel er bei einem Nachwuchswettbewerb dem tschechoslowakischen Bandleader Karel Krautgartner auf, der ihn auf eine Tournee mitnahm und ihn dem Prager Konservatorium empfahl, wo Karel Gott dann drei Jahre Gesang studierte. 1963 erschien seine erste Single, eine tschechische Version von Henry Mancinis „Moon River“. 1967 nahm er am Midem-Festival in Cannes teil und absolvierte ein 6-monatiges Gastspiel in Las Vegas.

Eines seiner bekanntesten Lieder ist die Titelmusik der Zeichentrickverfilmung von „Biene Maja“. Die meisten seiner Schlager komponierte Karel Svoboda.

Karel Gott wird als „Die goldene Stimme aus Prag“, „Sinatra des Ostens“, „Goldene Nachtigall“ oder „Bote guter Nachrichten“ bezeichnet. Er trat in zahlreichen TV Shows auf. Neben seiner eigenen Show trat er als gern gesehener Gast u.a. in der Gilbert Bécaud Show, beim Nashville Country-Music Festival, auf der Europarty, in der Rudi Carrell Show, der James Last Show oder bei Ein Kessel Buntes auf. Seine Diskografie umfasst rund 120 Alben, zu denen sich zahlreiche Kompilationen gesellen.

Es gibt keine offiziellen Angaben über die Anzahl seiner verkauften Alben; Schätzungen zufolge verkaufte er mehr als 30 Millionen Tonträger. Allerdings wird die Zahl von 100 Millionen Tonträgern für möglich gehalten. Allein in Tschechien und der Slowakei verkauften sich seine Alben insgesamt etwa 15 Millionen mal, wofür ihm als bisher einzigem Interpreten eine Diamantene Schallplatte durch den bedeutendsten tschechischen Verlag Supraphon überreicht wurde.

Karel Gott wurde mit mehr als 50 Diamant-, Platin-, Goldenen und Silbernen Platten als erfolgreichster Künstler von Supraphon, Melodija, Polydor, Philips, PolyGram, Universal und anderen Verlagen geehrt. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.-

OLIVIA GRAY

Sängerin

 Olivia Gray wurde von Produzent Willy Vitekafür Aufnahmen ins Studio eingeladen, wo sie Persönlichkeiten wie Terry Britten (er schrieb u.a. Tina Turner's Hit "What's Love Got To Do With It"), Alan Tarney ("We Don't Talk Anymore"), Graham Jarvis ihr erstes Album einspielte. Später nahm sie mehrere international erfolgreiche Alben auf mit Spitzenmusikern wie Nigel Jenkins, Anthony Clark und mit Top-Produzent Ian Lynn sowie Jerry Stevenson, John Earle und Tony Jackson, alle bekannt durch ihre hervorragende Arbeit mit Tina Turner, Cliff Richard, Paul Young, A-ha, Sheena Easton, U-2, Brian Ferry, Bruce Hornsby und vielen anderen.

Olivia Gray überzeugte auch eine ganze Reihe international bekannter Grössen von ihren Songs. So nahmen u.a.Telly Savalas ("Kojak") die Nachfolge-Single "Put Your Head Down Tonight" zu seinem Nummer-1-Hit "Some Broken Hearts" auf, Milva den Titel "Complici" (der Follow-Up zu ihrem Hit "Non Pianger Più Argentina") sowie Francesco Napoli "Piano, Piano", Los Picos, Paco Aguilera, Kopf der bekannten spanischen Gruppe "Los Rollin", die mit Beatles-Hits im Pop-Flamenco-Stil die Charts stürmten)

Olivia nahm zudem an einigen der grössten Song-Festivals der Welt teil, u.a. am World Popular Song Festival in Tokyo, am World-Song-Contest in Korea und zweimal in Lateinamerika am bekannten Festival in Viña de Mar, Chile, wo sie vor einem Live-Publikum von 40'000 Leuten und über 400 Millionen Fernsehzuschauern mit ihrem mitreissenden Song "Nobody Wants To Be Lonely" begeisterte. 

Die Single "In The Morning Light" wurde in mehreren Ländern zum internationalen Hit. 

Olivia Gray veröffentlichte kürzlich auch ihr erstes in schweizerdeutsch gesungenes Album "Gfallne Ängel" (Gefallener Engel) sowie eine CD mit Kinderliedern, die unter dem Titel "Es bitzeli Liebi" erschien. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.-

WILLY HAGARA
1927

Sänger

Er machte zunächst eine Ausbildung als Postbeamter und übte diesen Beruf auch aus. Dann gewann er 1946 einen Schlagerwettbewerb im Wiener Konzerthaus. Nun richtete er seine Aktivitäten auf die neue Karriere. Er nahm Gesangsstunden und Schauspielunterricht. In dieser Zeit war er hauptsächlich mit Volksliedern und als Sänger in Clubs bei der Band von Johannes Fehring, dem späteren Leiter des ORF Big Band Orchesters, erfolgreich. Es sollte noch 10 Jahre dauern, bis der Durchbruch mit dem Lied Eine Kutsche voller Mädel, eine Tasche voller Geld kam. Nun spielte er in zahlreichen Filmen mit und von ihm wurden viele Platten aufgenommen.

1969 machte er eine Millionenerbschaft: Sein Vater, der Kaufmann Franz Hagara, hinterließ ihm eine Villa und mehrere Mietgrundstücke in Wien. Er wirkte noch in einigen Fernsehproduktionen mit und trat als Gast in Sendungen auf.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-

INGEBORG HALLSTEIN
1936

Sängerin

Ingeborg Hallstein wird 1936 in München als Tochter der bekannten Sopranistin und Gesangspädagogin Elisabeth Hallstein geboren.

1957 erhält die erst 21-jährige Ingeborg Hallstein ihr erstes Engagement am Stadttheater Passau und debütiert dort als Musetta in Puccinis La Bohème. Der kometenhaften Karriere folgte 1958 ein Engagement am Theater in Basel. Bereits ein Jahr später wird die junge Sopranistin von Willy Duvoisin als Koloratursopran an das Münchner Gärtnerplatztheater geholt, wo sie das Publikum im Sturm erobert (unvergesslich in Die Liebe zu den drei Orangen von Sergej Sergejewitsch Prokofjew). Im August 1960 debütiert Ingeborg Hallstein als Rosina in Mozarts La finta semplice bei den Salzburger Festspielen, zu denen sie im Lauf ihrer Karriere immer wieder zurückkehrt. Von hier wird sie auch vom damaligen Intendanten Prof. Rudolf Hartmann an die Bayerische Staatsoper engagiert, der sie von 1961 bis 1973 als ständiges Ensemblemitglied angehört.

Sie gestaltete mit ihrer technisch brillant geführten Stimme folgende Opernpartien: die Konstanze (Entführung aus dem Serail), die Gilda (Rigoletto), die Nedda (Bajazzo), die Violetta (La Traviata), die Sophie (Rosenkavalier), die Zerbinetta (Adriane auf Naxos), die Frau Fluth (Die lustigen Weiber von Windsor), die Norina (Don Pasquale), die Marie (Zar und Zimmermann), die Adele (Die Fledermaus), um nur einige der vielen zu nennen. Großes Aufsehen erregte die Sopranisten im Jahre 1964 als sie bei der Uraufführung der Solo-Kantate Being Beauteous von Hans Werner Henze diese schwierige Koloraturpartie in nur 24 Stunden einstudierte. Ebenso bedeutsam war ihre Mitwirkung 1966 in der Uraufführung der Oper Die Bassariden von letztgenanntem Komponisten.

Gastspiele in der Folgezeit führen sie an nahezu alle großen Opernhäuser der Welt.

Mit ihrer glockenklaren Stimme, die bis in die höchsten Höhen reicht, gehört sie zu den bedeutendsten Koloratursopranen der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Im Jahr 1979 wird Ingeborg Hallstein als Professorin für Gesang an die Musikhochschule in Würzburg berufen. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-

ALFRED HAUSE
1920 - 2005

Violinist, Dirigent

Der "deutsche Tango-König" hatte großen Anteil am Wiederaufbau der Musikkultur in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er kreierte seinen legendären 'Continental-Tango-Sound'. 1945 wurde Hause Geiger in Willy Steiners Musikkapelle. Steiner hatte diese Kapelle damals in Hamburg für den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) aufgebaut. Hause wurde Konzertmeister und leitete die damalige Streichergruppe. 1948 übernahm er die Leitung des Tanz- und Unterhaltungsorchesters des NWDR.

Bekannt wurde Hause durch zahlreiche Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen sowie durch Auftritte in den Fernsehsendungen von Peter Frankenfeld und Hans-Joachim Kulenkampff. 1961 gewann er mit seinem Orchester und dem Titel "Bailando a dos" den 1. Platz bei den ersten Deutschen Schlager-Festspielen in Baden-Baden.

Beim NWDR (dem späteren NDR) blieb er bis zu seinem Ruhestand 1973. 1996 erhielt Hause das Bundesverdienstkreuz.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.-

RALPH HEID
1946

Xylophon-Virtuose

Besonders bekannt ist er für seine Beherrschung schnellster Musikpassagen, die ihm Beinamen wie "weltschnellster Xylophonist", "Xylophonweltmeister" oder "Hurrikan auf dem Xylophon" einbrachten. So spielt er beispielsweise das Stück „Hummelflug“ von Rimski-Korsakow mit 16 Anschlägen pro Sekunde, den „Zirkus Renz Galopp“ mit verbundenen Augen und bis zu 20 Anschlägen pro Sekunde. Viele seiner etwa 100 Stücke seines Repertoires hat Ralph Heid selbst arrangiert, einige davon sind auch Eigenkompositionen. Seine Xylophone mit 44 Klangstäben baut er selbst, damit sie der starken Beanspruchung standhalten.

Seine musikalische Karriere begann 1950, im Alter von vier Jahren, durch einen Vertrag mit dem Basler Variété Clara. Er ist in seinem jahrzehntelangen Bühnenleben bereits auf dutzenden internationalen Showbühnen als Stargast aufgetreten, z.B. im Olympia in Paris, ím Roxy Theatre in New York oder im Friedrichstadtpalast in Berlin, teils zusammen mit Weltstars wie dem Glenn Miller Orchestra und Burt Bacharach. Auch in vielen Radio- und Fernsehshows hatte er bereits Stargast-Auftritte. Sowohl auf Kreuzfahrten von US-Luxusdampfern gibt er regelmäßig Gastspiele, scheut aber auch kleine Vereinsfeste nicht. Seine Live-Bühnenshow wird heute in der Regel begleitet von einer Playback-Einspielung des National Philharmonic Orchestra, London (einem Orchester, das ausschließlich für Aufnahmezwecke gegründet wurde). Oft sind Duette mit anderen Stargästen und humorvolle Einlagen Bestandteile seiner Galashows.

Heids Frau Hana, eine gebürtige Tschechin und ehemalige Ballett-Tänzerin, ist für die Technik bei seinen Auftritten verantwortlich. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.-

HEINO
1938

Sänger

Heino wurde als Sohn eines Zahnarztes geboren. 

1961 trat er erstmals mit dem Trio OK Singers auf, mit mäßigem Erfolg. Trotzdem nahmen die OK Singers in den 60er Jahren eine Schallplatte auf.

1965 wurde er auf einer Modenschau von dem bekannten Schlagerstar Dr. Karl-Heinz Schwab („Ralf Bendix“) entdeckt, der ihn anschließend 20 Jahre produzierte. Gleich seine erste Platte, „Jenseits des Tales“ (übrigens war dieses Lied eigentlich die B-Seite der Single; die A-Seite hieß „13 Mann und ein Kapitän“ – ein alter Titel von Freddy Quinn), wurde mehr als 100.000 Mal verkauft. 1967 erschien seine erste Langspielplatte. Es folgten zahlreiche weitere Hits – unter Mitwirkung des Songschreibers Erich Brecht und des Texters Wolfgang Neukirchner („Adolf von Kleebsattel“) – und viele Fernsehauftritte, unter anderem in der ZDF-Hitparade und in der Starparade. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er Mitte der 1970er Jahre mit den Hits „Blau blüht der Enzian“ und „Die schwarze Barbara“. Von 1977 bis 1979 war er auch in der 14-teiligen Serie „Sing mit Heino“ im ZDF zu sehen.

In den 1980er Jahren wurde es vorübergehend etwas ruhiger um ihn. 1983 sang er noch das Lied der ARD-Fernsehlotterie Sonnenschein – Glücklichsein. 

Anfang der 1990er Jahre erzielte er wieder Erfolge durch eigene TV-Serien bei dem Privatsender SAT.1 („Hallo Heino“, „Heino – die Show“). Eine erfolgreiche Wiederkehr brachten ihm auch die Rapversionen seiner Hits „Enzian“ und „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ im Jahre 1989, mit denen er auch bei Jugendlichen Anklang finden wollte.

Bei seinen Liedern handelt es sich überwiegend um Volkslieder, die schlagermäßig bearbeitet und zum Teil entsprechend ergänzt wurden, zum Beispiel „Blau blüht der Enzian“, eine Bearbeitung des Volksliedes „Wenn des Sonntags früh um viere die Sonne aufgeht (Das Schweizermadel)“. Er hat aber auch klassische Melodien aufgenommen, wie zum Beispiel das „Ave Maria“ von Bach/Gounod oder „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Heino hat bis heute mehr als 50 Millionen Schallplatten verkauft und war in der ganzen Welt (vor allem in den USA, Kanada, Südafrika, Namibia) auf Tourneen. Zu seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum und seinem 40-jährigen Schallplattenjubiläum im Jahre 2005 moderierte Heino mit den beiden Co-Moderatoren Stefan Mross und Maxi Arland die Musiksendung Heino – die Show in der ARD. 5,80 Millionen Zuschauer sahen die Jubiläumsshow. Im August 2006 trat er zum ersten Mal beim chinesischen „Wetten dass..?“ bei dem Sender CCTV vor über 400 Millionen TV-Zuschauern auf.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.-

TED HEROLD
1942

Sänger

Der Sohn eines Stukkateurmeisters, der mit seiner Familie 1951 nach Bad Homburg zieht, begeistert sich schon als Jugendlicher für Musik. Besonders US-amerikanische Rock 'n' Roll-Titel von Bill Haley, Buddy Holly und vor allem Elvis Presley haben es ihm angetan. 

Die erste Schallplatte avanciert zu einem Achtungserfolg, Herold bekommt einen lukrativen Vertrag mit Beteiligung am Verkauf und wechselt zum Polydor-Studio in Wien zu dem erfolgreichen Produzenten Gerhard Mendelson, der dort u. a. bereits die Karriere des Teenageridols Peter Kraus steuert. Während Kraus fortan deutlich sanftere Titel erfolgreich interpretiert, wird Herold als "deutscher Elvis" aufgebaut. Bis 1960 singt Herold fast ausschließlich deutsche Cover-Versionen erfolgreicher Presley-Titel. Für Aufsehen sorgt in erster Linie der Titel "Ich bin ein Mann" des damals 17-Jährigen. Das Stück wird in der prüden Nachkriegszeit nicht von deutschen Radiosendern gespielt.

Herolds Karriere steuert 1959 mit zahlreichen Single-Veröffentlichungen und ersten Tourneen, u. a. mit Tommy Kent, Bully Buhlan, Ralf Paulsen und Max Greger einem ersten Höhepunkt entgegen. 1960 wird das Repertoire von Herold, ebenso wie bei seinem Vorbild Elvis Presley, mit sanfteren Titeln erweitert. Die von Werner Scharfenberger und Fini Busch geschriebene Ballade "Moonlight" entwickelt sich mit über 500.000 verkauften Singles zum größten Erfolg des Sängers und klettert auf den ersten Platz der deutschen Charts. 

1977 erhält Herold überraschend ein Angebot des deutschen Rocksängers Udo Lindenberg, um bei einem Titel für die LP "Panische Nächte" mitzuwirken und ihn auf einer Deutschlandtournee zu begleiten. Er erhält einen Plattenvertrag bei Teldec, veröffentlicht neue Titel, die er zusammen mit seinen alten Klassikern inmitten des damaligen Rock 'n' Roll-Revivals auch bei zahlreichen Auftritten singt.

Ende der 90er Jahre, seine alten Singles sind inzwischen komplett auf CD wiederveröffentlicht, kann Ted Herold die alten Zeiten erneut wieder aufleben lassen und ist bei zahlreichen Fernsehsendungen und Gala-Veranstaltungen Gast. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro je 9.-

HORST PETER

Sänger

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.- 

PETER HOFMANN
1944

Sänger

Peter Hofmann wuchs in Darmstadt auf und begann mit 16 Jahren als Sänger und Gitarrist in einer Rock and Roll-Band. Vor seiner musikalischen Karriere widmete er sich als Schüler dem Leistungssport und war u.a. hessischer Jugendmeister im Stabhochsprung.

Er absolvierte sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Sein Operndebüt gab er in der Rolle des Tamino in Mozarts Zauberflöte. Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren Lübeck, Wuppertal und Stuttgart. Der Durchbruch gelang ihm 1976 in der Rolle des Siegmund bei den Bayreuther Festspielen unter Pierre Boulez, wo er 14 Jahre lang Gast war. Fortan sang Hofmann weltweit vor allem Wagnerrollen an den wichtigsten Opernhäusern der Welt wie Paris und New York City: Tristan, Lohengrin, Parsifal und Walther von Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg - Rollen, in denen er nicht nur wegen seines kraftvollen Gesangs, sondern auch wegen seiner hünenhaften Erscheinung mit für einen Opernsänger ungewöhnlich langen blonden Locken auffiel.

Parallel dazu widmete sich Hofmann weiterhin der Rockmusik und veröffentlichte erfolgreich einige Platten, auf denen er bekannte Rock- und Popballaden interpretierte. Dieser Ausflug in die U-Musik wurde mit zahlreichen Gold- und Platin-Schallplatten belohnt. Bereits das erste Album Rock Classics erhielt nach kurzer Zeit Doppel-Platin. In der Folgezeit war Hofmann sowohl im Opern- als auch im Bereich der U-Musik aktiv und präsentierte sich zeitweise als Rocker mit Lederkluft und schweren Motorrädern. Ein Opernsänger im herkömmlichen Sinne wollte er nie sein und provozierte gern.

1990 übernahm er die Hauptrolle als Phantom in der Hamburger Inszenierung des Musicals Das Phantom der Oper. Peter Hofmann hat wichtige Auszeichnungen wie diverse Bambis bis zum Grammy erhalten.

1994 entdeckte Hofmann an sich erste Anzeichen der Parkinson-Krankheit, konnte die Krankheit jedoch zunächst mit Hilfe von Medikamenten und viel Selbstdisziplin beherrschen und weiter als Sänger auftreten. 1999 hat sich Peter Hofmann zu seiner Krankheit in der Öffentlichkeit bekannt, tritt seit dieser Zeit aber nicht mehr im Fernsehen auf und gibt auch keine Konzerte mehr. Eine letzte Weihnachtstournee gab es im Jahr 2000.

Im Jahr 2003 erschien die Biografie "Peter Hofmann - Singen aus Leidenschaft".

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

MICHAEL HOLM
1943

Sänger

Bekannt wurde er vor allem als Schlagersänger. Obwohl er seine erste deutsche Chartnotierung bereits 1962 hatte (Lauter schöne Worte), gelang ihm sein erster großer Hit erst 1969: Mendocino, die deutsche Cover-Version eines Sir Douglas Quintet-Stücks, war in diesem Jahr die in Deutschland meistverkaufte Single-Schallplatte. Es folgten mit Barfuß im Regen (1970), Wie der Sonnenschein (1971), Nachts scheint die Sonne (1971), My Lady Of Spain (1973), Tränen lügen nicht (1974) und Musst Du jetzt gerade gehen, Lucille (1977) weitere sehr erfolgreiche Titel.

Erste Veröffentlichungen hatte Michael Holm allerdings schon in den ganz frühen 60er Jahren - so mit einer Version von "Das Lied von der Liebe" (1961), "Denke nicht daran, oh Cowboy" (1961) und "Bald wirst du wieder glücklich sein" (1961). Einen interessanten und hörenswerten Eindruck über diese frühen Titel verschafft zum Beispiel die CD "Michael Holm - Die Singles 1961 bis 1965" (Bear Family).

Einen Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens erreichte er im Jahre 1970 als Komponist der Musik zum Film Mark of the Devil (dt. „Hexen bis aufs Blut gequält“). Vielfach gelobt, unterstützen hier seine zarten und kitschigen Kompositionen über den Kontrast die brutalen Bilder des Films.

Ende der 70er gründete er zusammen mit Kristian Schultze das Projekt Cusco, für das er 2004 bereits zum dritten Mal für den Grammy nominiert wurde. Von diesem Instrumentalmusik-Projekt, das einer ganz anderen Richtung folgt, sind bis heute über 20 Alben erschienen.

Daneben war Holm zunehmend als Macher hinter den Kulissen am Werk und konzentriert sich bis heute hauptsächlich auf das Texten, Komponieren, Produzieren und Verlegen anderer Künstler. So produzierte er 1998 das Guildo-Horn-Album Danke und war damit einer der wichtigsten Köpfe des Schlager-Revivals Ende der 1990er Jahre.

Das von ihm bevorzugt getragene Seidenhalstuch wirkte in den frühen 70er Jahren stilbildend.

Eine jahrelange künstlerische Zusammenarbeit und private Freundschaft verbindet ihn mit dem Musiker und Produzent Giorgio Moroder, dem er mit Giorgio und ich sogar ein Lied widmete. Als Duo Spinach veröffentlichten sie einige Singles und die LP Spinach 1.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat) - weist einige Knicke auf    Price in Euro 6.--

CARL HOPPE 

Sänger

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.- 

BATA ILLIC
1939

Sänger

Bata Illic studierte Englisch und Italienisch und war danach als Lehrer tätig. 1963 bekam Illic mit seiner damaligen Band einen mehrmonatigen Gastspielvertrag für einen amerikanischen Club in Bad Kissingen. Weitere Verpflichtungen für Clubs in Bad Hersfeld, Fulda und Berlin folgten.

1967 nahm Illic seine erste Schallplatte auf. Seine ersten Erfolgstitel in den Hitparaden waren 1968 Mit verbundenen Augen und Schuhe, so schwer wie ein Stein. 1972 hatte er seinen allergrößten Erfolg Michaela. Er trat in zahlreichen Musiksendungen auf, unter anderem in der ZDF-Hitparade. Auch die folgenden Jahre waren sehr erfolgreich für ihn als Schlagersänger. Anfang der 1980er Jahre wurde es etwas ruhiger um ihn.

In den 1990er Jahren erlebte Illic ein Comeback. Er tritt auch heute noch in Rundfunk und Fernsehen auf, wobei er gerne deutschsprachige Versionen von Aznavour-, Celentano- oder Bacharach-Titeln, aber auch seine alten Hits singt.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro je 12.-

SIEGFRIED JERUSALEM
1940

Sänger

Siegfried Jerusalem, Sohn eines Elektroingenieurs, studierte 1955-1960 an der Folkwangschule Essen Fagott und Klavier (Nebenfach Geige). 1961 wurde er als erster Fagottist bei den Hofer Symphonikern verpflichtet, 1962 beim Schwäbischen Sinfonie-Orchester Reutlingen. 1971-77 spielte er als zweiter Fagottist im Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart. Parallel zu diesen Engagements ließ Jerusalem ab 1961 seine Tenorstimme bei Hertha Kalcher ausbilden. Bei einer ZDF-Produktion des „Zigeunerbaron“ 1975 wechselte er erstmals vom Orchester auf die Bühne, als er für den verhinderten Franco Bonisolli die Partie des Barinkay übernahm. Nach einigen kleinen Rollen in Stuttgart debütierte er 1976 als Lohengrin in Darmstadt und Aachen und sang im selben Jahr bereits in Bayreuth. Die späte, aber rasche Karriere führte Jerusalem an alle bedeutenden Opernhäuser der Welt, wobei er sich vor allem als Wagner-Tenor einen Namen machte. In Bayreuth hat er sich in allen großen Heldenpartien seines Fachs vorgestellt.

1993 wurde ihm der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen. 1996 bekam er einen Bambi. Jerusalem widmet sich auch zeitgenössischer Musik und dem Liedgesang. Er ist Rektor der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Siegfried Jerusalem lebt heute in Nürnberg.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.-

ANDREA JÜRGENS
1967

Sängerin

Andrea Jürgens ist die Tochter von Heinz und Margret Jürgens und wurde am 15.Mai 1967 in Wanne-Eickel, heute Herne, geboren. Bereits als 10-Jährige hatte das von Jack White entdeckte Mädchen ihren ersten Fernsehauftritt in der ARD-Silvestergala Am laufenden Band mit Rudi Carrell 1977/78. Sie stellte an diesem Abend das von Jack White komponierte und von Jon Athan getextete Lied „Und dabei liebe ich euch beide“ vor, bei dem sie aus der kindlichen Perspektive heraus die Situation nach einer Ehescheidung besang. Andrea Jürgens trat nachfolgend in weiteren Fernsehsendungen auf und ihr Lied wurde von mehreren Radiosendern aufgegriffen, im März des Jahres sang sie in der von Dieter-Thomas Heck moderierten ZDF-Hitparade und wurde von den Zuschauern zur Siegerin des Abends gekührt. Die Single stieg in den deutschen Single-Charts bis auf die vierte Position.

Der zweite große Erfolg folgte im September des Jahres mit dem Nachfolgehit Ich zeige Dir mein Paradies, der sich ebenso wie Tina ist weg noch im gleichen Jahr in der Hitparade gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte und das Image als erster großer Kinderstar nach Heintje festigte. Das Jahr 1979, welches von der UNO zum Jahr des Kindes erkoren wurde, führte zu dem nächsten großen Hit Ein Herz für Kinder, der als Titelmelodie der gleichnamigen Aktion der Bildzeitung komponiert wurde. Direkt daran schloss sich Eine Rose für dich an.

Im Oktober 1979 erschien die Weihnachts-LP Weihnachten mit Andrea Jürgens und wurde innerhalb von drei Monaten über 1,5 Millionen mal verkauft. Sie war damit lange Zeit das am besten verkaufte Weihnachtsalbum aller Zeiten und findet sich noch heute alljährlich im Verkauf. Das Album wurde mit mehreren Goldenen Schallplatten und einer zweifachen Platinschallplatte ausgezeichnet. Ausgekoppelt wurde die Single Aba Heidschi Bumbeitschi, die ebenfalls erfolgreich war.

In den Folgejahren erschienen weitere Platten mit hohen Verkaufszahlen, darunter auch das an die Weinachts-LP anknüpfende Volksliederalbum Andrea Jürgens singt die schönsten deutschen Volkslieder. 1981 gelang ihr der nächste grosse Erfolg mit den beiden Titeln Mama Lorraine und Japanese Boy und später mit Playa Blanca (1984). Wie auch bei Manuel Goodbye (1983) handelte es bei Playa Blanca um einen ursprünglich von Audrey Landers in englisch gesungenen Titel, den Jack White für Andrea Jürgens in eine deutsche Version übersetzte.

1996 nahm Andrea Jürgens gemeinsam mit dem Nockalm Quintett die Single Wir greifen nach den Sternen auf. 2002 konnte sie ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum feiern und hat bis heute über 60 Singles veröffentlicht. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.-

KNUT KIESEWETTER
1941

Sänger

Schon mit 18 Jahren trat er im Hamburger "Indra" mit der damals noch unbekannten jungen englischen Beat-Band The Beatles auf. Später wurde er mit seinen standarddeutschen, plattdeutschen und zum Teil auch nordfriesischen Liedern bekannt. Daneben nahm er auch verschiedene Sprechplatten mit Witzen auf (z.B. "Knuts kaputte Witzkiste"), mit denen der Nordfriese u.a. auch dem Ostfriesenwitz zu Popularität verhalf.

Politisch engagierte sich Kiesewetter in den 1970er Jahren in der ersten Umweltschutz-Wählergemeinschaft Deutschlands, der Grünen Liste Nordfriesland. An der Hamburger Hochschule für Musik und darstellende Kunst lehrte Knut Kiesewetter in den 1980er Jahren Liederkomposition und Liedertexte.

In den 1990ern kreierte sein ebenfalls musikalisch sehr aktiver Bruder Hartmut Kiesewetter die Band Knut Kiesewetter und Familie, die ihm ein Comeback bescheren sollte.

Seit 2000 tritt er nicht mehr mit seinen hochdeutschen, plattdeutschen und friesischen Liedern auf; er ist nur noch als Jazzsänger und Jazzposaunist aktiv.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.-

KLAUS & KLAUS

Sänger

Klaus Baumgart (* 2. September 1954 in Oldenburg), seit 1991 verheiratet mit der Moderatorin Ilona Schulz, ein Sohn (Alexander, * 1994), machte nach der Schule eine Lehre als Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Nach der Bundeswehrzeit schlug er sich mit verschiedenen Jobs als Diskjockey durch. Ferner war er Torwart beim Fußballclub VfB Oldenburg. Von 1977 bis 1978 war Baumgart Chefanimateur im Ferienclub Punta Arabi auf Ibiza. 1979 traf er den Musikproduzenten Rainer Felsen, der mit ihm eine Schallplatte (Dixi) aufnahm.

1980 lernte Baumgart Klaus Büchner, Sänger der Kultband Torfrock, kennen und gründete mit ihm das Blödel-Duo Klaus & Klaus. Ihre erste Single hieß Da steht ein Pferd auf’m Flur, mit dem die beiden erste Auftritte in verschiedenen Fernsehsendungen hatten. 1982 kam der Durchbruch. Die Single An der Nordseeküste, welche auf dem irischen Volkslied The Wild Rover basiert, entwickelte sich binnen kurzer Zeit zum Superhit. Das Duo war in zahlreichen Hitparaden vertreten und die Single sowie die gleichnamige Langspielplatte erreichten mit über 750.000 verkauften Exemplaren Gold-Status. Das Duo wurde Sieger in der ZDF-Hitparade und war zu Gast in nahezu allen großen Musiksendungen des Fernsehens. Danach folgten weitere Aufnahmen.

1997 stieg Klaus Büchner aus dem Duo Klaus & Klaus aus, um sich nur noch seiner Gruppe Torfrock zu widmen. Ihr letzter gemeinsamer Auftritt war beim Bremer Sechstagerennen.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.-

VRENI KNEUBÜHL
1920 - 2007

Jodlerin

Vreni Kneubühl wuchs in der handwerklichen Atmosphäre der elterlichen Schmiede auf. Schon während der Schulzeit jodelte Vreni an Familientreffen und auf Ausflügen und lernte das Handorgeln. Sie hatte erste Auftritte und wirkte aktiv in einer Trachten- und einer Theatergruppe mit. Für ihren Vortrag anlässlich eines Bundesrats-Fraktionsessens im "Bären" in Eggiwil bekam die junge Jodlerin ein "Müntschi" auf die Wange von Bundesrat Rudolf Minger. Sie machte dennoch zunächst eine Lehre als Damenschneiderin, arbeitete aber im Tea Room "Moderne" in Bern.

Sie war seit 1941 mit Fritz Kneubühl, einen Mitarbeiter in Vaters Schmiede, verheiratet. Sie lebten ab 1944 nach Landiswil im Emmental und nahmen eine Schmiede in Pacht. Vreni Kneubühl besuchte eine Handelschule und führte kaufmännischen Angelegenheiten des Betriebes, war für die Buchhaltung und alles Administrative, aber auch für Kost und Logis der Mitarbeiter und Lehrbuben verantwortlich.

Nebenbei engagierte sie sich bei Theateraufführungen für die Musikgesellschaft. 1943 trat Vreni in den Bernisch-Kantonalen Jodlerverband BKJV ein. Im gleichen Jahr erhielt sie am Bernischen Jodlerfest ein "Sehr gut" für das Lied "Der Hüeterbueb" von Jakob Ummel. Insgesamt nahm Vreni an nicht weniger als 57 Jodlerfesten teil und erntete stets ein "Sehr gut". 1955 zogen die Kneubühls nach Burgdorf, wo sie ab 1960 eine Schlosserei führten.

Sie verstarb an einem Herzversagen. 

Den bekannten Komponisten Jakob Ummel lernte Vreni Kneubühl 1943 kennen. Die beiden Spitzenjodler machten über 100 Plattenaufnahmen und zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen. Das Repertoire von Vreni Kneubühl umfasste in ihrer Jodelkarriere von 1937 bis 2000 über 250 Lieder und Jodelgesänge für Solo und Duett auf über 200 Schallplatten. 1982 spielte sie eine Goldene Schallplatte ein

In den 1950er-Jahren war Vreni die Jodlerin des berühmten Aemmitaler Chörlis Burgdorf. Ab 1970 trat sie oft im Duo mit ihrem Sohn Urs auf. Folkloretourneen führten sie nach Holland, nach Japan und in die USA.

Mit ihrer gewaltigen Stimme, einmaligen Kehrkopfschlägen und ihrer natürlichen Liedinterpretation sang sie sich jahrzehntelang in die Jodlerherzen. 

1982 spielte sie eine Goldene Schallplatte ein. Zudem wurde sie mit verschiedenen Ehrenmitgliedschaften und Auszeichnungen geehrt, wie dem Kultur-Anerkennungspreis der Stadt Burgdorf. Der Bernisch Kantonale Jodlerverband (BKJV) verlieh der unermüdlichen Förderin des Jodelgesangs im Jahre 1981 die Freimitgliedschaft, der Eidgenössische Jodlerverband (EJV) kurz darauf 1985.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-


MILA KOCOVA
1898 - 1951

Sängerin

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 29.--

RENE KOLLO 
1937

Sänger

René Kollo war ursprünglich Schlagersänger und reüssierte bei Polydor mit der deutschen Version von "Hello, Mary Lou" (Original: Ricky Nelson). 1964 und 1965 beteiligte er sich mit den Liedern Wie vom Wind verweht und Alles Glück auf dieser Welt an den deutschen Vorentscheidungen zum Eurovision Song Contest, schied aber jeweils bereits in der Vorrunde aus.

Seine Karriere als Opernsänger begann Kollo 1965 am Staatstheater Braunschweig unter Leitung von Helmut Matiasek. 1967-1971 war er Erster Tenor an der Deutschen Oper am Rhein/Düsseldorf-Duisburg und sang Hauptrollen in Opern von Mozart, Verdi, Puccini und Janácek. 1975 sang er das Lied der ARD-Fernsehlotterie Das ganz große Glück. Als Regisseur leitete er 1986 die Oper Parsifal in Darmstadt. Ab 1996 arbeitete er als Intendant des Metropol-Theaters in Berlin.

Kollo blieb daneben weiterhin der leichten Muse treu. So nahm er beispielsweise 1986 ein Album mit Liedern von Udo Jürgens auf (Musik war meine erste Liebe).

Seit Januar 2000 bestreitet der Künstler jährlich mindestens eine Tournee, die ihn ausschließlich durch die schönsten Konzertkirchen führt und auf der er traditionell eine Nachwuchskünstlerin vorstellt. Die letzte Tournee fand vom 18. Januar bis zum 5. Februar 2006 statt. Von 2003 - 2005 übernahm René Kollo neben Bundespräsident a.D. Walter Scheel die künstlerische Schirmherrschaft über die Elblandfestspiele Wittenberge.

Neben zahlreichen Aufnahmen aus dem Bereich der Operette und Oper mit berühmten Dirigenten veröffentlichte er auch eine CD mit Liedern und Arien in Zusammenarbeit mit James Last. 1989 gaben sie gemeinsam zwei Konzerte in der Dresdner Semperoper.

Oben: Original-signiertes Foto (Format ca. 10 x 20 cm)    Price in Euro 9.-
Unten: Original-signierte Karteikarte (etwas kleiner als Postkartenformat)   Price in Euro 5.-

FRANZ LAMBERT 
1948

Musiker

Als Jugendlicher lernte Lambert vier Jahre lang am Konservatorium Klavier und absolvierte eine Hotelfachlehre. In der elterlichen Gaststätte „Zum Felsenkeller“ in Sonderbach spielte er mit 16 Jahren zum ersten Mal in der Öffentlichkeit an einer Hammond-Orgel. 1969 trat er in der Unterhaltungssendung „Zum Blauen Bock“ auf. Im Anschluss folgte sein erster Plattenvertrag. Lambert trat in zahlreichen Fernsehsendungen, wie etwa „Der Große Preis“ oder „Das Traumschiff“, auf, aber auch vor und mit Prominenz wie z. B. Königin Sophia von Spanien, Prinz Charles und Helmut Schmidt, mit dem er unter anderem vierhändig spielte.

Zu seinen Kompositionen zählt u. a. die offizielle FIFA-Hymne (vom Album For You), die seit der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 weltweit - bei von der FIFA organisierten Fußballspielen - verwendet wird, sowie die Titel „Lady in Blue“, „Begegnungen“, „Why“, „La Musica“, „Victory“ und „First Love“.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.-

MAX LICHTEGG
1910 - 1992

Sänger

Max Lichtegg, 1910-1992, Operettentenor und Kammersänger; stammte aus Polen; wurde 1949 Schweizer; gehörte 1940-1972 zum Ensemble des Zürcher Opernhauses; sang auch in Buenos Aires und Kalifornien

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-

EVA LIND
1965

Sängerin

Bereits im Alter von 13 Jahren begann Eva Lind ihre Gesangsausbildung in ihrer Geburtsstadt Innsbruck. Nach der Matura studierte sie zuerst an der Wiener Universität Philosophie, Publizistik und Theaterwissenschaften, entschied sich aber dann doch für eine professionelle Ausbildung zur Opernsängerin. Ihre Lehrerinnen waren Gertrude Hechenleitner und Wilma Lipp. 1983 gewann die junge Sopranistin den österreichischen "Jugend musiziert"-Wettbewerb.

Im Alter von 19 Jahren feierte die junge Sängerin ihr Debüt an der Wiener Staatsoper, an die sie für fünf Jahre verpflichtet wurde, als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte. Mit der Partie der Lucia di Lammermoor am Stadttheater in Basel setzte Eva Lind den Grundstein für ihre internationale Karriere, die sie an die großen Opern- und Konzerthäusern dieser Welt führte. Sie stand mit hochkarätigen Stars der Opernwelt auf der Bühne, darunter Placido Domingo, Alfredo Kraus und Agnes Baltsa.

Das Repertoire der Künstlerin umfasst italienische Becanto-Partien wie der Lucia Lucia di Lammermoor, der Amina La Sonnambula, der Elvira I Puritani, der Violetta La Traviata oder der Gilda Rigoletto, Partien von Mozart (wie z. B. der Konstanze in Die Entführung aus dem Serail und Richard Strauss (wie z. B. der Sophie in Der Rosenkavalier), aber auch Rolllen aus dem französischen Fach wie Juliette Roméo et Juliette, Manon Manon und der Ophélie Hamlet. Ihr Liedreportoire reicht von Mozart, Haydn, Orff, Schubert, Brahms, Wolf, Strauss, Schumann, Berg, Debussy bis Zemlinsky usw. Die Vielseitigkeit der Künstlerin ist auch in zahlreichen Tondokumenten festgehalten mit so renommierten Dirigenten wie Georg Solti, Neville Marriner, Jeffrey Tate und Colin Davis.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.-

MARTIN MANN
1944

Sänger

Martin Mann wuchs in Wiesbaden auf. Seine Eltern waren als Tanzpaar die "2 Prixis" bekannt. Nach der Schule studierte er Musik am Konservatorium in Wiesbaden. Ferner machte er eine Schauspiel- und Tanzausbildung. Der Sänger und Produzent Michael Holm entdeckte ihn als Sänger und produzierte mit ihm Anfang der 70er Jahre einige Hits. Sein größter Erfolg hieß Meilenweit (1971). Bis Ende der 90er Jahre nahm Martin Mann Titel auf und war Gast in diversen Musiksendungen des Fernsehens, darunter auch mehrmals in der ZDF-Hitparade.

1981 nahm er am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil. Mit dem Titel Boogie Woogie erreichte er den dritten Platz.

Neben seiner Gesangskarriere komponierte Mann auch Schlager für seine Kollegen, darunter für Jürgen Marcus, Nicole, Wind, Roland Kaiser, Veronika Fischer, Rex Gildo, Chris Roberts, Roberto Blanco, Die Klostertaler, Gaby Albrecht Wencke Myhre und viele andere.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 6.-

MAREK & VACEK

Musiker

 Das pianistische Edel-Duo Marek & Vacek liess damals die Zuschauer staunen. In den 70er und 80er Jahren feierten die beiden  polnischen Fortissimo-Pianisten weltweit mit einem faszinierenden virtuosen Mix aus Klassik, Schlager, Jazz, Pop und Moderne  Erfolge - von der Berliner Philharmonie über das Konzerthaus Wien bis zur legendären New Yorker Metropolitan Opera.

Was damals die Zuhörer mitriss, war einfach die musische Methode des Duos an 2 x 88 Tasten. Die musikalische modische Moderne klassisch und das Klassische modern und modisch zu artikulieren. Das war neu.

Dann riss 1986 ein tragischer Autounfall Vacek Kisielewski (geb. 1943) aus dem Leben.

Lichtpunkte wie Marek & Vacek verdanken ihr Aufblitzen einem genialen Moment, der nicht zu reanimieren ist. Marek ging nach Paris, widmete sich der musikpädagogischen Erziehung junger Begabungen, hielt musisch Ausschau und ging musikalisch in sich.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 29.- (selten)

MAXI PRIEST
1960

Sänger

Die Familie von Priest emigrierte nach dem zweiten Weltkrieg von Jamaika nach London. Dort wurde Maxi Priest als zweitjüngstes von neun Kindern geboren. Seine Familie war in der Pfingstbewegung aktiv, Priest selbst konvertierte später zu den Rastafaris und nannte sich fortan Maxi Priest.

Priest arbeitete zunächst als Zimmermann, bevor er in der Reggae-Szene Londons Fuß fasste. Sein Debütalbum You're Safe erschien 1985. Sein 1988 erschienenes drittes Album Maxi Priest brachte ihm den endgültigen Durchbruch. Besonders die im Reggae-Sound aufgenommenen Coverversionen Wild World (Cat Stevens) und Some Guys Have All The Luck (Robert Palmer) wurden in England und den USA zu kleineren Hits.

Das nachfolgende Album Bonafide erschien 1990 und wurde sein größter Erfolg. Die Single Close To You erreichte die Nr.1 in den USA und die Top Ten in UK und Deutschland. Priest arbeitete während seiner ganzen Karriere oft und gerne mit anderen Künstlern zusammen, unter anderem mit Sly & Robbie, Beres Hammond und Apache Indian. Die Duett-Singles Set The Night To Music (1991) mit Roberta Flack, Housecall (1991) mit Shabba Ranks und That Girl (1996) mit Shaggy wurden zu Top 20-Hits.

Seine Musik weist neben Reggae auch Pop und R&B-Elemente auf. Seine Fans gaben ihm den Spitznamen King of Lovers Rock.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 19.- 

RUGGERO RAIMONDI
1941

Sänger

Er studierte in Mailand und Rom und debütierte 1964 in Spoleto als Colline in La Bohème. 1968 debütierte er an der Mailänder Scala und 1970 an der Metropolitan Opera.

Raimondi, der als Nachfolger Cesare Siepis gilt, wird seit 30 Jahren international als einer der größten seines Fachs angesehen, insbesondere als Interpret von Werken Wolfgang Amadeus Mozarts und Giuseppe Verdis. Durch seine zahlreichen Auftritte in Opernverfilmungen (als Don Giovanni unter der Regie Joseph Loseys, als Escamillo (Carmen) unter Francesco Rosi, als Boris Godunow unter Andrzej Zulawski, als Scarpia (Tosca) unter Benoît Jacquot...) wurde er auch einem breiteren Publikum bekannt.

Original-signiertes Grossfoto (Format A4)   Price in Euro 25.-