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ADAMO

Sänger

Als Salvatore Adamo vier Jahre alt war, zog seine Familie ins belgische Kohlerevier nach Mons, da der Vater dort Arbeit fand. Da in Belgien eine doppelte Staatsbürgerschaft nicht möglich war, behielt er, nach eigenem Bekunden aus Respekt und in Erinnerung an seinen Vater, die italienische. Neben seiner schulischen Laufbahn sang er noch im Kirchenchor und lernte Gitarre spielen.

1962 wurde in Belgien seine erste Schallplatte veröffentlicht, nachdem er zuvor in Frankreich einen Musikwettbewerb gewonnen hatte. Alsbald spielte er seine Kompositionen, obwohl der Sprache kaum mächtig, auch auf deutsch ein. Bereits 1966 trug ein Viertel aller Schlager-Platten, die in Frankreich verkauft wurden, seinen Namen. Ein Jahr später führte ihn eine Tournee auch durch Deutschland. Seinen größten Hit in Deutschland hatte er 1968 mit Es geht eine Träne auf Reisen (die deutsche Version von Une larme aux nuages), der sich 15 Wochen in den Top 10 hielt und dort den zweiten Platz erklomm. Im März 1969 war er gemeinsam mit der deutschen Sängerin Alexandra auf Deutschland-Tournee. Sie schrieb den deutschen Text "Walzer des Sommers" für ihn und Adamo komponierte und Alexandra textete "Kinderjahre" gemeinsam. Nach Alexandras Tod 1969 nahm Adamo das Lied auf und veröffentlichte es 1978. --Einen aus heutiger Sicht der Tatsachen ausgesprochen bemerkenswerten Titel stellt die Single "Les gratte-ciel" aus dem Jahre 1969 dar. Der Titel wurde 1972 ins Deutsche übersetzt. In offenen Diskussion ist man sich nicht einig, ob Adamo sich auf den kalten Krieg und die Supermächte bezieht, oder, wie ebenfalls viele denken, sein Titel beinahe prophetische Züge aufwies, welche auf frappierend zutreffende Weise an die Ereignisse des 11. September 2001 erinnern lassen.

In den siebziger Jahren zeichneten sich seine LPs "Kieselsteine", gefolgt von "Seiltanz - Kieselsteine 2" und "Hinter den Herzen - Kieselsteine 3" durch anspruchsvolle Texte aus. Lieder wie "In deinen Armen sterben", "Der Gehängte", "Die Feen sterben nicht", "Was soll ich da noch für Euch singen?" und "Wenn Du wiederkommst" (übersetzt von Reinhard Mey) waren gelungene Übersetzungen seiner französischen Chansons. "Kieselsteine" erschien in den achtziger Jahren auch als CD, aber nur in geringer Auflage.

Adamo musste am 28. Mai 2004 seine geplante Tournee abbrechen und sich wegen gesundheitlicher Probleme in Behandlung begeben. Nach fast einem Jahr Erholungspause gab Adamo dann wieder Konzerte in Belgien und Frankreich. Zu dem ersten Konzert dieser Reihe, das in Mons, der Stadt seiner Jugend, stattfand, kamen Menschen aus ganz Europa und aus Übersee. Im Jahr 2007 nahm Adamo unter anderem an verschiedenen Musikfestivals in Frankreich teil und tourte durch das Land, sowie durch Belgien und den französischsprachigen Teil Kanadas. 2008 wurde die CD "Le bal des gens bien" veröffentlicht, auf der 18 bekannte und weniger bekannte Adamo-Titel neu aufgenommen wurden. Jedes Lied singt Adamo im Duett mit einem anderen Künstler der französischen Chanson-Szene. Die CD wurde nach wenigen Wochen mit Platin in Belgien und Gold in Frankreich ausgezeichnet. Im November 2010 erschien eine CD mit neuen französischen Liedern "De toi à moi", auf der unterem anderem ein Duett mit seiner Tochter Amélie "T'aimer quelque part" zu hören ist. 2011 ausgebreitete Tournee zu seinem 50. Bühnenjubiläum durch Belgien und Frankreich, aber auch Konzerte in Athen und den Niederlanden.
Die immer grauer werdenden Haare können seinem Ruhm nicht schaden. Auch im Jahr 2013 ist der beliebte Sänger wieder auf Tournee in Frankreich, Belgien und Russland. Adamos Musik kann auch über ITunes (per Itunes Karte Code) in MP3-Form erworben werden. 

Original-signiertes Foto (Format ca. A5)    Price in Euro (zur Zeit vergriffen)

BEA ABRECHT

Sängerin

Original-signiertes Foto (Format ca. A5)    Price in Euro 6.-

ADRIAN AESCHBACHER
1912 - 2002

Pianist

Er wurde zuerst von seinem Vater Carl Aeschbacher privat ausgebildet und ging dann an das Konservatorium Zürich. Dort waren Emil Frey und Volkmar Andreae seine Lehrer. Anschließend wechselte er zu Artur Schnabel nach Berlin. Mit einer Europatournee begann 1934 seine Konzerttätigkeit, die sich vor allem auf Europa und in geringerem Umfang auch auf Südamerika erstreckte. Als Nachfolger der Pianisten Walter Gieseking und Andor Foldes betreute er 1965 bis 1977 als Professor die Hauptfachklasse Klavier an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater.

Adrian Aeschbacher war bekannt als hervorragender Interpret der Werke von Beethoven, Schubert, Schumann und Brahms.

Original-signierte Karte (etwas kleiner als Postkartenformat)   Price in Euro 9.--

MATTHIAS AESCHBACHER
1938

Dirigent

Matthias Aeschbacher was born in Zürich and comes from a family of musicians. He began his musical education with piano lessons from his father, before studies at the Academy of Music in Zürich. He began his career as a pianist whilst taking lessons in conducting from the principal conductor of the Zürich Opera, Christian Vöchting, who engaged Aeschbacher as a répétiteur in 1964. In 1968 Matthias Aeschbacher was appointed conductor there and in 1976 he took up the post of General Music Director in Lübeck. Since 1991 he has been Principal Conductor of the Theatre and Orchestra in Essen. He has made guest appearances with many leading orchestras in Europe, including the Residentie Orkest in The Hague, the Bamberg Symphony Orchestra and the NDR Symphony Orchestra in Hamburg.

Oben: Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.-
Unterschrift auf der Rückseite des Fotos

Unten: Original-signierte Karte (etwas kleiner als Postkartenformat)   Price in Euro 9.-

NIKLAUS AESCHBACHER
1917 - 1995

Dirigent, Komponist

Born in Trogen in the canton of Appenzell Ausserrhoden as the son of Carl Aeschbacher, he studied music in Zürich and Berlin. After a post as conductor in Berne he became the chief conductor of the NHK Symphony Orchestra in Tokyo in 1954. but returned to Berne two years later. In 1964, he accepted a post in Detmold, where he taught at the music academy from 1972 to 1982.

Between 1930 and 1950, he wrote one opera for the Swiss radio station DRS and a few pieces for orchestra, but also some chamber music.

Oben: Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.-
Unterschrift auf dunklem Hintergrund

Unten: Original-signierter Brief  (Format A4)  Price in Euro 15.-

 

PETER ALEXANDER
1926 - 2011

Sänger, Schauspieler
 

Bereits 1951 erschien Alexanders erste Schallplatte („Das machen nur die Beine von Dolores“). Bis 1981 hatte Alexander als Sänger 27 Top-Ten-Hits in der Bundesrepublik Deutschland und war bis heute achtzig Mal in den Top Hundert vertreten. Für seine Schallplatten, Filme und Fernsehshows erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Von 1965 bis 1983 wurden über 15 Millionen Langspielplatten und 25 Millionen Singles von Peter Alexander allein bei „Ariola“ verkauft; wobei die Schaffenszeiten bei „Polydor“ von 1951 bis 1965 und bei „Ariola“ ab 1983 bis heute im deutschsprachigen Sprachraum noch nicht mit einbezogen werden konnten. Er brachte insgesamt über 156 Singles und über 120 Original-Langspielplatten auf den Markt sowie mehrere Dutzende EP-Produktionen. Eng verbunden mit der Gesangskarriere von Peter Alexander war die Karriere des Produzenten Kurt Feltz, Ralph Siegel. Allein in Deutschland werden Peter Alexanders Tonträgerverkäufe von 1956 bis heute auf über 46 Millionen Stück geschätzt.

Ende der 80er-Jahre war er zeitweise mit Hits wie „Die Zeit der Rosen“ oder „Gestern jung, morgen alt“, die G. G. Anderson für ihn produzierte, in den Hitparaden zu finden. Seine letzte offizielle LP-Veröffentlichung war 1991 die von Dieter Bohlen produzierte Platte „Verliebte Jahre“.

Ariola gab anlässlich seines 80. Geburtstages bekannt, dass Alexander als einziger deutschsprachiger Sänger sechs Jahrzehnte mit seinen Produktionen in den deutschen Hitparaden vertreten ist.

Alexander trat von den 1950ern bis in die frühen 1970er als Darsteller in vielen Unterhaltungsfilmen auf, in denen er zumeist auch als Sänger zu hören war. Oft war Gunther Philipp sein Partner. Popularität erlangte Alexander durch die Verkörperung des Kellners Leopold in der Operettenverfilmung Im weißen Rößl (Regie Werner Jacobs, 1960). Diese Art von Unterhaltungsfilmen, die leichte Muse, wurden auch kommerziell erfolgreich. So wurde Alexander 1957 von Deutschlands Kinobesitzern zum besten Nachwuchskünstler gewählt, und er bekam später unter anderem die „Goldene Leinwand“ und die „Berolina“ verliehen.

Von 1969 bis 1995 erzielte die Peter Alexander Show, in denen er als moderierender Gastgeber, Entertainer, Parodist und Sänger auftrat, hohe Einschaltquoten im Fernsehen. Die damaligen ZDF-Shows (Spezialitäten…, Wir gratulieren…) mit den Büchern von Hans Hubberten und unter der Regie von Ekkehard Böhmer, Dieter Pröttel und Dieter Wendrich erreichten eine hohe Publikumszahl. Mit bis zu 38 Millionen TV-Zuschauern allein in Deutschland erzielte er Einschaltquoten, die sonst nur Weltmeisterschaftsübertragungen erreichten. Ein Höhepunkt war die ZDF-Gala zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe aus dem Jahre 1975, Treffpunkt Herz. Insgesamt trat Peter Alexander in 600 TV-Sendungen auf.

Alexander etablierte sich bis heute als erfolgreichster Showstar im gesamten deutschsprachigen Raum. Seine Tourneen in der Bundesrepublik, in Österreich und der Schweiz erzielten große Resonanz. Diese Tourneen gaben dem Künstler die Möglichkeit, seine Vielseitigkeit, z. B. als Pianist im Swing-Bereich, über das TV-Show-Format hinaus zu präsentieren.

In den gesamten 60er und 70er Jahren war Peter Alexander der erfolgreichste Tourneekünstler im gesamten deutschen Sprachraum, vor allem aber in Deutschland errang er ungeahnte Beliebtheit. 

Original-signiertes Illustriertenfoto (Format ca. A5)    Price in Euro 8.- 

WOLFGANG AMBROS
1952

Sänger, Liedermacher

Wolfgang Ambros' bekannteste Titel sind wohl Schifoan und Es lebe der Zentralfriedhof (1975), Die Blume aus dem Gemeindebau und natürlich Zwickt's mi (1975). Schifoan erlangte seit seiner Entstehung in ganz Österreich, besonders auch in den österreichischen Schigebieten den Status einer Hymne auf den Schi-Breitensport und wird von einer großen Gästezahl mitgesungen. Österreichische Schifahrer - aber nicht nur diese - aller Altersgruppen kennen häufig den gesamten Text auswendig.
 

Über seine bekannten Hits hinaus überrascht Ambros immer wieder durch seine musikalische Bandbreite und auch provokante Richtungen. Legendär geworden ist ein Album mit Liedern von Bob Dylan, das Ambros in den späten 70ern aufnahm. 

Mit dem Duo Tauchen/Prokopetz arbeitete Ambros oft und erfolgreich zusammen. Das erfolgreichste Werk dürfte Der Watzmann ruft sein.

In den 1980er-Jahren nahm Ambros auch mehrere Titel gemeinsam mit André Heller auf.

Einen Meilenstein in Sachen Wienerlied setzte Wolfgang Ambros mit der CD "Der Alte Sünder - Ambros singt Moser". Auf diesem Tonträger und auch bei den anschließenden Konzerten singt Wolfgang Ambros Lieder, die Hans Moser und dessen langjähriger Partner Paul Hörbiger populär gemacht haben, jedoch ohne zu nuscheln oder zu granteln. Wolfgang Ambros singt "Die Reblaus", "In der Kellergassen" oder "Sperrstund is" mit seiner eigenen unverwechselbaren Stimme, mit seinem eigenen "Schmäh".

Ambroserhielt 2002 den Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 


LALE ANDERSEN 
1905 - 1972

legendäre Sängerin / legendary singer
 

Es gibt wenige Künstler, die so mit einem Lied verknüpft werden, wie das bei Lale Andersen und dem Schlager des 2.Weltkriegs, „Lili Marleen“, der Fall ist. Am 23. März 1905 wird Lale Andersen als Liese-Lotte Bunnenberg bei Bremerhaven in einer Seemannsfamilie geboren.
1924 heiratet sie den Maler Paul Ernst Wilke, hat 3 Kinder mit ihm, lässt sich 1931 scheiden und geht nach Berlin, um als Künstlerin Karriere zu machen.

Bis 1938 tingelt sie mit langsam zunehmenden Erfolg durch Deutschland, Auftritte in der Schweiz kommen hinzu. München und das Künstlerlokal „Simpl“ bilden am ehesten noch einen Lebensmittelpunkt. Auch der Künstlername Lale Andersen entsteht in dieser Zeit. Im Simpl singt Lale Andersen erstmals „Lili Marleen“ mit noch chansonhafter Melodie, der Text von Hans Leip ist großteils schon im 1. Weltkrieg entstanden. Die bekannte Melodie, die stärker einen Marschrhythmus betont, wird erst im darauffolgenden Jahr 1939 von Norbert Schultze komponiert. In diesem Jahr wird „Lili Marleen“ auch als B-Seite einer Schallplatte (A-Seite: Drei rote Rosen) aufgenommen.

1941 wird der Soldatensender Belgrad eröffnet, unter den (wenigen) Platten, die man vom Reichssender Wien erhält, befindet sich auch das bei der NS-Propaganda verpönte Lied „Lili Marleen“, dem man Mangel an Heroismus vorwirft. Wegen des darin enthaltenen Zapfenstreichs bringt es der starke Soldatensender Belgrad allabendlich zum Programmschluss um 22 Uhr. Das verhilft dem Lied bei Freund und Feind zu immenser Popularität, die sich in vielen Übersetzungen und Nachdichtungen –oft mit anti-nazistischem Inhalt– zeigt.

Im September 1942 wird Lale Andersen –wohl wegen ihrer (Brief-) Kontakte zu Juden– von der Gestapo zeitweise verhaftet, später erhält sie Aufrittsverbot. Dieses wird später gelockert, als sich die BBC einschaltet. „Lili Marleen“ darf sie nicht mehr singen.

Das Kriegsende erlebt Lale Andersen auf Langeoog, das später zum festen Domizil wird. Sie wird von den alliierten Soldaten erkannt und als Sängerin von Lili Marleen gefeiert. Eine internationale Karriere beginnt, häufige Tourneen durch Europa und Amerika folgen.

Mit neuen Liedern ist Lale Andersen weniger erfolgreich. 1952 erlebt sie ein Comeback mit „Blaue Nacht am Hafen“. Einen großen Erfolg hat sie 1959 noch einmal mit „Ein Schiff wird kommen“. Schallplattenaufnahmen –auch auf plattdeutsch–, Auftritte auf der Bühne, im Fernsehen und beim Radio sowie Buchveröffentlichungen prägen die 1960er Jahre.
Am 29.August 1972 stirbt Lale Andersen auf einer Reise nach Wien, wo sie ein neues Buch vorstellen will, an Herzversagen. 

Here is a rare original signed card 3.5 x 5.6 (Format A6)     Price in Euro 35.-
Unterschrift ist auf Original gut erkennbar


PATTY ANDREWS
1918

Sängerin

Mitglied der legendären "Andrew Sisters"

Das Terzett bestand aus drei Schwestern, die alle in Minneapolis, Minnesota geboren wurden: 

    LaVerne Sofie (* 6. Juli 1911 in Minneapolis, Minnesota; † 8. Mai 1967 in Brentwood (Kalifornien)), Alt 
    Maxine Angelyn (* 3. Januar 1916 in Minneapolis; † 21. Oktober 1995 in Hyannis, Massachusetts), 2. Sopran 
    Patty Marie (* 12. Februar 1918 in Mound, Minnesota), 1. Sopran 

Der Vater war gebürtiger Grieche, besaß ein kleines Restaurant und änderte in den USA seinen Familiennamen Andreos in Andrews um. Die Töchter kamen über ihre Mutter, die aus Norwegen stammte, früh mit der Vokalmusik in Kontakt. Sie stellte eigene künstlerische Ambitionen zurück, um ihre Töchter zu fördern. Vorbild ihrer Gesangsnummern waren die damals sehr bekannten Boswell Sisters, deren Dixieland Stil sie bald perfekt kopierten. Ihr Repertoire ging dann aber Ende der 1930er mehr und mehr in Richtung Swing, Boogie Woogie und südamerikanische Rhythmen. 

Ab 1932 tourten sie mit dem Orchester von Larry Rich durch kleinere Städte und hatten Auftritte in lokalen Radiosendern des mittleren Westens. 1937 wurden Sie durch Dave Kapp, der ihnen einen Plattenvertrag bei Decca verschaffte, einem größeren Publikum bekannt. Der Durchbruch erfolgte schließlich im selben Jahr in New York mit der aus einem jiddischen Musical ausgekoppelten Nummer „Bei mir bist Du schoen“ (Cahn/Chaplin/Jacobs), für die im Studio vor der Aufnahme noch ein englischer Text geschrieben werden musste. Während des Zweiten Weltkrieges verließen die Schwestern erstmals die Vereinigten Staaten, um im Rahmen der Truppenbetreuung in Nordafrika und Sizilien aufzutreten. 

Sie traten während ihrer Karriere mit bekannten Künstlern wie Bing Crosby, Les Paul, Burl Ives, Danny Kaye, Carmen Miranda, Guy Lombardo, Ernest Tubbs und dem Glenn Miller Orchestra auf. Die Schwestern traten als Gäste in unzähligen Radio-Shows auf und hatten insgesamt 17 Auftritte in Kinofilmen, in denen sie sich meist selbst spielten. 

1954 verließ Patty die Gruppe, um eine Solokarriere zu starten. Ausbleibender Erfolg führte schließlich dazu, dass sich die drei Schwestern 1956 erneut zusammenfanden, ohne jedoch an die ganz großen Erfolge früherer Jahre anknüpfen zu können. Sie lösten sich 1966 wegen gesundheitlicher Probleme von LaVerne auf, die 1967 an Krebs starb. 

1970 trat Patty als Solistin in dem Musical „Hollywood Canteen“ auf, das einen Achtungserfolg erzielte. Zusammen mit Maxene spielte und sang Patty in dem Musical „Over here“, das es zwischen März 1974 und Januar 1975 auf 341 Vorstellungen brachte. 

Insgesamt spielten die Andrews Sisters über 700 (nach anderen Quellen 1700) Aufnahmen ein, die sich ca. 90 Millionen Mal verkauften. Sie waren die erste Frauengruppe in der Geschichte der Popmusik, die eine Platin-Schallplatte erhielt. Sie ersangen sich neun goldene Schallplatten und 46 ihrer Songs kamen in die Top Ten der Billboard Charts. Das Terzett wurde mit vielen Namen belegt, von denen „America’s Wartime Sweethearts“ und „The Swing Sisters“ die meistverwendeten waren. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 25.-


PAUL ANGERER 
1927

Violinist, Komponist, Dirigent

Er war von 1952 bis 1956 Solobratschist der Wiener Symphoniker und anschließend Kapellmeister in Bonn und Ulm. In Salzburg war er von 1968 bis 1972 Opernchef des Salzburger Landestheaters. Von 1971 bis 1981 leitete er das Südwestdeutsche Kammerorchester, und ab 1982 das Concilium Musicum in Wien. Ab diesem Zeitpunkt lehrte er auch an der dortigen Musikhochschule.

Sein Kompositionsstil wurde von Paul Hindemith beeinflusst.
Auszeichnungen [Bearbeiten]

    * 1953: Österreichischer Staatspreis für Musik
    * 2001: Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.-


RAY ANTHONY 
1922

Musiker

Als Kind zogen Ray Anthony und seine Familie nach Cleveland in Ohio um, wo er mit seinem Vater das Spielen der Trompete lernte. Er spielte von 1940 bis 1941 in Glenn Millers Band, bevor er während des Zweiten Weltkriegs in der U.S. Navy diente. Nach dem Krieg gründete er seine eigene Musikgruppe. Das Ray Anthony Orchestra wurde in den frühen 1950ern mit Aufnahmen wie beispielsweise Anthonys klassischem Tanzlied „The Bunny Hop“ sehr berühmt.

Von 1953 bis 1954 war Anthony Orchesterdirektor in der Fernsehserie TV's Top Tunes. Er spielte außerdem im Film Daddy Long Legs mit. 1955 heiratete Anthony die Schauspielerin Mamie van Doren und begann gleichzeitig, seine eigene Schauspielkarriere auszuweiten. Er spielte von 1956 bis 1957 die Hauptrolle in der recht kurzlebigen Unterhaltungssendung The Ray Anthony Show. Anthony trat in den späten 50ern zudem in mehreren Filmen auf, z. B. in The Five Pennies (er spielte Jimmy Dorsey), in The Girl Can't Help It und in Van Dorens Filmen High School Confidential und Girls Town.

Anthony und Van Doren ließen sich 1961 scheiden. Etwa zur gleichen Zeit endete auch Anthonys kurze Filmkarriere. Er setzte jedoch seine Musikkarriere fort und landete einen weiteren Hit mit der Serienmelodie von Peter Gunn.

Anthony wurde mit einem Stern auf dem Walk of Fame geehrt. Anthony ist noch immer als Bandleader und Musiker aktiv.

Original-signiertes Foto (Format ca. 10 x 20 cm)    Price in Euro 25.-

ARABESQUE

Musikgruppe

Arabesque ist eine deutsche Popmusikgruppe, die insbesondere in Japan große Erfolge feierte.

Arabesque setzte sich aus den drei Sängerinnen Sandra Ann Lauer (ab August 1978), Jasmin Elizabeth Vetter und Michaela Rose zusammen. In Deutschland und im übrigen Europa gelang ihnen nie der große Durchbruch, woran auch vier Auftritte im Musikladen nichts ändern konnten. Lediglich die Single Marigot Bay gelangte in die deutschen Top 20. Dafür erreichte das Mädchentrio in Japan eine große Popularität. Nahezu alle Titel der Band wurden von Jean Frankfurter komponiert und produziert.

Nach der Auflösung von Arabesque 1984 bildeten Jasmin Vetter und Michaela Rose die Gruppe Rouge, während Sandra Lauer ihr erstes Soloalbum aufnahm.

Seit Dezember 2006 gibt es die Arabesque wieder. Um das Gründungsmitglied Michaela Rose haben sich Sabine Kämper und Silke Brauner formiert. Seitdem spielt die Gruppe auf Veranstaltungen in Russland und dem Gebiet der ehemaligen UdSSR.

Marigot Bay war die erfolgreichste Hitsingle von Arabesque 1981 in Deutschland und Europa. Die Höchstplatzierung war # 8 in den deutschen Charts. Michaela Rose, Originalmitglied von Arabesque, produzierte im Jahre 2008 dieses romantische Lied in einer modernen Version. Michaela mit ihrer Alt-Stimme singt über Erinnerungen an eine verlorene Liebe am Strand der karibischen Insel St. Lucia. Der Remix Marigot Bay 2008 von Arabesque feat. Michaela Rose ist ausschließlich in Downloadportalen erhältlich.

Im April 2010 wurde ein Konzert von Arabesque in Tokio aus dem Jahre 1982 auf einer CD mit dem Titel Fancy Concert veröffentlicht. Zusätzlich enthält das Album eine neue Aufnahme des japanisch gesungenen Liedes Sukiyaki Song von Arabesque feat. Michaela Rose aus dem Jahre 2010 als Bonus-Track. Alle Lieder stehen auch als Downloads zur Verfügung.

Original-signiertes Foto von allen ursprünglichen Mitgliedern (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-

TERENCE TRENT D'ARBY
1962

Sänger

Terence Trent d'Arby wurde in Manhattan, New York geboren und wuchs dort auf. Andere Quellen besagen, dass er aus Orlando, Florida, stammt und dort aufwuchs. Nach dem College ging er zur United States Army. Dort diente er in Deutschland in der gleichen Einheit wie seinerzeit Elvis Presley. Anfang der 1980er Jahre wirkte er in der Band The Touch mit.

Sein Debütalbum, Introducing the Hardline According to Terence Trent D’Arby, aus dem Jahr 1987 ist sein bekanntestes und erfolgreichstes Werk. Das Album verkaufte sich über eine Million Mal in den ersten drei Tagen nach der Veröffentlichung und insgesamt zwölf Millionen Mal. Darauf enthalten sind unter anderem seine größten Hits Sign your name, If You Let Me Stay und Wishing Well.

Maitreya erhielt im März 1988 einen Grammy für die Best male R&B vocal performance. Seitdem hat er fünf Alben veröffentlicht, nicht inbegriffen frühe Aufnahmen mit der Frankfurter Funk-Band The Touch aus dem Jahr 1983.

Im Oktober 2001 änderte er seinen Namen offiziell in Sananda Maitreya, zog von Los Angeles nach München um und gründete ein eigenes Label mit dem Namen Treehouse Publishing. 2002 zog er nach Mailand und heiratete dort 2003 eine Italienerin.

Original-signiertes Foto (ca. Format A5)    Price in Euro 25.- 


VLADIMIR ASHKENAZY 
1937

Pianist

Aus einer musikalischen Familie stammend – sein Vater war Pianist in der Unterhaltungsbranche – zeigte sich Aschkenasi als frühes Talent. 1943 nach Moskau übergesiedelt, musste sich die Familie zwar 13 Jahre lang eine Wohnung mit anderen Familien teilen. Aber die musikalische Fortbildung von begabten Kindern war zu der Zeit mit eine der besten. 1955 gewann Aschkenasi den zweiten Preis beim Chopin-Wettbewerb in Warschau, 1956 durfte er erstmals in den Westen reisen, um am Wettbewerb La Reine Elisabeth in Brüssel teilzunehmen. Er gewann dort den ersten Preis, ebenso wie 1962 beim Int. Tschaikowsky-Wettbewerb. Während seiner Jahre in Island von 1968 bis 1978 entwickelte er seine Fähigkeiten als Dirigent. Aschkenasi verfügt über ein traditionelles, sehr umfassendes Klavierrepertoire, meidet aber zeitgenössische Musik.

Ab 1978 vollzog sich sein Wechsel zum Dirigentenpult. Er hat dann zehn Jahre lang, von 1989 bis 1999, als Nachfolger von Riccardo Chailly das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) geleitet, danach, bis 2003, die Tschechische Philharmonie.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-

RICK ASTLEY
1966

Sänger

Aufgewachsen im Norden Englands, ist er das jüngste von vier Kindern. Seine Mutter führte ihn früh an die Musik heran und meldete ihn im Kirchenchor an. Schon in der frühen Kindheit gründete er erste Bands. Als er mit Schulfreunden die Band FBI gründete und mit ihr einige Konzerte in der Umgebung seiner Heimat gab, wuchs der Bekanntheitsgrad von Astley langsam an. Kurze Zeit später bekam er erste Angebote von Produzenten. Seine Bandkollegen unterstützten ihn in seinen Bestrebungen zu einer Solokarriere, so dass Astley FBI verließ und sich der Hitfabrik von Pete Waterman („Stock Aitken Waterman“) anschloss, die unter anderem auch Kylie Minogue und Samantha Fox zu Popstars machte.

1987 wurde seine Debütsingle Never Gonna Give You Up im typischen Euro-Disco-Sound veröffentlicht, mit der er zunächst in England und später in 15 weiteren Ländern (u. a. in den USA und Deutschland) für längere Zeit die Spitze der Charts eroberte. An diesen Erfolg knüpfte auch die zweite Single und das darauf folgende Album Whenever You Need Somebody an. In den nächsten zwölf Monaten war Astley einer der erfolgreichsten Künstler in Großbritannien und räumte bei den BPI Awards den Titel für die beste Single Never Gonna Give You Up ab und wurde in den USA für einen Grammy nominiert. Auch die weiteren Single-Auskopplungen aus dem Album erreichten in vielen Ländern Top-Ten-Platzierungen.

Astleys zweites Album Hold Me In Your Arms erschien 1988 und knüpfte nahtlos an die ersten Hits an. 1989/90 führte ihn seine erste Welttournee durch Europa, die USA, Asien und Australien. Nachdem er sich von Waterman getrennt hatte, brachte er 1991 sein drittes, künstlerisch etwas ambitionierteres Album Free auf den Markt, bei dem unter anderem Elton John, Michael McDonald und Climie Fisher mitwirkten. Mit der LP und auch den Single-Auskopplungen konnte er noch mal einige Erfolge in England, den USA und einigen europäischen Ländern verbuchen. Doch an die Erfolge der ersten Platten konnte er nicht mehr anknüpfen.

Als 1993 Ricks Album Body And Soul, an dem wieder bekannte Kollegen wie Lisa Stansfield oder erneut Climie Fisher mitarbeiteten, erschien, hatten sich seine Prioritäten bereits ein wenig verschoben. Seine Frau und er bekamen eine Tochter. Die Musik mit dem Tourstress und den Arbeiten im Studio rückte er mehr in den Hintergrund. Das Album verkaufte sich schlecht, so dass sich auch die seriöse Musik-Presse, die nie besonders viel für Astleys Musik übrig hatte, bestätigt fühlte. Astley zog sich zunächst aus dem Musikbusiness zurück.

Im Jahr 2000 begann er wieder eigene Songs aufzunehmen. Anfang 2001 erschien auf Polydor seine Comeback-Single Sleeping und später das Album Keep It Turned. Beide erreichten in Großbritannien und weiten Teilen Europas die Charts, doch der große Erfolg blieb aus, so folgten 2002 nur noch ein Greatest-Hits-Album und 2004 eine Zusammenstellung seiner besten Love Songs, die sich beide gut verkauften. In England gab er nach über zehn Jahren wieder einige Konzerte.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 22.- 

TOM ASTOR
1943

Sänger

Tom Astor ist seit 26 Jahren mit seiner Frau Margareta verheiratet. Er hat zwei Kinder, Leif und Agnetha. 1963 trat Astor erstmals auf der Bühne auf. Zunächst sang er deutsche Schlager. In den späten 1970er Jahren widmete er sich der deutschsprachigen Country-Musik. 1980 erschien sein erstes Country-Album, und 1981 trat er bei der Fan Fair in Nashville (USA) auf. 1984 kam dann der Durchbruch in Deutschland mit dem Lied Hallo, guten Morgen Deutschland. Der Hit war der Beginn für zahlreiche Auftritte in fast allen großen Fernseh-Shows. So wurde Astor zum Beispiel Sieger der ZDF-Jahreshitparade mit seinem Hit Flieg junger Adler und mehrmals Sieger der ARD-Sendung Deutsche Schlagerparade. Astor gehört zu den bekanntesten deutschen Country-Musik-Interpreten.

1997 nahm Tom Astor bei den Deutschen Schlager-Festspielen teil und erreichte mit seinem Titel Eisen im Feuer den 4. Platz. Als einer der ersten deutschen Sänger trat Tom Astor in der legendären Grand Ole Opry auf.

Im Mai 2007 erschien das Album "Duette", auf dem Astor unter anderem mit Johnny Cash, Kenny Rogers, Waylon Jennings, Billy Swan oder Willie Nelson singt. Als Musiker unterstützen ihn Eddie Bayers (Schlagzeug), Hargus „Pig“ Robbins (Piano), Mark Casstevens (Akustik-Gitarre), Paul Franklin (Pedal Steel, Dobro) und Charlie McCoy.

Tom Astor wurde 2007 von der CMA als "Global Artist" nominiert.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 8.- 


CHARLES AZNAVOUR
1924

berühmter Sänger,Schauspieler / Famous singer, actor

Aznavour gehört seit über einem halben Jahrhundert zu den herausragenden Gestalten des französischen Chansons. Der Durchbruch gelingt ihm 1946, als Édith Piaf auf ihn aufmerksam wird und ihn auf eine Tournee durch Frankreich und die Vereinigten Staaten mitnimmt. Charles Aznavour hat über tausend Chansons geschrieben und sie in fünf Sprachen, darunter auch deutsch in der Übertragung von Bader, Walter Brandin, Michael Kunze und Jacky Dreksler interpretiert. Die deutsch gesungene CD „Das Beste auf Deutsch“ erschien 2004 beim Label EMI. Auch Didier Caesar (alias D. Kaiser) hat einige von ihm übertragen. Im Laufe der Jahre sind über hundert Schallplatten entstanden. Er gilt als der international bekannteste französische Sänger. Am 20. Februar 2006 endete seine internationale Abschiedstournee in Essen. Dies war offiziell sein deutsches Abschiedskonzert und galt zugleich als sein letztes öffentliches Konzert überhaupt. Charles Aznavour hat jedoch schon mehrmals Abschiedskonzerte gegeben und so blieb auch dies nicht sein letztes. Im September 2006 startete er eine Nord-Amerika Tournee, im November 2007 trat er im Pariser Palais des Congrès auf. Auf der Bühne konnte er bis zuletzt vor stets ausverkauften Häusern mit körperlicher Fitness und grandioser Stimme überzeugen, wobei er ohne Teleprompter oder andere Hilfsmittel auftritt und häufig in mehreren Sprachen singt. Als Schauspieler wirkte er in über 70 Filmen mit, unter anderem in der oscarprämierten Verfilmung „Die Blechtrommel“. Es handelt sich dabei um die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Günter Grass durch Regisseur Volker Schlöndorff.

Aznavour hat im Januar 1967 die Schwedin Ulla Ingegerd Thorssell geheiratet. Am 12. Januar 1968 wurden sie vom armenischen Erzbischof in Paris kirchlich getraut. Das Paar hat mehrere Kinder. Charles Aznavour hat aus seiner ersten Ehe eine Tochter.

Am 30. September 2006 trat Aznavour vor 50.000 Zuschauern auf dem Platz der Republik in der armenischen Hauptstadt Eriwan auf und wandte sich auch auf Armenisch an sein Publikum. Anlass war der erste Staatsbesuch eines französischen Präsidenten in der Republik Armenien. Charles Aznavour zählt zu den prominentesten Armeniern weltweit und hat sich vor allem seit dem verheerenden Erdbeben 1988 in Armenien immer wieder für das Land eingesetzt.

In den Texten seiner Lieder behandeln oft das Thema der Liebe. Einige seiner bekanntesten Chansons sind 'La Bohème', 'La Mamma', 'Que c'est triste Venise', 'She', 'Mourir d'aimer', 'Paris au mois d'août', Je m´voyais déjà, Les Comédiens, Tu t´laisses aller, Emmenez-moi, "Comme ils disent", Pour faire une jam.

signiertes Foto im Postkartenformat
Price in Euro 19.--

RUDOLF AM BACH
1919

Pianist

Oben: Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.- 
Unterschrift ist auf der Rückseite des Fotos

Unten: Original-signierte Karte (etwas kleiner als Postkartenformat)   Price in Euro 7.-

MONA BAPTISTE
1928 - 1993

Sängerin

Baptiste sang in ihrer Heimat bereits in ihrer Kindheit und verließ als etablierte Bluessängerin mit der MS Empire Windrush im Mai 1948 die Karibik, um in London ihre Karriere fortzusetzen. 1949 sang sie bei Cab Kaye und seinen Cabinettes, um dann ins Quintett von Stéphane Grappelli zu wechseln. In Paris trat sie mit Yves Montand auf. Nach einem Gastspiel in Belgien wurde sie für eine Reihe von Galaauftritten in Deutschland verpflichtet.

1953 erhielt die Sängerin von der Polydor ihren ersten Plattenvertrag in Deutschland, wo sie mit Werner Müller und dem RIAS-Tanzorchester Titel wie Merci Beaucoup oder Ich hab solche Angst einspielte. Parallel dazu war sie in den Musikfilmen Fräulein vom Amt (Regie: Carl-Heinz Schroth), Tanz in der Sonne (Geza von Cziffra) und An jedem Finger zehn (Erik Ode) zu sehen und zu hören. Gemeinsam mit Bully Buhlan sang sie den Hit Es liegt was in der Luft (1954), der ein großer Erfolg war. Weitere Titel mit Buhlan (z.T. auch mit Paul Kuhn, Der Seeräuber-Johnny) folgten in den nächsten Jahren. In Theo Lingens Film Wie werde ich Filmstar?, der 1955 in die Kinos kam, spielte sie ebenso wie Buhlan eine größere Rolle. 1956 trat sie in Franz Antels Musikfilm Symphonie in Gold auf.

Weitere Schlager spielte sie mit dem Orchester Bert Kaempfert ein. Daneben nahm sie auch für den englischen Markt Titel wie Rumbango oder That Man at the Table Got Blues auf. Im November 1956 interpretierte sie in der Sendung Karibische Romanze dem deutschen Fernsehpublikum populäre Titel aus ihrer Heimat. Ihr Calypso Blues mit der Brute Force Steel Band wurde 1957 veröffentlicht. 1958 wechselte sie zur Ariola. 1959 spielte sie in dem Spielfilm Mädchen für die Mambo-Bar (Wolfgang Glück) mit, zu dem sie auch eine Single mit der Titelmelodie veröffentlichte. Auch in den nächsten Jahren trat sie immer wieder in Fernsehshows auf. Mitte der 1960er Jahre unterbrach sie ihre Karriere, um 1970 mit Titeln wie When Joey Comes Around ein internationales Comeback zu versuchen. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 25.- 

EDI BÄR
1913 - 2008

Komponist, Musiker

Edi Bär (* 17. Oktober 1913 als Edwin Bär in Oetwil am See; † 11. Februar 2008) war ein Schweizer Kapellmeister, Komponist, Klarinetten- und Saxophonspieler aus Männedorf. Seine Musik war der Ländler. In seinem 12. Altersjahr begann er, Mandoline zu spielen. Ein Jahr später folgte das Klarinettenspiel, das er auch am Konservatorium studierte. Er wollte seinerzeit eine Lehre als Instrumentenbauer absolvieren, doch diese war nur für Bewohner der Stadt Zürich zugänglich.

In seinem 20. Altersjahr gründete er die Ländlerkapelle Edi Bär. Er komponierte rund 500 Tänze, allen voran den Schottisch Puurechilbi. Weitere Originale sind u. A. der Geburtstags-Schottisch, das Polka-Lied Bergheimet und das Walzer-Lied I suech e Maa. Beide Lieder wurden von den Geschwistern Pfenninger gesungen. Nicht selten trat seine Kapelle mit einer Jodlerin auf. Der Jodel in Begleitung von Ländlermusik ist allerdings in Fachkreisen des Jodelgesangs teils umstritten. Nebenbei komponierte er auch Blasmusik und Kirchenmusik für Orgel und Klarinette.

Bärs langjähriger Mitspieler am Akkordeon war Ernst Kuratli, der auch Eigenkompositionen beisteuerte. Dessen feine Art mit der Neuerung, die zweite Stimme mit dem Blockflötenregister zu spielen, löste manchmal den Vorwurf aus, die Volksmusik würde ihre Urtümlichkeit verlieren. Dennoch verstand es Edi Bär, Tanzmusik, Blasmusik (er war auch Dirigent), Experimente und traditionelle Ländlermusik unter einen Hut zu bringen.

Immer noch aktuell ist sein Experiment Bärentatzen mit der Besetzung Querflöte / Klarinette / Akkordeon / Gitarre / Posaune. Mit dieser Formation interpretierte er vor Allem Tanzmusik; Tonträger wurden mit Eigenkompositionen von Edi Bär und Franz David bespielt.

Im Februar 1976 vereinte er schweizerische Ländlermelodien mit brasilianischen Sambarhythmen - das Experiment Grüezi wohl Brazilia mit Curt Treier.

Er komponierte vorwiegend einfache Melodien. Die instrumentale Besetzung seiner Ländlerkapelle (Klarinette oder Saxophon / Akkordeon / Klavier / Bassgeige oder Posaune) entspricht dem konzertanten Innerschweizer Stil.

Bär entwickelte eine eigene Stilrichtung und diente unter Anderem der Ländlerkapelle Gebrüder Ägerter als grosses Vorbild. Heute ist er einer der meistgespielten Komponisten und weckte auch das Interesse des Basler Choreografen Heinz Spoerli.

Bär startete seine berufliche Laufbahn als Schlosser in der Chemischen Fabrik Uetikon. Nach 28 Jahren wechselte er in die Metallurgiebranche und trat in den Aussendienst für Industriesalze.

Er schwamm gerne und regelmässig über den Zürichsee und war auch dafür bekannt. 1998 war er am Lützelauschwimmen der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft mit 84 Jahren der älteste Teilnehmer. Das Schwimmen musste er allerdings aufgrund seines hohen Alters und der Unterkühlung aufgeben.

Original-signiertes Foto (etwas kleiner als Postkartenformat, Unterschrift auf Rückseite)   Price in Euro 9.--


HILDEGARD BEHRENS
1937 - 2009

Sängerin / singer

Als Kind spielte sie bereits Violine, begann aber zunächst das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität von Freiburg i. Br. und schloss dieses mit dem Referendarexamen ab. Dann Ausbildung der Stimme an der Musikhochschule von Freiburg i. Br. durch Ines Leuwen. Am dortigen Stadttheater erfolgte (nach einem ersten Auftreten im gleichen Jahr am Stadttheater von Osnabrück) 1971 auch ihr eigentliches Bühnendebüt als Gräfin in »Figaros Hochzeit«. Die Karriere der Künstlerin nahm eine sehr schnelle Entwicklung. 

1973 wurde sie Mitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, zugleich seit 1974 auch Mitglied der Oper von Frankfurt a.M. In Düsseldorf hatte sie erste große Erfolge als Agathe im »Freischütz« und 1976 als Marie in »Wozzeck« von A. Berg. Glanzvolle Gastspiele an den Opernhäusern von Zürich (1975), München, an der Wiener Staatsoper (u.a. 1987 als Marie im »Wozzeck«) wie am Teatro San Carlos von Lissabon ließen in ihr eine der begabtesten Sängerinnen ihrer künstlerischen Generation für das dramatische und das Wagner-Fach erkennen. 1977-78 erregte ihre Gestaltung der Titelpartie in der Richard Strauss-Oper »Salome« bei den Salzburger Festspielen unter Herbert von Karajan großes Aufsehen. 1979 sang sie dort die Ariadne in »Ariadne auf Naxos« von R. Strauss, 1996 nochmals die Elektra. Sie erhielt schon früh einen Ruf an die New Yorker Metropolitan Oper New York, wo sie als Debütrolle 1975 die Giorgetta in Puccinis »Il Tabarro« sang und 1983 als Elettra in »Idomeneo« von Mozart sowie 1985 als Marie im »Wozzeck« von A. Berg brillierte. 
Sie sang dort auch die Tosca, 1990 die Brünnhilde im Nibelungenring und die Salome, 1991 die Leonore im »Fidelio«, 1992 die Elektra. 1983-85 kam sie zu nicht weniger großen Erfolgen bei den Bayreuther Festspielen als Brünnhilde im Nibelungenring. Seit 1975 auch Gastspiele an der Covent Garden Oper London. 

1987 war sie an der Pariser Grand Opéra als Elektra von R. Strauss (eine ihrer Glanzrollen) zu Gast; sie sang 1987 in der Eröffnungsvorstellung des neu erbauten Opernhauses von Houston/Texas die Schlussszene aus »Salome« von R. Strauss. 1988 hörte man sie an der Münchner Staatsoper als Emilia Marty in »Die Sache Makropoulos« von L. Janácek, 1989 bei den Festspielen von Savonlinna in Finnland als Senta. 1992 gastierte sie in der Neuen Musikhalle (Megaron Mousikis Athenon) in Athen als Elektra von R. Strauss. An der Wiener Staatsoper sang sie 1992 die Brünnhilde in der »Walküre« mit Placido Domingo als Siegmund. An der Oper von Santiago de Chile übernahm sie 1996 die Brünnhilde in der chilenischen Erstaufführung (!) des »Siegfried«. 
Am 10.11.1996 sang sie in der Eröffnungsvorstellung des wieder hergestellten Prinzregententheaters in München die Isolde. 1997 Gastspiel an der Oper von Houston/Texas als Salome von R. Strauss, an der Metropolitan Oper New York als Brünnhilde, an der Deutschen Oper Berlin 1997 als Senta im »Fliegenden Holländer«. In Los Angeles trat sie 1998 als Salome auf, in München in dem Monodrama »Erwartung« von Schönberg, bei den Festspielen im römischen Amphitheater von Trier 1998 als Elektra von R. Strauss, am Teatro Colón Buenos Aires 1998 als Brünnhilde in der »Götterdämmerung«, an der Metropolitan Oper 1999 als Marie im »Wozzeck« von A. Berg. 1999 wirkte sie bei den Salzburger Festspielen in der Uraufführung der Oper »Cronaca del Luogo« von L. Berio in der Hauptrolle mit. Verheiratet mit dem Regisseur Seth Schneidtmann.

Here is a rare original signed picture 3.5 x 5.5 (Format A6)    Price in Euro 15.-


WALTER BERRY
1929 - 2000

Sänger / singer

Er erhielt früh Klavierunterricht und war schon als Kind Solist in Kirchenchören. Ab 1946 studierte er bei Hermann Gallos an der Musikakademie und trat schon 1949 in das Ensemble der Wiener Staatsoper ein, wo er sich zunächst in kleinen Rollen bewährte. Daneben machte er erste Rundfunkaufnahmen.

1952 sang er seinen ersten Papageno in Mozarts „Zauberflöte“, der zu dieser Zeit in Wien eigentlich noch fest in der Hand von Erich Kunz war, dessen Nachfolger in Wien er in den kommenden Jahren werden sollte. Ab 1953 gastierte er regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, zunächst in kleineren Rollen.
International bekannt wurde er, als er 1955 in Alban Bergs Wozzeck die Titelrolle übernahm.

Ab 1957 begann Berry eine internationale Gastspieltätigkeit an allen großen Opernhäusern Europas. Ab 1960 trat er – neben seiner nie abreißenden Verbindung zur Wiener Staatsoper (an der er nicht weniger als 77 Partien verkörperte) – regelmäßig an der Deutschen Oper Berlin und dem Nationaltheater München auf, ab 1966 an der New Yorker Met.

Vor allem in den 60er Jahren galt er als weltweit führender Sänger besonders der komischen Bassbaritonrollen in den Opern von Mozart, vor allem des Papageno, des Figaro in „Le nozze di Figaro“, Leporello im „Don Giovanni“. Daneben sang Berry vor allem Rollen von Wagner (z. B. den Kurwenal in Tristan und Isolde und den Wotan im Ring des Nibelungen) und Richard Strauss (Ochs im Rosenkavalier, Barak in der Frau ohne Schatten, La Roche im Capriccio), den Don Pizarro in Ludwig van Beethovens Fidelio und immer wieder moderne Rollen wie eben den Wozzeck oder die Baritonpartie in Bela Bartoks Herzog Blaubarts Burg (auf ungarisch). An einer Traumrolle aber scheiterte der große Sänger, nämlich am Hans Sachs, den er bei den Bayreuther Festspielen singen sollte. Jedoch nach den letzten Proben musste er die Partie abgeben.

Insgesamt sang er während seiner langen Karriere über 120 Partien. Neben Opern trat er auch in Oratorien auf und gab Liederabende, vor allem mit Werken von Franz Schubert und Gustav Mahler.

Berry war neben seiner Zuverlässigkeit und Ausdrucksfähigkeit vor allem für seinen Humor berühmt, in Kollegenkreisen auch gefürchtet – bei Berry wusste man nie, welchen Streich er gerade plante.

Neben seiner solistischen Tätigkeit war er auch als Lehrer tätig, seit 1990 bekleidete er eine Professur an der Hochschule für Musik in Wien. Zu seinen Schülern zählen Angelika Kirchschlager, Adrian Eröd, Hans Peter Kammerer, Markus Werba und Petra Maria Schnitzer

Seit 1957 war er mit der international bekannten Mezzosopranistin Christa Ludwig verheiratet. Sohn Wolfgang wurde 1959 geboren, die Ehe wurde 1970 geschieden. Berry war danach noch zweimal verheiratet, zuletzt mit seiner Schülerin, der Sopranistin Elisabeth Flechl. Berry wurde 1963 zum Kammersänger ernannt und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

1998 trat Berry in einer Folge der Krimiserie Tatort auf.

Der international renommierte Kammersänger erlag in seiner Wiener Wohnung, in der er mit seiner dritten Ehefrau lebte, 71jährig einem Herzinfarkt.

Original-signiertes Foto im Postkartenformat
original-signed picture 3.5 x 5.5

Euro 19.--

FRED BERTELMANN
1925

Sänger

Bei Fred Bertelmann denken Kenner der Schlagerszene automatisch an seinen großen Erfolg aus dem Jahre 1958, als er mit dem Titel "Der lachende Vagabund" die deutschen Hitparaden stürmt. Es ist ein Lied, das so recht in die Stimmung des deutschen Wirtschaftswunders passt und deshalb beim Publikum so großen Zuspruch findet.

Mit der Musik kommt Fred Bertelmann zunächst in seiner Schulzeit als Chorknabe in Berührung. Zu dieser Zeit möchte er eigentlich Kinderarzt werden, dann siegt jedoch der Hang zur Musik, und er studiert Cello, Trompete und Gitarre. Zusätzlich absolviert er eine Ausbildung zum Schauspieler und Sänger am Konservatorium in Nürnberg und an der UFA-Schauspielschule. Im zweiten Weltkrieg gerät Fred Bertelmann in amerikanische Gefangenschaft, wo er wohl auch mit dem amerikanischen Swing in Berührung kommt. Dieser Rhythmus fasziniert ihn so, dass er, aus der Gefangenschaft entlassen, seine eigene Swingband gründet und mit ihr durch die amerikanischen Clubs tingelt.

1950 ist er als Musiker bereits so bekannt, dass er vom Orchesterchef Arne Hülphers engagiert wird und bei Konzerten mit Zarah Leander mitwirken darf. 1952 ist er in Hamburg beim Start des Fernsehens dabei, dort trifft er auch Bibi Johns, mit der er später einige Plattenaufnahmen im Duett singt. 1955 entschließt sich Bertelmann, sich als Schlagersänger zu versuchen. Die Plattenfirma Electrola ist bereit, mit ihm einen Plattenvertrag abzuschließen, und bereits im Oktober 1955 wird er mit dem Titel „Tina Marie“ in den deutschen Hitlisten ganz vorne notiert. Dieser Erfolg hält bis in die Mitte der 1960er Jahre an.

Wie damals üblich, kommt auch die Filmbranche auf den erfolgreichen Sänger zu – er wirkt in sechzehn Filmen mit. Da er durchaus auch schauspielerische Fähigkeiten hat, spielt er später auch klassisches Theater (u.a. "Götz von Berlichingen" oder "Der Widerspenstigen Zähmung") und übernimmt Rollen in Musicals. Unter anderem wirkt er über Jahre an der Oper in Chicago in "Showboat" mit.

Zu seiner Karriere zählen auch die Auftritte in den amerikanischen Fernsehshows, wie die Dean-Martin- oder die Perry-Como-Show, in Europa tritt er zusammen mit Marika Rökk, Gerhard Wendland, Vico Torriani, Hans-Joachim Kulenkampff und Caterina Valente auf.

Seine erfolgreiche Karriere bringt ihm zahlreiche Auszeichnungen ein, so erhält er zum Beispiel vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz.

Fred Bertelmann ist seit 1966 verheiratet mit der früheren Fernsehansagerin und Filmschauspielerin Ruth Kappelsberger und wohnt in Berg am Starnberger See, an dem auch sein früheres Vorbild Johannes Heesters lebt, mit dem er heute eine enge Freundschaft pflegt.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 


 
RAINER BERTRAM
1932 - 2004

Sänger, Regisseur, Schauspieler

Rainer Hans Clemens Schink, so sein eigentlicher Nahme, war drei Jahre Mitglied im Windsbacher Knabenchor. Er besuchte das Maximiliansgymnasium München und sollte wie sein Vater Architekt werden. Schon nach drei Semestern brach er sein Studium an der Bauhochschule ab, um stattdessen eine Schauspielausbildung zu beginnen. Nach deren erfolgreichem Abschluss 1953 erhielt er seine ersten Engagements in München und Hamburg. Ab 1957 folgten erste Rollen in Film und Fernsehen.

Von seinem musikalischen Talent konnte Rainer Bertram, wie er sich nunmehr nannte, zunächst beim Billiglabel Tempo profitieren. Dort sang er zwischen 1958 und 1960 hauptsächlich Coverversionen von unter anderem Fred Bertelmann, Ted Herold, Tommy Kent oder Peter Kraus nach. Mit den eigens für ihn komponierten Schlagern Blacky Jones und Jenny-Jo belegte Bertram unerwartet die Plätze zwei und drei beim erstmals veranstalteten Deutschen Schlager-Festival 1959. Da auch diese Titel noch bei Tempo veröffentlicht wurden, blieb der kommerzielle Erfolg gering.

Immerhin wurden die großen Plattenfirmen auf den jungen Sänger aufmerksam. In geschäftlichen Dingen unerfahren, schloss Bertram gleich mit zwei Labels (Metronome und Polydor) Verträge ab. Nach einigem rechtlichen Hin und Her nahm Bertram 1960 vier Singles für Metronome auf. Der Titel Barfuß, die deutsche Version des US-amerikanischen Hits Footsteps von Steve Lawrence, war dabei erfolgreich.

Im Sommer 1960 war Bertram in der erfolgreichen Filmkomödie Pension Schöller in einer größeren Rolle zu sehen. Im Film sang er die von 
Michael Jary und Martin Böttcher komponierten Rock ’n’ Roll-Nummern Sie hatte grüne Augen, rote Haare und Jub Jub Jumbo. Auf Schallplatte erschienen beide Titel jedoch von Boy Berger. Im gleichen Jahr nahm er mit dem ebenfalls nicht auf Tonträger erschienenen Lied Ein Picasso in der Liebe an der Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil.

Ab Mitte 1960 erschienen Bertrams Platten bei Polydor, wo er von den Musikproduzenten Werner Cyprys und Gerhard Mendelson betreut wurde. Seine erste Single Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu-Strand-Bikini überzeugte. 

Im Herbst 1962 war es wiederum die Metronome, mit der Bertram einen Plattenvertrag abschloss. Produzent Günter Henne nahm mit ihm die Coverversion von Paul Ankas Give Me Back My Heart auf. Mit Gib mein Herz mir wieder, so der deutsche Titel, gelangte Bertram im Februar 1963 erstmals in die deutschen Hitparaden. Es folgten Fernsehauftritte in Musiksendungen wie Hotel Victoria, Komm mit auf den Rummelplatz und Treffpunkt Telebar. Im gleichen Jahr schickt die Metronome Bertram im Duett mit der schwedischen Sängerin Ann-Louise Hanson mit dem Titel Es braucht ja nicht Hawaii zu sein zu den Deutschen Schlager-Festspielen. Das Stück konnte sich zwar nicht gegen die harte Konkurrenz durchsetzen. Auf Schallplatte gelang den beiden aber immerhin ein zufriedenstellender Achtungserfolg. Nach einer weiteren Duett-Single nahm Bertram 1964 unter anderem drei Coverversionen von Marty Robbins auf. 

Als 1965 bei Vogue seine letzte Schallplatte erschien, hatte Bertram längst andere Zukunftspläne. Bereits 1964 arbeitete er als Regieassistent beim Schweizer Fernsehen und beim Sender Freies Berlin. Zwei Jahre später stand er erstmals als Fernsehregisseur hinter der Kamera. Er inszenierte Porträts über Count Basie, Juliette Gréco, O. W. Fischer, Erroll Garner, Zarah Leander und andere. Daneben arbeitete er zeitweise als Radiomoderator beim SFB. Ab den 1970er Jahren führte er unter anderem bei der erfolgreichen Quiz-Reihe Alles oder nichts Regie. Ab 1979 inszenierte Bertram einige deutsche Vorentscheidungen zum Eurovision Song Contest und 1983 war er für die Übertragung des 28. Eurovision Song Contest in München verantwortlich. Es folgten Arbeiten für das Privatfernsehen wie zum Beispiel die RTL-Show Alles nichts oder?! (1988 bis 1992).

Original-signiertes Foto (Postkartenformat, leichte Oberflächenbeeinträchtigung)    Price in Euro 12.-

BONNIE BIANCO
1963

Sängerin

Sie machte ihre ersten Erfahrungen im Showgeschäft gemeinsam mit ihrer Schwester Holly Ann Bianco als Bianca Sisters und startete im Anschluss eine Solokarriere. Anfang der 1980er Jahre wurde sie von den Produzenten Guido & Maurizio De Angelis (auch bekannt als Oliver Onions) in Hollywood entdeckt, die Bianco mit nach Italien nahmen. Von dort aus sollte Biancos internationale Karriere anvisiert werden. Zum Leidwesen von Bianco bestanden die Produzenten auf eine Namensänderung: Bonnie Bianco.

Ihr erstes Album Bonnie Bianco erschien 1982 in Italien. Im selben Jahr bot man Bianco die weibliche Hauptrolle in dem TV-Mehrteiler Cenerentola '80 (Cinderella '80 in der DDR, Cinderella '87 in der Bundesrepublik Deutschland) an. Der dazugehörige Soundtrack sorgte für den langerwarteten Durchbruch in Italien. Das Nachfolgealbum Un Americana a Roma konnte neben englischsprachigen Liedern auch einige italienische Stücke vorweisen. Bianco präsentierte die meisten Songs in der sehr populären Cabaret-Show Al Paradise, in der sie Stammgast war. Im Jahr 1985 bekam Bianco die weibliche Hauptrolle in einem weiteren TV-Mehrteiler (Molly 'O).

Der Vertrag mit den De-Angelis-Brüdern lief nach 1985 aus, und Bianco machte sich auf die Suche nach einem neuen Team. Ihr persönlicher Manager, Sam Gino, konnte 1986 über Christian de Walden (produzierte u. a. auch Thomas Anders und Brigitte Nielsen) das deutsche Hit-Schreiber-Team Gunther Mende und Alexander de Rouge gewinnen, die zwei Songs für Biancos nächstes Album beisteuerten (u. a. Miss You So).

1987 wurde Cinderella '80 im deutschen TV ausgestrahlt und löste einen regelrechten „Bonnie Bianco-Hype“ aus. Sowohl der Soundtrack als auch die Single Stay, im Duett mit Pierre Cosso, stürmten innerhalb kürzester Zeit an die Spitze der deutschen Charts und hielten sich dort wochenlang. Bianco, die von dem völlig überraschenden Erfolg mit Cinderella nichts ahnte, erhielt im Handumdrehen einen Plattenvertrag mit Metronome (später Universal, heute Vivendi), und das Album Just Me (bei dem Bonnie auch erstmals in den Songwritercredits auftauchte) wurde im Mai 1987 veröffentlicht, und mit der Single Miss You So landete sie erneut in den Top Ten (höchste Position: Nummer 9). Gleichzeitig veröffentlichte die alte Plattenfirma Teldec das „überholte“ Song-Material aus den Italien-Jahren, und die Single My First Love aus dem Album Un Americana a Roma bzw. Stay schaffte es immerhin noch bis auf Platz 52. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bianco drei Top 100 Singles in den Charts.

Rechtsstreitigkeiten mit Christian de Walden und Metronome führten Ende 1987 zu Verwirrungen. In einigen Berichten wurde erwähnt, dass Bianco nur noch als Lory Scott in Erscheinung treten würde. Die Rechtsstreitigkeiten wurden dann vor Gericht beigelegt. Bei der deutschen WEA wurde Bianco unter Vertrag genommen. Sie wollte zu ihrem richtigen Namen zurückkehren und veröffentlichte ihr Follow-Up-Album True Love, Lory als Anspielung auf ihren echten Namen. WEA war es zu riskant, sofort mit Lory Bianco auf den europäischen Markt zu gehen. Das ganze Hin und Her mit ihren Namen verursachte ungewollt einen Karriereknick, denn das Album konnte nicht an den Erfolg der 2 Vorgänger anknüpfen und verfehlte sogar die deutschen Top 40. Lediglich die Hit-Single A Cry In The Night (geschrieben von Dieter Bohlen) wurde im Mai 1989 dann schon unter dem Namen Lory „Bonnie“ Bianco veröffentlicht. Das Lied war der Titelsong zu der Derrick-Folge "Schrei in der Nacht" und erreichte Platz 41 der deutschen Single-Charts. In Österreich erreichte die Single sogar Platz 1 der Charts.

Bei dem 1990 veröffentlichten Album Lonely Is The Night und den dazugehörigen Singles Heartbreaker (geschrieben von Klarmann/Weber), Lonely Is The Night sowie Talking Eyes hatten sich die Dinge jedoch geklärt, und alles wurde unter dem Namen Lory Bianco veröffentlicht. Der Karriere von Lory konnte das aber nicht mehr helfen, Lonely Is The Night wurde ein großer Flop und konnte sich nicht einmal unter den Top 100 der deutschen Albumcharts platzieren. Dafür waren vor allem die fehlende Promotion und die falsche Auswahl an Singleauskopplungen verantwortlich. Das Album enthielt u.a. eine Cover-Version des Elton-John-Klassikers "Sorry Seems To Be The Hardest Word" und den Song "Unison", der gleichzeitig von Celine Dion auf deren gleichnamigen Album veröffentlicht wurde.

In den 1990ern gab es lediglich Veröffentlichungen, die aus alten Songs bestanden. Im Jahre 1997 nahm Bianco jedoch ein Duett mit Chris Norman auf (Send A Sign To My Heart), das allerdings nicht wie geplant als Single veröffentlicht wurde, sondern nur auf dem Album von Norman erschien. Bianco gründete Ende der 1990er ihr eigenes Label Power Records und veröffentlichte dort 2001 das erste von ihr selbst geschriebene und produzierte Album On My Own, But Never Alone….

Am 7. Dezember 2007 erschien unter dem alten Namen Bonnie Bianco eine Doppel-CD mit den größten Erfolgen, einem bisher unveröffentlichten Titel und spanisch gesungen Songs bei EDEL Music.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 


GRAHAM BONNEY
1943

Sänger

1959 gründete er in England seine erste Schülerband, der weitere Gruppen folgten, mit denen er u.a. auch im Hamburger Starclub auftrat.

1966 war er mit seinem Song "Supergirl" in vielen europäischen Hitlisten vertreten. Es folgten Chart-Erfolge in Deutschland mit Liedern wie "Das Girl mit dem LA-LA-LA", "Siebenmeilenstiefel", "Wähle 333", "Hey little Lady", "99,9 Prozent", "Du bist viel zu schön", "Brandy", "Papa Joe", "Ich hab die ganze Nacht".

Jüngste Plattenveröffentlichungen: 2004 erschienenen die Single "La Bamba Alemania" und das Album "Der letzte Rock N Roll...noch lange nicht". 2005 brachte er mit "Christmas in Deutschland" seine 2. Weihnachtsplatte auf den Markt. Und 2006 erschien eine Jubiläums-Ausgabe von "Supergirl".

Privat ist Graham Bonney seit 1984 in zweiter Ehe mit der Stewardess Iris verheiratet.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.-

CURD BORKMANN

Sänger

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 5.- 

SIEGFRIED BORRIS
1906 - 1987

Komponist

Borris studierte in Berlin zunächst Nationalökonomie, wandte sich aber 1927 einem Musik- und Kompositionsstudium bei Paul Hindemith zu. Ab 1929 studierte er zusätzlich Musikwissenschaft bei A.Schering, unter dem er 1933 promovierte. Schon 1929 arbeitete er als Dozent am Seminar der Berliner Hochschule für Musik, wurde 1933 jedoch - Borris war Sohn eines Juden - aus der Hochschule ausgeschlossen. Danach durfte er nur noch als Privatmusiklehrer tätig sein. Erst 12 Jahre später, 1945, konnte er an die Hochschule zurückkehren, übernahm dort eine Professur sowie den Aufbau und die Leitung des Lehrerseminars. Sein Interesse galt der Schulmusik, dem Musikernachwuchs und der Popularisierung der Neuen Musik. So komponierte er etwa Schul- und Märchenopern und schrieb Rundfunksendungen, in denen er neuzeitliche Werke popularisierte. Den damaligen Sender Freies Berlin beriet Borris in Programmfragen als Mitglied des Programmbeirates. Lange Jahre war er Präsident des Verbandes Deutscher Musikerzieher sowie, bis 1976, Mitglied und Präsident des Deutschen Musikrates.

Als Komponist schrieb Siegfried Borris 5 Symphonien, Suiten und Divertimenti, Konzerte für Cembalo und Flöte, Orgelmusik und Kantaten. Auch einige Werke für Zupforchester stammen von Borris. Der Schwerpunkt seines kompositorischen Schaffens liegt jedoch auf dem Gebiet der Jugendoper und der Spielmusiken aller Art, wie etwa für das Akkordeon.

Neben seinen Kompositionen veröffentlichte Siegfried Borris auch zahlreiche musiktheoretische Schriften.

Im Jahre 1981 wurde er mit der Ernst-Reuter-Plakette der Stadt Berlin geehrt.

Er ist auf dem Friedhof Dahlem beerdigt.

Original-signiertes Foto, Unterschrift auf der Rückseite (Postkartenformat)    Price in Euro 25.- 


ELSE BÖTTCHER
1905 - 1991

Opernsängerin

Sie studierte Gesang in Zürich bei Alfredo Cairati. Engagements 1930–33 am Stadttheater Zürich, 1936–39 und 1945–58 am Stadttheater Basel, 1939–41 am Opernhaus Nürnberg und 1941–44 an der Staatsoper Wien. 

Sie begann ihre Karriere als Opernsoubrette und entwickelte sich im Verlauf der Jahre zum lyrischen Koloratursopran. Schwerpunkte ihres Repertoires waren die Werke von Mozart: Fiordiligi und Despina in «Così fan tutte», Zerlina und Donna Elvira in «Don Giovanni», Blondchen und Konstanze in «Die Entführung aus dem Serail», Arminda in «La finta giardiniera», Ninetta in «La finta semplice», Ilia in «Idomeneo», Barbarina und Susanna in «Le nozze di Figaro», Papagena, Königin der Nacht und Pamina in «Die Zauberflöte». Dazu zählten auch manche Opern von Puccini, Richard Strauss und Verdi. Am Stadttheater Basel sang sie 1937 in der Uraufführung von ?Hans Haugs «Tartuffe» die Dorine (Regie: ?Friedrich Schramm, musikalische Leitung: Gottfried Becker). In den letzten Jahren ihres Engagements wirkte B. am Stadttheater Basel auch in Schauspielaufführungen mit, so etwa 1957 als Linda Loman in Millers «Tod eines Handlungsreisenden». 

Sie gastierte unter anderem am Städtebundtheater Biel-Solothurn (1945/46 Violetta Valéry in Verdis «La Traviata»), am Stadttheater Bern, Bern BE (1946 Ciò-Ciò San in Puccinis «Madama Butterfly»), am ?Grand Théâtre in Genf (1944 Zerlina in Mozarts «Don Giovanni»), am ?Stadttheater Luzern (1946 Pamina, 1954 Secretary in Menottis «The Consul»), am ?Stadttheater St. Gallen (unter anderem 1945 Rosalinde in Johann Strauß’ «Die Fledermaus», 1948 Donna Elvira, 1949 Pamina, 1955 Köchin in ?Paul Burkhards «Der schwarze Hecht»), am Stadttheater Zürich (unter anderem 1944/45 Violetta Valéry, Ciò-Ciò San, 1945/46 Rosalinde), an der Staatsoper Wien (1940 und 1941) sowie bei den Salzburger Festspielen (1942 als Fiakermilli in Richard Strauss’ «Arabella»). Böttcher war auch als Konzertsängerin bekannt. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 17.-

JOHN BRACK
1950 - 2006

Sänger

Schon in seiner Jugend lernte er Flöte, Klarinette und Gitarre und gründete die Band Knights Of Blues, mit der er im Alter von 14 Jahren auch erstmals als Sänger auftrat. Ende der 1970er Jahre konzentrierte er sich auf Country Music.

John Brack hat über 30 CDs in den Richtungen Country, Country-Rock und Southern Gospel veröffentlicht und über 380'000 Tonträger verkauft. Besonders bekannt war er für seine Gospelkonzerte in der Weihnachts- und Osterzeit.

2006 erhielt er zum zweiten Mal den Prix Walo in der Sparte Country/Gospel. Diesen Preis erhielt er bereits 1995, als diese Sparte erstmals prämiert wurde

John Brack erlag einer Lungenentzündung.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 

FREDDY BRECK
1942 - 2008

Sänger, Komponist

Breck studierte zunächst Maschinenbau. Dann wurde er von Heinz Gietz als Sänger entdeckt. Dieser produzierte mit ihm Schlager, die auf bekannten klassischen Melodien basieren. Sein erster Erfolg war "Überall auf der Welt" nach dem berühmten "Gefangenenchor" aus "Nabucco" von Giuseppe Verdi. Der Titel brachte Breck die erste Goldene Schallplatte. Es folgten zahlreiche weitere Erfolge, mit denen er bei mehreren Fernsehsendungen auftrat.

1978 veröffentlichte er eine englische Langspielplatte, die unter die Top 10 kam. In den 1980er Jahren war er wieder in Deutschland tätig. Dabei widmete er sich mehr dem Komponieren. Er schrieb unter anderem für das Original Naabtal Duo, die Kastelruther Spatzen sowie Nina & Mike. Daneben war er als Moderator bei verschiedenen Rundfunkanstalten tätig. In den 1990er Jahre waren er auch wieder als Sänger aktiv.

1998 gründete er mit seiner Frau Astrid, mit der er seit 1989 verheiratet ist, die Fa. "Sun Day Records" als eigenes Label und seit 1999 singt das Ehepaar als Duo "Astrid & Freddy Breck".

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 

MARIO BRELL

Sänger

Der Hamburger Tenor Mario Brell wurde zunächst nach Hof engagiert, bevor Luzern, Oldenburg, Krefeld und Gelsenkirchen weitere Etappen der langen Karriere wurden. Zunächst sang Brell wichtige Partien des lyrischen Fachs (z. B. Almaviva in Rossinis "Barbier", Titelpartien in Mozarts "Idomeneo" oder Debussys "Pelleas"). In Gelsenkirchen vollzog sich ein Fachwechsel ins Charakter- und Heldentenorfach. An der Deutschen Oper am Rhein hat Brell viele Wagner-Tenorpartien gesungen, mit denen er auch in Hamburg, Zürich oder Köln gastierte. In letzter Zeit war Brell häufig in Münster zu Gast u.a. als Alwa in Bergs "Lulu", Agrippa/Mephisto in Prokofiews "Der feurige Engel" Savva in Corghis "Senja", Frick in Offenbachs "Pariser Leben" und als Théière/Petit Vieillard/Rainette in Ravels "L' enfant et les sortilèges".

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.- 

FRED BREMER

Sänger

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ERNA BRÜNELL
1908 - 2000

Sängerin, Kabarettistin / singer, cabaret

Am 20. November 2002 starb in Zürich die Schauspielerin und Kabarettistin Erna Brünell. Erna Brünell wurde am 31. Januar 1908 in Krefeld geboren. Seit 1928 stand sie auf den Bühnen in Deutschland, bis sie das tausendjährige Reich verlassen musste. Sie versuchte ihr Glück in Frankreich, dann in England und kam 1938 in die Schweiz.
Im Sommer 1939 erhielt sie hier ihr erstes Engagement bei Minna Senges-Faust am Sommertheater in Rheinfelden. Frau Senges-Faust bespielte damals im Winter auch Aarau und Chur. Später bekam Erna
Brünell Externistenverträge bei Wälterlin am Schauspielhaus. Sie spielte all die Jahre auf den verschiedensten Bühnen in unserem Land und auch in Filmen. Im Alter begann sie mit ihren eigenen Kabarettprogrammen, wie ‹Lieder für den Frieden›, ‹Protestsongs einer alten Frau›, oder ‹Ich bleibe dran›.

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KATE BUSH
1958

Sängerin

Kate Bush (* 30. Juli 1958 in Bexleyheath, Kent, England; eigentlich Catherine Bush) ist eine britische Sängerin, Pianistin und Songwriterin. Zu ihren bekanntesten Liedern gehören Wuthering Heights, Babooshka und Running Up That Hill.

Catherine Bush wurde 1958 als drittes Kind von Robert John Bush und Hannah Daly geboren. Der Vater war niedergelassener Arzt, die Mutter Krankenschwester, die beiden heirateten 1943. Bush hat zwei ältere Brüder, John Carder Bush (* 1944) und Patrick (Paddy) Bush (*1952). Sie wuchs mit ihrer Familie auf einer Farm in Welling, Kent auf. Die Familie war künstlerisch interessiert; ihr Bruder John schrieb und veröffentlichte Gedichte; die aus der irischen Grafschaft Waterford stammende Mutter begeisterte sie für irische Folklore und irische Musik; der Vater spielte viel Klavier. Die Familie veranstaltete regelmäßige Hausmusikabende auf der Farm, in die Cathy schon früh eingebunden wurde. Von 1963 bis 1969 besuchte sie die örtliche Grundschule. Von 1969 bis 1975 besuchte sie die katholische Klosterschule Saint Joseph’s Grammar School in Bexley. Sie begann 1966 mit dem Klavierspiel und nahm ab 1969 an der Schule am Geigenunterricht teil und nahm Gesangsstunden. 1970 begann Kate eigene Gedichte zu schreiben und ab 1971 ihre eigenen Gedichte zu vertonen. Eines dieser Frühwerke ist die viele Jahre später veröffentlichte Single The Man with the Child in his Eyes.

Ihr Bruder John machte sie 1973 mit David Gilmour, dem Gitarristen der Band Pink Floyd bekannt. Gilmour erkannte ihr Talent und förderte fortan ihre Laufbahn. Gilmour nahm mit Bush einige Demotapes in den AIR Studios mit dem Tontechniker Geoff Emerick und dem Produzenten und Arrangeur Andrew Powell auf. Im Juni 1975 stellte Gilmour Bob Mercer von EMI, der Plattenfirma bei der auch Pink Floyd unter Vertrag waren, die Demobänder vor. EMI schloss im Juli 1976 einen Vertrag mit der gerade 18-jährigen Bush für zunächst vier Jahre. Bush zog von ländlichen Welling nach Lewisham, an den Stadtrand von London um, wo der Vater ein Haus besaß, dass bereits von den beiden Brüdern bewohnt wurde. 1976 besuchte sie die Performance Flowers des britischen Tänzers Lindsay Kemp und nahm ein halbes Jahr Tanzunterricht bei ihm. Ihre Tanzausbildung setzte sie bei Arlene Phillips fort. Parallel arbeitete sie an der Komposition von Liedern für ein Album. Ihr Bruder Paddy stellte eine Band zusammen. Die als KT Bush Band gegründete Formation bestand aus Del Palmer (Bass), Brian Bath (Gitarre) und Vic Smith (Schlagzeug) und gab Bush Gelegenheit, ab April 1977 erste Bühnenerfahrung mit Coverversionen in kleinen Pubs und Bars zu sammeln.

Im Juli 1977 begannen in den AIR Studios die siebenwöchigen Aufnahmen für das Debütalbum The Kick Inside, dass Anfang 1978 erschien. Bush und Andrew Powell, der schon die Demoaufnahmen produziert hatte, wählten die Songs aus und stellten eine Band aus Sessionmusikern für die Aufnahmen zusammen. Die Band bestand aus Mitgliedern des Alan Parsons Project: Ian Bairnson (Gitarre), David Paton (bass), Stuart Elliott (Schlagzeug) und Duncan Mackay (Keyboards). Als Toningenieur betreute Jon Kelly die Aufnahmen. Mit The Saxophone Song und The Man With the Child in his Eyes enthielt das Album zwei der mit Gilmour und Powell produzierten Aufnahmen von 1975. Im November 1977 wurde erste Promotionexemplare von Wuthering Heights an britische Radiosender verteilt. Am 20. Januar 1978 erschien die Single und am 17. Februar 1978 dann das Album. Am 9. Februar 1978 stellte Bush ihre Single zusammen mit der KT Bush Band (mit Charlie Morgan am Schlagzeug) in der ersten Show der ARD-Sendung Bio’s Bahnhof vor und machte die Künstlerin auch im deutschsprachigen Raum bekannt.[1] Kurz darauf trat sie auch in der britischen Popsendung Top of the Pops auf.[2] Die Single kletterte am 7. März an die Spitze der britischen Singlecharts, das Album erreichte im April Platz 3. In den deutschen Mediacontrol-Charts erreichte die Single Platz 11 und das Album Platz 21. Bush war die erste weibliche englische Solokünstlerin, der dies im Vereinigten Königreich mit einem eigenkomponierten Debüt gelang. Das Presseecho war jedoch geteilt; der Presse fiel es schwer, Bushs Single und Album einzuordnen, denn es gab kaum Vergleichbares. Als zweite Single erschien Ende Mai The Man With The Child In His Eyes und erreichte im Juni Platz 6 in den UK Top 40.

Im Juli 1978 begann Bush auf Drängen von EMI mit der KT Bush Band die Aufnahmen zum zweiten Album Lionheart in den Sunbear Studios in Nizza, wieder mit Powell als Produzent und Arrangeur. Powell setze während der Aufnahmen durch, dass wieder die Sessionmusiker des ersten Albums verwendet wurden, so dass einige der bereits mit Palmer, Bath und Morgan eingespielten Titel mit Bairnson, Paton und Elliott neu aufgenommen oder ergänzt wurden. Das Album wurde nach zehn Wochen fertiggestellt und im November 1978 veröffentlicht. Als erste Single des neuen Albums wurde Hammer Horror am 27. Oktober 1978 veröffentlicht, erreichte aber mit Platz 44 nicht die britischen Top 40. Am 13. November folgte das Album, welches Platz 6 der britischen und Platz 25 der deutschen Albumcharts erreichte. Erst die im März 1979 veröffentlichte Single Wow platzierte sich mit Platz 14 in den britischen Charts ähnlich gut wie die beiden Singles des Debütalbums. EMI drängte Bush zu einer Tournee. Die Tournee Tour of Life umfasste 29 Auftritte in Europa innerhalb von sechs Wochen im April und Mai 1979 und blieb ihre einzige Tournee, obwohl sie auch später noch Konzerte gab.

Bush gründete 1978 mit Novercia Holdings Ltd. eine Managementfirma und mit Kate Bush Music Publishing Ltd. einen eigenen Verlag, weil sie mit dem Drängen von EMI auf die schnelle Produktion eines zweiten Albums und die Tournee nicht einverstanden war. Die beiden Firmen, an deren Spitze neben Bush weitere Familienmitglieder standen, sollten ihre künstlerischen und wirtschaftlichen Interessen besser vertreten. Ein erstes Zeichen größerer Unabhängigkeit von EMI setzte sie mit der Produktion der Live EP On Stage, eines Konzertmitschnittes des Tour of Life-Auftrittes im Hammersmith Odeon am 13. Mai 1979. Bush produzierte die einzige autorisierte Liveaufnahme selbst.

Das dritte Album Never for Ever entstand zwischen Herbst 1979 und Juni 1980 und wurde von Januar bis Juni 1980 in den Abbey Road Studios aufgenommen. Bush produzierte selbst mit Jon Kelly als Koproduzent. Sie wollte neue Ideen in die Produktion einfließen lassen, die sie bei den Aufnahmen zu Peter Gabriels Soloalbum Peter Gabriel als Backgroundsängerin beobachtet hatte. Die musikalische Ausrichtung verändert sich auf diesem Album durch den Einsatz von Synthesizern und Drummaschinen, welche die Arrangements von Powell verdrängten. Das Fairlight CMI als kompositiorisches Werkzeug spielt dabei eine besondere Rolle und sollte Bushs gesamte weitere Kompositionen beeinflussen. Zwar komponierte Bush während der Entstehung von Never for Ever noch am Klavier, erste Arrangements entstanden jedoch bereits mit diesem Com- putermusikinstrument. Bruder Paddy und seine Kenntnisse mit einigen für Popmusik ungewöhnlichen Instrumenten wurden stärker in die Produktion einbezogen. Breathing wurde als erste Single des Albums am 14. April 1980 veröffentlicht, es folgte am 27. Juni Babooshka bevor am 8. September das Album erschien. Mit Army Dreamers wurde am 22. September eine dritte Single ausgekoppelt. Die Singles platzierten sich gut in den britischen Top 40, Babooshka erreichte in Deutschland Platz 14. Mit dem Album erreichte sie in ihrer Heimat die Chartspitze und in Deutschland Platz 5.

Im August 1980 begann Bush in einem auf der Farm ihrer Eltern eingerichteten Studio mit neuen Kompositionen für das im Spetember 1982 veröffentlichte Album The Dreaming. Sie ließ sich von Richard James Burgess die Funktionsweise von Synthesizern und Samplern und die Programmierung des Fairlight CMI erklären. Die Aufnahmen für das neue Album begannen im Mai 1981 in den Londoner Townhouse Studios mit Hugh Padgham als Toningenieur. Nach drei Songs musste Padgham aus Termingründen absagen, weil er gleichzeitig mit Genesis am Album Abacab arbeitete, und empfahl den zwanzigjährigen Nick Launay. Innerhalb von drei Monaten wurden die Instrumentaltracks eingespielt, unter anderem ein Didgeridoopart von Rolf Harris. EMI drängte auf die Veröffentlichung einer Single, so dass bereits im Juni 1981 Sat in Your Lap veröffentlicht wurde. Die Single erreichte Platz 11 in den UK Top 40. Nach der Veröffentlichung der Single setzte Bush die Produktion des Albums in den Abbey Road Studios mit Haydn Bendall als Toningenieur fort und komplettierte die Instrumentalaufnahmen. Für Night of the Swallow wurden die irischen Instrumente mit Musikern von Planxty und den Chieftains in den Windmill Lane Studios in Dublin aufgenommen. Overdubs und Vokalaufnahmen wurden in den Odyssey-Studios in London mit Paul Hardiman als Ingenieur eingespielt. Das Album wurde ab Januar 1982 in fünf Monaten in den Advision-Studios abgemischt. Die Single The Dreaming wurde Ende Juli 1982 veröffentlicht. Kurz vor der Veröffentlichung der Single trat Bush am 21. Juli 1982 im Londoner Dominion Theatre im Rahmen eines Konzertes für den Prince’s Trust mit The Wedding List auf. Sie wurde begleitet von einer Allstar-Band mit Phil Collins am Schlagzeug, Mick Karn am Bass, Gary Brooker am Keyboard und Pete Townsend und Midge Ure an den Gitarren. Das Album erschien am 13. September 1982 und erreichte Platz 3 der britischen und Platz 21 der deutschen Albencharts. Die 1982 ausgekoppelten Singles konnten sich nicht in den UK  Top  40 oder den deutschsprachigen Charts platzieren.

Bushs größter kommerzieller Erfolg ist bis heute das Album Hounds of Love (1985). Ihr bislang letztes Album Director's Cut erschien 2011.

Kate Bushs Stil beinhaltet Einflüsse aus klassischer Musik, Artrock, Glam, Jazz sowie verschiedenen ethnischen Quellen, insbesondere irisch-keltischer sowie südosteuropäischer. Ein Kennzeichen, das sich durch ihr ganzes Werk zieht, ist die gleichförmige Wiederholung bestimmter musikalischer Elemente, etwa Drum-Loops oder andere kurze Motive. Kate Bushs Werke in den 1980er Jahren sind der damaligen New-Wave- bzw. New-Romantic-Welle zuzuordnen.

Bush schreibt ihre Songs selbst, spielt Klavier und Synthesizer sowie Violine und Gitarre. Sie produziert ihre Alben und führte bei einem Großteil ihrer Videos Regie. Oft kommen bei Kate Bush auch ungewöhnliche Instrumente (zum Beispiel Didgeridoo, Balalaika, Clavichord) zum Einsatz. Sie war eine der ersten Künstlerinnen, die Samples in der Pop-Musik einsetzte.

Neben ihren Vorlieben für ausgefallene Kostüme hat sie für ihre Live-Auftritte eine Form der Verschmelzung von Gesang, Tanz und Musik gefunden. Außerdem drehte sie den Musik-Märchenfilm The Line, the Cross & the Curve, angeregt durch den Film The red shoes (1948).

Bush war zwölf mal für den Brit Award nomoniert, gewann aber nur einmal: 1987 in der Kategorie British Female Solo Artist.[3] Im Jahr 2001 erhielt sie den Best Classic Songwriter Award des englischen Musikmagazins Q, und 2002 wurde sie mit dem Ivor Novello Award für ihren „herausragenden Beitrag zur britischen Musik“ ausgezeichnet.

Kate Bush lebt mit ihrem Partner, dem Gitarristen Danny McIntosh und dem 1998 geborenen gemeinsamen Sohn Albert (genannt „Bertie“) in der Nähe von London.

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JOHN CAMERON

Sängerin, Schauspieler / Singer, actor

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FRANKIE CARLE
1903 - 2001

Musiker

Francisco Nunzio Carleone, als Künstler Frankie Carle, hatte als Pianist, Arrangeur, Songschreiber und Bandleader schon in den Zwanziger und Dreißiger Jahren gearbeitet, unter anderem für das bekannte Orchester von Horace Heidt, und mit „Sunrise Serenade“ 1939 auch bereits einen Welthit komponiert (der vor allem in der Version des Glenn-Miller-Orchestra populär geworden war). Doch erst 1944 gelang ihm der Durchbruch mit seiner eigenen Band, in der seine Tochter Marjorie Hughes als Sängerin fungierte.

1946 gelang ihm dann ein weiterer Welthit mit „Oh! What It Seemed To Be“, gesungen von Tochter Marjorie. Geschrieben hatte Carle das Lied gemeinsam mit Bennie Benjamin (1907-1989) und dem Saxophonisten George Weiss (*1921). 

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CARMEL
1958

Sängerin

Carmel (* 24. November 1958 in Scunthorpe, Lincolnshire, England) ist der Künstlername der britischen Sängerin Carmel McCourt und zugleich der Name ihrer Band, zu der auch der Bassist Jim Parris und der Schlagzeuger Gerry Darby gehören.

Die Gruppe gründete sich 1981 in Manchester. 1982 wurde die 6-Track-LP "Carmel" auf dem Red Flame Label veröffentlicht. Bereits 1983 erzielten sie mit ihrem ersten Major-Album "The Drum Is Everything" und den daraus ausgekoppelten Singles "Bad Day" sowie "More More More" Top-25-Erfolge in der Hitparade. 1984 erhielt das Trio beim Jazz-Festival im italienischen Messina den Preis als Jazz-Interpret des Jahres. Kommerzielle Erfolge stellten sich aber erst ab der zweiten Hälfte der 80er Jahre ein, als Carmel begannen, die Pop-Seite ihrer Musik stärker zu betonen. "Sally", ihr bis heute größter Hit aus dem Album "The Falling", stammt aus dieser Zeit.

Carmel hat u. a. auch mit dem französischen Sänger Johnny Hallyday 1986 im Duett den Titel J`oublierai ton nom aufgenommen sowie 1991 am Sanremo-Festival zusammen mit der italienischen Sängerin Rossana Casale und dem Titel Terra teilgenommen.

Doch auch der Einsatz von Produzenten wie Brian Eno brachte dem nachfolgenden Album "Set me free" nicht den erhofften endgültigen Durchbruch. 1992 veröffentlichte die Band das Album "Good news". Carmels letztes Studioalbum "World's gone crazy" stammt aus dem Jahr 1995. Mit "Live at Ronnie Scott's" veröffentlichten Carmel 1998 den Mitschnitt eines Londoner Konzerts vom Dezember 1997. Mitte 1999 schließlich gab die Band ihre Auflösung bekannt.

Seit 2001/2002 spielen Carmel McCourt und Jim Paris wieder als Carmel zusammen und treten regelmäßig in Großbritannien auf. Die Live DVD "More More More" ist die Aufzeichnung eines dieser Konzerte aus dem Jahr 2003 (Cargo London). Zur Zeit arbeiten die Gründungsmitglieder an neuen Songs. Eine größere Tournee ist für den Herbst 2006 geplant.

Carmels Musik bewegt sich an der Grenze zwischen Pop und Jazz, experimentiert aber auch immer wieder mit verwandten Stilen wie Soul, Blues, Gospel, Rhythm and Blues oder Reggae. Als Live-Act konnte sie, wie auch ihr meist perfekter Backgroundchor, ihre gesanglichen Qualität mit ihre volltönenden Altstimme gut ausspielen. Dabei hatte auch die Instrumentierung ihrer Stücke stets eine deutliche Affinität zum Jazz, da Kontrabass, Bläser (insbesondere Saxophon, Hornet, Posaunen) und Percussion dementsprechend eingesetzt wurden. Ihre Musik galt Ende der 80er als "Cool" und wurde in den Clubs und angesagten Cocktail-Bars im Wechsel mit den Platten von Sade und Matt Bianco gespielt.

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PHIL CARMEN
1953

Sänger

Carmen wuchs in Frankfurt am Main und in Luzern (Schweiz) auf. In Luzern ging er aufs Konservatorium und entschied sich danach zunächst für eine Buchhalter-Lehre. 1975 schlug er aber eine Musikerlaufbahn ein. Mit dem Bassisten Mike Thompson gründete er das Duo Carmen & Thompson, das vor allem Countrymusik spielte. 
Die Single Time Moves On schaffte 1980 Platz 31 der italienischen Hitparade und mit dem Lied Follow Me nahmen sie 1981 beim San-Remo-Festival teil. 

Nach siebenjähriger Bühnenerfahrung gründete Phil Carmen 1982 die Picar Studios in Stein am Rhein (Schweiz). Hier entstanden zwei Soloalben, die aber keine Beachtung fanden. 
Erst 1985 schaffte er mit der LP Walkin' the Dog den Durchbruch. Die ausgekoppelte Single On My Way In LA wurde sein größter Erfolg und kletterte im Sommer 1985 bis auf Platz 18 in Deutschland und Platz 9 in der Schweiz. Des Weiteren fand die Nummer 1988 in der Fernsehserie Wilder Westen inclusive Verwendung. Das Album Walkin' the Dog erreichte Platz 3 in der Schweiz. 

1986 erschien sein Album Wise Monkeys. Während die LP Platz 1 der Schweizer Charts belegte, konnte die ausgekoppelte Single Moonshine Still bis auf Platz 10 der Hitparade vorrücken. In Deutschland war dieses Album ein Flop. Sein letztes erfolgreiches Album als Solokünstler war City Walls aus dem Jahre 1987. Hiermit erreichte er Platz 10 der Schweizer Hitparade. 1986 gründete er die Country-Band Clover Leaf. 1989 produzierte er das Nena-Album Wunder gescheh'n. In der Folgezeit kamen entweder Alben von Clover Leaf oder Kompilationen auf dem Markt. 

Erst 1993 erschien ein neues Studioalbum mit dem Titel Skyline. Heute engagiert er sich verstärkt für den Tierschutz und widmete dieser Arbeit auch ein Lied mit dem Titel God's Creation. 1996 erschien sein letztes Album mit Coverversionen seines Lieblingsmusikers Bob Dylan.

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HOWARD CARPENDALE
1946

Sänger

Howard Victor Carpendale (* 14. Januar 1946 in Durban, Südafrika) ist ein südafrikanischer Schlagersänger und Komponist. Seine größten Erfolge verzeichnete er in den deutschsprachigen Ländern in den 1970er und 1980er Jahren. Im Laufe seiner Karriere konnte er über 25 Millionen Tonträger verkaufen.

Nach einigen erfolglosen Versuchen in seiner Heimat als Beat-Sänger und Elvis-Imitator siedelte Carpendale 1966 nach Europa über. Seine erste Station war Großbritannien, wo er verschiedene Jobs annahm, unter anderem als Sänger in einer Beat-Band.

Die als Südafrikaner benötigte Aufenthaltserlaubnis beschaffte ihm Meta Rogall aus Ostfriesland, bei der er erstmals in Deutschland auftrat. Dies verschaffte ihm die Möglichkeit, weiter durch Lokale zu tingeln.

Bei einem Gastspiel in Deutschland sprach Carpendale in Köln bei der Plattenfirma Electrola vor und bekam kurz darauf einen Vertrag. Seine erste Platte Lebenslänglich verkaufte sich etwa 60.000mal. Während seiner Zeit in Köln spielte Carpendale u.a. in der Rugby-Bundesliga beim ASV Köln.

1969 hatte er mit einer deutschen Coverversion des Beatles-Songs Obladi Oblada seinen ersten Hit in Deutschland. Ein Jahr später belegte er mit Das schöne Mädchen von Seite Eins den ersten Platz beim Deutschen Schlager-Wettbewerb 1970.

Der weitere Erfolg blieb jedoch zunächst aus, seine weiteren Platten verkauften sich nur schlecht und die Plattenfirma war kurz davor, den Vertrag mit ihm zu kündigen. Carpendale begann, seine Lieder selbst zu komponieren und zu produzieren. Ab 1974 kamen seine Eigenkompositionen wie Da nahm er seine Gitarre und Du fängst den Wind niemals ein auf den Markt, die kommerziell erfolgreich wurden. Zusammen mit seinem damaligen Gitarristen Joachim Horn schrieb er deutsche Texte zu bekannten ausländischen Liedern wie Los hombres no deben llorar/Love me like a stranger (Fremde oder Freunde), Lulelalelula (Deine Spuren im Sand), Sitting On The Dock Of The Bay (Armer alter reicher Mann), Ti amo oder Living Next Door To Alice (Tür an Tür mit Alice). Auch an der Titelmelodie der TV-Kinderserie Meister Eder und sein Pumuckl war er beteiligt. Zudem war er regelmäßig in den Fernseh- Musiksendungen ZDF-Hitparade und disco zu sehen.

Am 13. Dezember 2003 trat Carpendale zu seinem letzten Konzert in der Kölnarena auf und vollzog damit seinen bereits im Verlauf des Jahres angekündigten Rücktritt vom Showgeschäft. Der bis dato erfolgreiche Carpendale entschied sich, keine Konzerte mehr zu geben und keine Platten mehr zu veröffentlichen. Nach eigenen Aussagen wollte er sich neuen Herausforderungen stellen, z. B. der Schauspielerei. Bereits 2001 spielte er in der US-Serie Dark Realm eine Hauptrolle.

Im Sommer 2005 veröffentlichte seine erste Plattenfirma EMI Electrola seine kompletten LP von 1969 bis 1990 als Doppel-CD.

2004 wurde Carpendale mit dem Echo für sein Lebenswerk geehrt.

Am 18. September 2007 erklärte Carpendale in der Johannes B. Kerner-Show, dass er ab April 2008 wieder zehn Konzerte in Deutschland geben wird. In Deutschland erschien am 2. November 2007 sein komplett neu eingespieltes Album 20 Uhr 10. Der Titel ist eine Anspielung darauf, dass Carpendale sich früher um diese Zeit im Allgemeinen immer auf der Bühne aufhielt und sein Konzert begann. Das Album platzierte sich schon in der ersten Woche auf Platz 4 der Mediacontrol-Charts.

Carpendale war 1963 südafrikanischer Jugendmeister im Kugelstoßen. In den 1970er Jahren betätigte er sich in Deutschland als Formel-3-Fahrer.

Howard Carpendale lebte in erster Ehe von 1976 bis 1984 mit Claudia, die Scheidung erfolgte aber erst im Herbst/Winter 2005. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn, Wayne (* 1977). Seit 1983 lebt Carpendale mit der Amerikanerin Donnice Pierce zusammen. Aus dieser Beziehung stammt der Sohn Cass (* 1988).

1999 hatte Carpendale einen kurzen Auftritt am Schluss des Videoclips zu Le Smou von den Fantastischen 4. Selbstironisch spielt Carpendale hier Smudo, wie er sich selbst wahrnimmt, nachdem er nach einem Ausbruch und einigen Eskapaden in Freiheit wieder in die geschlossene Anstalt zurückgebracht und von seinen „Fans“ gefeiert wird.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 

CHANNEL 5

Musikgruppe

Channel 5 war eine deutsche Pop-Band aus Hamburg, die 1982 von Jan Krueger, Christian Blau und Frank Winneberger gegründet wurde.

Krueger und Produzent 'Lonzo' Westphal entwickelten 1983 in Hamburg einen international konkurrenzfähigen, professionell inszenierten Sound für Channel 5, der sowohl Mainstream-Rock und Jazz, als auch Funk einschloss. Vom ersten Album Colour of a Moment wurden 1985 80 000 Exemplare verkauft. Nach zwei Deutschlandtourneen mit ausgeklügelten Live-Shows erschien 1986 die zweite LP Painted Nights. Chris Adam hatte die Band inzwischen verlassen und wurde durch Christof Scheibe ersetzt. Kurze Zeit später trennte sich die Gruppe.

Das Duo Krueger/Wilckens betreibt heute ein Produktionsstudio in Hamburg und produziert Songs für Werbespots. Krochmann hat ein Tonstudio in Norderstedt und produziert Kinder-Hörspiele, zum Teil zusammen mit Blau, der als freier Künstler im Bereich Malerei und Fotografie tätig ist. Scheibe spielte unter anderem mit Michel van Dyke und Sissi Perlinger.

    * Jan Krueger – Gesang, Keyboard
    * Markus Krochmann – Gitarre, Gesang
    * Jens Scharff – Keyboard (bis 1983)
    * Chris Adam – Keyboard (bis 1985)
    * Frank Winneberger – Bass
    * Christian Blau – Schlagzeug
    * Christian Wilckens – Saxophon, Gesang
    * Jan Christof Scheibe – Keyboard (ab 1985 für Adam)
    * Lorenz 'Lonzo' Westphal – Produzent, Songautor und Arrangeur

Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat)    Price in Euro 15.--

CHE & RAY

Musikduo

Che & Ray sind ein Schweizer Boogie-Woogie-Duo aus Zürich, bestehend aus Jean-Marc "Che" Peyer (* 7. Mai 1950). und Raymond "Ray" Fein (* 20. August 1950).

Jean-Marc Peyer (Che) und Raymond Fein (Ray) kennen sich aus der Schulzeit und begannen 1968 gemeinsam Boogie-Woogie zu spielen. Ihr erstes eigenes Konzert spielten sie im Januar 1975 im Bucheggplatz-Theater in Zürich und noch im gleichen Jahr veröffentlichten sie mit "Giants Of Boogie-Woogie & Blues" ihr erstes Album. 1977 erhielten sie ihre erste Goldene Schallplatte von insgesamt 7 goldenen Tonträgern und einer aus Platin. Der Grossteil ihres Repertoires besteht aus Boogie-Woogie- und Blues-Eigenkompositionen, rasant gespielt auf Grand-Pianos und E-Pianos, teilweise mit Blues-Harp Einlagen von Che Peyer. Dazu kommen aber auch Klassiker von Ludwig van Beethoven und Scott Joplin bis hin zu Rock'n'Roll von Jerry Lee Lewis.

Nach dem Platten-Debüt als Che & Ray: 1975 mit „Giants of Boogie-Woogie & Blues“, folgen Tourneen durch Europa, teilweise zusammen mit Manhattan Transfer und Paul Anka. Ihre zweite Schallplatte „Burning the Boogie“ erhält den Status Gold und Platin. Es folgen sechs Goldene Schallplatten. Sie spielten über 3200 Konzerte, erreichten 3 Millionen Konzertbesucher und verkauften weit über 300.000 Tonträger. Das Duo trat in drei Samstagabendsendungen bei BBC One in London auf.

2005 stellte das Duo seine Arbeit ein; seitdem konzertiert Che Peyer solo.

Oben: Original-signiertes Foto von beiden Mitgliedern (Postkartenformat)    Price in Euro 9.-
Unten: Original-signiertes Foto von Raymond Fein (Postkartenformat)    Price in Euro 6.-

CHUBBY CHECKER
1941

Sänger

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 25.-


MAURICE CHEVALIER
1888 - 1973

Legendärer Sänger und Schauspieler / Legendary singer and actor

Im Laufe seiner Filmkarriere drehte er über 50 Filme. Höhepunkt war die männliche Hauptrolle in dem Hollywood-Film Gigi, der 1959 neun Oscar- Auszeichnungen erhielt, darunter für den besten Film des Jahres. Ab den 1960er Jahren trat er auch in einigen Filmen Walt Disneys auf, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband.
Er wurde für zwei Oscars nominiert und erhielt 1959 den Ehrenoscar.

 Aufgewachsen als Sohn eines arbeitslosen Malers trat Chevalier bereits um die Jahrhundertwende in den Cafes von Paris auf. Mit einem Programm voller Tanz und Chansons konnte er sich einen hinreichend guten Ruf erwerben, um in immer größeren und populäreren Music-Halls aufzutreten. 1909 debütierte er in den Folies Bergère, wo er einige Jahre gemeinsam mit Mistinguett auftrat, mit der er zeitweilig auch zusammenlebte. Bereits in der Vorkriegszeit spielte er in ersten Filmen mit, so unter der Regie und an der Seite von Max Linder. Im ersten Weltkrieg wurde er verwundet und geriet in deutsche Gefangenschaft, aus der er bereits 1916 heimkehrte. In den folgenden Jahren wuchs er zu einem der erfolgreichsten Entertainer seiner Zeit heran. 1924 nahm er Valentine auf, eines der populärsten Lieder der 1920er Jahre. In den 1920er Jahren wirkte er unter anderem in einigen Filmen von Henri Diamant-Berger mit. 1928 ging Chevalier in die Vereinigten Staaten und spielte dort unter anderem in mehreren Operetten-Filmen von Ernst Lubitsch mit. Er gilt als einer der bestbezahlten Schauspieler dieser Jahre.[1] 1934 kehrte er zurück nach Frankreich, wo er in Clubs auftrat und dazwischen auch einige Filme drehte, so 1939 in Robert Siodmaks Mädchenhändler, seiner ersten dramatischen Rolle ganz ohne Gesang und Tanz. Seine Schallplattenaufnahme von Charles Trenets Ya d’la Joie über den sich langweilenden Eiffelturm wurde 1937 zu einem riesigen Verkaufserfolg. Im besetzten Frankreich des zweiten Weltkriegs trat Chevalier unter anderem in deutschen Lagern vor französischen Kriegsgefangenen auf, wofür er nach dem zweiten Weltkrieg heftig kritisiert wurde. 1947 ging er erstmals nach dem Krieg auf Tournee durch die Vereinigten Staaten. Aber erst nachdem er 1957 in Billy Wilders Film Ariane – Liebe am Nachmittag als Filmvater von Audrey Hepburn mitgewirkt hatte, blieb er wieder für mehrere Jahre in Hollywood. Im Jahr darauf gab er in Vincente Minnellis Gigi den Erzähler und feierte seinen größten Kinoerfolg. In den folgenden Jahren wirkte er in mehreren Musical-Verfilmungen und in einigen Disney-Filmen mit. Seinen letzten großen Auftritt vor Publikum feierte Chevalier am 26. Oktober 1968 im Théâtre des Champs-Élysées. 1970 sang Maurice Chevalier das Titellied für das gezeichnete Disney-Musical Aristocats.

 Maurice Chevalier sang mit leicht rauchiger Stimme und trat in der Regel elegant gekleidet auf. Seine Markenzeichen waren der Strohhut und das Spazierstöckchen, mit seinen Auftritten im US-amerikanischen Tonfilm kam als weiteres Erkennungszeichen sein unverwechselbarer Akzent hinzu. Mit seinen Auftritten prägte Chevalier das Bild vom charmanten und eleganten Franzosen und fand seinen Rollentypus als weltgewandter französischer Liebhaber.[2] In den Filmen nach 1957 war er der galante, das Geschehen kommentierende, Grandseigneur wie in Gigi oder der freundliche ältere Herr wie in den Disney-Filmen.
 

original-signierte Karte von 1937 mit aufgeklebten Bild (Format ca. A5)
original signed card from 1937 with mounted picture
Price in Euro 35.--

CINDY & BERT
1948 & 1945

Gesangsduo

Norbert Maria Berger, gelernter Industriekaufmann, entstammt einer Musikerfamilie. Sein Großvater Josef Berger war von 1888 bis 1931, sein Vater Alex Berger von 1931 bis 1973 Organist an der katholischen Pfarrkirche St. Eligius (Bild) in Völklingen. Norbert Berger war Anfang der 1960er E-Bassist in der Amateurband Blue Birds, für die eine Sängerin gesucht wurde.

Mit Jutta Gusenburger, damals Schülerin, später Versicherungskauffrau, trat diese Band dann unter dem Namen Jutta und das Quintett Royal auf. Seit 1965 waren Norbert Berger und Jutta Gusenburger als Gesangsduo unter dem Namen Cindy & Bert unterwegs.

Das Paar heiratete am 20. Mai 1967 und hat einen Sohn, Sascha, der unter dem Namen Berger als Musiker bekannt wurde.

1969 erschien die erste Schallplatte des Duos (Saturday Morning), die bereits ein beachtlicher Erfolg wurde. Nachdem die Auftritte immer größer wurden, gaben beide 1971 ihre bisherigen Berufe auf, um nur noch im Showgeschäft tätig zu sein. 1972 bewarben sich Cindy & Bert mit Geh die Straße bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision und scheiterten knapp. Auch 1973 versuchten sie es mit Wohin soll ich gehen? und Zwei Menschen und ein Weg. Im selben Jahr hatten sie jedoch ihren größten Erfolg mit Immer wieder sonntags.

Inzwischen konnte das Duo mehrere Erfolge (Spaniens Gitarren, Wenn die Rosen erblühen in Malaga) verbuchen und avancierte zum erfolgreichsten Schlagerduo der 1970er Jahre.

Bis Ende der 1980er Jahre nahm das Duo noch gemeinsam Titel auf. 1988 wurde die Ehe der beiden geschieden. Danach gingen sie zunächst getrennte Wege.

Cindy startete als Cindy Berger eine Solokarriere. Sie beteiligte sich zweimal an deutschen Vorentscheiden zum Eurovision Song Contest: 1988 mit Und leben will ich auch (Platz 2) und 1991 mit Nie allein (Platz 7). Zusammen mit Roger Whittaker nahm sie „Bleib heut bei mir“ auf.

Bert Berger war danach vor allem als Komponist, Texter und Produzent tätig. Er hatte bereits seit den 1970er Jahren ein eigenes Tonstudio und einen Musikverlag.

Mitte der 1990er Jahre traten Cindy & Bert dann wieder gemeinsam auf. Sie sangen bei verschiedenen Oldie-Sendungen ihre alten Hits, nahmen aber auch wieder neue Titel auf. 1997 erreichten sie mit „Ich habe die Rose geseh'n“ den 7. Platz bei den Deutschen Schlager-Festspielen.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

BILLY COBHAM
1944

Jazz-Musiker

Sein Vater war Pianist, Billy hat schon mit 8 Jahren zusammen mit ihm seine ersten Auftritte. Seine musikalische Erziehung wird zielstrebig geplant und so besucht er schon in seiner frühen Jugend Workshops mit Jazz-Größen wie Thelonious Monk und Stan Getz. 1959 beginnt er sein Schlagzeug-Studium an der High School of Music and Art in Brooklyn, New York, das er 1962 mit Diplom abschließt. Nach drei Jahren in einer Band der United States Army (1965 bis 1968) wird er vom Pianisten Horace Silver entdeckt, mit dem er 1968 seine ersten Platten aufnimmt.

Anfangs nähert Cobham sich dem Free Jazz an, setzt sich aber Ende der 1960er Jahre stilistisch davon ab und trägt maßgeblich zur Entwicklung von Jazz-Rock und Fusion bei.

Er zählt seit den siebziger Jahren zur Elite der Jazz-Rock-Drummer, was sicherlich auch durch seine Mitgliedschaft im Mahavishnu Orchestra unterstützt wird.

Er bringt bisher unbekannte Spielweisen in die Rock-Musik ein, die bis heute diese Musikrichtung nachhaltig beeinflussen. So verwendet er lateinamerikanische Techniken, die er auf das „American Drumset“ übersetzt. Hervorstechend ist seine fulminante Technik wie z.B. die Nutzung der Double Bassdrum. Der spieltechnische Unterschied zwischen rechter und linker Hand ist bei ihm gänzlich aufgehoben - damit weist Cobham jenes sehr schwer und damit sehr selten erreichte Niveau der Spieltechnik auf, das z.B. Art Tatum, Oscar Peterson und Eugen Cicero auf dem Gebiet des Jazz-Pianos auszeichnet.

Er spielt unter anderem mit Horace Silver und George Benson. Von 1971 bis 1973 markiert er im Mahavishnu Orchestra den elaborierten Gegenpart zum Fusion-Gitarristen John McLaughlin. 1973 bekommt er einen Vertrag beim Atlantic-Label und veröffentlicht sein erstes Album Spectrum, welches vom Billboard Magazine als beste Jazz-Platte ausgezeichnet wird. Auf dem Album wirken u.a. mit: Tommy Bolin (an der E-Gitarre), Jan Hammer (am Piano). Seine erste Solo-Platte hat zweifelsohne Jazz-Rock-Geschichte geschrieben.

Im selben Jahr landet er zusammen mit Eumir Deodato und Stanley Clarke mit dem Titel Also sprach Zarathustra in den USA und in England einen Top 10-Erfolg.

In der Folge spielt er vorwiegend als Studiomusiker, in Sessions und in eigenen Projekten, dabei häufig zusammen mit Jan Hammer und George Duke (Keyboards), John Abercrombie und John Scofield (Gitarre) sowie Randy und Michael Brecker (Trompete und Tenorsaxophon). 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 15.- 

NATALIE COLE
1950

Sängerin

Natalie Maria Cole ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin. Sie ist die Tochter der Jazzsänger Nat King Cole und Marie Ellington.

 Ihr erstes Album Inseparable erschien im Jahr 1975; im darauf folgenden Jahr erhielt Cole einen Grammy in der Kategorie „Best New Artist“.

Sie nahm unter anderem Alben in den Bereichen Soul, Jazz, Pop und Dance auf. Zu ihren größten Hits zählen This Will Be (1975), I've Got Love On My Mind (1977), Our Love (1978), Someone That I Used To Love (1980), Jump Start, I Live For Your Love (1987), Pink Cadillac (1988), Miss You Like Crazy (1989) und Unforgettable ... with Love (1991, ein nachträglich zusammengesetztes Duett mit ihrem Vater. Das Album verkaufte sich allein in den USA über sieben Millionen Mal.

Im Jahr 2000 veröffentlichte Cole ihre Autobiografie Angel on My Shoulder, in der sie vor allem von ihrer Drogenabhängigkeit berichtet; laut eigenen Angaben nahm sie LSD, Heroin und Crack. Seit 2008 leidet sie unter Nierenproblemen, muss sich deswegen dreimal wöchentlich einer Dialyse unterziehen und sucht eine passende Spenderniere.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 22.- 

CHI COLTRANE
1948

Sängerin

Chi Coltrane interessierte sich schon früh für Musik. Mit zwölf beherrschte sie bereits acht Instrumente, entschied sich dann aber für das Klavier. Als Teenager begann sie in Clubs in Chicago zu spielen und erlangte bald einen gewissen Bekanntheitsgrad. 1971 vertrat sie die USA beim Internationalen Rock Festival in Rio de Janeiro. Sie zog nach Los Angeles, wo sie von Curtis Mayfield als Gast in seine Show eingeladen wurde. In der Folge wurde ihr ein Plattenvertrag angeboten.

Das erste Album namens Chi Coltrane kam 1972 auf den Markt. Die daraus ausgekoppelte Single „Thunder and Lightning“ erreichte die Top Ten und verkaufte sich mehr als eine Million Mal. 1973 erschien das zweite Album Let It Ride. Die Kritik bezeichneten sie als die Queen of Rock und als Nachfolgerin von Janis Joplin. Es folgten zahlreiche Auftritte in bekannten Fernsehshows. Auch in Europa verkauften sich Coltranes Platten sehr gut. Die exzessiven Tourneen forderten ihren Tribut. Sie zog sich für einige Zeit von der Bühne zurück und konzentrierte sich auf das Songschreiben.

1977 kam das dritte Album Road To Tomorrow heraus. Im Jahr darauf tourte sie mit der deutschen Gruppe Lake durch Deutschland. Die Presse feierte sie als die Schöne mit dem harten Anschlag. Die nächsten Alben waren Silk and Steel (1981, mit den Hits „Blinded By Love“ und „Leaving It All Behind“) und Ready to Roll (1982, mit „On My Own“, „Soulstalker“, „Here Comes The Rain“ und „Clouds, Dreams and Love“). 1982 produzierte Chi auch ihr einziges Live-Album Live, das ebenfalls ein großer Erfolg wurde.

1986 folgte die CD The Message mit Songs wie „Goodbye My Love“, „I Didn't Want To Fall In Love“ und „The Message“, die kaum beachtet wurde. Aus diesem Grund ließ TELDEC Deutschland den Vertrag mit ihr auslaufen - und keine weitere Plattenfirma in Europa und USA interessierte sich mehr für sie. 1990 nahm sie für die CD „El Dorado“ zur Unterstützung des Regenwaldes den Titel „Shot To Despair“ auf. 1991 schrieb sie die Musik für eine Ausgabe der deutschen Fernsehserie Tatort, die sie zusammen mit Tangerine Dream einspielte. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.- 

COOLIO
1963

Sänger

Coolio (* 1. August 1963 als Artis Leon Ivey jr. in Monessen, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Rapper und Schauspieler.

Ivey kam schon sehr früh mit der Hip-Hop-Szene in Berührung. Nachdem er seinen Highschool-Abschluss erreicht hatte, trat er in die Hip-Hop-Gruppe von WC, WC & The Maad Circle, ein und trat zunächst im Hintergrund auf. 1994 trennte er sich von der Gruppe, um sein erstes Soloalbum It takes a thief aufzunehmen. Aus dem Album wurden die Lieder Fantastic Voyage, I remember und Mama I'm in love with a Gangster als Singles ausgekoppelt.

Den größten Charterfolg brachte ihm Fantastic Voyage. I remember wurde zum Soundtrack von Beavis und Butthead. 1995 brachte er sein bisher erfolgreichstes Album Gangsta's Paradise auf den Markt, welches sich über 4 Millionen mal verkaufte. Die gleichnamige Single erhielt 1996 einen Grammy und landete in einigen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland auf Platz 1 der Charts. Der Song ist auch der offizielle Soundtrack zum Film Dangerous Minds mit Michelle Pfeiffer. Für die Musik der Single wurde Stevie Wonders „Pastime Paradise“ seines Albums „Songs in the Key of Life“ gewählt. My soul, Coolios drittes Album, folgte 1997 mit der erfolgreichen Singleauskopplung „C U When U Get There“, basierend auf dem Kanon in D von Johann Pachelbel.

Nach einer 5-jährigen Pause folgte 2002 das Album El Cool Magnifico. 2006 erschien The Return of the Gangsta, auf dem er von Snoop Dogg unterstützt wurde. Außerdem traten junge deutsche Rapper auf. Gangsta Lu übernahm in 4 einen Teil des Liedes. Auch Ladie K-la war auf dem Track Ladie and Gangsta zu hören.

Ivey sagt von sich selbst, dass er den Künstlernamen Coolio wählte, nachdem ihn beim Üben auf der Straße ein Passant gefragt hatte, ob er sich denn einbilde, Julio Iglesias zu sein.

Als Schauspieler war Coolio unter anderem in den Serien Allein gegen die Zukunft (1999), Die Nanny (1998), und den Filmen Batman & Robin (1997), Die Hölle Hollywood (1997), Mike Mendez’ Convent (2000), Daredevil (2003, Director's Cut),Dracula.3000 (2004) und Shriek-Schrei wenn du weißst, was ich letzten Freitag den 13. getan habe (2000) zu sehen.

2004 nahm er an der ProSieben-Show Comeback teil, bei der er Dritter wurde, hinter Chris Norman, der das Finale gewann, und Benjamin Boyce.

Original-signiertes Foto (Format A5), Unterschrift auf dunklem Hintergrund    Price in Euro 15.- 

ALICE COOPER
1948

Sänger

Alice Cooper (* 4. Februar 1948 in Detroit, Michigan; gebürtig Vincent Damon Furnier, nach einer Namensänderung auch offiziell Alice Cooper) ist ein US-amerikanischer Rockmusiker. Ursprünglich war „Alice Cooper” der Name seiner Band. Alice Cooper gilt als einer der Wegbereiter der heute gängigen aufwendigen Bühnenshows in der Rockmusik. Durch die damals provokanten Texte seiner Lieder und seine spektakulären und theatralischen Auftritte, in deren Verlauf er nicht selten in Zwangsjacken gesteckt wurde und seine Hinrichtung durch Enthauptung oder am Galgen simulierte, erreichte er vor allem in den 1970er und 1980er Jahren ein Massenpublikum. Viele Platten von Alice Cooper waren kommerziell außerordentlich erfolgreich.

Zahlreiche Musiker und Bands wie Ozzy Osbourne, Kiss, King Diamond, Marilyn Manson, GWAR oder Lordi wurden maßgeblich durch Coopers Musik und seine Show beeinflusst.

Für seine finanzielle Unterstützung bekam Cooper von der christlich-liberalen Grand Canyon University in Phoenix (Arizona) im Mai 2004 den Ehrendoktortitel „Doctor of Music” verliehen.

1964 gründete Alice Cooper, damals noch als Vincent Furnier, seine erste Gruppe „The Earwigs”. Die Band war regional bekannt und spielte Beatles-Songs. 1965 änderte die Band ihren Namen und wurde zu „The Spiders”, die Band spielte Coverversionen, in erster Linie Rolling-Stones- und Yardbirds-Stücke. 1967 änderte die Band abermals ihren Namen und wurde zu „The Nazz”. Um Verwechslungen mit der gleichnamigen Gruppe von Todd Rundgren zu vermeiden, erfolgte 1968 die Umbenennung in „Alice Cooper”.

1968 traf die Band den Musiker Frank Zappa und brachte 1969 und 1970 zwei Alben bei dessen Label Straight Records heraus, beide waren jedoch wenig erfolgreich. Anschließend entwickelte die Band zusammen mit Produzent Bob Ezrin ihren klassischen Sound.

Ab 1970 entwickelte die Band ihre charakteristische Bühnenshow mit Sänger Cooper im Mittelpunkt. Mit einem bisher in diesem Umfang noch nie dagewesenen Aufwand an Lasereffekten, Kostümen, Make-up und Requisiten aus der Folterkammer führte die Band auf ihren Tourneen grelle Horrorshows auf, in deren Verlauf Cooper mit einer Boa hantierte, große Mengen künstliches Blut vergoss, in Zwangsjacken gesteckt, auf andere Arten gefoltert wurde und als „Höhepunkt” mittels Erhängen oder Enthauptung jeweils seine Hinrichtung simulierte. Für Kritiker waren die Spektakel Beleg dafür, wie sehr sich eine Band „heutzutage anstrengen muss, um den Schockeffekt zu erzielen, den einst Elvis mit einem einfachen Hüftschwung auslöste”. Zuweilen ging die Rechnung mit der kalkulierten Provokation auf, und Coopers Shows riefen die Stadtverantwortlichen auf den Plan, die Konzerte wurden wegen „Jugendgefährdung” erst ab 18 Jahren freigegeben. Die Folge: In ihren erfolgreichsten Zeiten waren Cooper-Tourneen regelmäßig ausverkauft. In einem Interview sagte Cooper über seine Bühnenshows: „Bei mir gibt es keine Anspielungen auf den Satanismus. Ich spiele manchmal den Bösen, den Schurken, aber er wird am Ende jedes Mal getötet. Am Schluss ist Auferstehung, es ist Alice im weißen Frack. [...] Wir führen ein klassisches morality play auf. Mein Pastor kam einmal in die Vorstellung und sagte, dass er eine Figur zwischen Gut und Böse erlebt habe, wobei am Ende das Gute die Oberhand behielt. Das ist es, was die Bibel im Buch der Offenbarung lehrt: Satan hebt seinen Kopf, doch wird er vernichtet.“

Nachdem die Band mit dem Hit I'm Eighteen aus dem Album Love It to Death 1971 einen ersten größeren Erfolg hatte und auch mit dem Nachfolgealbum Killer weiterhin Furore machte, gelang 1972 mit dem Konzeptalbum School's Out und dem gleichnamigen Top-10-Hit der endgültige Durchbruch. Das Nachfolgealbum Billion Dollar Babies (1973) war noch einmal ungleich erfolgreicher und machte die „Alice Cooper Group” zu einer der größten und bedeutendsten Rockgruppen ihrer Zeit. Große Hits dieses Albums waren unter anderem Elected und No More Mr. Nice Guy. Nach dem weniger erfolgreichen Album Muscle of Love (1973) folgte im folgenden Jahr die (niemals offiziell erklärte) Auflösung der Band, um allen Mitgliedern Zeit für Soloprojekte zu geben - die allerdings alle - bis auf das des Sängers Alice Cooper (unter anderem Welcome to my Nightmare) niemals veröffentlicht wurden.

Die Band fand sich später unter dem Namen „Billion Dollar Babies” noch einmal für kurze Zeit zusammen. Ihr einzig erschienenes Album war Battle Axe.

Sänger Alice Cooper setzte seine Karriere als Solomusiker fort, er änderte seinen Namen Vincent Furnier nach einem Streit um die Rechte an dem Bandnamen „Alice Cooper” 1974 auch offiziell in Alice Cooper. Von diesem Zeitpunkt an wechselte er die ihn begleitenden Musiker in regelmäßigen Abständen. Künstlerisch wollte er fortan noch mehr auf Konzeptalben und bei seinen Konzerten auf eine stark visuelle Bühnenshow setzen. Mit neuen Musikern gelang ihm das mit seinem erfolgreichen Album Welcome to My Nightmare (1975) und der anschließenden Tour, die Ballade und Single-Auskopplung Only Women Bleed wurde ein Hit. Die folgenden Alben, mit Ausnahme von Alice Cooper Goes to Hell (1976), waren weniger erfolgreich, außerdem wurde Cooper in den folgenden Jahren zu einem starken Alkoholiker. Eine Entzugtherapie war dann 1978 erfolgreich. Seinen Alkoholismus und die Eindrücke dieser Klinik verarbeitete er im selben Jahr in dem Album From the Inside, das er zusammen mit Elton Johns Liedtexter Bernie Taupin schrieb, der ebenfalls alkoholkrank ist. Es ist Alice Coopers am stärksten persönlich geprägtes Album, und er selbst nennt es sein „classiest-sounding Album”.

1981 folgte ein Rückfall, welcher sich auch auf sein musikalisches Schaffen auswirkte. Die nächsten vier Alben zwischen 1980 und 1983 zeichnen sich vor allem durch bizarre Texte aus und waren wenig erfolgreich. Seit 1984 hat Alice nach eigenen Angaben keinen Rückfall mehr erlitten. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte Cooper über sein Alkoholproblem: „Gott hatte diese Gier nach Alkohol von mir genommen. [...] Für die Ärzte war ich der klassische Alkoholiker, aber hier handelt es sich nicht um eine medizinische, sondern um eine spirituelle Angelegenheit. Ich bin in einer christlichen Gemeinschaft aufgewachsen. Mein Vater, mein Großvater waren Priester, auch der Vater meiner Frau übrigens. Deshalb gab es Leute, die für mich gebetet haben, für mich, für den Inbegriff des Nichtchristlichen. [...] Diese Gebete wurden erhört. Du musst eine ungeheure Willenskraft haben, sagen die Leute, wenn sie von meiner Abstinenz sprechen. Doch das stimmt nicht. Ich bin schwach und fehlbar wie alle, aber diese Gier wurde von mir genommen.“

Für die folgenden zwei Alben tat sich Alice Cooper 1986 mit dem Gitarristen Kane Roberts zusammen. Die Alben gehen wieder deutlich mehr in Richtung modernen Hardrock und orientieren sich an zeitgenössischer Musik von Bands wie Bon Jovi und Aerosmith. Erneuter weltweiter Erfolg gelang Alice Cooper 1989 mit seinem Album Trash und dem Hit Poison. Auf dem vom damals extrem erfolgreichen Produzenten Desmond Child produzierten Album sind auch zahlreiche Gastmusiker (zum Beispiel Musiker der Bands Aerosmith und Bon Jovi) zu hören. Diese erfolgreiche Zeit fand auch Ausdruck in Alice Coopers Gastrolle in dem Kinofilm Wayne's World (von und mit Mike Myers), in dem er mit dem Song Feed My Frankenstein von seinem Album Hey Stoopid (1991) auftritt. 1994 brachte Cooper mit The Last Temptation seit langer Zeit wieder ein klassisches Alice-Cooper-Konzeptalbum heraus. Das Album ist düsterer als die Vorgängeralben und orientiert sich mehr an Coopers Werken aus den 1970er Jahren. 1999 erschien The Life and Crimes of Alice Cooper, das Outtakes von 1965 bis 1999 beinhaltete. Die nächsten Alben Brutal Planet (2000) und Dragontown (2001) handeln von den Missständen auf der Erde (Anfangszeile aus Brutal Planet: „We're spinning 'round on this ball of hate”) und sind musikalisch deutlich härter als alle Werke zuvor. Das auf drei Alben angelegte Konzept ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Ein Teil der Atmosphäre dieser Konzerte ist auf der DVD Brutally Live festgehalten.

Seit der 2000er Brutal Planet Tour tritt auch Alice Coopers Tochter Calico (* 19. Mai 1981) in den Shows mit auf, so wie es früher auch schon ihre Mutter Sheryl (1975, Welcome to My Nightmare Tournee) getan hatte. Sie spielt verschiedene Rollen, wie eine Krankenschwester, eine Domina oder sogar Britney Spears, und lässt sich als Paris Hilton von ihrem Handtaschen-Chihuahua in die Kehle beißen. 2005 war auch sein Sohn mit von der Partie und spielte einige Charaktere auf der Bühne.

Im September 2003 kam das Album The Eyes of Alice Cooper heraus, das aber, wider Erwarten, nicht der dritte Teil der Brutal-Planet-Trilogie ist. Das Album orientiert sich am klassischen Garagerock der Siebzigerjahre.

Am 4. Juli 2005 erschien das Album Dirty Diamonds, das sowohl musikalisch als auch vom Songwriting her (technisch) ausgefeilter ist als sein Vorgänger. Die Besetzung der Musiker änderte sich nur geringfügig. Im Januar 2006 wurde ein neues Cooper-Stück veröffentlicht: Mankind aus dem Soundtrack des Horrorfilms Bloodrayne. Nach der fast zweijährigen Dirty-Diamonds-Tour rund um den Globus war der Schockrocker im Frühjahr 2008 wieder im Studio, um sein neues Werk Along Came a Spider einzuspielen. 

Ryan Roxie (Gitarre), der Musiker, der von 1996 bis 2006, und somit länger als jeder andere Musiker vor ihm im Dienste Alice Coopers stand (abgesehen von Eric Singer, der seit 1990 dabei ist), kündigte im März 2006 seinen vorübergehenden Rückzug aus der Alice-Cooper-Band an, um sich um seine Familie und seine Solo-Karriere kümmern zu können. Seither steht Keri Kelli (früher u. a. bei Slash's Snakepit, den L.A. Guns und Pretty Boy Floyd), der gemeinsam mit Roxie in der Band Dad's Porno Mag spielte, bei Alice Cooper auf der Bühne und war im Juni 2006 erstmals mit ihm in Deutschland zu sehen. Auch der ehemalige Bassist von Ritchie Blackmore's Rainbow Greg Smith hat lange Jahre mit Alice Cooper gespielt, wurde jedoch durch Chuck Garric ersetzt.

Bis heute geht Alice Cooper regelmäßig auf Tour. Eine Tournee in Deutschland fand z. B. mit Deep Purple im Februar 2006 und mit Whitesnake im November und Dezember 2008 statt. Nebenbei gehört ihm ein Restaurant namens „Cooperstown” in Phoenix, Arizona. Außerdem moderiert er die Radiosendung „Nights with Alice Cooper”, die von zahlreichen Radiosendern weltweit ausgestrahlt wird. Seine Freizeit verbringt er mit Golfspielen, seinen drei Kindern sowie seiner Frau, mit der er seit über 30 Jahren verheiratet ist. Am 2. Dezember 2003 wurde ihm ein Stern auf dem legendären Walk of Fame verliehen.

Alice Cooper, der auch eng mit Groucho Marx, dem Kopf der Marx Brothers, und Salvador Dalí befreundet war und mit Bruce Springsteen und Paul McCartney befreundet ist, hat 1976 in Zusammenarbeit mit Autor Steven Gaines ein autobiografisches Buch mit dem Titel „Me, Alice (The Autobiography of Alice Cooper as Told to Steven Gaines)” veröffentlicht. Von diesem Buch wurde nur eine geringe Anzahl an Exemplaren aufgelegt, was es zu einem wertvollen Sammlerstück macht.

2007 trat er bei Tobias Sammet's Avantasia als Gastmusiker auf. Er sang in dem Lied The Toy Master aus dem Album The Scarecrow. 2008 erschien seine Autobiografie Golfmonster, auch in einer deutschen Ausgabe.

Am 5. August 2010 trat Alice Cooper unter dem Motto A Night to Remember zum ersten Mal beim Wacken-Open-Air-Festival auf.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 25.- 

COSTA CORDALIS
1944

Sänger

Mit sieben Jahren begann Cordalis Gitarre zu spielen. Als 16-Jähriger ließ er sich in Frankfurt am Main nieder und lernte am Goethe-Institut die deutsche Sprache. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Philosophie und Germanistik.

Bereits 1965 kam mit Du hast ja Tränen in den Augen, einer deutschen Fassung des Elvis-Titels Crying In The Chapel, seine erste Schallplatte heraus. Nennenswerten Erfolg hatte er aber erst ab 1973 mit den selbst produzierten Titeln Carolina, komm und Steig in das Boot heute Nacht, Anna Lena.

Seinen bis heute größten Erfolg hatte er 1976 bis 1977 mit dem Titel Anita, den es drei Monate in den deutschen Top Zehn hielt und es dort bis auf Platz drei schaffte.

Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1985 in Seefeld in Tirol startete Cordalis im Langlauf für sein Heimatland Griechenland. In dieser Disziplin war er zweimal griechischer Landesmeister. Er hatte auch vorgehabt, an den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo teilzunehmen, scheiterte jedoch in der Qualifikation.

Im Frühjahr 2004 spielte er in der RTL-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! mit und wurde zum „Dschungelkönig“ gekürt. Dafür bekam er 28.000 Euro Siegprämie, die er der Kinderkrebshilfe spendete. Angelehnt an die Show veröffentlichte er den Song Jungle Beat.

Bis vor wenigen Jahren nahm er jährlich an der Tour der Hoffnung teil. Dort legte er mit dem Rad viele Kilometer zurück und sammelte mit seinem Lied Das Feuer Geld für krebskranke Kinder.

Costa Cordalis ist verheiratet und hat mit seiner Frau drei Kinder; sein Sohn Lucas Cordalis und seine Tochter Angeliki Cordalis sind ebenfalls im Showgeschäft tätig.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.- 

CHICK COREA
1941

Sänger

Armando Anthony „Chick“ Corea (* 12. Juni 1941 in Chelsea, Massachusetts) zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Jazz-Pianisten und -Komponisten. Er gilt außerdem als einer der Gründerväter des Jazzrock.

Chick Corea wurde am 12. Juni 1941 in der Stadt Chelsea im US-Bundesstaat Massachusetts geboren. Bei seinem Vater, einem Bandleader, lernte er mit vier Jahren das Klavierspiel vor allem klassischer Komponisten. Schon früh entdeckte er auch den Jazz, insbesondere den Soul Jazz für sich. Als seine größten Einflüsse zu dieser Zeit nennt er neben den Jazz-Musikern Horace Silver und Bud Powell auch klassische Komponisten wie Mozart und Beethoven. Seine ersten größeren Auftritte absolvierte er mit Cab Calloway, Mongo Santamaria und Willie Bobo. Nach einigen Aufnahmen für andere Musiker nahm Chick 1966 sein erstes Soloalbum Tones for Joan's Bones auf. Zwei Jahre später nahm er sein zweites Album How He Sings, Now He Sobs zusammen mit Miroslav Vitouš und Roy Haynes auf. Diese zweite Platte, die oft als Klassiker bezeichnet wird, machte Corea in der Jazz-Welt bekannt.

Im gleichen Jahr, 1968, ersetzte Chick Corea Herbie Hancock in der Band von Jazz-Trompeter Miles Davis und nahm mit ihm das Album Filles de Kilimanjaro auf. In den folgenden Jahren spielte er auch auf dessen Alben In a Silent Way und Bitches Brew sowie bei den Live-Aufnahmen zu Live-Evil und Black Beauty: Miles Davis at Fillmore West.

1970 verließ Corea zusammen mit Bassist Dave Holland die Band von Miles Davis, um gemeinsam mit Schlagzeuger Barry Altschul und Saxophonist Anthony Braxton ein Quartett zu gründen. Mit dieser Gruppe nahm Chick drei Alben auf.

1971 gründete Corea zusammen mit Bassist Stanley Clarke, Saxophonist Joe Farrell, Schlagzeuger Airto Moreira sowie dessen Frau, Sängerin Flora Purim, die Gruppe Return to Forever. 1972 nahm diese Fusion-Formation ihr gleichnamiges Debüt-Album auf.

Im selben Jahr nahmen Corea, Clarke, Farrell und Schlagzeuger Tony Williams mit dem einflussreichen Saxophonisten Stan Getz dessen Album Captain Marvel auf. Im September des Jahres nahmen Return to Forever ihr zweites Studioalbum namens Light as a Feather auf, das auch eine der berühmtesten Kompositionen von Chick Corea enthielt: Spain.

Es folgten weitere Aufnahmen mit der Fusion-Formation, unter anderem mit Gitarrist Bill Connors und Schlagzeuger Lenny White. 1975 wurde das Album No Mystery, das einen Grammy gewann, aufgenommen.

Zur gleichen Zeit nahm Chick Corea zwei Soloalben auf: The Leprachaun und My Spanish Heart. Kurz darauf lernte er seine zukünftige Frau Gayle Moran kennen, als sie als Sängerin für Return to Forever angeheuert wurde.

Nach der Auflösung von Return to Forever ging Corea zunächst zusammen mit Herbie Hancock auf eine Tour, auf der die beiden Duette am klassischen Klavier spielten. Es folgte das gemeinsame Album Corea/Hancock sowie der Live-Mitschnitt eines Konzertes im Jahre 1980 (An Eveneing with Herbie Hancock and Chick Corea).

Außerdem nahm Corea 1978 die Soloalben The Mad Hatter, Friends und Secret Agent mit verschiedenen Größen des Jazz auf.

1981 folgte das Album Three Quartets, das unter anderem Zusammen mit Michael Brecker aufgenommen wurde. Später in diesem Jahr ging er auf Tour mit Saxophonist Joe Henderson, Bassist Gary Peacock und Schlagzeuger Roy Haynes.

Im gleichen Jahr kam es zu einem Wiedersehen mit dem Bassisten Miroslav Vitouš, mit dem er dreizehn Jahre zuvor Now He Sings, Now He Sobs aufgenommen hatte. Zusammen mit Haynes nahmen sie das Album Trio Music auf.

1982 war Corea teil der R&B-Band Echoes of an Era, neben seinen Return to Forever-Kollegen Stanley Clarke und Lenny White.[6]
Die Elektric Band bei einem Auftritt in New York City mit Chick Corea an der Keytar und Victor Wooten am Bass.

Zusammen mit Dave Weckl, Eric Marienthal, John Patitucci und Frank Gambale gründete Corea Ende der 1980er die Fusion-Formation Elektric Band. Den Namen erhielt die Formation, weil (abgesehen von Schlagzeuger Dave Weckl) alle Mitglieder der Band elektrische Instrumente spielten. Unter der ursprünglichen Besetzung veröffentlichte die Gruppe zwischen 1985 und 1991 fünf Alben. 1993 folgte ein weiteres Album unter neuer 

Neben der Elektric Band formte Corea mit seinen beiden Bandkollegen Patitucci und Weckl auch die Akoustic Band, die ausschließlich aus akustischen Instrumenten bestand. Das Trio nahm zwei Alben auf.

1992 gründete Corea das Label Stretch Records, dass sich bei der Auswahl seiner Künstler nicht nach Genre, sondern nach Kreativität richtete. Unter anderem veröffentlichte das Label Alben von John Patitucci, Bob Berg, Eddie Gomez und Robben Ford. Nachdem der Vertrag mit seinem alten Label, GRP Records, abgelaufen war, veröffentlichte er seine folgenden Alben über sein eigenes Label, dass sich kurz vorher mit Concord Records zusammengeschlossen hatte.

In der Zeit bis 1998 folgten weitere Kollaborationen, zum Beispiel mit Roy Haynes oder Bobby McFerrin.

Im Jahr 2000 nahm Corea gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra das Album Corea Concerto auf, auf dem auch Aufnahmen klassischer Kompositionen zu hören sind.

Nachdem er im Jahre 2004 seine Elektric Band wiedervereinigt hatte, nahm er mit dieser ein neues Album auf, für das er sich Inspiration beim Autor L. Ron Hubbard holte. Für die Interpretation von The Ultimate Adventure des gleichen Autors erhielt Corea zwei Grammys.

2006 spielte Corea klassische Stücke bei einem Auftritt mit dem Bayerischen Kammerorchester auf dem Wiener Mozartjahr.

Kurz darauf veröffentlichte er die Platte Super Trio: Corea/Gadd/McBride zusammen mit Steve Gadd und Christian McBride. Das Album, das nur in Japan erschien, wurde dort vom Japan's Swing Journal als Jazz Album des Jahres bezeichnet und erreichte Goldstatus.

Im Dezember des Jahres nahm Corea gemeinsam mit Banjo-Spieler Béla Fleck das Album The Enchantment auf. Die beiden kannten sich bereits von früheren Aufnahmen wie Béla Flecks Tales From The Acoustic Planet. Chick sagte über das Album, dass es ihn dazu gebracht habe, in unbekannte Territorien vorzudringen.

Nach einigen neuen Erfahrungen mit Künstlern wie Gary Burton oder Antonio Sanchez, kehrte Chick Corea wieder zum Fusion zurück. So ging er 2008 mit Return to Forever, jetzt mit Al Di Meola an der Gitarre, auf Welttournee.

Nach dieser Tournee gründete er zusammen mit John McLaughlin die Five Peace Band. Mit dieser Formation spielte er mehrere Konzerte und nahm das Livealbum Five Peace Band Live, für das Corea sein insgesamt 16ten Grammy gewann.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 25.-
Das Autogramm wurde persönlich gesammelt. 

CORNEL TRIO

Musikgruppe

Die Gruppe ('Cornels', Cornel-Trio' oder auch 'Cornel-Quintett') wurde von Peter Cornehlsen gegründet bestehend aus Peter Cornehlsen, Horst Kraft und Michael Lengauer und war Ende der 40iger Jahre / Anfang der 50iger Jahre sehr beliebt.
Die Cornels traten u.a. mit Rita Paul, Bibi Johns und Ilja Glusgal auf. 

Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern - ohne Bibi Johns (Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

GEORG DANZER
1946 - 2007

Sänger

Georg Franz Danzer (* 7. Oktober 1946 in Wien; † 21. Juni 2007 in Asperhofen) war ein österreichischer Liedermacher und ein Pionier des Austropop – eine Zuordnung, der er selbst zeitlebens zu entgehen versuchte. Er hatte Erfolge als Solokünstler, anfänglich auch mit seiner Band The Madcaps und später in der Formation Austria 3 mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich.

Georg Danzer wurde als Sohn eines Beamten des Magistrates der Stadt Wien und einer Angestellten geboren. Er wuchs im Stadtteil Gaudenzdorf auf. Nach der bestandenen Matura bereiste er zunächst per Autostopp Deutschland, die Niederlande und Italien. Im Herbst 1966 wurde seine Bewerbung an der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien abgelehnt; er begann statt dessen an der Universität Wien ein Philosophie- und Psychologiestudium.

Nach einer weiteren längeren Reise, die ihn trampend zunächst bis Kreta (verarbeitet im Stück Griechenland), dann nach Hamburg und Schweden führte, wandte sich Danzer 1967 der Musik zu, brachte im Folgejahr seine erste Single Vera heraus und hatte erste Auftritte im österreichischen Rundfunk. Er bekam zwar keinen Plattenvertrag, doch die Ö3-Redakteurin Evamaria Kaiser wurde 1970 auf ihn aufmerksam, und er textete danach drei Jahre lang für viele in Wien auftretenden Sänger und Bands – neben lang vergessenen auch für Marianne Mendt, Margot Werner, Erika Pluhar, André Heller, Wolfgang Ambros und Wilfried. Zusammen mit Heller und Mendt gehörte „der Schurli“ zu einem Kreis junger Musiker, die sich oft in Bronners Cabaret Fledermaus trafen und prägend für die österreichische Musikszene der kommenden Jahrzehnte werden sollten.

In diesen Jahren wurde der Wiener Dialekt durch Lieder wie Wia a Glock’n von Marianne Mendt und Da Hofa von Wolfgang Ambros in der Popmusik des Landes etabliert, und auch Danzer verfasste seine Texte zunehmend in diesem Stil. 1971 war er kurzzeitig Mitglied der Dialekt-Band The Madcaps und schrieb einige ihrer Lieder. 1972 erschien die Single Tschik (öst. ugs. Zigarette) ohne Hinweis auf den Autor und Sänger: In gebrochenem Sprechgesang erzählt ein Sandler (öst. ugs. Obdachloser) aus seinem Leben. Die Erstauflage der Single war in einer müllsack-ähnlichen Papiertüte verpackt. Der Tschik, der manchen Zeitgenossen „geradezu skandalös“ schien, wurde erst von Ö3-Redakteur Peter Barwitz anhand einer Stimmanalyse als Georg Danzer identifiziert.

Dem kommerziellen Flop der teils mit Eigenmitteln produzierten LP Honigmond (1973) folgte 1974 das Konzeptalbum Der Tätowierer und die Mondprinzessin samt begleitendem, vom Autor illustrierten Buch. Der Durchbruch gelang 1975 mit der Single Jö schau (Persiflage eines Flitzers, des „Nackerten im Hawelka“), und mit der LP Ollas leiwand. Am 14. Oktober heiratete er Dagmara, die er im April 1968 kennen gelernt hatte.

1976 war für Danzer ein sehr erfreuliches Jahr: Tochter Daniela kam zur Welt, er schloss einen Vertrag mit dem Major Label Polydor, die englische Fachzeitschrift Music Week ernannte ihn zum „Star of the Year“ und fünf seiner Lieder bildeten den Soundtrack zur ersten Folge der Krimi-Satire-Reihe Kottan ermittelt. Sie karikierte die Atmosphäre im Wien der 1970er-Jahre.

Von da an verbrachte Danzer aber seine Zeit überwiegend in Deutschland. In Berlin entstand 1977 die LP Unter die Haut und mit den Musikern Michael Gechter (E-Gitarre), Earl Bostic (Bass), Frank Lüdeke (Saxophon), Eberhard „Bär“ Wieland (Keyboard) und Olav Gustafson (Schlagzeug) fand er die Band, mit der er während der folgenden Jahre einige seiner erfolgreichsten Alben einspielen würde. Auch in Deutschland erhielt er durchwegs gute Kritiken, zugleich stand aber sein Lied War das etwa Haschisch? auf Schwarzen Listen mehrerer Rundfunksender. Ende 1977 erschien in Deutschland die LP Ein wenig Hoffnung, annähernd gleichzeitig in Österreich Narrenhaus mit im Dialekt verfassten Liedtexten.

Die „Georg Danzer Tournee 79“ mit 32 ausverkauften Konzerten und das im folgenden Jahr veröffentlichte gleichnamige Live-Doppelalbum bildeten einen Meilenstein in seiner Karriere.In den nächsten Jahren reihte sich ein Werk an das andere (Traurig aber wahr 1980, Ruhe vor dem Sturm 1981). Auch in Österreich wurde Danzer nun als Liedermacher mit einem Schaffen jenseits des spaßigen Jö schau einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Der ORF produziert ein 45-minütiges Porträt Danzer Direkt. 1981 ging Danzer zuerst solo auf Tournee und spielt 47 Konzerte (Live-Album Direkt), später folgte eine gemeinsame Open-Air-Tournee mit Ludwig Hirsch, Konstantin Wecker, Chris de Burgh und Georges Moustaki. Die gnädige Frau und das rote Reptil, ein Buch mit Liedtexten und Erzählungen Danzers, erschien 1982. 1983 war Danzer unter den ersten deutschsprachigen Musikern, die ein Album (…und so weiter) auf CD veröffentlichten.

Im Sommer 1984 löste Danzer seine Band auf und nahm in München mit neuen Musikern das Album Weiße Pferde auf. Bei den Dreharbeiten in Andalusien für ein unter der Regie von Rudi Dolezal produziertes Video zum Titellied hatte er einen schweren Motorradunfall und wurde wegen lebensgefährlicher Verletzungen mit der Flugambulanz nach Wien gebracht. 1985 wurde er von Dagmara geschieden, sein Ex-Manager tauchte unter, worauf das Finanzamt Nachforderungen stellte und Polydor seinen Vertrag nicht verlängerte.

1986 schloss er einen neuen Plattenvertrag mit Teldec und verlagerte seinen Lebensmittelpunkt nach Spanien, auch, um die Sprache zu studieren. 1988 zog er nach Hamburg und erkrankte während einer Ägypten- und Keniareise an Malaria. Im folgenden Jahr siedelte er mit Lebensgefährtin Bettina auf einen Bauernhof in Werl-Holtum (Westfalen) über, den er mit Unterbrechungen bis 1994 bewohnte und wo er auch zwei Romane des Spaniers Manuel Vicent übersetzte: Mein Name ist Kain und Flug der erloschenen Schönheit.

Ab 1990 verbrachte Danzer auch wieder mehr Zeit in Wien und nahm, unter Mitwirkung von Peter Cornelius (Gitarre), Marianne Mendt (Gesang) und Wilfried (Gesang), das Album Wieder in Wien auf. Die folgende Österreich-Tournee wurde ein Erfolg. Keine Angst (1991) war das letzte Album Danzers, das auf Vinyl gepresst wurde. 1992 heirateten Georg Danzer und Bettina, wenig später kam Sohn Jonas zur Welt.[

Zur Veröffentlichung der CD Nahaufnahme (u.a. mit Hans Theessink und Dorretta Carter) ging Danzer 1993 auf eine dreimonatige Tournee durch Österreich, Deutschland und die Schweiz. 1994 wurde Sohn Jakob geboren und die Familie übersiedelte nach Österreich. 1995 erschien Große Dinge mit Ulli Bäer, Gary Lux, Thomas Morá und Peter Barborik. Im selben Jahr spielte er mit Adi Hirschal und Lukas Goldschmidt Liada ohne Grund, ein Programm mit Wienerliedern.

Am 10. Dezember 1997 trat Danzer im Theater an der Wien erstmals mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich als Austria 3 auf. Ursprünglich für ein einziges Benefizkonzert zu Gunsten Obdachloser „zusammengetrommelt“, wurde die Gruppe zu einer der erfolgreichsten des Austropop. Im selben Jahr war Danzer der erste europäische Musiker, der ein CD-Extra (zu $ex im Internet) mit multimedialen Inhalten für verschiedene Computerplattformen veröffentlichte. In diesen Jahren, während er mit Austria 3 erfolgreich Alben veröffentlichte, stets ausverkaufte Konzerte gab und einem neuen Publikum bekannt wurde, produzierte er auch weiterhin zahlreiche Soloalben.

Im April 2000 übernahm Danzer für zwei Jahre den Vorsitz der 1992 gegründeten Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch und engagierte sich dort gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Zu seinem 30-jährigen Bühnenjubiläum erschien 2003 die DVD Sonne, Mond & Sterne mit einem Rückblick auf seinen Werdegang. 2004 wurde das Album Persönlich mit Wolfgang Puschnig (Saxofon), Achim Tang (Bass) und Christian Eigner (Schlagzeug) sowie Gastauftritten von Zabine und Katja Riemann veröffentlicht. Gemanagt wurde er bis zuletzt von seinem Freund und ehemaligen PR-Mann bei Polydor-Österreich, Franz Christian „Blacky“ Schwarz.

Anfang September 2006 gab der ehemalige Kettenraucher Danzer in einem Interview für das Nachrichtenmagazin Profil bekannt, an Lungenkrebs erkrankt zu sein. Die beiden anlässlich seines 60. Geburtstages für Mitte Oktober in der Wiener Stadthalle und im Circus Krone in München geplanten „Freunde“-Konzerte mussten auf April 2007 verschoben werden.[16] Im Dezember engagierte er sich bei einer Veranstaltung der Österreichischen Lungenunion.

Am 21. Juni 2007 verstarb Georg Danzer in der Obhut seiner Familie. Am nächsten Tag wurde er, seinem Wunsch entsprechend, in St. Pölten abseits jeder Öffentlichkeit eingeäschert; auf ein Ehrengrab der Stadt Wien, wie es Künstlern seines Rangs üblicherweise angeboten wird, hatte Danzer vorweg verzichtet. Zwar hatte er auch verfügt, seinen Tod erst nach der Einäscherung offiziell bekannt zu geben, doch hatten zwei österreichische Medien dies bereits am Sterbetag kolportiert. Die Asche wurde am 20. Juli 2007, seinem Wunsch entsprechend, vor der Küste Mallorcas dem Meer übergeben.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 22.- 


DEJA VU

Musikgruppe

Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat)     Price in Euro 15.--

SACHA DISTEL
1933 - 2004

Sänger

Sacha Distel nahm sowohl Gitarren- als auch Klavierunterricht. Die musikalische Karriere begann im Alter von 16 Jahren. Er studierte Philosophie, etablierte sich aber in der Heimat als Jazz-Gitarrist und wurde 1953 als 'bester Gitarrist Frankreichs' ausgezeichnet. Unter anderem arbeitete er mit Dizzy Gillespie, John Lewis, Henri Renaud, Stan Getz, Lionel Hampton, Tony Bennett und dem Modern Jazz Quartet zusammen. Er war musikalischer Begleiter der Chansonnière Juliette Gréco.

Einem breiteren Publikum wurde er mit Erfolgen wie Raindrops Keep Falling On My Head (Toute la pluie tombe sur moi) und Scoubidou (Les scoubidous, 1958) bekannt. Beliebt waren auch La belle vie und Le soleil de ma vie, das er im Duett mit Brigitte Bardot sang, mit der er eine einjährige Beziehung hatte. Auch in Deutschland errang er als einer von wenigen französischsprachigen Sängern ein mehrfach die Goldene Schallplatte. Ab 1962 eroberten Lieder wie Adios Amigo, Der Platz neben mir, Die Frau mit dem einsamen Herzen, Frauen und Rosen, Ein Frauenfreund und Unverstanden obere Plätze in den diversen Hitparaden der Radiosender.

Auch in den frühen 1970er Jahren hatte Sacha Distel noch einige große Hits mit Titeln wie Bonjour Barbara, Was man liebt hält man fest, Sonne und Liebe, Sie bleibt bei uns die alte Dame oder Der Jahrmarkt von Paris. Insgesamt spielte der smarte Sänger mit seiner leicht rauchigen Stimme rund zweihundert Titel in mehreren Weltsprachen ein, da er Platten, außer in seiner Muttersprache, auch in englischen, italienischen, spanischen und deutschen Versionen veröffentlichte. Erst 1967 endeten diese Erfolge. Von ihm komponierte Stücke wurden u.a. von Frank Sinatra, Petula Clark und Dionne Warwick gesungen.

2001 trat er in der Londoner Aufführung des Musicals Chicago in der Rolle des Anwalts Billy Flynn auf. Neben seiner musikalischen Laufbahn trat er in den 1960er und 1970er Jahren auch in einigen Filmen auf und war 1962-1972 Moderator einer Varieté-Sendung im französischen Fernsehen. Distel war seit 1963 mit der Skifahrerin Francine Bréaud verheiratet. Er war der Neffe von Ray Ventura.

Er starb am 22. Juli 2004 nach langer Krankheit im Alter von 71 Jahren.

Der britische Rock-Sänger Morrissey verwandte bei seiner Ringleader-Of-The-Tormentors-Tour 2006 in Großbritannien ein Foto von Sacha Distel als Bühnenbild.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 25.- 

DORTHE
1947

Sängerin

Dorthe wuchs in Kopenhagen auf. Bei ihrem Vater, der Kapellmeister des Symphonischen Orchester Århus war, machte sie ihre musikalische Ausbildung. Daneben erlernte sie Schauspiel Tanz und Pantomime. Mit 8 Jahren nahm sie in ihre Heimat Dänemark ihre erste Schallplatte "Min Piphans" auf.

Anfang der 1960er Jahre kam sie nach Deutschland und bewarb sich 1963 mit dem Titel „Eine Menge Verehrer“ bei den Deutschen Schlager-Festspielen in Baden-Baden, erreichte jedoch nicht das Finale. Im Folgejahr hatte sie jedoch ihren ersten Erfolg mit dem Titel Junger Mann mit roten Rosen, der bei den Schlager-Festspielen 1964 einen beachtlichen 5. Platz erreichte. Dadurch wurde sie im deutschsprachigen Raum bekannt. 1965 erreichte sie mit Blondes Haar am Paletot und "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer" sogar den 4. Platz.

1967 hatte Dorthe ihren ersten Riesenhit mit Sind sie der Graf von Luxemburg. Einen weiteren Hit hatte sie 1968 mit „Wärst du doch in Düsseldorf geblieben“, mit dem sie Platz 2 des Deutschen Schlager-Wettbewerbs 1968 erreichte und eine Goldene Schallplatte gewann. Beide Titel gehören heute zu den Evergreens des deutschen Schlagers und werden in Wunschkonzerten immer wieder gewünscht. Anfang der 1970er Jahre wurde es etwas ruhiger um Dorthe, doch nahm sie auch in den Folgejahren immer wieder Titel auf Schallplatte auf. Daneben war sie auch Gast in zahlreichen Fernsehsendungen, bei der sie ihre alten Hits, aber auch neue Titel sang. Bei NDR Kiel Welle Nord moderierte sie Ihre eigene Rundfunksendungen 7 Jahre lang und bekam Ihre eigene sehr populäre TV Sendung "BI Uns To Huus" die sie 4 Jahre einmal im Monart Moderierte 1980 nahm sie die deutsche Version von Papa Pinguin, dem luxemburgischen Beitrag zum Eurovision Song Contest auf.

Sie war u.a. von 1967 bis 1977 verheiratet mit dem Opernsänger René Kollo.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.- 

ANGELE DURAND
1925 - 2001

Sängerin, Schauspielerin

Angèle Durand wurde in einem Mädcheninternat in Belgien streng erzogen. Mit 17 Jahren trat sie erstmals als Sängerin auf der Bühne auf. Sie belegte den zweiten Platz eines Nachwuchswettbewerbs. Danach bekam sie Verpflichtungen beim Rundfunk, zunächst in Brüssel, später beim US-Sender AFN in Stuttgart. 1950 durfte sie als Ersatz für eine ausgefallene Sängerin in Brüssel ein Konzert mit dem legendären Duke Ellington singen. Kurze Zeit später ging sie mit ihm auf große Europatournee. Dann bekam sie mehrer Engagements in Varietés sowie Funkaufnahmen beim NWDR und HR. Weitere Stationen ihres Lebens waren Hannover und Hamburg.

1951 lernte Durand ihren späteren Ehemann Nils Nobach kennen, der ihr Produzent wurde. 1956 erreichte sie mit ihrem Song So ist Paris ihren ersten großen Erfolg, der in mehreren Ländern wochenlang in den Charts vertreten war. In jener Zeit spielte Durand auch in mehreren Musikfilmen mit. 1957 gehörte sie neben Maurice Chevalier zu den Stars des Kopenhagener Tivoli. Sie machte Tourneen mit allen bekannten Künstlern der damaligen Zeit. Ihren Titel Chanson d'amour aus dem Jahre 1958 machte die Gruppe Manhattan Transfer 1977 Jahren zum Millionenhit.

Nach ihrer Scheidung 1961 und dem Wechsel ihrer Plattenfirma hatte sie mit Ja ich bin die tolle Frau einen weiteren großen Erfolg. Anlässlich einer Tournee lernte sie ihren Lebenspartner Lou van Burg kennen, für den sie jahrelang das Management übernahm und dabei auf ihre eigene Karriere verzichtete.

In den 1970er Jahren begann sie eine Karriere als Schauspielerin auf der Bühne. In mehreren Stücken beim Schleswig-Holsteinischen Landestheater sowie in Gelsenkirchen (unter anderem in "Anatevka") stand sie bis in die 1980er Jahre auf der Bühne. 1980 nahm sie eine Langspielplatte mit Liedern von Claire Waldoff auf. In Paris feierte sie Erfolge in der "Dreigroschenoper" und spielte auch in Musicals. 1990 nahm sie anlässlich ihres 50jährigen Bühnenjubiläums eine neue Single Wege, die durch's Leben führen auf. Schließlich wirke sie 1995 auf einer Karnevalssitzung mit. Bis zuletzt stand Durand auf der Bühne. Ihre letzte Verpflichtung, die Mitwirkung in der Operette "Der Vetter aus Dingsda" in Augsburg, konnte sie wegen Krankheit jedoch nicht mehr wahrnehmen.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 

MARIA DUVAL
1942

Sängerin

Trat Ende der 50er bis Anfang der 60er Jahre zusammen mit ihrem Bruder Franco Duval als Gesangsduo «Maria und Franco Duval» auf.
Mit ihm sang sie zum Beispiel 1960 das Lied der ARD-Fernsehlotterie «Ich fahr' mit dir und du mit mir».

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 


SHEENA EASTON
1959

Sängerin

Sheena Easton schaffte mit der BBC produzierten Sendung „The Big Time“ (Esther Rantzen) den Durchbruch in England. Zuvor absolvierte sie die „Royal Scottish Academy of Music and Drama“. 

Von ihrem Vorsingen bei EMI Records existieren auf einem HMV Easy Sampler drei Aufnahmen (I've got the music in me, Feelings & You light up my life). Ihre erste Single „Modern Girl“ wurde zunächst ein moderater Hit. 
Jedoch 1981 steuerte Easton mit For Your Eyes Only das Titellied zu dem James Bond Film In tödlicher Mission (Originaltitel: For Your Eyes Only) bei. Er wurde für den Oscar nominiert. 

Die Single Morning Train (9 to 5) war ein großer Hit, blieb für zwei Wochen auf Platz 1 der US-Charts und war Sheena Eastons größter Erfolg. Ihre musikalischen Höhepunkte waren die Alben „A private Heaven“ (1984) und „The Lover in me“ (1988), für die jeweils Prince einige Songs komponierte. 
Außerdem sang sie einige Lieder mit ihm im Duett, z. B. U got the look (1987) und The arms of Orion (1989). Beide komponierten für das 1989er Album „Be Yourself“ von Patti Labelle den Titel „Love '89“. 

1981 und 1984 konnte Easton eine Grammy Auszeichnung verbuchen. 

2004 wurde sie in der „Las Vegas Casino Legends Hall Of Fame“ geehrt.

Original-signiertes Foto im Format A5     Price in Euro 17.--

KATJA EBSTEIN
1945

Sängerin

Ebstein wuchs in Berlin auf. Zwischen Jazz und protestierender Liedermacher-Szene sang sie ab und zu in Studenten- und Künstlerkneipen. Ihr erster Förderer war Heino Gaze. Durch ihn lernte sie den Komponisten, Produzenten und ihren späteren ersten Ehemann kennen, den heutigen GEMA-Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. h. c. Christian Bruhn. 

Am 16. Februar 1970 gewann Katja Ebstein die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest mit dem von Christian Bruhn komponierten und von Günther Loose getexteten "Wunder gibt es immer wieder" und erreichte damit beim Eurovisionsfestival in Amsterdam den dritten Platz. Dieser Wettbewerb war der Start in eine internationale Karriere. Ihre Lieder erschienen weltweit auf Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Japanisch. Noch zweimal nahm Katja Ebstein am Eurovision Song Contest teil. Den Titel für den Contest 1971 in Dublin, "Diese Welt", komponierte Dieter Zimmermann, der Text stammte von Fred Jay. Mit dem Umweltsong erreichte sie wieder den dritten Platz. Bei ihrer dritten und letzten Songcontest-Teilnahme im Jahre 1980 mit "Theater", geschrieben von Ralph Siegel und Bernd Meinunger, belegte sie den zweiten Platz. Auch diese beiden Titel wurden Hits in Deutschland und weltweit in verschiedenen Sprachen auf den Markt gebracht.

Katja Ebstein sang ihre Lieder auch in den Staaten hinter dem damaligen Eisernen Vorhang wie Polen, der UdSSR und der DDR. Ebenso trat sie in Kanada, Australien und den USA, in vielen asiatischen Ländern, vor allem aber in Japan auf, wo sich ihre Lieder regelmäßig in den Charts platzieren konnten. Ihre Fans ehrten sie mit zahlreichen Auszeichnungen: "Beste Sängerin" beim internationalen Song-Festival in Rio de Janeiro, beliebteste ausländische Sängerin in Spanien, sie erhielt in Italien die Rose von Rom - aber auch in Deutschland wurde sie mehrfach geehrt, unter anderem wurde sie zweimal mit der "Goldenen Europa" ausgezeichnet und erhielt die Goldene Stimmgabel.

1975 veröffentlichte sie gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Gesellschaft einen Heine-Zyklus in der Vertonung von Christian Bruhn. Nach ihrer Scheidung von Christian Bruhn im Jahr 1976 lieferte sie den Plattenfirmen immer noch verschiedene Erfolge, konzentrierte sich jedoch ebenfalls darauf, bekannte Musicalmelodien (z. B. 1977 "Wein' nicht um mich, Argentinien" aus dem Musical Evita) und kabarettistische Couplets in ihr Repertoire mit aufzunehmen. So erschien 1978 die LP "So wat wie ick et bin … kann nur aus Berlin sein". Diese Lieder gehören auch heute noch zu Katja Ebsteins Konzertprogramm und sind Grundlage ihres Lyrikprogramms "Berlin … trotz und alledem!", das im Jahre 1999 in neuem Gewand ein weiteres Mal produziert wurde.

Der Regisseur und Autor Klaus Überall, den sie 1979 heiratete, entdeckte ihr Schauspieltalent und inszenierte 1980 ihr erstes Theaterstück im Hamburger Ernst-Deutsch-Theater: Professor Unrat, die Titelrolle spielte der Intendant des Theaters Friedrich Schütter. Katja Ebstein spielte in diesem Stück die Rosa Fröhlich, den blauen Engel. In den kommenden Jahren folgten viele weitere Theaterengagements, von der Buhlschaft in Jedermann bis hin zur Seeräuber-Jenny in Brechts Dreigroschenoper; sowie die Musicals Chicago, Sweet Charity und 1993 Victor und Victoria. Schließlich gab sie im Holocaustdrama Ghetto von Joshua Sobol die Chaja im Staatstheater Meiningen.

Dazwischen wurden Fernsehserien für die ARD produziert: Friedrichstadtpalast und "Katja unterwegs in der DDR". Auch die musikalische Arbeit ging weiter. Sie sang deutsche Fassungen von Andrew Lloyd Webbers Songs aus Musicalerfolgen wie "Wein nicht um mich, Argentinien", "Traumzeit" aus "Cats" und "Nur ein Blick" aus "Sunset Boulevard". Es folgte 1994 das von Sylvester Levay produzierte CD-Projekt "Ebstein", mit bekannten Musicalsongs der letzten dreißig Jahre.
 

Ab 1990 wendete sich Katja Ebstein verstärkt dem literarischen Genre zu. Es folgten Solo-Programme wie "Meisterinnenwerke" von Annette von Droste-Hülshoff, "Schlage die Trommel und fürchte dich nicht" von Heinrich Heine oder das Brecht-Solo "Lasst euch nicht verführen!". "Berlin … trotz und alledem!" ist eine deutsche Lehrstunde am Beispiel Berlins mit Texten von Kurt Tucholsky bis Konstantin Wecker.

Im Jahre 2005 beging Katja Ebstein ihr 40-jähriges Jubiläum als Sängerin. Anlässlich dieses Ereignisses wurde die CD "Witkiewicz" (Single-Titel: "In diesem Land") produziert. Zur Realisierung dieses Projekts trugen unter anderem Pe Werner, Xavier Naidoo und andere Komponisten und Texter bei. Mit einer Band unter der Leitung von Dieter Falk ging sie mit diesen neuen und ihren persönlichen Lieblingstiteln erneut mit "Meine Lieder" auf Deutschlandtournee.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro je 8.- (unteres Foto hat kleinere Knicke)

KURT EDELHAGEN
1920 - 1982

Bigband-Leader

Edelhagen studierte an der Folkwangschule in Essen Klarinette und Klavier und besuchte hier auch die Dirigentenklasse. Nach Kriegsende gründete er 1945 in Herne eine Combo, die er bald zur Bigband erweiterte. Die Band spielte zuerst hauptsächlich in britischen und amerikanischen Soldatenclubs. Beim American Forces Network (AFN) in Frankfurt/M. nahm Edelhagen 1948 erste Rundfunkaufnahmen auf, wurde 1949 für den Bayerischen Rundfunk beim Sender Radio Nürnberg als Jazz- und Unterhaltungsorchester verpflichtet, wechselte 1952 zum Südwestfunk Baden-Baden, produzierte unter der Federführung von Joachim-Ernst Berendt die wichtige wöchentliche Sendereihe "Jazztime Baden-Baden" und wurde 1957 zum WDR nach Köln geholt. Hier blieb er bis zur Auflösung seines Vertrags durch den WDR im Jahre 1972. In Köln baute Edelhagen 1958 die Jazzklasse der Musikhochschule Köln auf, die erste ihrer Art in Europa. Bis Anfang der sechziger Jahre war er hier als Dozent tätig.

In Baden-Baden entdeckte er 1953 Caterina Valente als Sängerin für seine Bigband.

1972 spielte er mit seiner Bigband eines der längsten Medleys der Musikgeschichte: Den Einmarsch der Nationen zu den Olympischen Spielen in München. Für Idee, Durchführung und Gesamtleitung der Begleitmusik zur Olympiade erhielt er 1973 ebenso wie seine Arrangeure Dieter Reith, Jerry van Rooyen und Peter Herbolzheimer das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.

In seinen Big Bands spielten Musiker wie Francy Boland, Charly Antolini, Jiggs Whigham, Derek Humble, Stuff Combe, Francis Coppieters, Claus Ogerman, Jimmy Deuchar, Rob Pronk, Dusko Goykovich, Rick Kiefer, Ronnie Stephenson, Gerd Dudek, Wilton Gaynair, Shake Keane, Peter Trunk, Carl Drewo, Christian Kellens und Tubby Hayes

Nach seinem Tod wurden in Köln eine Straße, 1992 in seiner Heimatstadt Herne im Stadtbezirk Sodingen ein Platz nach ihm benannt. Die Opern- und Musicalsängerin Marina Edelhagen ist seine Tochter. Beigesetzt wurde er auf dem neuen Friedhof in Köln-Weiden.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 19.- 


HARRY "SWEET" EDISON
1915 - 1999

Jazztrompeter

 Er verbrachte seine Kindheit in Kentucky, wo ein Onkel ihm die Musik näherbrachte. 1927 zog er wieder nach Columbus, wo er als Teenager begann, in lokalen Bands Trompete zu spielen. 1933 wurde er Mitglied des Jeter-Pillar-Orchesters in Cleveland, dann der Mills Blue Rhythm Band und 1937 der Band von Lucky Millinder, um dann von 1937 bis 1950 dem Orchestra von Count Basie anzugehören. Dort erhielt er seinen Beinamen Sweets wegen seiner Spielweise (und seiner entspannten Umgangsformen) von Lester Young. In der Basie-Band trat er als Solist hervor (er ist auch im Film Jammin the Blues von 1944 zu sehen und zu hören). Außerdem arrangierte und komponierte er gelegentlich für die Band.

Nach der zeitweiligen Auflösung der Band 1950 spielte er in eigenen Gruppen, trat mit Jazz at the Philharmonic auf und wurde an der Westküste (insbesondere in Los Angeles) ein gesuchter Studiomusiker (häufig mit dem Arrangeur Nelson Riddle zusammenarbeitend), der auf Aufnahmen von Frank Sinatra, Bing Crosby, Nat King Cole, Ella Fitzgerald und Billie Holiday und vielen Film-Soundtracks zu hören ist. Außerdem spielte er mit Benny Carter und nahm Alben mit Ben Webster auf. Gelegentlich spielte er auch wieder bei Count Basie (1958) mit sowie bei Quincy Jones, Louie Bellson, Buddy Rich und häufiger mit den Shorty Rogers Giants. 
Mit Eddie Lockjaw Davis spielte er 1960 das Album Jawbreakers ein. In den 1960er Jahren spielte er für Fernsehshows (u.a. drei Jahre in der Hollywood Palace Show), begleitete Auftritte von Joe Williams und Sinatra. Er ist im Soundtrack des Films Lady sings the blues von 1972 (Regie Sidney J. Furie mit Diana Ross als Billie Holiday) zu hören. Ab 1973 arbeitete als musikalischer Leiter bei Auftritten des Komödianten Redd Foxx. In den 1970er Jahren spielte er mit Benny Carter und Lionel Hampton. Bis kurz vor seinem Tod trat er häufig auch in Europa und Japan auf. Er starb in seinem Haus in Columbus.

Oben: Original-signierte Karte (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-
Unten: Original-signiertes Foto im Postkartenformat   Price in Euro 25.-- (das Autogramm wurde persönlich gesammelt)

STEPHAN EICHER
1960

Sänger

EStephan Eicher (* 17. August 1960 in Münchenbuchsee bei Bern) ist ein schweizerischer (Rock-) Chansonnier. Er singt in seinen Liedern auf Französisch, Deutsch, Englisch, Italienisch und Berndeutsch, manchmal auch innerhalb eines Stückes. Bekannt wurde er im deutschsprachigen Raum in den 1980er Jahren mit seiner Band Grauzone und deren NDW-Chartsingle Eisbär, seitdem ist er in Frankreich und der Schweiz mit diversen Alben, Tourneen und Nummer-eins-Hits erfolgreich.

Stephan Eicher stammt aus einer jenischen Familie. Seine Kindheit verbrachte er in Münchenbuchsee, später besuchte er ein Internat in Hasliberg. Seine musikalische Ausbildung erfolgte an der Zürcher Kunstschule F+F, wo er unter anderem auch lernte, den Computer für das Komponieren zu nutzen.

Seinen ersten Tonträger Eisbär nahm Stephan Eicher gemeinsam mit seinem Bruder Martin als NDW-Band Grauzone 1980 auf. Die Vorliebe für französische Chansons à la Jacques Dutronc, Antoine und Serge Gainsbourg prägte seine folgenden Solo-Veröffentlichungen. Der LP/CD-Titel Les Chansons Bleues verweist auf Eichers melancholische Grundstimmung dieser Zeit. Sein Thema ist die Einsamkeit.

Mit den beiden dann folgenden Alben etablierte sich Stephan Eicher. Das Album I tell this night stieg 1985 in den schweizerischen Charts bis auf Platz 10 und verweilte 12 Wochen in der Bestenliste. Zwei Jahre später konnte Eicher mit dem Album Silence den 3. Platz der Schweizer Top 10 verbuchen und wurde 14 Wochen in den Charts geführt. Beide Alben wurden von Stephan Eicher nahezu im Alleingang eingespielt.

Mit My Place ging Stephan Eicher 1989 neue Wege. Die französischen Texte wurden von Philippe Djian geschrieben, einem renommierten französischen Schriftsteller, mit dem Eicher auch privat befreundet ist und der auch später immer wieder Liedtexte für Eichers Alben verfasste. Bei der Instrumentierung setzte er zusätzlich ein Streichquartett ein. Sein grösster kommerzieller Erfolg war 1991 das Album Engelberg, das sich alleine in der Schweiz 5 Wochen auf dem 1. Platz halten konnte und insgesamt 46 Wochen in den Alben-Charts verweilte. Der Titel Déjeuner en paix entwickelte sich auch in Frankreich zu einem Nummer-eins-Hit. Mit allen folgenden Alben gelangte Stephan Eicher regelmässig auf die Plätze 1 bis 5 der Schweizer Alben-Charts.

Im Rahmen einer Welttournee, die ihn unter anderem auch auf den afrikanischen Kontinent führte, nahm er 1994 sein erstes Live-Album auf.

2001 veröffentlichte Stephan Eicher sein erstes Best-of-Album mit dem Titel Hôtel'S. Das Hotel Hess im schweizerischen Engelberg war für ihn lange Jahre ein zweites Zuhause. Martin Hess, Bruder des Hoteliers Geny Hess und sein enger Freund, war Produzent. Eicher wählte den Titel Hôtel'S als Hommage an dieses Grand Hotel, das im selben Jahr abgerissen wurde. Über die Titelauswahl zum Album ließ er die Fans auf seiner Homepage abstimmen. Im Kursaal in Engelberg entstanden ebenfalls die Alben Engelberg und Louanges.

Er liebte es immer schon, ausgefallene Ideen in handfeste Projekte umzusetzen, so bei Im Taxi von Hamburg bis Palermo, eine musikalische Reise durch die Kulturen 2003, was er wörtlich und als Album verwirklichte. Das Titelstück Taxi Europa sang er im Wechselspiel mit Herbert Grönemeyer und dem Italiener Max Gazzé.

Im Juli 2006 eröffnete Eicher das Blue Balls Festival in Luzern und präsentierte dabei erstmals 2 Songs, die er zusammen mit dem Schweizer Autor Martin Suter verfasste (I weiss nid was es isch und Charlie). Im April 2007 erschien das Album Eldorado.

Am 18. Dezember 2009 hat Eicher den Kunstpreis der Stadt Zürich entgegengenommen, der übrigens erst zum zweiten Mal in der Sparte Pop/Rock verliehen wurde.

Stephan Eicher arbeitete im Laufe seiner Karriere mit zahlreichen Musikern zusammen. Bei den grossen europäischen Festivals trat er unter anderem gemeinsam mit I Muvrini, Moondog, Ismaël Lô, Axelle Red und Texas auf.

Er wurde live und auf einigen seiner Alben von dem Schlagzeuger Manu Katché, den Gitarristen Sonny Landreth und Tommy Vetterli (Coroner, Kreator) sowie dem Bassisten Pino Palladino begleitet. Gemeinsam mit der Zürcher Songwriterin Sophie Hunger nahm er für deren Album Monday's Ghost 2008 das Lied Spiegelbild auf, welches aber nur auf der Schweizer Version dieses Albums veröffentlicht wurde.

Stephan Eicher produzierte ausserdem den Schweizer Musiker Tinu Heiniger.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 15.- 

EILEMANN TRIO

Gesangsgruppe

Günter Eilemann, der Gründer des "Eilemann-Trios" wurde am 14. April 1923 in Köln als Sohn eines Vertreters geboren. Schon früh entdeckte er seine Liebe zur Musik und nach der "Mittleren Reife" begann er 1938 bei Gerd Maibohm an der Musikschule Köln ein Klavierstudium, obwohl er nach dem Willen seiner Eltern eigentlich Zahnarzt werden sollte. Während des Krieges begeisterte er mit seiner Swing-Musik die Offiziere so, dass er nicht mehr zurück an die Front musste. Nach Kriegsende schlug er sich zunächst als Alleinunterhalter am Klavier in einem amerikanischen Offiziers-Club in Garmisch-Partenkirchen durch und bestritt in den frühen 50er Jahren eine lange Reihe von 5-Uhr-Tanztees des WDR.

Zwischen 1948 und 1951 arbeitete Eilemann zunächst als Vertriebskaufmann für die "Kölnische Rundschau", doch dann bescherte ihm der Kölner Karneval eine beachtliche Musiker-Karriere: Das 1951 von ihm gegründete "Eilemann-Trio" war fortan aus keiner Karnevals-Session mehr wegzudenken.
Zusammen mit dem Zahnarzt Willy Schweden an der Gitarre (gestorben am 2.12.2002) und dem Innenausstatter Charly Niedieck (1938-1992), dem Komödianten am Kontrabass, wollte Eilemann Stimmungsmusik in neuer rhythmischer Bearbeitung vortragen; im Williamsbau an der Aachener Straße – heute nur noch ein Kapitel "Kölscher Nostalgie" – trauten sich die "Eilemänner" 1952 am Elften im Elften zum erstenmal auf die närrische Bühne, wurden schnell zu Publikumslieblingen und zu einer Institution des Kölschen "Fastelovend". Doch die Gruppe sorgte 40 Jahre lang nicht nur für Unterhaltung im Kölner Karneval.

1954 komponierte Günter Eilemann zu einem Text von K. P. Urban das Walzerlied "Du alter Räuber", das zu einer Stimmungsrakete im Karneval wie auf zahlreichen Veranstaltungen wurde. 1959 folgte "Vater ist der Beste", 1960 der Marschfox "Oh Heimat, wie bist du so schön", 1964 der Marschfox "Sie vill ja", 1985 "Camelle us Kölle" und 1986 "Der Kater". Insgesamt komponierte Eilemann über zweihundert Lieder, eine gelungene Mischung aus besinnlichem Volkshumor und mitreißendem Rhythmus.

Das Trio begeisterte auf unzähligen Veranstaltungen seine Zuhörer, wurde über die Grenzen Kölns hinaus bekannt und gehörte bald zu den "Stimmungskanonen" der Unterhaltungsbranche. Auch Hörfunk und Fernsehen erkannten bald das Stimmungstalent der "Eilemänner" und deren Musik war in Hunderten von Sendungen aller deutschen Radioanstalten zu hören; im Fernsehen traten sie u.a. in "Der große Preis", im "Blauen Bock", "Die Musik kommt", "WWF Club", "Im Krug zum Grünen Kranze" und im "Hafenkonzert" auf. 1978 moderierte Eilemann für WDR und DF den großen Nachwuchswettbewerb für Sängerinnen und Sänger.

Bis in die späten 80er Jahre veröffentlichte die Gruppe als "Die Eilemänner" zahlreiche eingängige Tanzlieder. Der tragische Tod von Charly Niedieck am 1. November 1992 gab dann für Günter Eilemann den Ausschlag, das nach ihm benannte Trio aufzulösen.
Günter Eilemann ist seit 1972 verheiratet; seine Tochter Gaby wurde 1950 geboren. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 
signiert von Günter Eilemann

MARGOT ESKENS
1936

Sängerin

Als Zahnarzthelferin nimmt Margot Eskens 1954 an einem Polydor-Nachwuchswettbewerb teil, den sie mit dem Titel “Moulin Rouge” gewinnt. Das bringt ihr einen Plattenvertrag bei Polydor ein und bedeutet schnellen Erfolg auf dem Musikmarkt. Bereits im Oktober 1955 wird sie erstmals mit der Aufnahme “Ich möchte heut ausgehn” in der deutschen Schlagerparade notiert und kommt bis auf den dritten Platz. In den Jahren 1956 und 1957 kann sie mit den beiden Nummer-1-Titeln “Tiritomba”, der sich über 800.000 mal verkaufte, und “Cindy oh Cindy” ihre größten Erfolge feiern. Auch mehrere Duette mit Silvio Francesco kommen gut beim Publikum an. Am meisten verkauft sich die Platte der beiden mit dem Titel “Mondschein-Partie” im Jahre 1959.

Der Krefelder Produzent und Textdichter Kurt Feltz, mit dem Margot Eskens bis 1961 zusammenarbeitet, zeichnet für diese Erfolge verantwortlich. An die ganz großen Hits der fünfziger Jahre kann das neue Produzenten-Team unter Hans Bertram nicht anknüpfen, doch gelingt im Jahre 1962 mit dem Lied “Ein Herz, das kann man nicht kaufen” wieder ein beachtlicher Erfolg. Mit diesem Titel schickt Polydor Margot Eskens zum Deutschen Schlagerfestival. Dort gewinnt zwar Conny Froboess und Siw Malmkvist wird Zweite, aber der dritte Platz geht an Margot Eskens.

Auch 1964 ist Margot Eskens mit “Mama” noch einmal gut im Geschäft, Platz acht wird in den Hitparaden notiert. In den Folgejahren zählt sie dann nicht mehr zu den aktuellen Schlagerstars. Auch die Wechsel zu den Plattenfirmen CBS und Columbia lassen sich keine Erfolge mehr erzielen. Lediglich 1977 ist sie mit “Denk nicht an morgen” noch einmal für zwei Wochen in den deutschen Bestenlisten vertreten. Margot Eskens zählt jedoch zu den großen Stars der deutschen Schlagerszene. Sie ist mit ihrem Manager Karl-Heinz Münchow verheiratet.

1963 wurde Heidi Brühl direkt für den Eurovision Song Contest nominiert; da diese aber gesundheitliche Probleme hatte und eine Teilnahme daher nicht sicher war, nahm auch Margot Eskens den Titel Marcel auf, um nötigenfalls für Brühl einspringen zu können. Beim Eurovision Song Contest 1966 vertrat sie dann - ebenfalls direkt nominiert - Deutschland mit dem Lied Die Zeiger der Uhr und belegte Platz 10.

Eskens hat seit 1956 insgesamt 40 Millionen Schallplatten und CDs verkauft.

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seltenes frühes Autogramm

GLORIA ESTEFAN
1957

Sängerin

Gloria Estefan wurde als Gloria María Milagrosa Fajardo geboren. Ihr Vater war Leibwächter der Frau des Diktators Fulgencio Batista. In den Wirren der Revolution flohen die Eltern mit ihr im Alter von 16 Monaten in die USA und ließen sich dann in Miami nieder. Später nahm der Vater als Hauptmann in einer Panzereinheit an der Invasion in der Schweinebucht teil, wurde gefangen genommen, aber wieder an die USA ausgeliefert. Die Familie lebte in eher ärmlichen Verhältnissen im kubanischen Ghetto in Orange Bowl. Der Vater trat in den amerikanischen Militärdienst ein und meldete sich freiwillig zum Vietnam-Krieg. Von dort kehrte er als Kriegsveteran nach langer Gefangenschaft gesundheitlich und mental schwer angeschlagen in die USA zurück. Gloria entschloss sich daraufhin Psychologie zu studieren.

Auf einer Hochzeitsfeier lernte sie 1975 ihren späteren Mann, den Kubaner Emilio Estefan Jr., und seine Band „Miami Latin Boys“ kennen. Sie schloss sich ihnen an und sang neben ihrem Studium in der Band. Die Gruppe wurde in Miami Sound Machine umbenannt. Ihre ersten Alben enthielten spanische und englische Titel und fanden wenig Beachtung. Das änderte sich 1984, als die Gruppe sich dem englischsprachigen Disco-Pop zuwandte: Dr. Beat wurde der erste größere Erfolg der Gruppe, übertroffen 1985 noch von Conga. Für den Film Top Gun sang sie 1986 das Lied Hot Summer Nights.

Mit den weltweit millionenfach verkauften Alben Let It Loose (1987) und Cuts Both Ways (1989) wurde aus der Gruppe zunächst Gloria Estefan & The Miami Sound Machine. 1989 trat Gloria Estefan dann erstmals als Solointerpretin auf – sie wird aber bis heute von der Miami Sound Machine in wechselnder Besetzung bei ihren Konzerten begleitet.

Am 20. März 1990 wurde sie bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und erholte sich nur sehr langsam von den Unfallfolgen. Ihre Erfahrung verarbeitete sie anschließend in dem Album Into the Light (1991), woraus der US Nr.1 Hit Coming Out Of The Dark ausgekoppelt wurde.

1993 kam dann mit Mi Tierra, einem Album mit rein spanischsprachigen Titeln, der absolute Durchbruch: über acht Millionen verkaufte Exemplare weltweit und ein Grammy. An den Erfolg konnte sie 1995 noch einmal mit Abriendo Puertas anknüpfen, wofür sie ihren zweiten Grammy erhielt.

Daneben hat Gloria Estefan sich aber auch weiter dem englischsprachigen Pop gewidmet. 1994 kam Hold Me Thrill Me Kiss Me heraus, eine Compilation der Lieblingslieder der Sängerin, 1996 Destiny mit dem Olympia-Thema Reach und 1998 Gloria mit diversen Erfolgen wie Oye und Heaven’s what I feel.

Ihren ersten Kino-Auftritt hatte Gloria Estefan zusammen mit Meryl Streep in Music of the Heart (Wes Craven).

Silvester 1999 veranstaltete sie mit ihrer Familie als Millenniumsfeier ein Mammut-Konzert für ihr spanischsprachiges Album: Alma Caribeña (2000). Für das darauf erschienene Stück No me dejes de querer gab es im Jahr 2000 einen Latin Grammy als bestes Musikvideo.

Nach der Veröffentlichung des Albums Greatest Hits Vol. 2 (2001) wurde es etwas stiller um die Sängerin, die sich zwischenzeitlich auch erfolgreich als Kinderbuchautorin betätigt hat. Im Jahr 2003 erschien ihr Album Unwrapped, auf welchem die Sängerin überwiegend ursprünglich lateinamerikanische Arrangements als englischsprachige Titel präsentierte. Mit 90 Millas veröffentlichte sie 2007 ihr viertes ausschließlich spanischsprachiges Album.

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Gloria Estefan

Gloria Estefan hat ihre musikalischen Wurzeln sowohl in der englischsprachigen Popmusik als auch in lateinamerikanischen Rhythmen.

Mit Conga, ihrem ersten großen Erfolg in den USA, entstand ein viel beachtetes Misch-Genre, der sogenannte „Crossover Latin-Pop“. Aus dem Album Primitive Love erreichten 3 Singles die TopTen der US-Charts (Bad Boy und Words Get In The Ways) und aus Let It Loose (1987) und Cuts Both Ways (1989) gingen ihre bis dahin größten kommerziellen Erfolge wie Anything For You (US Nr. 1), Don't Wanna Lose You (US Nr.1), 1 2 3 (US Nr.3), Rhythm Is Gonna Get You (US Nr.5), Here We Are (US Nr.6), Can't Stay Away From You, Get On Your Feet und Oye Mi Canto hervor.

Ihren hohen weltweiten Bekanntheitsgrad erlangte Gloria Estefan jedoch erst mit ihrem Album Mi Tierra. Mit diesem hat sie unzweifelhaft ein Stück Salsa-Geschichte geschrieben. Ihre gefühlvolle Hommage an Kuba traf alle kubanischen Emigranten in ihrem sehnsuchtsvollen Verlangen nach der Heimat direkt ins Herz. Si Señor! und Montuno zeigen unmissverständlich die Ursprünge der Salsa auf und selbst ein romantisches Liebeslied wie Tus ojos glüht von kubanischem Verlangen, wenn die Augen des Geliebten mit den Trobador-Gitarren von San Juan verglichen werden. Anders verhält es sich mit Hablemos el Mismo Idioma, wo die Einheit aller Latinos aufgrund ihrer gemeinsamen kulturellen Wurzeln und ihrer gemeinsamen Sprache beschworen wird.

Diese integrative Tendenz führt Gloria Estefan in Abriendo Puertas fort. Das Album besteht aus ausgesuchten afrokaribischen Rhythmen, die exemplarisch vorgestellt werden. Mit Tres Deseos ist sogar ein Merengue mit dabei. Insbesondere aber werden kolumbianische Rhythmen und Instrumente mit aufgenommen. Auf diese Weise hat Gloria Estefan mit Farolito 1995 in Kolumbien auf dem berühmten Salsa-Festival in Cali den ersten Preis als die beste weibliche Salsa-Interpretin gewonnen.

Gloria Estefan ist in den USA zu einer wichtigen Pionierin lateinamerikanischer Musik geworden. Alle Liedtexte wurden für das amerikanische Publikum ins Englische übersetzt, in Abriendo Puertas werden zudem alle Rhythmen und Lieder sorgfältig den Hörern auf Englisch erklärt.

Ihr spanischsprachiges Album Alma Caribeña ist ein sog. Konzeptalbum, in dem sich Gloria Estefan fast ausschließlich den langsamen Rhythmen Bolero und Bachata widmet. Obwohl es nicht weniger gelungen ist als seine Vorgänger, hat es deren Erfolgsgrad nicht erreicht. Grund dafür ist vermutlich, dass das Album (mit Ausnahme von No Me Dejes De Querer) weniger tanzbare, aber dafür mehr romantische Titel enthält. Ein Höhepunkt ist Tres Gotas De Agua Bendita im Duett mit Celia Cruz.

Im Titellied des gleichnamigen Albums Unwrapped bedient sich Gloria Estefan zum ersten Mal der andinen Kultur. Für das Musikvideo wurde dabei zum ersten Mal im großen Stil in den historischen Ruinen von Machu Picchu in Peru gedreht. Das Lied entspricht einem modernen Huayno. Text und Musik stammen vom peruanischen Komponist und Sänger Gianmarco Zignago.

Gloria Estefan fördert auch viele junge Talente, ein Beispiel ist die brasilianische Musikgruppe So Pra Contrariar. Durch die Zusammenarbeit wurde diese Gruppe im lateinamerikanischen Raum sehr bekannt und der Leadsänger Alexandre Pires mittlerweile ein erfolgreicher Solokünstler. Beachtenswert ist hierbei der Song Santo, Santo, welcher 1999 auf dem Album Juegos De Amor von So Pra Contrariar mit Gloria Estefan veröffentlicht wurde. Der Song und das Video erklommen die Hitlisten im spanischsprachigen Raum, in Europa (außer Spanien) wurde der Song außer zu Testzwecken durch BMG nie veröffentlicht. Das änderte sich mit der aktuellen Compilation-CD Oye Mi Canto von Oktober 2006, wo dieses Lied erstmals offiziell auf einem Tonträger in ganz Europa erschienen ist.

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SIMON ESTES
1938

berühmter Opernsänger / Famous opera singer

Simon Estes wurde während seines Studiums der Medizin und Psychologie als Mitglied der Universitätsband von dem Gesangslehrer Charles Kellis entdeckt. Durch dessen Vermittlung erhielt er ein Stipendium an der berühmten Julliard School of Music in New York.

Seinen internationalen Durchbruch erlebte er in Europa. 1966 war er Preisträger des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbes in Moskau, 1968 debütierte er an der Deutschen Oper Berlin als Ramphis in Aida. Seitdem hat er an allen großen Opernhäusern der Welt gesungen und ist unter allen namhaften Dirigenten mit den führenden Orchestern unserer Zeit aufgetreten. Konzerttourneen führen ihn in alle Musikzentren der Welt.

Estes engagiert sich in zahlreichen Hilfsorganisationen. Er lehrt Gesang an der Boston University und lebt in der Schweiz.

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original signed picture 3.5 x 5.5
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ROY ETZEL
1925

Trompeter

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TRIO EUGSTER

Sänger

Das Trio Eugster (Guido, geb. 1936 - Alex, geb. 1937 - Vic geb. 1940)  ist die wohl erfolgreichste Schweizer Schlagergruppe aller Zeiten. Diese echten Pioniere des "Sauglattismus" wurden seinerzeit von Walo Linder für die Schweizer Volkskultur entdeckt. Hauptkomponist der Formation war Alex Eugster. Zu ihren Hits gehörten "O läck du mir", "Kafi mit Schnaps" und "Ganz de Pape". Das Trio tingelte jahrelang durch die Lande und kassierte für jeden Auftritt mindestens 6'000 Franken. Das mag man ihnen gönnen. 1982 hatte das Trio mit "Iischtige bitte" sogar seine eigene Fernsehsendung. Weitere bekannte Lieder sind u. a. "Moderne Alp", "Hinder em Mond" und "Sitzed Si, hocked Si, nämed Si Platz".

Alex Eugster wohnt heute in Dübendorf. Guido Eugster wechselte ins Immobiliengeschäfr, gründete zusätzliche Handelsfirmen und zog sich aus dem Musikgeschäft vollständig zurück. Vic Eugster gründete mit seinen Brüdern die Plattenfirma CH-Records und übernahm das Label Activ, dessen Hausproduzent Alex wurde. 1991 kaufte Vic zusätzlich Tell Records, während Alex den Deutschland-Ableger von Activ besitzt und führt. 

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EUROPA SOUND

Gesangskgruppe

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INGEBORG FANGER
1921 - 2008

Sängerin

Ingeborg Fanger war der Inbegriff eines Publikumslieblings, und dies keineswegs nur deshalb, weil sie als Operetten- und Musicalsängerin a priori einen Sympathiebonus genoss. Es war, über alle künstlerischen Qualitäten hinaus, ihre persönliche Ausstrahlung, welche Ingeborg Fanger zu einer der beliebtesten Künstlerinnen der Zürcher Musikbühne machte.

34 Jahre lang, von 1950 bis 1984, hat die am 22. Juli 1921 in Dresden geborene Sopranistin als vielbeschäftigtes Mitglied dem Zürcher Ensemble angehört und unter wechselnden Direktionen den Wandel vom Stadttheater zum ambitionierten Opernhaus miterlebt und mitvollzogen. Dass die Operette österreichisch-ungarischer Provenienz, ihr ureigenstes Wirkungsfeld, in dieser Zeit zunehmend an Bedeutung verlor, führte nicht zu einem Bruch in Ingeborg Fangers Karriere. Dank der soliden Ausbildung als Tänzerin und Sängerin, die sie sich in Dresden und, parallel zu einem Engagement am Theater am Nollendorfplatz, in Berlin erworben hatte, wurde Ingeborg Fanger rasch auch in anderen Genres heimisch: in Spielopern, Offenbach-Stücken, Musicals wie «Hello Dolly», «My Fair Lady», «Anatevka» oder «Cabaret» und schliesslich sogar in Opern zeitgenössischer Komponisten (von Einems «Besuch der alten Dame» und «Dantons Tod» und Klebes «Figaro lässt sich scheiden»).

Auf über hundert Rollen sehr verschiedenen Charakters wuchs ihr Repertoire im Lauf der Jahrzehnte an. Und so war es denn weniger paradox, als es zunächst scheinen mochte, dass die damals in Oldenburg engagierte junge Soubrette ihr Vorsingen vor dem Direktorium des Zürcher Stadttheaters in Ermangelung eines Schweizer Visums einst im Konstanzer Nonnenkloster absolviert hatte. Ob im «leichten» oder im «seriösen» Fach: Ingeborg Fangers Auftritte waren stets geprägt von höchster Professionalität. Hätten alle Operetten-Interpreten ihr Metier mit so viel Könnerschaft, Stilgefühl und Geschmack ausgeübt wie sie, wäre die Gattung wohl weniger in Verruf geraten.

Obwohl sich Ingeborg Fangers Wirken nicht auf Zürich beschränkte – sie gastierte in Bern, St. Gallen und auf verschiedenen deutschen Bühnen –, ist sie zu einer zürcherischen Institution geworden, und dies nicht allein aufgrund ihres Wirkens am Stadttheater bzw. Opernhaus, sondern auch als geschätzte Conférencière und Sängerin bei unzähligen gesellschaftlichen Anlässen. Noch lange nach ihrem Abschied von der Bühne, bis vor wenigen Jahren, konnte man der charmanten Künstlerin in der Umgebung «ihres» Theaters und in den Generalproben begegnen. Immer noch war sie eine elegante Erscheinung, obwohl gezeichnet von erlittener Krankheit. «Ich komm vom Theater nicht los», der Titel der musikalischen Plauderei, die sie anlässlich ihrer dreissigjährigen Bühnenzugehörigkeit zusammengestellt hat, war für Ingeborg Fanger wohl ein künstlerisches Lebensbekenntnis. – Am 14. Februar ist die Künstlerin nach längerer Krankheit gestorben. 

Original-signiertes Foto mit Widmung "Für + mit Paul Burkhard ganz herzlich" (etwas kleiner als Postkartenformat)    Price in Euro 15.- 

BRIGITTE FASSBAENDER
1939

Sängerin

Ihr Vater war der Bariton Willi Domgraf-Fassbaender, ihre Mutter die Schauspielerin Sabine Peters.

Erste Ausbildung erhielt sie von ihrem Vater. Von 1959 bis 1961 studierte sie am Konservatorium in Nürnberg und war ab 1961 Mitglied der Bayerischen Staatsoper.

In den 70er Jahren trat sie als eine der bekanntesten Opernsängerinnen an allen renommierten Häusern Europas sowie an der Metropolitan Opera auf und war regelmäßiger Gast bei den Salzburger Festspielen. Dabei war sie ein vielbegehrter Oktavian in "Der Rosenkavalier", eine bedeutende Brangäne in "Tristan und Isolde" sowie eine vielbeachtete Carmen ind der gleichnamigen Oper von Georges Bizet.

1995 beendete sie ihre Karriere als Sängerin und widmete sich ganz der Regie von Oper und Schauspiel. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt dabei auf Werken von William Shakespeare. Seit 1999 ist sie Intendantin des Tiroler Landestheaters. Mit viel Sensibilität spürt die Intendantin und Regisseurin junge Geangstalente auf und fördert anschließend ihre Entdeckungen sachkundig und tatkräftig.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.- 

CAMILLO FELGEN
1920 - 2005

Sänger

Er begann zunächst als Volksschullehrer, war dann Dolmetscher bei den Besatzungstruppen und Reporter bei einer französischsprachigen Zeitung in Luxemburg. Er studierte Schauspiel, Gesang und Oper in Brüssel und Lüttich, wurde dann 1946 von Radio Luxemburg als Chorsänger und französischsprachiger Nachrichtensprecher engagiert. 1949 schloss er sein Schauspiel- und Opernstudium als Bariton ab. 1951 hatte er seinen ersten internationalen Schallplattenerfolg mit dem Titel Bonjour les amis. Dieses Lied wurde die Erkennungsmelodie seines Heimatsenders. 1953 nahm er in Berlin seine erste deutschsprachige Platte Onkel Toms altes Boot auf.

1958 wurde er von Radio Luxemburg zum ersten deutschsprachigen Programmleiter berufen. Bekannt wurde er zunächst als Radiomoderator. Zu seinen bekanntesten Sendungen als Chefsprecher gehörten die Hitparade (1958–1963) und Die Großen Acht. Er gilt als Erfinder des Werbeslogans „Die fröhlichen Wellen von Radio Luxemburg“. Maßgeblich beteiligt 1959 erstmals und dann jährlich vergebenen „Löwen“ von Radio Luxemburg, die seinerzeit in Gold, Silber und Bronze u. a. in der Essener Grugahalle an viele deutsche und internationale Künstler dieser Zeit im Rahmen einer Großveranstaltung vergeben wurden. 1968 verabschiedete sich Camillo Felgen von seinen Hörern, um frei zu arbeiten. Sein Nachfolger als Chefsprecher wurde Frank Elstner.

Als Texter machte sich Camillo Felgen ebenfalls einen Namen. Unter dem Pseudonym Jean Nicolas schrieb er über 2000 Lieder, unter anderem die Texte zu Schöner fremder Mann für Connie Francis und Ich zähle täglich meine Sorgen für Peter Alexander. Auch schrieb er 1963 für die Beatles die deutschen Texte ihrer Hits Komm gib mir deine Hand (I want to hold your hand) und Sie liebt dich (She loves you). Weitere Pseudonyme Camillo Felgens waren Lee Montague und Heinz Helmer.

1960 und 1962 nahm er für Luxemburg beim Eurovision Song Contest teil. 1960 wurde er in London mit seinem Titel Sou laang wéi s du do bass, gesungen in luxemburgischer Sprache Letzter. 1962 in Luxemburg erreichte er mit seinem französisch gesungenen Titel Petit Bonhomme den dritten Platz. Zu seinen bekanntesten Liedern in deutscher Sprache gehören Sag warum?, das sich 800.000 mal verkaufte, und Ich hab' Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren (original von Bobbejaan).

Von 1965 bis 1973 übernahm er für den Westdeutschen Rundfunk die Leitung der Fernsehsendung Spiel ohne Grenzen, die er 125 mal moderierte. Von 1984 bis 1987 war er bei RTL plus als Moderator (Was darf's denn sein, Da-da-damals) tätig.

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JOSE FELICIANO
1945

Sänger

Aufgrund eines erblich bedingten grünen Stars ist er seit seiner Geburt blind. Im Alter von fünf Jahren zog er mit seiner Familie nach Harlem, New York City. Mit neun Jahren spielte er im Teatro Puerto Rico. Er konnte bereits verschiedene Instrumente spielen, darunter Akkordeon, interessierte sich dann aber für die Gitarre. Um ungestört zu sein, schloss er sich manchmal 14 Stunden am Tag in sein Zimmer ein und hörte Rockmusik der 50er Jahre.

Mit 17 verließ er die Schule, um in Klubs aufzutreten und damit seine Familie zu ernähren. In diesem Jahr hatte er auch seinen ersten professionellen Vertragsauftritt in Detroit.

1966 ging er nach Mar del Plata, Argentinien, um bei einem Festival aufzutreten. Dort wurde er von RCA Victor entdeckt, die mit ihm ein Album auf spanisch aufnehmen wollten. Feliciano schlug Bolero-Musik vor und das Ergebnis waren die beiden erfolgreichen Hits Poquita Fe (Wenig Vertrauen) und Usté ("Sie" von Usted).

Nach zwei weiteren erfolgreichen Platten hatte Feliciano einen hohen Bekanntheitsgrad in Lateinamerika erlangt. Um auch in den USA berühmt zu werden, zog er nach Los Angeles. Er komponierte den Song Feliz Navidad (Frohe Weihnachten), der mittlerweile ein Weihnachtsklassiker geworden ist, und seine eigene Version des The Doors-Songs Light My Fire. Mit den beiden Stücken wurde er schlagartig erfolgreich und so verkaufte er Millionen Alben.

Auf dem Höhepunkt der Proteste gegen den Vietnamkrieg 1968 hatte Feliciano die Gelegenheit, die Nationalhymne The Star-Spangled Banner während der World Series zu singen. Die Aufnahme wurde als Single veröffentlicht und kam in den Billboard-Charts unter die ersten 40 Plätze.

Feliciano ist einer der wenigen Sänger, denen es gelungen ist, sowohl mit spanischer Musik als auch englischem Rock and Roll erfolgreich zu sein. 1987 erhielt er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Im Jahre 1995 wurde Feliciano durch die Regierung von New York geehrt, die die öffentliche Schule Nr. 155 in Jose Feliciano Performing Arts School umbenannte.

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BRYAN FERRY
1945

Sänger

Bryan Ferry, als Bergmannssohn geboren, studierte Kunst an der Universität von Newcastle upon Tyne. Nach Tätigkeiten als Kraftfahrer und Restaurator arbeitete er als Kunstlehrer an einer Mädchenschule in London, verfolgte dabei aber immer eine Musikerkarriere. Er gründete 1971 mit Freunden und Bekannten (unter anderem Brian Eno) die Gruppe Roxy Music, die ursprünglich seinen Namen tragen und somit Bryan Ferry Band (BFB) heißen sollte, was aber am erbitterten Widerstand der übrigen Bandmitglieder scheiterte.

Ab 1973 strebte Bryan Ferry parallel auch eine Solokarriere an und spezialisierte sich anfangs auf Cover-Versionen bekannter Lieder. Von 1974 bis 1977 war Ferry mit Jerry Hall liiert. Hall ist das „Covergirl“ auf dem Album Siren von Roxy Music; sie lernten sich während der Aufnahmen kennen. Die Trennung von Hall, sie verließ ihn wegen Mick Jagger, verarbeitete er in seinem Soloalbum The Bride Stripped Bare. Nachdem er ein paar Jahre als Solist auftrat, fand Roxy Music 1979 erneut zusammen, um bis 1982 neue Erfolge feiern zu können.

Bryan Ferry war seit 1982 mit Lucy Helmore verheiratet, mit der er vier Söhne hat: Otis, Isaac, Tara und Merlin. Im Jahre 2003 wurde das Paar geschieden. Im Jahr 2000 entkam Ferry nur knapp einer Flugzeugkatastrophe in Kenia. Ein Mann hatte das Flugzeug in seine Gewalt gebracht, konnte aber beim Sturzflug noch überwältigt werden. Während der Tournee 2001 lernte Bryan Ferry die fünfundzwanzigjährige Tänzerin Katie Turner kennen, mit der er seitdem liiert ist. Er war kürzlich das Gesicht einer Modekampagne für das angesehene britische Modehaus Marks & Spencer.

Original-signiertes Foto (Format A5)    Price in Euro 25.- 

FREDL FESL
1947

Sänger

Fredl Fesl wuchs bis zum 9. Lebensjahr in seiner Geburtsstadt Grafenau auf und siedelte dann ins mittelfränkische Greding und schließlich nach München über. Er besuchte die Volksschule Grafenau und die Oberrealschule Ingolstadt, während deren Besuch er in einem Schülerinternat lebte.

Seine ersten Erfolge erzielte er nicht auf musikalischem, sondern auf sportlichem Gebiet und wurde zweimal oberbayerischer Juniorenmeister im Gewichtheben. Er ist seit 1962 Mitglied im Sportverein der Eisenbahner (Ost). Das Gitarrenspiel erlernte er während seiner Zeit bei der Bundeswehr.

Nachdem sich Fesl in verschiedenen Berufen erprobt hatte, wollte er sich als Kunstschmied eine Existenz aufbauen und richtete sich in Freising eine Werkstatt ein. Seine beim Publikum sehr beliebten Auftritte auf Münchener Kleinkunstbühnen ließen es anders kommen. Eigenen Aussagen zufolge begann seine Karriere damit, dass er in den Münchner Kleinkunstbühnen durch das Mitbringen seiner Gitarre keinen Eintritt bezahlen musste, da er sich immer als der auftretende Musiker ausgab. Als jedoch die eigentlichen Künstler eines Abends fehlten, ließ sich Fesl schließlich überreden und trat selbst auf. 1976 entstand im Münchner Theater im Fraunhofer seine erste Schallplatte mit dem Titel Fredl Fesl. Fünf weitere Alben sollten folgen.

Eines seiner Markenzeichen ist die regelmäßige Vorrede vor seinen Stücken bei Liveauftritten. Fredl Fesl wird häufig mit dem früher von ihm regelmäßig verwendeten Königsjodler in Verbindung gebracht.

Trotz seiner Parkinson-Krankheit, an der er seit Mitte der 1990er Jahre leidet, ist Fredl Fesl, wenn auch in geringerem Maße als früher, weiterhin mit seinen Liedern unterwegs und füllt damit nach eigenem Bekunden „Stadthallen, Bürgerhäuser und Kursäle“.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 8.- 

GOTTHILF FISCHER
1928

Chorleiter

Fischer ist der Sohn eines Zimmermeisters, der in seiner Freizeit viel musizierte. So kam er früh mit der Musik in Kontakt. Nach dem Besuch der Volksschule in seinem Heimatort Deizisau kam Gotthilf Fischer von 1942 bis 1945 an die Lehrerfortbildungsanstalt nach Esslingen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Fischer Leiter des Concordia Gesangsvereins in Deizisau.

Im Jahre 1949 gewann sein Chor unter seiner Leitung beim großen Schwäbischen Sängerfest in Göppingen die beiden Wettbewerbe in Volks- und Kunstgesang. Durch diesen Erfolg gelangte Gotthilf Fischer zu erster lokaler Berühmtheit und in der Folge sammelten sich weitere Gesangsvereine unter seiner Leitung. Diese Teilchöre bilden die so genannten Fischer-Chöre.

Neben seinen musikalischen Erfolgen hat der Autodidakt, der niemals eine musikalische Ausbildung genossen hat und nach eigenem Bekunden keine Noten lesen kann, auch stetige wirtschaftliche Erfolge zu verzeichnen. Fischer versteht es gut, sich in Szene zu setzen und einer der Höhepunkte seiner Laufbahn war wohl der Auftritt der Fischer-Chöre mit weit über 1000 Sängern und Sängerinnen beim Abschluss der Fußballweltmeisterschaft 1974.

Welttourneen führten nach Rom oder in die USA zu Präsident Carter.

Obwohl er eher der Volksmusik zuzuordnen ist, scheute Fischer auch nicht davor zurück, als 72-jähriger im Jahr 2000 an der Berliner Loveparade teilzunehmen bzw. nach der Absage dieser Veranstaltung für das Jahr 2004 eine Verlegung nach Stuttgart anzubieten.

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LISA FITZ
1951

Sängerin, Schauspielerin

Lisa Fitz, aufgewachsen in München, stammt aus einer bayerischen Künstlerfamilie: Großvater Hans Fitz war Gitarrenvirtuose und Bühnenautor, die Großmutter Opernsängerin und Theaterleiterin, Vater Walter Fitz und Mutter Molly Volksschauspieler. Lisa Fitz nahm Ballettunterricht, Gitarrenunterricht und besuchte von 1970 bis 1973 eine Schauspielschule. Im ersten Schulmädchen-Report hatte sie 1970 ihr Filmdebüt.

Die Künstlerin betätigte sich als Schlagersängerin (I bin bläd), Fernsehmoderatorin (Bayerische Hitparade) und spielte Anfang der 80er Jahre hauptsächlich Theater. Ab 1983 folgten Auftritte als Kabarettistin. Hier war sie die erste Frau in Deutschland, die ein Soloprogramm mit eigenen Texten bot. Mit ihren Programmen Die heilige Hur, Geld macht geil, Wie is'n die in echt?!, Heil!, Alles Schlampen - außer Mutti war sie auf Deutschlands Kleinkunstbühnen zu sehen. Von 2003 bis 2004 moderierte sie zudem die Fernsehsendung SR-Gesellschaftsabend.

Zum Eklat kam es 2004, als sich der Saarländische Rundfunk von ihr trennte, da sie an der ersten Staffel der umstrittenen TV-Reality-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! teilnahm. Sporadisch ist Fitz Gast in der satirischen ZDF-Talkshow Blond am Freitag. Ferner veröffentlichte sie unter anderem zwei autobiographische Romane, Flügel wachsen nach und Nuan.

Lisa Fitz ist in der deutschen Kabarettszene für ihre verschiedenen Charakterrollen bekannt. Gerne macht sie sich über Machos, Wichtigtuer und Spießbürger lustig.

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JOY FLEMING
1944

Sängerin

1958 gewann Joy Fleming 14-jährig einen der damals in ganz Deutschland üblichen lokalen Schlagerwettbewerbe mit dem Lied Ciao, Ciao Bambina. Nach einer Lehre als Verkäuferin sang sie 16-jährig Jazz und Blues in Mannheimer Bars und Musiklokalen.

Im Jahre 1963 gründete sie mit Freunden die Band „Joy & The Hit Kids“, die später in „Joy Unlimited“ umbenannt wurde. Dort spielte auch Hans Lingenfelder, der als Ricky King ein sehr erfolgreicher und weltweit bekannter Gitarren-Virtuose wurde. Ein Fernsehauftritt im „Talentschuppen“ des damaligen Südwestfunks (SWF) brachte ihr 1968 den Durchbruch und machte sie über den lokalen Bereich einem breiten Publikum bekannt.

Joy Fleming versuchte sich dann ab 1971 als Solosängerin und konnte mit dem so genannten Mannemer Neggabriggebluus (offiziell: Neckarbrückenblues), der im Mannheimer Idiom gesungen wird, einen großen Erfolg landen. 1975 vertrat Joy Fleming Deutschland beim Eurovision Song Contest.

Es folgten zahlreiche Tourneen, unter anderem in Argentinien, der DDR (zusammen mit dem "Jochen Brauer-Sextett", als eine der wenigen westdeutschen Künstlerinnen), in Skandinavien, China, mehrmals in Frankreich und der damaligen Sowjetunion. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter unter anderem den „Outstanding Award“ von Tokio.

1990 gründete sie einen eigenen Verlag – unter dem Label „Rö-Mo Records“ und „Rött'l Mouse“-Verlag – sowie die Musikgruppe „United Wanderers“.

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DIE FLIPPERS
1959

Berühmte Musikgruppe

Im Jahre 1964 gründeten Manfred Durban, Claus Backhaus, Franz Halmich, Manfred Mössner, Manfred Hehl und Hans Springer aus Knittlingen in Baden-Württemberg die „Dancing Band“, die sich bereits ein Jahr später in „Dancing Show Band“ umbenannte. Hans Springer wurde durch Bernd Hengst ersetzt. Die Gruppe spielte am Wochenende zum Tanz auf, so dass sie sich bald einen Namen in der Region machen konnte. Manfred Mössner wurde schließlich durch Roland Bausert ersetzt. 1967 stieg Olaf Malolepski für Manfred Hehl bei der Gruppe ein.

1969 komponierten die Bandmitglieder Bernd Hengst und Franz Halmich das Lied Weine nicht, kleine Eva, das als Single unter dem neuen Bandnamen Die Flippers veröffentlicht wurde. Das Lied wurde zum sensationellen Erfolg in Rundfunk und Fernsehen und gehört bis heute zu den Evergreens des deutschen Schlagers. Man veröffentlichte dann den Titel Nur mit dir allein, der aber an den Erfolg des Vorgängers nicht anschließen konnte. Die Gruppe nahm daraufhin 1970 die dritte Single Sha La La, I Love You auf, die wieder ein großer Erfolg wurde, so dass ebenfalls 1970 bereits die erste Langspielplatte Die Flippers erschien.

In den folgenden Jahren nahm die Gruppe zahlreiche Titel und Langspielplatten auf, gab Konzerte im Inland und im benachbarten Ausland und avancierte zur erfolgreichsten Schlagerband der 1970er Jahre. Seit 1973 steht die Gruppe - mit einigen Unterbrechungen - unter der Produktion von Jean Frankfurter.

1985 erschien in Zusammenarbeit mit dem neuen Produzententeam Karl-Heinz Rupprich und Uwe Busse das Album Auf rote Rosen fallen Tränen. Zwar waren hier Roland Bausert und Harry Authenrieth auf dem Cover zu sehen, Roland Bausert durfte aber zu diesen Zeitpunkt noch nicht auf dieser Platte singen, da er noch unter Vertrag bei VM-Records war, wo er die zwei Solo-Alben veröffentlicht hatte. Auch auf den zwei Single-Auskopplungen Auf rote Rosen fallen Tränen und Ein kleines Lied vom Sonnenschein waren Roland Bausert und Harry Authenrieth zu sehen. Erst 1986 avancierte die Gruppe zu dem Trio Bernd Hengst, Olaf Malolepski und Manfred Durban. Dieses Album leitete das Comeback der Gruppe im folgenden Jahr ein und erbrachte die erste Goldene Schallplatte für die Flippers. 1986 avanciert Die rote Sonne von Barbados zum Riesen-Hit. Mit diesem Titel traten die Flippers in der ZDF-Hitparade und bei anderen Fernsehsendungen auf. Es folgten zahlreiche Hits und Auftritte bei Rundfunk und Fernsehen. In den Folgejahren erhielten die drei Musiker mehrere Goldenen Schallplatten und wurden darüberhinaus mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

1988 gingen die Flippers erstmals auf Tournee und begeisterten mit ihren Liedern ein Millionenpublikum. Ab den 1990er Jahren folgten dann jährliche Tourneen. Ihr größtes Konzert gaben sie 2004 in der Westfalenhalle in Dortmund vor 17.000 Zuschauern.

1994 drehte das ZDF auf Mallorca das erste Flippers-Special. Weitere Specials entstanden in Venedig (1996), an der Côte d'Azur (1998) und im Tessin (1999). Gastgeberin war Marlene Charell. 1999 war die Band auch bei einem Spielfilm beteiligt: In Tach, Herr Doktor mit Gerd Dudenhöffer traten sie als Live-Band bei einem Gartenfest auf.

Mit ihren zahlreichen Alben erreichen die Flippers auch zu Beginn des neuen Jahrtausends immer wieder Goldstatus. 2004 feierten die Flippers ihr 35-jähriges Jubiläum und traten im Rahmen ihrer Tournee in zahlreichen Städten auf.

Die Flippers sind eine der erfolgreichsten Schlagerbands im deutschsprachigen Raum und ein fester Bestandteil des Showbusiness. Als Gäste sind die drei Musiker in zahlreichen Fernsehshows zu sehen und zu hören.

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 9.--


HANS FRANZEN

Sängerin / singer

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original-signed picture 3.5 x 5.5

Euro 12.--

MARGARET FÜRER

Berühmte Sängerin von "Penny Pipers"

Original-signiertes Foto im Postkartenformat    Price in Euro 9.--

GUNTER GABRIEL
1942

 Gunter Gabriel war DJ und wurde schließlich Promoter bei einer Plattenfirma. So kam er in Kontakt zu verschiedenen Künstlern. Er begann, für diese Lieder zu schreiben. Seinen ersten Song schrieb er für Rex Gildo. Sein erster eigener Hit war der Fernfahrersong Er ist ein Kerl (Er fährt nen 30-Tonner Diesel), für den er die Goldene Europa bekam. Das Lied ebnete die Bahn für erfolgreiche deutschsprachige Schlager im Country-Musikstil mit Interpreten wie Truck Stop, Tom Astor oder Linda Feller, die bis heute erfolgreich sind. Ein weiterer großer Hit für Gabriel war Hey Boss, ich brauch mehr Geld. 

Daneben schrieb er zahlreiche Hits für andere Künstler, etwa für Juliane Werding (Wenn du denkst, du denkst) oder für Frank Zander (Ich trink auf dein Wohl, Marie), für Wencke Myhre (Das wär John nie passiert, Ein Sonntag im Bett), Siw Inger, Peter Alexander, Tom Astor, und die Zillertaler Schürzenjäger. Schließlich bekam er eine eigene Fernsehshow beim Bayerischen Rundfunk "Country-Musik mit Gunter Gabriel".

Dann kam der wirtschaftliche Ruin. Seine Ehen scheiterten und die Erfolge blieben aus. 1989 gelang ihm mit dem Album "Dieselknechte" ein Comeback. 1993 erhielt er zusammen mit Tom Astor für den Song Sturm und Drang den Award der "German American Country Music Federation" (GACMF), den er 2002 erneut für sein Album "Gunterwegs" erhielt. 1993 nahm ihn die GACMF in die deutsche "Country Music Hall of Fame" auf.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 9.- 

GABRIELE
1947

Sängerin

Sie wuchs in Oberbayern auf, begann mit 10 Jahren zu singen und machte ihre ersten Aufnahmen auf dem Diktiergerät ihres Vaters, einem Geschäftsmann. Der Wiener Musikproduzent der Polydor, Gerhard Mendelson, wurde auf sie aufmerksam und versuchte sie nach dem Muster der inzwischen zum Teenager herangewachsenen Cornelia Froboess als neuen Kinderstar zu entwickeln. Unter anderem produzierte er mit ihr den Rock’n’Roll-Titel Schokoladeneis, der in den Hitparaden landete und über 250.000 mal verkauft wurde. 1959 sang die damals 12-jährige mit Louis Armstrong das deutsch-englische Duett Uncle Satchmo’s Lullaby, das auch im Film La Paloma von Paul Martin erschien. Es folgten weitere Filmproduktionen, Funk- und Fernsehauftritte, unter anderem mit Fredy Brock, und eine Tournee mit Max Greger. Ende 1961 erschienen Titel mit ihr erneut in den Hitparaden. 1963 machte sie die letzten Plattenaufnahmen unter dem Künstlernamen „Susi Ball“. Danach zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück.

Neben ihrer Arbeit als Sängerin trainierte sie Eiskunstlauf. Nach dem Schulabschluss studierte sie Sprachen, heiratete und lebt heute in Italien.

Bekannte Hits:
Single Onkel Satchmo’s Lullaby im Duett mit Louis Armstrong, 1959

Als "Gabriele":
    Vielleicht in 3,4,5,6 Jahren - Hirtenblues (Polydor 23751 *1958*)
    Sie hat's gut - Schokoladen-Eis (Polydor 23816 *1958*)
    Fridolin,der Spatz - Daddy (Polydor 23858 *1958*)
    Was ist mehr wert - Mutti's neuer Sonntagshut (Polydor 23977 *1959*)
    Onkel Satchmo's Lullabay - Glocken der Nacht (Polydor 24034 *1959*) A-Seite mit "Louis Armstrong" /B-Seite mit "Die Montecarlos"
    Der unheimliche Zotty - Sombrero (Polydor 24126 *1959*)
    Ich möcht so gerne in Texas sein - Die kleine Dackel-Story (Polydor 24300 *1960*)
    Die ersten Rosen - Braunes Pony (Polydor 24699 *1962*)
    Tommy-Tommy-Tom - Ich steh' an meinem Fenster und träume (Polydor 24728 *1962*)

Als "Susi Ball":

    Wunderschön ist so ein Rendezvous - Wenn mann jung und 17 ist (Polydor 52144 *1963*)
    Hey, Mister Moon - Halt, lieber Peter (Polydor 52187 *1963*)
    Märchenprinz und Märchenfee - Seventeen (Polydor 52251 *1964*)

Filmrollen:
    Mein Schatz ist aus Tirol (1958), als Sängerin
    La Paloma (1959), als Sängerin
    Marina (1960), als Herzliebs Nichte
 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro je 7.- 


BARNABAS VON GECZY
1897 - 1971

berühmter Geigenspieler / Famous violinist

Géczy lernte die ersten Geigentöne bei einem Zigeuner-Primás in Budapest. Er studierte Violine an der Budapester Musikakademie und war dort Meisterschüler von Jenö Hubay. 1919 wurde er Konzertmeister der Budapester Oper. Aufgrund der wirtschaftlichen Umstände verließ Géczy Ungarn im Sommer 1922. Auf ein Stellenangebot in der Zeitung ging er, nur mit seiner Geige und dem Vertrauen in sein Können, nach Trondheim in Norwegen. Da der Leiter der Kapelle, in der er zunächst spielte, unzuverlässig war, gründete Géczy bald ein eigenes Trio mit dem Pianisten Erich Kaschubek, der auch in Géczys späteren Orchestern mitspielte. In Trondheim lernte Géczy seine Frau kennen.

Géczy erhielt einen Ruf an die Stockholmer Oper und ein Angebot des Philadelphia Orchesters, ein Angebot des Berliner Weinhaus Traube (Leipziger Straße) war jedoch lukrativer, weshalb er noch 1924 dorthin wechselte.

Von 1925 bis 1937 war das Orchester von Barnabás von Géczy Hausorchester des Hotel Esplanade und nahm zahlreiche Schallplatten auf. 1932 gewann Géczy den Wettbewerb um die Blaue Geige der Zeitung 8-Uhr-Abendblatt, Michael Schugalte wurde zweiter. 1933/1934 spielte Géczys Ensemble in Kabarett-Matineen der Volksbühne Berlin. 1938 wurde er zum Professor ernannt. Mit seinem Orchester spielte Barnabás von Géczy auch im Rundfunk, so etwa im August 1942 beim Reichssender Berlin in der Sendung Wenn der Tag zu Ende geht - Ein Melodienreigen für Front und Heimat, mit Sprecher Heinz Goedecke. 1944 trat Géczy gemeinsam mit Willi Stech die Nachfolge von Georg Haentzschel und Franz Grothe als Leiter des Deutschen Tanz- und Unterhaltungsorchesters in Prag an.

Die letzten Aufnahmen in Prag machte das Orchester Ende März Anfang April 1945. Nach dem Krieg übersiedelte Barnabás von Géczy nach München, wo er 1952 ein neues Ensemble zusammenstellte, welches zum Hausorchester des Café Luitpold wurde.

Géczy war ein virtuoser Geigenspieler und avancierte zum „Paganini des 5-Uhr-Tees“. Bei seinen Arrangements und der Besetzung seines Salonorchesters rückte er mehr als andere Orchesterchefs dieser Zeit die Streichinstrumente in den Vordergrund. Er nahm insgesamt ca. 700 Schallplatten für verschiedene Firmen in Berlin auf, hauptsächlich für Homocord, Parlophon, Telefunken und Electrola. Mit seinem Münchner Ensemble erschien er bei Polydor.

Géczy übernahm mit seinem Orchester die musikalische Ausführung in den Filmen Die - oder keine (1932), Eine wie du (1933), er wirkte mit im Film Schlagerparade (1953). In dem Streifen Die - oder keine ist er zudem als Darsteller zu sehen.

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signed picture 4 x 6
Price in Euro 29.--

NICOLAI GEDDA
1925

Sänger

 1928-1936 lebte Geddas Familie in Leipzig, wo seine musikalische Ausbildung begann. 1936 erfolgte die Rückkehr nach Stockholm, wo Gedda am Konservatorium studierte und 1952 als Chapelou in Adolphe Adams Le Postillon de Longjumeau debütierte. Gedda wurde sehr rasch zu einem der gefragtesten Mozart- und Oratorieninterpreten des 20ten Jahrhunderts und gab zu Beginn des 21. Jh. noch große Recitals u.a in der Hamburger und in der Wiener Staatsoper.

Nicolai Gedda war zweifellos der sprachgewandteste aller berühmten Tenöre des 20. Jahrhunderts: Er beherrscht akzentfrei sowohl Schwedisch, Russisch und Deutsch als auch Italienisch, Französisch und Englisch. Sein Repertoire war dementsprechend riesig (etwa 50 verschiedene Opernpartien) und sein diskographischer Nachlass quantitativ dem der meisten seiner Kollegen weit überlegen.

Dank seiner hellen, sehr flexiblen Stimme, die bis ins reife Alter einen jugendlichen Schmelz behielt, galt Gedda als die Idealbesetzung für Rollen wie Tamino oder Belmonte, den Herzog von Mantua oder Dimitri. Besonders erfolgreich war Gedda auch im französischen Fach. Er tat sich ebenfalls als Oratorien- Messen- oder Kantateninterpret hervor, unter anderem in der Matthäuspassion oder in Edward Elgars The Dream of Gerontius. Als Wagnerinterpret erhielt er mit seiner Interpretation des Lohengrin an der Königlichen Hofoper Stockholm große Anerkennung. Daraufhin wurde Nicolai Gedda als Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen angekündigt. Leider musste er ablehnen, da ihn bereits bestehende Verpflichtungen im Mozartfach banden.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-


FRIEDRICH GELLERT
1874 - ?

berühmter Komponist / Famous composer

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signed picture 4 x 6
Price in Euro 29.--

RICHARD GERMER
1900 - 1993

Sänger

 Er war "Der Mann mit der Laute": Richard Germer (1900-1993), über Jahrzehnte Hamburgs gefeierter Volks- und Stimmungssänger Nr. 1. Kein anderer Hanseat norddeutsche Gefühle und Befindlichkeiten so gekonnt und authentisch in Liedform umsetzen können.

Germer versteht sein Handwerk. Seine Reime stimmen, er ist witzig, bisweilen sogar skurril. Er besingt norddeutsche Themen, aber ohne Heimattümelei. Deswegen sind seine Lieder zeitlos. Eine Erinnerungs-CD mit seinen schönsten Liedern ist bei Bear-Family erschienen: Einmal noch nach Bombay, Ständchen an Paula, Garnich um kümmern ...!, Hering und Makrele u.v.a.m.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-

WILL GLAHE
1902 - 1989

Musiker, Komponist

In den 30er Jahren gehörte Will Glahé neben Heinz Munsonius und Albert Vossen zu den erfolgreichsten Akkordeonisten in Deutschland. Erfolgreich war er vor allem mit volkstümlichen Klängen. 

Seit 1932 leitete er sein eigenes Orchester. Einer seiner ersten großen Erfolge war 1936 die Aufnahme der Polka "Rosamunde" von Jaromir Vejvoda; ein Erfolg, den er 1939 in den USA mit der Aufnahme der gleichen Komposition unter dem Titel "Beer Barrel Polka" noch toppte. Nach dem 2. Weltkrieg avancierte er in den USA endgültig zum "Polkakönig". Neben volkstümlicher Musik pflegte das Orchester Will Glahé auch den Big-Band-Sound.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro each 19.-

KAREL GOTT
1939

Sänger

Karel Gott begann seine professionelle Karriere mit Auftritten in Prager Tanzcafés im Jahre 1958. Erste Aufnahmen machte er im Jahr 1960 auf englisch. 1959 fiel er bei einem Nachwuchswettbewerb dem tschechoslowakischen Bandleader Karel Krautgartner auf, der ihn auf eine Tournee mitnahm und ihn dem Prager Konservatorium empfahl, wo Karel Gott dann drei Jahre Gesang studierte. 1963 erschien seine erste Single, eine tschechische Version von Henry Mancinis „Moon River“. 1967 nahm er am Midem-Festival in Cannes teil und absolvierte ein 6-monatiges Gastspiel in Las Vegas.

Eines seiner bekanntesten Lieder ist die Titelmusik der Zeichentrickverfilmung von „Biene Maja“. Die meisten seiner Schlager komponierte Karel Svoboda.

Karel Gott wird als „Die goldene Stimme aus Prag“, „Sinatra des Ostens“, „Goldene Nachtigall“ oder „Bote guter Nachrichten“ bezeichnet. Er trat in zahlreichen TV Shows auf. Neben seiner eigenen Show trat er als gern gesehener Gast u.a. in der Gilbert Bécaud Show, beim Nashville Country-Music Festival, auf der Europarty, in der Rudi Carrell Show, der James Last Show oder bei Ein Kessel Buntes auf. Seine Diskografie umfasst rund 120 Alben, zu denen sich zahlreiche Kompilationen gesellen.

Es gibt keine offiziellen Angaben über die Anzahl seiner verkauften Alben; Schätzungen zufolge verkaufte er mehr als 30 Millionen Tonträger. Allerdings wird die Zahl von 100 Millionen Tonträgern für möglich gehalten. Allein in Tschechien und der Slowakei verkauften sich seine Alben insgesamt etwa 15 Millionen mal, wofür ihm als bisher einzigem Interpreten eine Diamantene Schallplatte durch den bedeutendsten tschechischen Verlag Supraphon überreicht wurde.

Karel Gott wurde mit mehr als 50 Diamant-, Platin-, Goldenen und Silbernen Platten als erfolgreichster Künstler von Supraphon, Melodija, Polydor, Philips, PolyGram, Universal und anderen Verlagen geehrt. 

Oben: Original-signiertes Foto (etwas kleiner als Postkartenformat)    Price in Euro 12.-
Mitte: Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 12.-
Unten: Original-signiertes Foto zusammen mit Darinka (Postkartenformat)    Price in Euro 15.-

OLIVIA GRAY

Sängerin

 Olivia Gray wurde von Produzent Willy Vitekafür Aufnahmen ins Studio eingeladen, wo sie Persönlichkeiten wie Terry Britten (er schrieb u.a. Tina Turner's Hit "What's Love Got To Do With It"), Alan Tarney ("We Don't Talk Anymore"), Graham Jarvis ihr erstes Album einspielte. Später nahm sie mehrere international erfolgreiche Alben auf mit Spitzenmusikern wie Nigel Jenkins, Anthony Clark und mit Top-Produzent Ian Lynn sowie Jerry Stevenson, John Earle und Tony Jackson, alle bekannt durch ihre hervorragende Arbeit mit Tina Turner, Cliff Richard, Paul Young, A-ha, Sheena Easton, U-2, Brian Ferry, Bruce Hornsby und vielen anderen.

Olivia Gray überzeugte auch eine ganze Reihe international bekannter Grössen von ihren Songs. So nahmen u.a.Telly Savalas ("Kojak") die Nachfolge-Single "Put Your Head Down Tonight" zu seinem Nummer-1-Hit "Some Broken Hearts" auf, Milva den Titel "Complici" (der Follow-Up zu ihrem Hit "Non Pianger Più Argentina") sowie Francesco Napoli "Piano, Piano", Los Picos, Paco Aguilera, Kopf der bekannten spanischen Gruppe "Los Rollin", die mit Beatles-Hits im Pop-Flamenco-Stil die Charts stürmten)

Olivia nahm zudem an einigen der grössten Song-Festivals der Welt teil, u.a. am World Popular Song Festival in Tokyo, am World-Song-Contest in Korea und zweimal in Lateinamerika am bekannten Festival in Viña de Mar, Chile, wo sie vor einem Live-Publikum von 40'000 Leuten und über 400 Millionen Fernsehzuschauern mit ihrem mitreissenden Song "Nobody Wants To Be Lonely" begeisterte. 

Die Single "In The Morning Light" wurde in mehreren Ländern zum internationalen Hit. 

Olivia Gray veröffentlichte kürzlich auch ihr erstes in schweizerdeutsch gesungenes Album "Gfallne Ängel" (Gefallener Engel) sowie eine CD mit Kinderliedern, die unter dem Titel "Es bitzeli Liebi" erschien. 

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)    Price in Euro 7.-


MAX GREGER
1926

Musiker, Dirigent

Eigentlich hätte Max das elterliche Metzgereigeschäft übernehmen sollen. 1936 schenkte ihm sein Großvater jedoch ein Akkordeon und legte damit den Grundstein zur musikalischen Entwicklung des damals zehnjährigen Max. Neben dem Besuch einer Aufbauschule absolvierte Max Greger ein Studium der Klarinette und des Saxophons am Münchner Konservatorium.

Als 18-Jähriger wurde Max Greger 1944/45, also schon gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, noch zum Kriegsdienst eingezogen. Doch bereits kurz nach Kriegsende spielte er als einer der ersten Deutschen vor allem in amerikanischen Offizierscasinos und wurde somit, gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Hugo Strasser, zu einem Pionier der deutschen Swing- und Jazzszene der Nachkriegszeit. 1948 erfolgte die Gründung seines ersten eigenen Ensembles unter dem Namen Max-Greger-Sextett. Er spielte tagsüber hauptsächlich volkstümliches für den Bayerischen Rundfunk und abends in amerikanischen Clubs, wo ab und zu auch Größen wie Duke Ellington oder Ella Fitzgerald im Publikum saßen. Erste Schallplattenaufnahmen mit eigenen Tanz- und Schlagerkompositionen wie Auf Bergeshöhen, Rock’n’Roll Boogie, Verliebte Trompeten, Max & Sax, Looping Blues, Keiner küßt wie Du, Teenager Cha Cha und Rock Twist folgten alsbald, ebenso wie ausgedehnte Tourneen durch Deutschland und Europa. Als erste westliche Band seit 35 Jahren durfte Max Greger 1959 eine Tournee in die Sowjetunion starten.

Ab 1963 und bis 1977 besaß der Bandleader einen festen Vertrag mit dem ZDF. Greger war in dieser Zeit ständiger Gast bei großen ZDF-Liveshows wie Vergißmeinnicht, Der goldene Schuss, 3 mal 9, Musik ist Trumpf und Der große Preis. 1970 erlebten die Japaner seinen Auftritt beim Deutschlandtag auf der Weltausstellung in Osaka als einziges deutsches Orchester.

1986 feierte Greger beim ZDF seinen 60. Geburtstag mit einer „Super-Band“, zu der sich ihm zu Ehren berühmte Kollegen wie Hazy Osterwald (geb. 1922), Paul Kuhn (geb. 1928), Hugo Strasser (geb. 1922) und James Last (geb. 1929) zusammenfanden. Seit 1992 fungiert er noch als Gastdirigent bei öffentlichen Veranstaltungen und Studioproduktionen der SWR Big Band.

Original-signiertes Foto (Postkartenformat)   Price in Euro 12.-


MAX GREGER JR.
1951

Musiker / Musician

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original signed picture 3.5 x 5.5
Price in Euro 6.--

MARITA GRÜNDGENS
1903 - 1985

Sängerin

Marita Gründgens war eine deutsche Schauspielerin, Chansonette und Kabarettistin. Sie war die Schwester des berühmten deutschen Schauspielers Gustaf Gründgens.

Marita Gründgens wirkte in einigen Spielfilmen mit, in Liebe, Tod und Teufel (1934) und Die tollkühnen Penner (1971). Im 1936 entstandenen Kurz-Spielfilm Unter dem Pantoffel ist sie - neben Wilhelm Strienz - als Sängerin zu hören.

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Unterschrift ist auf der Rückseite des Fotos.

GEORGES GUETARY
1915 - 1997

Sänger

Georges Guétary war ein bekannter Sänger, der auch in einigen Filmen mitwirkte.

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